
Als wir uns an dieser Stelle mit Armed Assault (ArmA) einem anderen Spiel gewidmet haben, ernteten wir gleichermaßen Lob und Kritik. Aus dem Lager der Kritiker wurde uns vorgeworfen, ArmA und BF könne man nicht vergleichen und wahrscheinlich stimmt das sogar. In einem zweiten Versuch möchten wir uns dennoch noch einmal an ein anderes Spiel wagen ? wenn auch weniger ausführlich. Das Thema ist
Frontlines: Fuel of War
(F:FoW) und der Anlass der Start einer deutschsprachigen
Communityseite, die von Foren-Mitglied
ebc^lowrider ins Leben gerufen wurde.
F:FoW - WTF?
Wer die aktuelle Ausgabe der GameStar sein Eigen nennt, wird aus der Preview von Rene Häuser schon den einen oder anderen Einblick erhalten haben. Entwickelt wird das Spiel durch die Kaos Studios, die Spielern der wohl populärsten BF42-Mod
Desert Combat (DC) noch ein Begriff sein sollten. Von DICE unter dem alten Namen
Trauma aufgekauft und im Juni 2005 geschlossen, haben viele der Mitarbeiter der Truppe um Frank DeLise die Einladung ins schwedische Hauptquartier ausgeschlagen und arbeiten nun unter neuem Namen an dem Multiplayer-Shooter. Vorher zeichneten sie für die Umsetzung von BF2 verantwortlich. An dem Shooter arbeiten also Profis, die auf dem Battlefield keine fremden sind.
Was steckt drinnen?
Fuel of War ist ähnlich wie Battlefield 2 in der nahen Zukunft angesetzt, doch ist das Kriegsgerät im Jahr 2024 einen Tick futuristischer als die aus dem Jahr 2007. Gekämpft wird ums Öl, gegeneinander antreten werden die Western Coalition (USA und EU) und die Red Star Alliance Russland, China, und eine turkmenische Terrorzelle). Dabei weist das Spiel vor allem im Bereich der Klassen Ähnlichkeiten zur Battelfield-Serie auf. Scharfschütze und Antitank zum Beispiel, die sich im Laufe des Spiels auf bestimmte Fähigkeiten wie Luftunterstützung, Pionier oder Drohnenspezialisten spezialisieren können. Anders als bei Battlefield baut Frontlines dem Namen entsprechend auf einem veränderten Spielprinzip auf das ? nach der Beschreibung ? eher dem Supply Line Modus gleicht. Gekämpft wird entlang einer Frontline, die sich je nach Spielerfolg verschiebt. Ebenfalls anders: Das Spiel wird eine acht Missionen umfassende Singleplayer Kampagne beinhalten.
Viel versprechender Shooter
Das war es dann auch mit unserer kurzen Preview. Insgesamt macht das neue Spiel einen viel versprechenden Eindruck und laut Ansage des GameStar-Redakteurs können sich Spieler auch im Jahr 2024 dank der BF42-Wurzeln von Trauma auf massive Panzerschlachten freuen. Allen, die sich jetzt Sorgen um eine Fahnenflucht von BF-Games machen, sei eins versichert: die vier Ausgaben der Battlefield-Serie samt Add-Ons, Boosterpacks und Mods beschäftigen uns auch weiter voll und ganz. Allen Spielern, die den neuen Shooter dennoch im Auge behalten möchten, legen wir deshalb die neue Website
www.fuelofwar.de ans Herz, auf der sich bereits eine umfassende Sammlung von Informationen, Bildern und Videos findet. Einen Teil davon haben wir als Vorgeschmack hier abgebildet.
Bilder:
 Frontlines: Fuel of War |  Frontlines: Fuel of War |
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