
Zehn Tage nach dem
Community Day fällt endlich das Informations-Embargo zu
Battlefield 3. EA und DICE hatten knapp 40 Vertreter aus der Battlefield- und E-Sport-Szene nach Köln geladen um Hand an
Battlefield 3 zu legen. Eindrücke, Infos und Antworten auf eure Fragen bezüglich Battlefield 3 erhaltet ihr in den nachfolgenden Zeilen.
Battlelog
Bevor wir uns in das Spiel stürzen können, müssen wir uns erst in
Origin und im
Battlelog anmelden. Sobald wir im Battlelog eingeloggt sind sehen wir als erstes den Battlefeed. Im Battlefeed erscheinen alle Ereignisse unserer Freunde, zum Beispiel wenn sie ein neues Gadget für eine Waffe freigespielt haben, im Rang aufgestiegen sind, Freundschaft mit jemand neues geschlossen haben oder ihren Status aktualisiert haben. Daneben ist eine Art Visitenkarte in der wir unseren eigenen Fortschritt im Spiel gezeigt bekommen. Dort können wir direkt zu unserem eigenen Profil springen, um zum Beispiel etwas in unseren aktuellen Status zu schreiben und um unser Profil zu bearbeiten, oder unsere Stats detaillierter anschauen. Aus dem Battlelog heraus können wir Kampagne, Co-op und den Multiplayer direkt starten.
Serverbrowser und Hardcore Modus?
Kampagne und Co-op Modus waren leider nicht verfügbar, dafür aber der Multiplayer. Wir können entweder über den Quick-Match Button direkt ins Spiel einstiegen oder über den Serverbrowser. Der Serverbrowser bietet bereits einen Filter. Dort können wir nach dem Spiel filtern, nach Spielmodus, Serverstandort, Maps und freien Slots. Auch eine Suche nach dem Servernamen ist möglich. Das Ergebnis der Serversuche können wir dann wiederum nach Namen, Spieleranzahl, Map, Ping, Spielmodus, Ranked-Modus, PunkBuster-Einstellungen und “Preset” sortieren. Letzteres ist mit einem Totenkopfzeichen gekennzeichnet und könnte darauf schließen lassen, dass der Hardcore-Modus ein Comeback feiert. Ob Origin und das gleichzeitige öffnen des Battlelogs in der finalen Version Pflicht seien, konnte uns nicht beantwortet werden. Besser wäre es, wenn DICE und EA darauf verzichten würden. Denn beide zusammen belegen knapp 300MB Arbeitsspeicher und belasten die Internetleitung nur zusätzlich.
"Game Manager" und VoIP
Das Battlelog informiert uns dank installierten Browserplugin mittels des "Game Managers" ob das Spiel aktuell ist. Dieser sorgt auch dafür das wir das Spiel via Browser starten können und wir auf dem richtigen Server landen. Die Stats-Seite, die sich laut
zh1nt0 genau wie das Forum und die Newsübersicht noch in einem sehr frühen Status befindet, gibt uns einen Überblick von Werten wie K/D Ratio, unsere am meisten genutzten Waffen, letzte Auszeichnungen und vieles mehr. Ein weiteres Feature des Battelogs ist die VoIP-Funktion. Wir können Spieler nicht nur mittels Drag and Drop in Gruppenchats ziehen, sondern auch einen VoIP-Channel eröffnen. Haben wir dies getan, ziehen wir einen unseren Freunde aus der Freundesliste in die sogenannte Dropzone. Dieser erhählt dann eine Einladung und kann diese entweder bestätigen oder ablehnen. Ob es auch eine VoIP-Funktion im Spiel ohne Battlelog geben wird ist noch nicht bekannt. Nun wird es aber Zeit ins Spiel zu gehen.
Vive la France
Gespielt wurde auf
Operation Métro, welche bekanntermaßen in Paris spielt. Spielmodus war Rush und das Prinzip des Modus hat sich gegenüber den beiden Bad-Company-Teilen nicht geändert. Die Angreifer müssen jeweils zwei M-COM Stationen zerstören um das nächste Gebiet samt neuer M-COM Stationen freizuschalten. Die Verteidiger haben gewonnen sobald die Angreifer keine Tickets mehr zum respawnen haben.
Klassen und Waffen
Operation Métro startet in einem weitläufigen Park, führt dann in eine U-Bahn und anschließend wieder an das Tageslicht in eine Einkaufsstraße. Bevor wir uns in den Kampf stürzen, müssen wir uns für eine Klasse entscheiden. Dafür steht uns, wie in den Vorgängern auch, der Klassenauswahlbildschirm zur Verfügung. Durch einen Klick auf Customize können wir unsere aktuell ausgewählte Klasse verändern. Wir haben einen Slot für die Primärwaffe, einen für die Sekundärwaffe, für 2 Gadgets und einen Slot für eine Spezialisierung. Die Gadgets beinhalten Sachen wir Defibrilator, Medikit, Munitionskiste und Reparaturwerkzeug. Der Spezialisierungsslot gibt uns die Möglichkeit mehr Munition zu tragen (Ammo Boost) oder etwas schneller zu sprinten (Sprint Boost). Die Primärwaffe können wir ebenfalls an unsere Bedürfnisse anpassen. Uns stehen 3 Slots zur Vefügung: Optics, für Zielvisiere, Primary, um zum Beispiel einen Foregrip oder ein Zweibein anzubringen und den Secondary Slot für Target Pointer oder ein schwereren Lauf. Der Target Pointer erleichtert uns das Zielen aus der Hüfte, wir können aber auch unseren Gegner blenden. Dafür sind wir in dunklen Gegenden, wie der U-Bahn, leicht sichtbar. Auch für Fahrzeuge haben wir 3 Slots zum anpassen: Passive, Active und Weapon. Zu vermuten ist das Sachen wie Koaxial-MG und Rauchgranaten freigeschaltet werden können.
Das System der Klassen ist dem von Battlefield 2142 nachempfunden. Der Sanitäter fällt weg, der Sturmsoldat trägt nun Defibrilator und Medikits bei sich. Das Anwenden des Defibrilators braucht nun ein bisschen mehr Zeit. Wir müssen die linke Maustaste gedrückt halten damit sich der Defibrilator auflädt und wir unserem Kameraden den Stoß verpassen können. Dadurch müssen wir uns zweimal überlegen ob wir jetzt aus der Deckung rennen und unseren Kameraden wiederbeleben. Wer nicht wiederbelebt werden möchte darf sich wieder entscheiden ob er nicht doch lieber respawnen möchte. Um das zu entscheiden muss der Sanitäter uns allerdings erst defibrilliert haben und somit sein virtuelles Leben aufs Spiel gesetzt haben. Hier wäre es schön auch die Möglichkeit zu haben vorher eine Auswahl zu haben.
Die zweite Klasse ist der Supporter. Ausgerüstet mit einem Leichtem Maschinengewehr wie dem M249 oder einem RPK samt Zweibein, welches uns erlaubt unsere Waffe aufzulegen. In gewohnter Manier darf dieser auch wieder Munitionspäckchen werfen. Der Pionier behält seine Rolle weitesgehend bei. Ausgerüstet mit Raketenwerfer geht der auf Jagd nach feindlichen Fahrzeugen, kann aber auch wieder eigene dank Reparaturwerkzeug reparieren. Der Sniper verwendet bekannte Scharfschützengewehre wie SVD, MK-11 oder SV98. Für halbautomatische Schafschützengewehre ist es nicht mehr möglich mittels einem Treffer auf dem Kopf zu töten, mindestens 2 sind vonnöten. Um präzise Treffer zu setzen müssen wir jetzt die Luft anhalten. Für noch mehr Genauigkeit empfiehlt es sich sich hinzulegen. Der Bulletdrop ist stärker vorhanden als in Bad Company 2 wodurch der Spieler einige Zeit zum eingewöhnen braucht. Bleiben wir lange auf einer Stelle und werden mehrmals gesichtet reflektiert unser Zielfernrohr für den Gegner deutlich sichtbar. Dies passiert unabhängig von der Umgebung in der wir uns befinden.
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