
Von der Wüste Afrikas geht es in die Weiten der Ukraine. Genauer gesagt in die Gefilde der Modder von
Point of Existence (PoE). Die sind (ebenfalls bereits gestern) einer guten Tradition gefolgt und haben einen Mapcontest gestartet. So etwas gab es vor anderthalb Jahren schon einmal, allerdings unter anderen Vorzeichen. Die von den Spielern heiß erwarteten sudanesischen Truppen waren gerade aus dem Programm gestrichen worden und die Verkündung der
Gewinnerkarte Rising Storm erfolgte einen Tag vor dem Release der letzten großen Version. Danach folgte nur noch das Update auf 0.4.4 und schon bald standen alle News im Zeichen von Battlefield 2.
Bittere Realität
Heute ist die Situation anders, weil sich Spiel- und Spiellandschaft verändert haben. PoE ist - und das kann man ohne Scham sagen - die umfassendste und am meisten gespielte Modifikation für Battlefield 2. Dennoch finden sich auf den weit über 300 Servern inzwischen selten mehr als 500 Spieler. Das ist mehr als viele andere Mods binden können, aber für PoE eben auch kein wesentlicher Unterschied zu Battlefield Vietnam, dessen Gesamtspielerzahl in keiner Relation zu Battlefield 2 steht. Und wie PoE geht es vielen Mods, die technisch und optisch überzeugen, aber in der Community nicht ankommen. Zumindest nicht dauerhaft und auch nicht durch Features wie Modlight.
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Relativiert wird der traurige Rundumblick durch die Aktivitäten für Battlefield 1942. Hier werden Mods auch für eine ähnlich kleine Zahl an Spielern entwickelt, die allerdings zum harten Kern gehören und regelmäßig spielen. Und die gibt es auch für PoE und wenn schon nicht für die ganz große Masse gearbeitet wird, dann für diese Basis von echten Fans. Und genau die sind beim aktuellen Contest eingeladen und aufgefordert, ihre Arbeiten bis zum 14 Dezember bei den Entwicklern einzureichen. Die besten drei werden einen Tag vor Weihnachten (23.12) zum Sieger gekürt und als Mappack auf der PoE-Website zum Download bereitgestellt. Detaillierte Informationen finden interessierte Mapper in einem eigens für den
Contest erstellten Thread.
Rückkehr und Revival
Zum Abschluss des Updates gibt es noch ein paar richtig gute Neuigkeiten. Zurück im Team ist
Senor_Freebie, der als Modellierer unter anderem für den Shilka, das MG3 und den Tiger verantwortlich zeichnet. Dazu hat das Team gute Fortschritte bei der Umsetzung eines neuen Spielzeugs gemacht, das aufgrund seiner teils umständlichen Zielvorrichtung bei Battlefield Vietnam den einen oder anderen Pixelshooter hervorgebracht hat. Die Rede ist von Mörsern, die
D_FAST modelliert, texturiert und ins Spiel gebracht hat. Viel erzählt wird nicht zu dem neuen Spielzeug, aber manchmal sagen Bilder mehr als Worte. Auf den Screens sind Modi für den Beschuss auf Distanz und dem Nahkampf sowie Rauchgranaten zu sehen. Spannend ist die Frage, wann dieses Spielzeug unters Volk gebracht wird. Folgenden die Devs ihrem eigenen Schema, dann einen Tag nach dem Contest am 24.12. Wir sind gespannt.
Bilder:
 Mörser |  Mörser |
 Mörser |  Mörser |
 Mörser |  Mörser |
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