
Vor einigen Tagen haben wir an dieser Stelle die News der Kollegen von Eurogamer.de aufgegriffen, in denen Bad-Company-Macher
Karl Magnus Troedsson
durch die Blume einen weiteren Teil der Battlefield-Serie angekündigt hat. Gerüchte über die Existenz dieses Projektes gibt es schon lange, allerdings flachten diese nach der Bekanntgabe von Heroes deutlich ab. In einem Interview mit
Kristian Metzger
von Eurogamer.de wurde die kurze Ankündigung jetzt noch einmal bestätigt. Doch dazu später mehr.
Sorgen eines Spielentwickler
Im Wesentlichen dreht sich das Interview um den Konsolentitel
Bad Company
(BF:BC) und dessen Entwicklung. Auf insgesamt vier Seiten löchert Metzger den Spielentwickler aus Schweden zu Reizthemen wie den Zusatzwaffen und anderen heiß diskutierten Themen. Dabei herausgekommen ist eine klassische Diskussion, die angesichts der gut gewählten Fragen und der offenen Antworten angenehm vom üblichen Bla-Bla abweicht. Troedsson spricht offen über seinen Standpunkt zum Thema Bezahlwaffen und dem Dilemma, in dem sich DICE in seinen Augen befindet. Und
das Zitat ist bezeichnend:
Es ist also egal, was wir machen, die Leute hassen es. Vom Prinzip der eigentlich geplanten Mikro-Transaktionen will sich Troedsson dennoch nicht verabschieden und zählt sie samt Ingame-Werbung zu den Maßnahmen, mit denen explodierende Produktionskosten bei stabilen Preisen ausgeglichen werden.
Gameplay und Spielmodi
Natürlich geht es aber nicht nur ums Geschäft, sondern auch um Inhalte, weshalb Fragesteller Metzger diesen Teil nicht ausspart. Thematisiert werden der nachträglich geplante Conquest-Modus, die Abschaffung des Commanders, die Artillerie und nicht zuletzt die Scharfschützen. Hier wird laut Info des Entwicklers noch an vielen Punkten nachjustiert, wobei das Feedback aus der Beta eine wichtige Rolle spielt. Und apropos Beta: die ging vor ein paar Tagen zu Ende, woraufhin
im Blog der Bad-Company-Website bereits die Demo angekündigt wurde. In der schwedischen Spiele-Schmiede wird zurzeit also sicherlich rotiert. Und so geht der beitrag munter weiter, bis die Sprache irgendwann auf die anderen Teile der Battlefield-Serie kommt. Und hier wird es vor allem für PC-Spieler spannend, denn Troedsson spricht nicht nur über Battlefield 2 und 2142, sondern auch über den Nachfolger.
Frostbite an Board
Für PC-Spieler ist dabei vor allem die letzte Seite interessant, wo es konkret um einen Nachfolger von 2 und 2142 auf der neuen Frostbite-Engine geht. Einer PC-Umsetzung von Bad Company erteilt Troedsson zum wiederholten Mal eine Absage, betont dabei aber die PC-Tauglichkeit der Engine und hält zudem fest, dass eine Anbindung an den PC geplant ist. Wäre das nicht bereits genug, stellt Redakteur Metzger am Ende noch die Frage nach dem Potenzial des neuen Battlefields, worauf Troedsson folgende Antwort gibt:
Da die Battlefield-Reihe schon immer auf dem PC zu Hause ist, könnt Ihr auch von der nächsten PC-Version etwas Großes erwarten. Sehr konkrete Aussagen, die uns dazu bewogen haben die Frostbite-Ausgabe unter dem Arbeitstitel Battlefield 3 als eigene Kategorie in die News aufzunehmen. Wer selbst nachlesen möchte, folgt einfach dem Link am Ende der News.
Bilder:
 Quelle: Eurogamer.de |  Quelle: Eurogamer.de |
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