Wenn ein Spiel herbe Kritik einstecken muss, dann passiert dies meist nach dem offiziellen Verkaufsstart. Oft können Journalisten bei ihren Tests Spieler schon etwas vorwarnen, doch der große Aufschrei passiert meist erst Tage nachdem Händler die Spiele im Regal stehen haben. Bei
Medal of Honor
ist das ein wenig anders. Die Multiplayer Entwickler von DICE haben sich entschieden sehr früh einen Betatest zu starten um anders als bei Bad Company 2, Feedback am Spiel und nicht für die Server zu bekommen. Jenes bekamen sie auch, doch wahrscheinlich haben sie die Schweden die Rückmeldung ein wenig anders vorgestellt.
Änderungen im Überblick
DICE steckte für den Mehrspielerpart sowohl von Journalisten als auch von Spielern herbe Kritik ein. Zu sehr erinnert der Modus an Bad Company 2 und Modern Warfare 2. Doch er macht nichts besser als die besagten Spiele. Der Multiplayer ist mehr eine nette Zugabe als ein wahrer Kaufgrund. DICE hat sich die Kritik vieler Betatester zu Herzen genommen und Änderungen am Spiel vorgenommen. Größter Kritikpunkt war die Treffererkennung. Diese wurden so überarbeitet, dass Spieler jetzt auch zwischen den Beinen hindurch schießen können, ohne den Gegner zu verletzen. Die Auflösung wurde also nochmal verfeinert. Ab sofort müssen Spieler auch nicht mehr Versorgungskisten aufsuchen, sondern können sich bei gefallenen Gegnern und Teammitgliedern an Waffen und Munition bedienen. Zusätzlich wurde auch die Waffenbalance, das Rankingsystem, die Grafik und Stabilität überarbeitet. Ein paar der Änderungen werden in einem neuen Multiplayervideo präsentiert, welches ungeschnitten aufgenommen und auf einer Schneelandschaft spielt. Spieler sollten also auch weiterhin den Titel im Auge behalten und ihn noch nicht ad acta legen.
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