Mit etwas Verspätung (das Reallife lässt grüßen) möchten wir an dieser Stelle noch kurz über die aktuelle Entwicklung im Bereich
Bad Company 2
(BFBC2) informieren. Hier haben sich im Laufe des Wochenendes zwei Meldungen in unserer Themen-Liste angesammelt. Senior Producer
Patrick Bach
hat ein weiteres Interview gegeben und Entwickler
Demize99
erzählt ein wenig über das Health-System.
I need a Medic!
Dass die Fortsetzung der Abenteuer der B-Kompanie den Medic wieder ins Spiel bringt, ist bereits hinreichend aus dem Trailer bekannt. In einem Blog-Eintrag im EA-Portal führt Ex-Modder
Alan Demize99 Kertz
nun aus, was sich die Spieler darunter vorzustellen haben. Spieler von Battlefield 2 und 2142 können diesen fast Abschnitt überlesen, denn das daraus bekannte System wird schlicht auf die Konsole portiert. Aber nur fast, denn eine kleine Neuerung gibt es dennoch.
Medikit und Defi
Für alle reinen Konsolen-Zocker sei das PC-Konzept hier noch einmal kurz erklärt. Statt der Injektionsspritze steht Spielern nun der Feldarzt zur Verfügung, der mit einem Erste-Hilfe-Paket (Medipack) und einem Defibrillator ausgestattet ist. Der Pack kann gehalten und geworfen werden, wobei geworfene Packs auch von Feinden genutzt werden können. Ist die Lebensenergie ganz verbraucht, holt einen der Defi wieder ins Spielgeschehen zurück und spart (zumindest auf dem PC) das eigentlich verlorene Ticket.
Out of Combat Healing
Neu hinzu kommt ein System, das die Entwickler bei DICE Out of Combat Healing (OCH) nennen und das wirkliche Soldatenleben abbilden soll. Durch das OOH hat jeder Soldat die grundlegende Fähigkeit, sich notdürftig selbst zu versorgen. Ins Spiel umgemünzt bedeutet das, die eigene Spielfigur heilt sich auch ohne den Eingriff eines Medics. Zwar nicht so schnell wie mit einem Medipack, aber sie heilt sich. Dieses System wird also in BF43 und BFBC2 parallel eingesetzt.
Patrick Bach zum Zweiten
Die zweite und letzte Nachricht zum Spiel kommt von Chefentwickler
Patrick Bach
, den G4tv.com zu einem weiteren Interview überreden konnte. Das vier Minuten langen Video bringt in weiten Strecken Altbekanntes, spannend ist jedoch das Ende. Dort konkretisiert Bach die Thema Customized Kits, deren Zahl von fünf auf vier reduziert wurde. Dafür werden Spieler zukünftig primäre und sekundäre Waffen auswählen können. Weitere Features sind freischaltbare Gadgets und Spezialisierungen, die jedoch nicht im Detail erläutert werden.
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