
Nun haben wir Anfang September und in ganzen drei Wochen stehen Millionen von Bundesbürgern vor der Entscheidung, wo sie ihr Kreuzchen machen sollen. Die Bundestagswahl am 27. September geht nicht spurlos an uns vorbei. In den Straßen hängen an jeder Laterne Wahlplakate, im Fernsehen vergeht kein Tag ohne Diskussionsrunden, Wahlveranstaltungen und Interviews mit Spitzenkandidaten oder solche, die es gerne wären. In der letzten Ausgabe unseres Features
Bundestagswahl Spezial
dreht sich heute alles um die Partei, die einen Mitgliederzuwachs hat an jungen Leuten hat, wo etablierte Parteien nur staunen können: Die Piratenpartei.
Allgemeine Informationen zur Piratenpartei
Das Phänomen Piratenpartei beschäftigt seit langer Zeit Politikwissenschaftler. Spätestens seit der Europawahl im Sommer diesen Jahres, kennt auch die Öffentlichkeit die Piraten. Wobei vor allem viele ältere Bürger, etwas zurückhaltend auf die Partei reagieren. Zu polarisierend ist der Name, zu unklar das Medium Internet. Dabei ist die Partei schon lange aus dem Schatten herausgesprungen, sich nur mit dem Internet zu beschäftigen. Themen wie Bildung und Umweltschutz werden innerhalb der Partei aufgebaut, kommen aber zu spät für den Wahlkampf 2009. Somit wollen die Piraten vor allem den Überwachungswahn ein Ende setzen. Der Kampf gegen das Telemediengesetz steht ganz oben auf dem Plan, genau so wie der Bundestrojaner oder das Verbot von Computerspielen die Gewalt beinhalten. Das Spektrum der Partei ist also nicht sonderlich groß, doch dies soll sich ändern. Bei einem möglichen Einzug in den Bundestag, will sich die Partei an den Koalitionspartner halten. Bisher ist die Aussage: Zu Themen die wir nicht behandeln, gibt es auch kein Statement. Diese These kann nun jeder für sich einschätzen. Das größte Potenzial einer Partnerschaft sieht die Partei übrigens mit den Grünen und der FDP.
Zum Interview
Unsere eingesendeten Fragen beantwortete
Andreas Popp
, Stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei. Wir erkundigten uns nach den Zielen der Partei, dem Verbot von sogenannten „Killerspielen“ und Meinungen zum Telemediengesetz, was unter anderem die Sperrung von Websiten mit Kinderpornographischen Material vorsieht. Wir geben jeder Partei die gleiche Plattform um sich zu präsentieren und geben hier keine Wahlempfehlung oder ähnliches aus. Unterstellung jeglicher Art sind falsch! Zur Diskussion selber möchten wir auch noch ein paar Worte verlieren. Wir haben dafür ein eigenes Thema in unserem Forum eingerichtet. Ihr findet es entweder unter diesem
Link oder im Forum „Gesellschaft & Politik“. Bitte diskutiert sachlich und dem Thema angemessen. Kommentare wie „XY Partei ist blöd“ oder andere verbale Entgleisungen sind nicht erwünscht! Das wichtigste zum Schluss: Sagt das Interview weiter!
Wir bitten um Feedback
Mit der heutigen Ausgabe geht auch unsere Serie zu Ende. Über den Sommer hinweg haben wir euch die wichtigsten Parteien zur Bundestagswahl 2009 vorgestellt. WIr haben Fragen versendet und die Politiker um einen Dialog gebeten. Das klappte (außer eine Ausnahme) bei allen Parteien bestens. Doch wir wollen Wissen was ihr von dieser Aktion haltet! Auch für das Team BF-Games war es dass erstemal, ein solches Feature zu entwickeln und schließlich auch Online zu stellen. Also wollen wir eure Meinung! Was hat euch gefallen, was eher nicht so? Welche Fragen waren interessant, welche total überflüssig? Eure Statements sind in den Kommentaren oder in userem Feedback
Forum gerne gesehen!
Bilder:
 Andreas Popp |
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