Battlefield 1942: Road to Rome - Fahrzeuge

Auf diesen Seiten findet sich eine Übersicht der neuen Waffen und Fahrzeuge aus dem Add-On Road to Rome (RTR), das als Erweiterung zu Battlefield 1942 installiert werden kann.

M11-39 Carro Armato

M11-39 Carro Armato
Der Panzer M11/39 wurde als Infanterieunterstützungspanzer entwickelt und war 1939 Italiens modernster Panzer. Im Einsatz gegen die britische Armee erwies sich jedoch, dass der M11-39 den britischen Tanks hoffnungslos unterlegen war. Seine Panzerung war viel zu dünn und wurde zum Teil schon von schweren MG durchschlagen, und mit seiner schwachen 37mm Kanone konnte er den gegnerischen Panzern kaum gefährlich werden. Viele tapfere italienische Panzersoldaten starben sinnlos in diesen rollenden Särgen. Beim Nachfolger des M11-39, dem M13-40 wurde die Hauptwaffe gegen eine leistungsstärkere 47mm Kanone ausgetauscht und nicht in der Panzerwanne, sondern in einem Geschützturm untergebracht. Doch auch der M13 war kein ernsthafter Gegner für die Alliierten.

AT gun 25 pdr

AT gun 25 pdr
Diese exzellente Haubitze konnte zwölf 25 Pfund schwere Granaten pro Minute abzufeuern. Sie wurde von den Briten während des ganzen Krieges mit großem Erfolg an allen Fronten eingesetzt. Man setzte sie auch auf Panzerfahrgestelle. Beispiele sind die Selbstfahrlafetten "Bishop" auf der Basis des britischen "Valentine"-Tanks und "Sexton", die im Grunde eine Abbart der amerikanischen "Priest" war. Die außerordentliche Wucht ihrer Geschosse und die hohe Schussfrequenz machte sie auch ohne spezielle panzerbrechende Munition zu einer Gefahr für deutsche Kampfwagen.

Messerschmidt BF 110

Messerschmidt BF 110
Die Messerschmitt BF 110 wurde als schwerer Jäger konzipiert und sollte ursprünglich die deutschen Bomber vor feindlichen Jägern schützen. Schon im Polenfeldzug erwies sich jedoch, dass die BF 110 selbst Schutz brauchte, denn obwohl sie schnell war und über eine sehr starke Bugbewaffnung aus MG und Maschinenkanonen verfügte, war sie im Luftkampf den kleineren und wendigeren Jägern meist unterlegen. In der Luftschlacht um England 1940 hatte sie gegen die Hurricanes und Spitfires keine Chance. Man suchte daraufhin andere Aufgaben für die BF 110. Sie wurde u.a. mit Erfolg als Jagdbomber und Aufklärer eingesetzt. Ihre größte Bedeutung erlangte sie jedoch als Nachtjäger: BF 110 Flugzeuge stellten bis Kriegsende das Rückrat der deutschen Nachtjagd-Geschwader, obwohl sie auch hier allmählich von größeren und stärkeren Maschinen verdrängt wurden. Auf ihr Konto ging ein großer Teil der rund 5000 über Deutschland abgeschossenen britischen Bomber. Die BF 110 wurde angetrieben von zwei 1100 PS starken Daimler-Benz-Benz Motoren.

LCVP

LCVP
Dieses Landungsboot ist eine italienische Version des besser bekannten alliierten Higgins Bootes.

M3 Grant

M3 Grant
1941 war der amerikanische Mittlere Kampfpanzer M2 veraltet und sein Nachfolger, der berühmte M4 Sherman, befand sich noch in der Entwicklungsphase. Angesichts des Vormarsches der Japaner im Pazifik und der Deutschen in Europa wurde jedoch deutlich, dass die Alliierten Streitkräfte umgehend eine größere Zahl adäquater Panzer benötigten. Dazu trugen insbesondere die Erfahrungen des britischen Expeditionscorps in Frankreich und der britischen Armee in Nordafrika bei, die die Bedrohung durch die überlegenen deutschen Panzer schon zu spüren bekommen hatten. Vom Reißbrett weg wurde darum der Mittlere Kampfpanzer M3, von den Briten "Grant" genannt, als Zwischenlösung in die Produktion gegeben. Der M3 hatte viele Mängel, stellte jedoch durch seine in einer seitlichen Kasematte platzierten 75mm Kanone und der 37mm Kanone im Turm wieder die Waffengleichheit auf dem Schlachtfeld her. Die M3 erschienen den britischen Panzersoldaten, die bislang nur die unzulänglichen britischen Kampfwagen kannten, wie ein Himmelsgeschenk. Er wurde auch von den Kanadiern und den Australiern eingesetzt. Nachdem der M4 Sherman verfügbar wurde, zog man die M3 aus dem Fronteinsatz zurück und nutzte sie zur Ausbildung.

Mosquito

Die Mosquito wurde auch das "Hölzerne Wunder" genannt, denn diese außerordentliche Maschine war äußerst leicht und schnell und dabei gut bewaffnet. Die Mosquito wurde in einer Vielzahl von Funktionen eingesetzt: Als Jagdbomber und Nachtjäger zerstörte sie Punktziele und lauerte sie über den deutschen Flugplätzen auf startende Maschinen, die Jagd auf britische Bomber machen wollten. Als Bomber flog sie Störangriffe in so großer Höhe, dass ihr deutsche Flak und Nachtjäger kaum gefährlich werden konnten. Als Pfadfinder wiesen die Mosquitos den großen Bomberflotten den Weg und markierten die Ziele mit Leuchtkörpern. Flughöhe und Fluggeschwindigkeit waren ihr größter Schutz, und der seltene Abschuss einer Mosquito wurde auf deutscher Seite stets als eine besondere Leistung des Piloten angesehen.

PAK 40

Diese Panzerabwehr-Kanone mit einem Kaliber von 75mm wurde von den Deutschen verbreitet und mit großem Erfolg eingesetzt. Sie konnte auf Kernschussweite mit ihrer speziellen Wuchtmunition 174 mm Panzerstahl durchdringen. Das reichte für jeden gegnerischen Panzer aus. Erst mit dem Auftauschen moderner und schwerer Kampfpanzer wie dem russischen JS-2 und dem amerikanischen M26 Pershing geriet die PaK 40 allmählich ins Hintertreffen. Abarten der PaK 40 wurden auch für Selbstfahrlafetten, Jagdpanzer und als Kampfwagenkanone zum Beispiel im Panzer IV eingesetzt.

Sturmgeschütz III

Stumrgeschütz III
Das Sturmgeschütz III ging 1940 in Produktion und war entwickelt worden, um die Infanterie beim Angriff zu unterstützen. Es basierte auf dem Fahrgestell des Panzerkampfwagens III, der allmählich für den Frontgebrauch zu schwach wurde, und war durch seine gute Panzerung sowie den geschlossenen Aufbau gut geschützt. Durch den Verzicht auf einen Turm waren diese Panzer wesentlich billiger als ihre Vettern mit Turm, so dass etwa 50 Exemplare im Monat gebaut werden konnten. Die 75mm Kampfwagenkanone des Panzers war leicht nach rechts verschoben, während auf der linken Seite ein Doppel-Periskop zum Richten der Waffe eingebaut war. Fünf Sturmgeschütze nahmen schon an der Besetzung Frankreichs teil und bewiesen hier wie auch später an allen anderen Fronten ihren hohen Wert in der mobilen direkten Feuerunterstützung für die Infanterie. Um die geforderten Stückzahlen zu erreichen, wurden später auch Sturmgeschütze auf dem Fahrgestell des Panzerkampfwagens IV produziert.

M3 GMC

M3 GMC
Die Abkürzung GMC bedeutet Gun Motor Carriage, und genau das war diese Variante des allgegenwärtigen M3 Halbkettenfahrzeuges auch: Ein mobiler Geschützträger. Um dem Mangel an wirksamer Panzerabwehr bei den mobilen amerikanischen Infanterieeinheiten abzuhelfen, wurde eine 75mm Kanone auf den M3 gesetzt. Obwohl es eine ungeschlachte Notlösung war und und nur einen sehr begrenzten Seitenrichtbereich hatte, erwies sich die M3 GMC als effektiv und war bei der Truppe beliebt.
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