![Battlefield 3: Erster Eindruck von der Gamescom [Update]](http://images.bf-games.net/banner/battlefield3.jpg)
Seit gestern sind wir für euch auf der GamesCom und haben natürlich auch die Gelegenheit ergriffen den Conquest-Multiplayer-Modus von
Battlefield 3 am Battlefield 3-Stand anzuspielen. Die angespielte Build gefällt einerseits, hat andererseits aus unserer Sicht auch ein paar potentielle Schwächen. Überschattet wurde das Anspielen allerdings etwas von technischen Problemen mit denen EA an seinem Stand zu kämpfen hatte, was den Gesamteindruck etwas trübte. Unseren Eindruck wollen wir euch natürlich trotzdem nicht vorenthalten. Eigentlich wollten wir diesen Report auch schon früher posten, Internetprobleme haben das aber unmöglich gemacht. Einen kleinen Disclaimer wollen wir vorher aber noch anbringen: Es handelt sich hierbei um
unseren Eindruck, genau genommen den von Redaktionsmitglied
TASS, und somit ist er nicht zwingend "richtig", "objektiv" oder zu euren Vorlieben passend.
Stimmige Atmosphäre, gewohntes Feeling...
Insgesamt macht Battlefield 3 einen guten ersten Eindruck. Die Atmosphäre ist stimmig und überzeugt zusammen mit der super Grafik. Im Stehen, mit "fremder" Maus und Tastatur, war das Ganze zwar noch etwas unangenehm. Zu Hause in gewohnter und bequemer Daddelumgebung, könnte Battlefield 3 dem Spieler aber durchaus eine tiefe und intensive Spielerfahrung bieten. Auch das Gameplay überzeugt zumindest uns und erinnert stark an Battlefield 2. Illusionen sollte man sich hier natürlich keine machen - Battlefield 3 ist grafisch und generell technisch auf einem ganz anderen Level als Battlefield 2 und fühlt sich daher natürlich auch etwas anders an. Einen, unserer Meinung nach etwas langsamen Eindruck machen die Jets. Zwar hatten wir noch keine Gelegenheit selbst einzusteigen - wir waren bisher nur als Infanterist und MG-Schütze im Panzer unterwegs - allerdings sahen die Jets auf den Bildschirmen um uns herum irgendwie nicht schnell genug aus. Nach den vorliegenden Informationen hat DICE die Jets zu Gunsten des Gameplays ausgebremst.
...doch Sorgen über das Maplayout
Die größte potentielle Schwächen sehen wir bisher noch im Mapaufbau. Zwar ist Caspian Border alles andere als "klein", auch wenn sich die Aussage "bigger then Battlefield 2" in unseren noch nicht ganz bewahrheitet zu haben scheint. Es ist viel Platz und es gibt viele Flaggen, allerdings befinden sich alle Punkte - mit deutlichem Abstand zur Mainbase von USA und Russland - im Zentrum der Map und liegen dort sehr nahe zusammen. So ist die gefühlte Entfernung zwischen einer Flagge zur nächsten anderen Flagge wohl etwa 100m. Hier unterscheidet sich Caspian Border durchaus deutlich von vergleichbaren Battlefield-2-Karten. Einfluss auf das Gameplay hat dieser Aufbau in unseren Augen definitiv. Ob der Unterschied positive oder negative Auswirkungen hat, ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer zu sagen. Aus der Sicht eines Veteranen könnte durch die geringen Distanzen der Raum für taktischen Spielaufbau fehlen. Für ein konkretes Urteil müssen wir noch ein paar Runden spielen.
Im Schatten von technischen Schwierigkeiten
Überschattet wurde unsere Session am EA-Stand leider von einigen technischen Schwierigkeiten, die entweder an der gezeigten Version oder an den PC-Systemen vor Ort lagen. Bereits beim ersten Anspielen mussten wir kurz vor dem Ziel in der Schlange noch einmal etwas länger warten, da EA Probleme mit einem Rechner hatte. Auch beim Anspielen selbst zeigte sich die Instabilität. So stürzte das Spiel in etwa 15 Minuten 3 mal ab. Andere Besucher berichten sogar von noch mehr Abstürzen. Andere wiederum hatten mehr Glück und weniger Probleme. Beim zweiten mal Anstehen haben wir die Schlange sogar verlassen, da wir nicht mehr genügend Zeit hatten um zu warten, bis die Bildschirme mehr als Schwarz zeigten. Die Crashes haben ein flüssiges Anspielen leider etwas erschwert und so einen Eindruck etwas schwieriger gemacht, aber letztendlich handelt es sich bei der genutzten Version noch um eine Alpha. Sicherlich ist es schade, wenn bei einer Präsentation auf einer Messe solche Probleme auftreten (Den Entwicklern von "Operation Flashpoint: Dragon Rising" versauten Abstürze vor ein oder zwei Jahren sogar die ganze Präsentation), aber vielleicht bekommt EA das Problem ja noch in den Griff. Soweit unser erster Eindruck aus Köln.
Update: Weniger Technikprobleme
Wie uns ein Mitarbeiter des EA-Standes mitteilte, hat EA gestern nach Messeschluss mehrere Stunden an der Stabilität des Spiels gearbeitet. Die Überstunden scheinen sich zumindest teilweise ausgezahlt zu haben. OPK-Modder
Bernie
, der heute morgen bei Messebeginn Battlefield 3 angespielt hat, konnte von einem wesentlich problemloseren Ablauf berichten.
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