
Nach dem Ausflug ins Roflland ist der Mittwochmittag von einem Helikopter der besonderen Sorte geprägt: dem Sikorsky H-34 Choctaw. Diesen haben die Macher von
Eve of Destruction
(EoD) in der vergangenen Nacht im Forum als letzten Teil ihrer Serie von „Indianern“ der Lüfte veröffentlicht. Der Choctaw ist weniger bekannt als der Huey, verfügt dafür jedoch über eine charakteristische Form mit hohem Wiedererkennungswert.
Echter Lastesel
Unter der Bezeichnung HSS-1 Seabat eigentlich zur U-Boot-Abwehr für die Navy hergestellt, versah der Lastesel mit dem Kolbenmotor alsbald auch seinen Dienst in der Army. Dort wurde er unter der Bezeichnung H-34 geführt und als Zunamen nach dem indianischen Stamm der Choctaw benannt. In Vietnam wurden mit dem Choctaw sowohl Militär- als auch Transportoperationen geflogen. Beim Transport von Personen kam er laut vorliegenden Online-Quellen auch oft als VIP-Heli zum Einsatz.
Vorläufer des Gunships
Wie ebenfalls berichtet wird, wurden die H-34 Helikopter des Marine Corps als eine der ersten mit dem so genannten Temporary Kit 1 (TK-1) bestehend aus vier M60C und zwei 2,75 Inch Raketenwerfern ausgerüstet. Diese als „Stinger“ bekannt gewordenen Choctaws wurden jedoch schnell durch den UH-1E Iroquois mit dem TK.2 ersetzt – das Huey Gunship mit Miniguns oder Raketenwerfern. Dieser Indianer der Lüfte wurde jedoch bereits vorgestellt.
Black Sands lässt grüßen
Gebaut haben den H-34
Badscull
(Modell), die Textur stammt zu großen Teilen von
Chuc
aus dem Team von Project Reality, der dabei Hilfe von
Trahn_Lee_Liao
erhalten hat. Letzterer hat auch den passenden Code geliefert und wie man sieht, ist der Vogel bereits im Spiel. Dort wird er Platz für acht Spieler bieten. Einem Piloten, einem Gunner, einem Gunner in der Tür und fünf Passagieren. Er eignet sich deshalb ideal, um ein Squad ins Gefecht zu fliegen.
Bilder:
 H-34 Choctaw |  H-34 Choctaw |
 H-34 Choctaw |
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