Destreuer 0 Melden Geschrieben 8. August 2007 Grad gefunden,etwas älter,aber wers nicht kennt...sehr interessant. *** Killerspiele machen aggressiv, stumpfen ab und sind auch sonst für so manches Übel auf Erden längst ausgemacht. Das und noch viele weitere Unterstellungen mussten wir Gamer uns in den letzten Monaten gefallen lassen. Nun könnt ihr euren besorgten Müttern und eurem Lieblingsrentner vom CSU-Stammtisch um die Ecke endlich eine gute Nachricht übermitteln: Egoshooter haben durchaus auch ihre positiven Seiten. Das haben Wissenschaftler der University of Rochester jetzt im Experiment hieb- und stichfest herausgefunden. Neben dem bei der älteren Generation leider nicht ganz so populären Argument, dass sie schlicht und einfach Spaß machen, zur Jugendkultur von heute dazugehören, wie einst die Reservierung für die Kuschelecke im Kino, gibt es nun neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Sie zeigten anhand mehrerer Experimente mit Versuchsteilnehmern, dass Egoshooter mitunter sensomotorische und andere kognitive Fähigkeiten wie strategisches Denken fördern können. Außerdem tragen sie dazu bei, die visuellen Fähigkeiten nachhaltig zu verbessern, was diese Art von Spielen von anderen Genres unterscheidet. Zum Test wurden Studenten gesucht, die mindestens ein Jahr so gut wie gar nicht gespielt hatten. Man teilte sie in zwei Gruppen auf. Eine bekam den Auftrag mindestens eine Stunde pro Tag Unreal Tournament zu spielen, die Kontrollgruppe sollte sich entsprechend mit Tetris beschäftigen. Zu Beginn der Versuchsstrecke stand eine Art Sehtest an, bei dem die Studenten die Orientierung des Buchstabens T auf einer elektronischen Schautafel erkennen sollten. Dann ließ man die beiden Gruppen einen Monat lang ihre zugewiesenen Games spielen. Im Anschluss daran wurde wieder der Sehtest durchgeführt. Das Ergebnis war, dass die Egoshooter-Spieler beim Erkennen der T-Ausrichtung deutlich zulegen konnten, während die Tetris-Studenten nicht punkteten und damit in ihrer Leistung gleich blieben. Die Arbeit im visuellen Feld des Gehirn verbesserte sich, aber auch die peripheren Strukturen dort zeigten eine höhere Aktivität. Die Neurowissenschaftlerin Daphne Bavelier leitet daraus ab, dass Actionspiele die kognitive Verarbeitung von visuellen Informationen beeinflussen und sich darüber hinaus auch Trainingsprogramme für Menschen mit Sehschwächen entwickeln ließen. Zitat: Diese Spiele treiben das menschliche visuelle System an seine Grenzen und das Gehirn passt sich daran an. Dieses Lernen überträgt sich auf andere Aktivitäten und möglicherweise auf das Alltagsleben Daneben wurde ja auch schon eine Verbesserung der Reaktionsfähigkeit nachgewiesen. Quelle
Piccon 0 Melden Geschrieben 8. August 2007 ist echt schon älter!!! Aber toll sowas immer mal wieder zu finden sowas muss jeder mal lesen (nicht nur Gamer). Have a nice day...