
Seit heute Morgen liegt die neueste Ausgabe der PC Games in den Regalen eines Zeitschriften-Dealers in eurer Nähe und echte Fans der Battlefield-Serie sollten sich dieses Heft nicht entgehen lassen. Denn auf insgesamt sechs Seiten gibt Redakteur Sebastian Weber einen tiefen Einblick in Spielkonzept und Spielaufbau. Dazu gibt es gleich eine ganze Ladung Bilder, auf denen Charaktermodelle, Fahr- und Flugzeuge abgebildet sind.
Team-Battle-Dings
Ohne den ganzen Bericht nachzuerzählen, seien an dieser Stelle dennoch einige wichtige Eckpunkte genannt: Das Comic-Battlefield wird anders als seine Vorgänger mit Jeeps, Panzern und Flugzeugen auskommen. Optik und Verhalten weichen deutlich von den bisherigen Titeln ab. Gesteuert werden die Vehikel von Soldaten der Royal und National Army, die äußerlich stark an die Armeen aus BF42 erinnern. Allerdings ist auch hier alles anders. Spieler haben nicht mehr die frei Wahl pro Runde, sondern legen sich bei der Erstellung des Charakters auf den Commander, den Soldier oder den Heavy Soldier fest. Ein Wechsel dieser Klasse ist laut PCG nicht mehr möglich. Angepasst wird auch das eigentlich charakteristische Erobern von Flaggen, das zukünftig nicht mehr spielentscheidend sein wird. Mit Battlefield im bekannten Sinn hat Heroes also nur noch den Namen gemein.
Willkommen im Wunderland
Der neue Titel ist klar auf ein Massenpublikum ausgelegt und an World of Warcraft angelehnt, was die Details zum Charaktersystem deutlich machen. Neu sind hier nicht nur die feste Klasse, sondern auch die im Videointerview der PC Games erwähnten Sprüche. Dabei handelt es sich keinesfalls um faulen Zauber, sondern um Spezialfähigkeiten ähnlich denen eines Rollensystems. Spieler werden zukünftig entscheiden können, ob sie als zusätzlichen Helfer auf dem Schlachtfeld einen Röntgenblick einsetzen oder sich kurzfristig mit frischer Lebensenergie versorgen können. Und ganz wie bei den Rollenspielen wird es eine Zeit dauern, bis diese wieder aufgeladen sind. Damit ist das bisherige Prinzip des Belohnungssystems übrigens nicht aufgehoben. Ein Rang- und Punktesystem samt Unlocks wird es laut der Preview ebenfalls geben. Wer es im Detail nachlesen möchte, findet den Bericht in der PCG 03/08.
Reportage zu Micro Transactions
Nicht näher im Detail beleuchtet werden die so genannten Micro Transactions, mit denen man sich in Heroes neue aber nicht spielentscheidende Ausrüstungsgegenstände und Uniformteile kaufen können soll. Hierzu finden sich jedoch völlig überraschend in der aktuellen Ausgabe der Sendung „neues“ von 3Sat aktuelle Informationen in Form eines eigenen Beitrags über die kostenpflichtigen Zusatzinhalte. Am Beispiel der Firma GameTribe wird erklärt, wie das Geschäftsmodell funktioniert, wo es eingesetzt wird und wie sich die Kunden verhalten. Überraschend hier: bei den vorhandenen Spielen wird der Umsatz vor allem in dem Bereich gemacht, den DICE und EA mit Heroes ansprechen: dem Äußeren der Charaktere im Spiel. Im Detail werden in dem Beitrag, der über
die Mediathek abrufbar ist, auch die Spiele von Publisher EA besprochen. Wer die PCG noch nicht vorliegen hat, kann hier gegen Ende auch einige der Bilder von Heroes sehen, die in der Zeitschrift abgedruckt wurden.
Australier können aufatmen
Zu guter letzt gibt es noch eine gute Nachricht für alle Spieler aus Australien und dem Rest der Welt: wie im
offiziellen Blog zu lesen ist, haben die Entwickler eine Meldung aus Australien dementiert, nach der Heroes nicht in Down Under erscheinen wird. Die Entwickler machen darin deutlich, dass man Heroes überall spielen wird, wo eine Internetverbindung vorhanden ist. Und sei es im tiefsten Urwald via Satellit. Ansonsten zeigen die Heroes-Macher beeindruckt vom Feedback und kündigen den ersten offiziellen Eintrag ins Blog für den kommenden Montag an.
Bilder:
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