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[AvT]Chris

Hands on Battlefield Vietnam ...

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Der folgende Text stammt von www.bf42-news.de - er ist zwar schon etwas älter - aber wenn ihr mal etwas Zeit habt könnt ihr ihn euch ja mal durchlesen:

Der Nachfolger von Battlefield 1942 steht in den Startlöchern. Am 9. Dezember hatte ich die einmalige Gelegenheit bei Electronic Arts selbst zu sehen und auszuprobieren, was uns im Frühjahr des kommenden Jahres erwartet.

Electronic Arts

Bevor das eigentliche Testen von Battlefield Vietnam begann, hatte ich das seltene Glück, eine fast einstündige, persönliche und sehr ausgiebige Führung durch den gesamten Electronic Arts Komplex in Redwood Shores, Kalifornien, zu genießen. Dabei hatte ich Einblicke in Bereiche, die wohl nur wenigen Außenstehenden jemals möglich sein werden.

Im erweiterten und topmodernen Firmensitz herrschen schon fast märchenhafte Arbeitsbedingungen. So gibt es hier nicht nur eine eigene Basketballarena, ein riesiges Fitnesszentrum, mehrere Freizeit- und Erholungsbereiche mit allen von EA hergestellten und vertriebenen Games auf topmodernem Equipment, sondern auch weitläufige Außenbereiche und Ruhezonen, in denen die Angestellten in einer für unsere Begriffe schon fast traumhaft anmutenden Atmosphäre während ihrer Arbeitszeit neue Kräfte und Inspirationen sammeln können und sollen.

Selbstverständlich gehören Kindergarten auf dem Firmengelände sowie eigener Shuttleservice sowie exzellente Verpflegung (zu Spottpreisen) in einer an das Schlaraffenland erinnernden Mensa ebenso dazu, wie die größte Computerspielesammlung, die ich jemals gesehen habe: Jeder einigermaßen bedeutende Titel der mindestens letzten 5 Jahre ist vorhanden und steht jedem Angestellten zur freien Verfügung - das notwendige Equipment (Plattform und Eingabegeräte) inklusive.

In dieser Umgebung entsteht Battlefield Vietnam, der von allen mit Spannung erwartete Nachfolger des mehrfach international preisgekrönten Multiplayer Taktik Shooters Battlefield 1942.

Das Spiel wirkt - trotz der ständig vorgebrachten Hinweise, wir hätten es hier mit einer frühen Alpha-Version (V 1.31) zu tun - bereits sehr vollständig. Zwar fehlten noch der aus Battlefield 1942 und seinen Addons bekannte Trailer, Backgroundmovies und auch eine Hintergrundmusik für die Menüs gab es noch nicht, und es waren noch längst nicht alle Fahrzeuge fertig, doch abgesehen davon gab es wenig, dass den Eindruck einer "frühen Alpha-Version" aufkommen ließ.

Die Präsentation

In einem extra für die Präsentation liebevoll hergerichteten Raum mit Tarnnetz und einigem Militärequipment, wie Stahlhelmen, Munitionskisten (in denen Getränke für uns bereitgehalten wurden), Feldflaschen, Spielzeug M16-Gewehren, bis hin zu Tellern und Servietten im Tarnlook für die exzellenten Cookies wurde von einer handverlesenen Gruppe kritischer internationaler Beobachter die aktuelle Arbeitsversion von Battlefield Vietnam ausgiebig auf Herz und Nieren getestet. Insgesamt 8 Pentium 4 2800/533 mit 512MB Ram und nVidia FX5900/128 unter Windows 2000 standen uns zur freien Verfügung. Auf dem dedicated 32-Player Server (dessen genaue Spezifikation nicht mitgeteilt wurde, aber hier es handelte sich wahrscheinlich um einen mit mindestens 1GB Ram ausgestatteten P4 2800 oder 3000) waren wir jedoch nicht allein. Das komplette Tester- und Entwicklerteam war angetreten, um uns zu zeigen, was Battlefield Vietnam kann, und wie man bei Electronic Arts Battlefield spielt.

Generell ist man bei Electronic Arts bemüht, Battlefield Vietnam noch stärker als seinen Vorgänger auf 64 Spieler auszurichten, und man hofft dort, dass es in Zukunft deutlich mehr solcher großen Server geben wird.

Aus verständlichen Gründen waren Film- und Fotoaufnahmen nicht gestattet, und auf die Einhaltung dieses Verbots wurde unter Androhung des sofortigen Rauswurfs und Auschluß von allen zukünftigen Präsentationen penibel geachtet.

Das Spiel - The Real Thing

Das Spiel verbreitet eine sehr dichte Atmosphäre, und der Spieler wird von Anfang an durch sehr schön gemachte Grafiken auf das Vietnam Szenario eingestellt. Es ist sofort klar, dass man einen weiteren Titel der Battlefield-Serie vor sich hat. Die Menüs sind im Gegensatz zu Battlefield 1942 stylisch dem gesamten Gameflair angepasst und man findet sich schnell in den doch überraschend zahlreichen Untermenüs zurecht. Ich muß allerdings zugeben, dass mir das nüchternere Styling der Battlefield 1942 Menüs besser gefiel, aber das ist eindeutig Geschmackssache und ich bin mir sicher, dass die neuen Menüs den meisten Spielern gefallen werden.

Im Multiplayerbereich fehlt bei der Serverselektion leider noch immer die Möglichkeit nach Mods zu sortieren. Die Developer konnten mir nicht mit Sicherheit zusagen, ob ein solches Feature überhaupt in naher Zukunft seinen Weg in das Spiel findet. Den Bedarf an diesem Feature hat man aber sehr wohl erkannt, und man versprach mir, mit Hochdruck daran zu arbeiten, dieses Feature zu realisieren. Das Problem ist hier jedoch eher das Gamespy-Modul, als die Kompetenz der Developer bei Electronic Arts, denn das Multiplayer-Netzwerkinterface stammt von Gamespy und nicht von Electronic Arts. Vielleicht sollte die Community mehr Druck auf Gamespy ausüben, damit von dort eine entsprechende Entwicklung unternommen wird.

Die Menüs zum Erstellen eines eigenen Servers zeigen die bereits an anderer Stelle angekündigten Veränderungen. Zunächst gibt es neben den Single-Player-Modi (Tour of Duty, Instant Battle und Challenge, nur noch drei Multi-Player Game-Modi: Evolution, Conquest und Custom Combat. Capture The Flag und Team Deathmatch sind definitiv nicht mehr vertreten und werden wohl auch nicht mehr mit eingebunden, obwohl sich bis zur Veröffentlichung des Spiels hier noch eine Menge tun kann, da man sehr genau auf das hört, was die Community an Vorschlägen und Wünschen äußert und wie diese Wünsche vorgetragen werden.

Evolution koppelt eine Reihe von Maps aneinander, deren Startsituation sich am Ausgang der vorangegangenen Map entscheidet. Zwar sind im Moment nur jeweils zwei Maps koppelbar, aber man experimentiert hier auch mit längeren Ketten. Man darf sehr gespannt sein, wie sich dieser Game-Mode im fertigen Spiel darstellen wird.

Custom Combat erlaubt es, wie gewohnt Mapzyklen mit eigenen Regeln aufzustellen. Neu ist hierbei jedoch, dass man nicht nur Team-Ratios, Tickets usw. einstellen kann, sondern auch festlegen kann, welche Klassen zum Einsatz kommen. Dies wird mit Sicherheit eine größere Vielfalt unter den Online-Servern erzeugen und einige neue Herausforderungen für alle bereithalten.

Und was ist mit Bots?

Es wird weiterhin Bots geben und an der AI wurde kräftig gearbeitet. Bots werden nun auf Befehle der Spieler reagieren und die Bots werden dem Spieler deutlich das Gefühl vermitteln, dass sie auf ihn fokussiert sind, wodurch der Spieler in etwa in die Rolle eines Platoon-Leaders übernimmt. Durch Anschauen eines Bots oder einer Gruppe von Bots kann man diesen zukünftig direkt Befehle erteilen. Bots werden in Battlefield Vietnam nicht mehr nur zwischen "Angreifen" und "aktuelle Position halten" (böse Zungen sagen auch "umherirren oder rumstehen") unterscheiden, sondern ein weit größeres Verhaltensspektrum zeigen.

Im Testspiel verteidigte eine kleine Gruppe Bots durchaus hartnäckig und ziemlich effektiv ihre Stellung und bereitete uns über einige lange und verlustreiche Minuten durchaus erhebliches Kopfzerbrechen. Verglichen mit Battlefield 1942 sind die Bots von Battlefield Vietnam um Lichtjahre weiter entwickelt und sehr viel stärkere Gegner, auch wenn sie bei weitem nicht die Qualität geübter Spieler erreichen. Trotzdem lässt sich auch hier deutlich erkennen, dass die Entwickler sehr genau auf das Hören, was die Community wünscht.

Kits - Was nehmen wir denn heute?

In Bezug auf die Klassen (sog. "Kits"), aus denen ein Spieler wählen kann, gibt es erhebliche Unterschiede zu Battlefield 1942. Die schlechten Nachrichten zuerst: Statt der bisher vier verschiedenen Teams wird es in Battlefield Vietnam zunächst nur noch zwei Teams geben: VC-Truppen und US-Truppen. Dies ist jedoch nicht wirklich tragisch, weil sich die Teams ja bislang bei Battlefield 1942 eher durch ihre Skins als durch ihre tatsächlichen Fähigkeiten oder Ausrüstungen unterschieden haben. Außerdem wird der Medic / Sanitäter nicht mehr zu den Standardkits gehören. Die Developer haben sich dazu entschieden, den Medic wegfallen zu lassen, weil sie der Überzeugung sind, dass dieses Kit mit weitem Abstand am wenigsten genutzt wird. Die Entwickler waren jedoch sichtlich perplex, als ich ihnen sagte, dass besonders bei Clanwars dem Medic eine ziemlich häufig genutzte Rolle mit hohem strategischem Wert zukommt. Wir dürfen gespannt sein, ob sich hier noch ein Umdenken einstellt, doch wird dies entscheidend von Eurem Feedback abhängen.

Gerade Clans und Fans von Ligen werden sich freuen, dass die Entwickler mir zugesichert haben, sich zügig einen HL-TV ähnlichen Spectator-modus für Battlefield Vietnam UND(!) Battlefield 1942 einfallen zu lassen. Details konnte man mir zwar nicht sagen, aber es ist mir scheinbar gelungen, den Entwicklern verständlich zu erklären, warum es gerade in ihrem Interesse und im Sinne des Spiels ist, eine flexible Coverage für möglichst viele Zuschauer zu realisieren. Wir dürfen gespannt sein und die Jungs regelmäßig an ihr Versprechen erinnern.

Die Vegetation ermöglicht es, sich in ihr zu verstecken und so dem Gegner aufzulauern. Legt man sich in hohes Gras oder versteckt man sich in Büschen, so ist man selbst in der Regel für andere vollkommen unsichtbar. Für den sich versteckenden Spieler selbst stellt das hohe Gras bzw. das Gebüsch jedoch keine undurchdringliche Sichtbarriere dar, sondern für ihn wird das ihn umgebende Gras bzw. Unterholz in bestimmtem Umfange durchsichtig. Es wird hier massiv mit Alpha-Transparenzen gearbeitet.

Im Spiel ist dieser Effekt von unglaublichem taktischem Wert, da durch diese Vegetation ohne Einfluss auf die verwendete Waffe hindurchgeschossen werden kann, was besonders Sniper / Scouts zu einer erheblichen Gefahr für gegnerische Infanterie macht.

Die Bäume haben Collisionmodels, was sie zu einem undurchdringbaren Hindernis macht, wie zum Beispiel Hütten oder Felsen, während leichtes Unterholz wie zum Beispiel Büsche und Bambussträucher von Infanterie wie auch von Fahrzeugen durchquert werden können. Trotz der erheblich komplexeren Technik der selektiven Kollisionsabfrage sinkt (verglichen mit Battlefield 1942) der Einfluss des Kollisionsmodells auf die Performance. Das berüchtigte "in den Bäum kleben bleiben" von Panzern wurde beseitigt.

Es wird leider nicht möglich sein, durch den Einsatz von Artillerie, Bomben oder Napalm das Gelände, die Vegetation oder andere Objekte (z. B. Häuser) zu verändern oder zu zerstören (mit Ausnahme des Objective-Modes, in dem bestimmte Gebäude / Objekte zerstörbar sind, wie bereits von Battle of Britain bekannt). Es stellt ungeheuer große Anforderungen an Ram und Bandbreite, für 64 Spieler gleichzeitig in Echtueit die Collisionobjects zu verändern. Nach Angaben der Entwickler wird es noch ca. 2-3 Jahre dauern, bevor die dazu notwendige Rechenleistung, RAM-Kapazität und Bandbreite bei der Mehrheit der Spieler verfügbar sein wird, um solche Features in einem Online-Spiel mit dem Objekt-Umfang von Battlefield Vietnam zuverlässig und spielbar zu realisieren. Das Fehlen dieser Features machte sich jedoch bei unserem mehrstündigem Testen des Spiels in keinster Weise negativ bemerkbar, im Gegenteil.

Das Spiel fühlt sich insgesamt sehr viel flüssiger und schneller an als Battlefield 1942, obwohl die Maps nicht kleiner werden. Für Infanterie hat die aktuelle Ausrüstung ebenso Auswirkung auf das Bewegungstempo, wie das gezielte oder ungezielte Führen der Waffe (Rechtsklick bei Handfeuerwaffen). Das Tempo wird auch durch die Form der Bewegung beeinflusst: Liegend, geduckt oder stehend erreicht der Spieler unterschiedliche Geschwindigkeiten.

Die von uns getesteten Maps haben die selbe Größe, wie aus Battlefield 1942 bekannt. Die Maps machen taktisches Vorgehen von Einzelgängern möglich und zum Teil auch unumgänglich. Gut geplante Einzelaktionen werden durchaus belohnt, aber um eine Map zu gewinnen, braucht es zwingend das Team, wie auch insgesamt das Teamplay erheblich stärker vom Spiel belohnt wird, als dies noch bei Battlefield 1942 der Fall war. Erst im Teamplay macht sich bemerkbar, wie sauber die einzelnen Kits und Fahrzeuge aufeinander abgestimmt sind und wie perfekt sie sich ergänzen.

Aus Sicht des Mapdesigns gibt es auch einige Veränderungen. Keine der von uns getesteten Maps hatte uneinnehmbare Flaggen oder Stellungen, die nur von einer Seite aus angegriffen werden konnten. Nicht alle Flaggen befinden sich auf freiem Gelände, sondern können sich zum Beispiel auch im Innern von für Fahrzeuge unzugänglichen Tempelanlagen befinden. Bereits für Battlefield 1942 entwickelte Maps werden definitiv nicht mit Battlefield Vietnam kompatibel sein und es bleibt abzuwarten, ob es ein Tool zum Übertragen von Battlefield 1942-spezifischen Maps nach Battlefield Vietnam geben wird. Zumindest in umgekehrter Richtung wird es ein solches Tool nicht geben können, da die Engine von Battlefield 1942 zum Beispiel die dichte Vegetation von Battlefield Vietnam nicht unterstützt.

Unterholz und hohes Gras können zukünftig auf das Gelände gemalt werden, und die Gameengine übernimmt es, die einzelnen Pflanzen zu platzieren. Der Mapdesigner muss lediglich den Pflanzentyp und die Dichte des Unterholzes für ein bestimmtes Gebiet angeben, den Rest nimmt ihm das Game ab. Hierbei bleiben die Möglichkeiten der Positionierung und des Feintunings trotzdem hoch genug, dass der Designer seine Vorstellungen möglichst frei umsetzen können soll. Die erheblich dichtere Vegetation und Objektvielfalt wird allerdings einen deutlichen Effekt auf das Berechnen der Shadow-maps haben: Für die uns vorgestellten Maps dauert dieser Prozess bei Electronic Arts zur Zeit gut drei Tage...

Insgesamt werden die Maps eine ganze Reihe von Überraschungen bereithalten, die uns die Entwickler jedoch nicht im Detail verraten wollten. Jedoch ließen sich bereits einige Überraschungen, wie zum Beispiel verstecktes Material, erahnen. Auf der anderen Seite werden die Entwickler alles tun, um sogenannte "Blowouts" und das elendige Basecamping zu unterbinden.

Teams

In Battlefield Vietnam wird es statt der bisher aus Battlefield Vietnam bekannten fünf mehr oder weniger für alle Teams identischen Kits je Team nun zwar "nur" noch vier Kits geben, jedoch hat jedes dieser Kits jeweils zwei unterschiedliche Ausrüstungsvarianten, wodurch es in Battlefield Vietnam effektiv 16 unterschiedliche Standard-Kits geben wird. Neben diesen Standard-Kits wird es auf bestimmten Maps Special Forces geben (für US-Truppen werden dies die "Green Barrets" sein), die ihrerseits mit besonderen Waffen und Fähigkeiten aufwarten können, wodurch in Battlefield wohl insgesamt 20 unterschiedliche Kits zu finden sein werden. Eine dieser Special-Forces Klassen soll dann allerdings doch wieder die Heil-Fähigkeit des Medics haben, und so andere Spieler heilen können, so dass der Medic doch nicht vollkommen ersatzlos gestrichen wird. Jedoch wird das Gameplay insgesamt aufgelockert und zu einer größeren Herausforderung.

Die Neuerungen bei den einzelnen Kits sind ungeheuer vielfältig. Der größte Unterschied zu Battlefield 1942 ist der Umstand, dass die Kits der Teams vollkommen unterschiedlich sein werden. Zwar wird es zum Beispiel auf beiden Seiten den Ingenieur geben, doch sind die Fähigkeiten des Ingenieurs vollkommen unterschiedlich, je nach dem, zu welchem Team er gehört.

Neue Kits - neue Ausrüstung, neue Fähigkeiten

Neben der Ausstattung der Figur kann man das Aussehen seiner Figur abhängig von der gewählten Klasse aus jeweils vier vorgefertigten Skin-Kombinationen wählen. Wahrscheinlich wird es zunächst nicht möglich sein, hier eigene Skins einzubinden, aber dies ist noch nicht endgültig entschieden. Als Hauptproblem für ein entsprechendes Feature wurden Probleme bei den Anforderungen an die Größe des beim Spieler verfügbaren Arbeitsspeichers sowie die notwendige Bandbreite angegeben. Man ist in erster Linie gezwungen, das Spiel auch bei solchen Spielern lauffähig zu gestalten, deren Rechner lediglich die Minimalanforderungen (256MB RAM, 56K Modem) erfüllen, und von denen gibt es noch eine ganze Menge.

Die neuen Kits werden insgesamt vier Mal so viele Waffen wie Battlefield 1942 zur Verfügung stellen. Erhalten bleibt die aus Battlefield 1942 gewohnte Ausstattung mit Nahkampfwaffe (Machete, Messer), leichter Handfeuerwaffe (Pistole), Hauptwaffe (je nach gewähltem Kit zum Beispiel M16, AK47, Mörser, MG etc.) und Zusatzgerät (zum Beispiel HE-Granaten, Rauchgranaten, Fernglas, Punji-Sticks etc.) Die wichtigsten Neuerungen sind hierbei auf Seiten der VC hitzesuchende SAM's (SA-7), die US-Piloten, aber auch den Führern anderer Fahrzeuge, wie zum Beispiel Panzer und Jeeps, vor erhebliche Schwierigkeiten stellen werden. Ferner wird es Mörser-Truppen geben, ähnlich dem bereits aus Desert Combat bekannten Mörser. Manche Kits enthalten statt HE-Granaten Rauchgranaten, deren strategischer Nutzen im ohnehin schon dichten Dschungel unschätzbar hoch ist. Da der Rauch farbig sein wird - in der gespielten Version war der Rauch gelblich-grün und erinnerte stark an Chlorgas - kann er nicht nur als temporär großflächiger Sichtschutz, sondern insbesondere auch als Signal für andere Truppenteile verwendet werden.

VC-Truppen können Punji-Sticks verteilen, US-Truppen Anti-Personen-Minen und so das Vordringen von Infanterie erheblich bremsen. Die Punji-Sticks können jedoch nicht entschärft werden und bilden so ein dauerhaftes Hindernis, während Minen wahrscheinlich wie von Battlefield 1942 gewohnt entschärft werden können. Dies ist allerdings noch nicht endgültig entschieden. Ingenieure können Fahrzeuge sabotieren, die sich selbst zerstören, sobald sie benutzt werden. Wahrscheinlich werden sabotierte Fahrzeuge eine optische Warnung anzeigen, sobald man das Fahrzeug besteigt. Diese Wahrnung soll aber wohl gut versteckt sein. Dies war im Testspiel noch nicht fertig realisiert, weshalb wir uns dies nicht näher ansehen konnten. Neu ist auch, dass Ingenieure feindliche Fahrzeuge mit ihrem Schraubenschlüssel (der jetzt aussieht, wie ein schwerer "Engländer") beschädigen können (sozusagen "negativ reparieren"), wenn diese besetzt sind.

Neben Anti-Personen Minen und den bereits aus Battlefield 1942 bekannten Detpacks werden MG-Schützen (ähnlich dem Heavy Assault Kit von Desert Combat), Truppen mit Granatgewehren und je Team zwei Arten von Snipern mit unterschiedlichen Detailfähigkeiten eingeführt.

Eine weitere herausragende Neuerung ist die Fähigkeit der VC-Ingenieure Spawn-Punkte (die aussehen, wie Tunnelausgänge) bzw. für die US-Truppen Repair- und Heilstationen an beliebiger Stelle der Map zu setzen, an denen sich der Spieler aufhält. Diese werden nach ihrer Platzierung unabhängig vom sie setzenden Spieler sein und für unbegrenzte Zeit existieren und funktionsfähig bleiben. Sie können aber relativ leicht zerstört werden. Dies trägt erheblich zur angestrebten Philosophie von Battlefield Vietnam bei:

Es soll einem Team immer irgendwie möglich sein, aus einer scheinbar ausweglosen Situation auszubrechen und wieder Leben in eine Map zu bringen. Andererseits gab es auf keiner der von uns getesteten Maps uneinnehmbare Flaggenpunkte. Zitat: "Definitively no more never-ending Battleaxe-situations."

Fahrzeuge

An der Fahrzeugfront ist noch sehr viel Bewegung zu beobachten. Im Moment gehen die Entwickler davon aus, dass Battlefield-Vietnam mit ca. 24 unterschiedlichen Fahrzeugen ausgeliefert werden wird. Sicher ist bislang das Erscheinen der F4 Phantom (US), der Mig 21 (VC), des UH-1 Huey (US), des CH-47 Chinook Helikopters (US), des Mi-8 (VC), des M551A1 Sheridan (US), des T-54 (VC), sowie Jeeps mit schwerem MG oder M40 Recoilless Rifle, 2 verschiedene Typen von Patroullienbooten, die je nach Typ mit MG's, Zwillingsgeschütz oder leichter Artillerie bewaffnet sein können. An Land wird es mobile leichte und schwere Artillerie (auf Seiten der US-Truppen die wirklich hervorragend gelungene M110) geben. Die VC Truppen werden auch über Artillerie verfügen, jedoch waren beim Testspiel erst die stationären Artilleriestellungen der VC-Truppen fertiggestellt (bestückt mit russischen 122mm Geschützhaubitzen A-19 Model 1931/1937). Welche mobile Artillerie auf Seiten der VC-Truppen eingeführt werden wird, bleibt abzuwarten, jedoch wird sehr wahrscheinlich ein Flakpanzer für die VC-Truppen eingeführt.

Stationäre Waffen werden insgesamt sehr viel seltener in den Maps auftauchen und das umstrittene stationäre MG, das bei Battlefield 1942 zwar eine gewisse Wirksamkeit gegen Infanterie und Flugzeuge bietet, dafür aber den Schützen zu einem nahezu sicherem Kill für geübte Schützen macht, wird wahrscheinlich komplett entfallen. Welche Fahrzeuge darüber hinaus noch erscheinen werden, stand bei unserem Test noch offen. Flakstellungen, die bei Battlefield 1942 zum Teil sehr ungeschickt auf Maps verteilt waren, soll es so gar nicht mehr geben. Stattdessen soll sämtliche Luftabwehr mobil sein.

Insgesamt gewinnt in Battlefield Vietnam die Mobilität der Truppen ein sehr viel stärkeres Gewicht. So wird der Huey zum Beispiel nicht nur die Sheridan Panzer transportieren können, sondern er wird dazu in der Lage sein, alle Landfahrzeuge zu bewegen, die alle während des Transports voll einsatzbereit bleiben.

Luftfahrzeuge erhalten in Battlefield Vietnam endlich einen künstlichen Horizont, der das Steuern und Navigieren erheblich erleichtert. Insgesamt ist die Steuerung der Fahrzeuge gewohnt intuitiv zu beherrschen. Besonders bei der Helikoptersteuerung haben sich die Entwickler sehr viel Mühe gegeben, die tatsächlichen Möglichkeiten eines Helikopters nachzubilden und das Fahrzeug trotzdem handhabbar zu gestalten. Es ist problemlos möglich, den Helikopter kontrolliert seitwärts durch die Luft driften zu lassen, und selbst mir gelang auf Anhieb eine punktgenaue Absetzaktion in schwierigem Gelände, ohne den Hubschrauber dabei zu zerstören, was mir bei Desert Combat selbst heute, nach schier endlosen Trainingssitzungen, noch immer eher "zufällig" gelingt.

Truppen werden aus den Hubschraubern und Flugzeugen per Fallschirm abspringen können, ein Abseilen wird jedoch sehr wahrscheinlich nicht eingebaut werden. Ein solches Feature würde zwar nett aussehen, aus Sicht der Programmierer aber einen unverhältnismäßig hohen Aufwand bedeuten.

Maps

Battlefield Vietnam wird mit 14-16 Maps ausgeliefert werden, die sich zwar an historischen Schauplätzen orientieren, diese jedoch nicht originalgetreu abbilden sollen und auch nicht auf "echten" Geländekarten basieren. Vielmehr wird versucht das Flair der jeweiligen Situation einzufangen. Dabei wird sich die Umgebung in erster Linie an den aus Hollywoodfilmen bekannten Geländeformationen und der entsprechenden Dschungelvegetation orientieren. (Zitat: "They are inspired by, but not trying to recreate the real places.")

Leicht hügeliges Gelände bis hin zu bergiger Umgebung mit wenig bis hin zu üppigem Pflanzenbewuchs und immer wieder Flüsse und Seen. Insbesondere der Einfluss von Francis Ford Coppola's Filmepos "Apocalypse Now" ist in Battlefield Vietnam deutlich zu spüren und der Aspekt der Guerilla Kriegsführung ist in Battlefield Vietnam hervorragend umgesetzt und hat enorme Auswirkungen darauf, wie Battlefield Vietnam tatsächlich gespielt wird.

Die von uns gespielten Maps bieten atemberaubende Landschaften mit sehr realistisch wirkender Vegetation und Geländegestaltung und mit viel Liebe zum Detail modellierten Häusern und Objekten. Dies hat in sehr viel stärkerem Maße als bei Battlefield 1942 direkte Auswirkungen auf das Vorgehen der Truppen und Fahrzeuge.

Die Vegetation ist nur sehr bedingt mit der aus Battlefield 1942 bekannten zu vergleichen. Sie ist nicht nur erheblich dichter, sie verhält sich auch zum Teil völlig anders. Es wird nicht mehr nur einige verschiedene Büsche und Bäume geben, sondern es wird vom hohen Gras über Bambusbüsche, Hecken und anderm Unterholz bis hin zu Palmen und anderen zum Teil ziemlich hohen Bäumen eine unglaubliche Vielfalt unterschiedlichster Pflanzen geben, die in nahezu beliebiger Dichte anzutreffen sein wird. Zwar wird es leider nicht möglich sein, auf Bäume hinaufzuklettern, aber dafür ist es sehr leicht möglich, dass zwei Infantristen in dichtem Dschungel direkt aneinander vorbeilaufen, ohne sich gegenseitig zu bemerken. In unserem Testspiel liefen zwei Trupps von jeweils 4 Spielern aus unterschiedlichen Teams direkt aneinander vorbei, ohne dass auch nur einer der 8 Spieler etwas vom gegnerischen Team bemerkt hat...

Kräftverhältnisse

Das Spiel zeigt, dass die Entwickler das Prinzip eines Dreiecksverhältnisses hinsichtlich der Bewaffnung und jeweiligen Stärken und Schwächen der Einheiten verfolgen. Die Über- bzw. Unterlegenheiten gegenüber Truppenteilen des Gegners hängt unmittelbar vom gewählten Kit des Spielers ab. Die entstehenden Verflechtungen sind unglaublich komplex und es gibt keine einzelne Klasse und kein einzelnes Fahrzeug, dass in jeder Hinsicht überlegen oder sogar unbesiegbar wäre.

Die Luftwaffe spielt zwar die Hauptrolle und die Phantom wird mit ihren Napalmbomben und hitzesuchenden Raketen vielen einiges Kopfzerbrechen bereiten, aber VC-Infanteristen mit ihren SA-7 und bzw US-Truppen mit ihren RPG's sind für gegnerische Luftwaffe ein unglaublich schlagkräftiger Gegner. Die hitzesuchenden SA-7 der VC's machen es der Luftwaffe der US-Truppen enorm schwer, ungestört zu operieren und selbst eine Phantom hat alle Hände voll zu tun, einer einzelnen anfliegenden SAM erfolgreich auszuweichen. Zwei SAM-Treffer zerstören in jedem Fall jedes Luftfahrzeug, Helikopter werden jedoch in der Regel von einem Treffer ausgeschaltet. Andererseits kann die Luftwaffe mit ihren reichhaltigen Arsenal an Bomben, Miniguns, Granatwerfern und Artillerieraketen unglaublich effektiv gegen Fahrzeuge und Infanterie operieren und die Napalmbomben der Phantom sind verheerend gegen Infanterie und leichte Fahrzeuge jeder Art. Allerdings ist es überraschend schwer, mit einer heranjagenden Phantom einen dicht über den Baumwipfeln schwebenden Helikopter zu bekämpfen. Die Vespa-Roller der VC-Truppen sind unglaublich schnell und wendig und sind effiziente Werkzeuge mit überraschend hohem strategischen Wert.

Panzer erfüllen wiederum ähnliche, wie bereits aus Battlefield 1942 bekannte Rollen, jedoch sind sie bei weitem nicht mehr so dominant wie eben dort. Mit einem Sheridan oder T-52 im Alleingang eine Flagge zu erobern ist selbst für geübte Panzerfahrer ein schwieriger Auftrag und Gruppen von koordiniert vorgehenden, geübten und aufeinander eingespielten Infanteristen heben mühelos jeden alleine operierenden Panzer aus, erst recht dann, wenn sie Luftunterstützung haben. Zusätzlich zwingt das Gelände Landfahrzeuge und Boote in bestimmte Bereiche, was sie zum Teil sehr berechenbar und dadurch noch verwundbarer macht. Andererseits sind Panzer erstaunlich hartnäckige Gegner und es ist kaum möglich, sozusagen im Vorbeigehen, einen Panzer auszuschalten.

US-Truppen haben mit ihren PT-Booten mobile Luftabwehrstellungen, teilweise ergänzt durch leichte Artilleriegeschütze, die binnen weniger Augenblicke leicht jedes gegnerische Flugzeug oder Helikopter vom Himmel holen können und auch größere Strandabschnitte mühelos alleine verteidigen können. Die größeren PT-Boote verfügen über Ladeklappen, mit denen sie als Landungsboote fungieren können. Es steht noch nicht fest, ob diese PT-Boote Fahrzeuge transportieren können werden.

Ingenieure mit ihren vielseitigen Möglichkeiten sind zwar im Kampf Mann gegen Mann eher die schwächste Klasse, aber mit ihren Möglichkeiten Minenfelder, Spawnpunkte oder Detpacks zu platzieren oder der Fähigkleit, gegenerische Fahrzeuge zu sabotieren machen sie das mehr als wett. Reguläre Infanterie ist enorm schlagkräftig und vielseitig und wird wohl die Hauptrolle bei Sturm und Verteidigung von Stellungen übernehmen. Auf lange Distanzen sind sie jedoch längst nicht so gefährlich, wie die Sniper / Scouts, die sich im hohen Gras an Schlüsselstellungen verschanzen.

Sniper / Scouts sind mit ihrer Fähigkeit Kameras für die Artillerie zu setzen sowie über große Distanzen hinweg in den Kampf einzugreifen, wertvolle Hilfsmittel für das Team. Durch die im Vergleich zu Battlefield 1942 deutlich gesteigerte Feuerkraft des Scouts / Snipers ist dieser auch im Nahkampf ein überaus ernstzunehmender Gegner und längst nicht mehr so unterlegen, wie er es noch bei Battlefield 1942 war. Panzerabwehrtruppen werden nicht mehr nur für Landfahrzeuge aller Art zu einem ernsthaften Problem, sondern durch ihre Luftabwehrraketen stellen sie auch ein ernstzunehmendes Problem für die generische Luftwaffe dar. Ob die Raketen der Panzerabwehrtruppen auch für PT-Boote gefährlich werden sollen, war noch nicht endgültig entschieden, allerdings werden die Raketen mit hoher Wahrscheinlichkeit Flächenschaden (Splashdamage) gegen Infanterie verursachen.

Für den Spieler wird das Einnehmen von Flaggen sehr viel konsistenter und durchschaubarer. Hierzu wird die Minimap in ihrer Darstellung und Funktionalität erweitert. Im Gegensatz zu Battlefield 1942 erfährt der Spieler bei Battlefield Vietnam exakt, wie lange es dauert, um eine Flagge zu erobern. Die entsprechende Zeit wird nicht nur in Form eines Countdowns, sondern auch grafisch durch einen Progressbar dargestellt. Darüberhinaus ist das Erobern von Flaggen im Gegensatz zu Battlefield 1942 von der Anzahl der die Flagge erobernden Spieler abhängig. Dauert dies zum Beispiel mit einem Spieler 30 Sekunden, dauert es mit zweien nur noch 15 Sekunden, mit dreien 10 und so weiter. Der komlette Mechanismus des Einnehmens von Flaggenpunkten basiert auf ganzzahligen Vielfachen und Teilern. Trotzdem kann man das Erobern einer Flagge nach wie vor mit nur einem einzigen Spieler blockieren und so die Flagge zumindest im neutralen Zustand halten.

Auch die Fahrzeuge tragen viel zur Teamphilosophie bei. So besitzen fast alle Fahrzeuge neben der Hauptposition noch mindestens eine weitere bewaffnete Position, beim Jeep zum Beispiel das schwere MG und die Recoilless Gun, der Fahrer selbst ist unbewaffnet. Jedes Fahrzeug für sich hat eine Einzelgängerrolle, jedoch wird erst in Kombination mit anderen die volle Effektivität freigesetzt. So kann der Huey nicht nur Truppen tranportieren, die sich schon in der Luft am Gefecht beteiligen können, sondern er wird auch jedes andere Landfahrzeug anheben und versetzen können. Während des Transports bleibt das Fahrzeug voll einsatzbereit, aber auch sehr verwundbar.

Im Spiel stellte sich für uns schnell heraus, dass die Hauptrolle im Spiel von der Infanterie übernommen wird. Gelände und Vegetation machen das Durchqueren mit schweren Fahrzeugen zum Teil sehr schwer und ein scheinbar kurzer Weg wird schnell zu einem elendig langen Slalomkurs durch die Botanik. Die Luftwaffe wird zum wichtigsten Verbündeten der Bodentruppen, und der von einem dicht über dem Boden schwebende Helikopter aufgewirbelte Staub macht es ziemlich schwer, Freund und Feind rechtzeitig zu erkennen und auseinanderzuhalten.

Ein unglaublicher Spaßfaktor ist die den Helikoptern mitgegebene Eigenschaft, Musikstücke über weite Bereiche des Spielfelds erschallen zu lassen. Hier wird Electronic Arts eine gut sortierte Auswahl Stücke aus der Zeit des Vietnamkonflikts mitliefern, die die Stimmung wundervoll verdichten, aber es wird auch möglich sein, seine eigene Musikauswahl einzubinden.

Sound und Grafik

Insgesamt haben die Soundeffekte in Battlefield Vietnam erheblich an Qualität und Vielfalt zugenommen. So haben alle Sounds einen deutlich wahrnehmbaren Dopplereffekt und die Geräuschkulisse des Dschungels passt hervorragend zum Gesamtbild und der dichten Stimmung des Spiels. Die Jukeboxes der Helikopter fügen dem Spiel einen enormen Spassfaktor hinzu.

Grafisch macht Battlefield Vietnam richtig Spass. Die Engine hat sich deutlich weiterentwickelt, und der Detailreichtum der Figuren steigt dramatisch, obwohl die Anzahl der Polygone tatsächlich sinkt. Die Texturen sind alle sehr detailliert und professionell gewählt, und man bemerkt deutlich, dass das Team nicht erst seit gestern mit 3D Studio Max arbeitet und seit Battlefield 1942 erheblich dazugelernt hat. Runde Objekte sind jetzt tatsächlich rund und so wird es zum Beispiel keine eckigen Reifen an Jeeps mehr geben. Aus technischer Sicht ist die Renderengine stark auf das ausgerichtet, was der Spieler tatsächlich sieht. Von Objekten, die sich außerhalb des Sichtbereiches des Spielers befinden, "merkt" sich die neue Engine nur die Collissionmodels und erst dann, wenn die Objekte in den Sichtbereich kommen, werden sie auch tatsächlich gerendert. Es wird zwar keine Wettereffekte geben. Einerseits eignen sich die von Action-Battlefield benutzten Mechanismen nach Ansicht der Entwickler nicht für die neue Renderengine, weil die neuen Beleuchtungs- und Textureffekte nicht mit den bei Action Battlefield gewählten Methoden zusammenarbeiten. Und die neuen Beleuchtungs- und Renderingeffekte sehen wirklich atemberaubend aus. Von dynamischen Reflektionen auf dem Wasser, detailierten Schattenwürfen der Spieler und der Objekte, über unglaublich intensive Explosionseffekte mit herumfliegenden Dreckbrocken bis hin zu neuen Nebeleffekten hat sich auch hier einiges getan. Andererseits würde das Einbauen von Witterungsfeatures den Termin der Veröffentlichung noch weiter nach hinten verschieben, so dass dieses Feature zumindest zunächst entfallen muss. Sollte man jedoch dem gesetzten Zeitplan voraus sein, so würden den Witterungseffekten erneut gesteigerte Aufmerksamkeit geschenkt.

Mods

Hinsichtlich Mods kündigten die Entwickler an, dass verglichen mit Battlefield 1942 das Erstellen von Mods deutlich vereinfacht wird, und dass man bei Electronic Arts sehr gespannt darauf ist, was die Community aus der neuen Gameengine machen wird. Die Community kann sich sicher sein, dass das Team alles tun wird, um mit der Community zusammen zu arbeiten. Dies zeigt sich insbesondere an der Implementierung von Punkbuster, die bei Battlefield Vietnam bereits weitestgehend funktionsfähig abgeschlossen ist. Hier macht man sich die bereits bei anderen Spielen aus vergleichbaren Genres gesammelten Erfahrungen zu nutze und baut die Anti-Cheat-Fähigkeiten umfangreich aus.

Abschließende Worte

Zusammenfassend macht Battlefield Vietnam einen sehr weit fortgeschrittenen Eindruck. Das Spiel ist deutlich mehr, als lediglich ein neues AddOn zu Battlefield 1942. Vielmehr steht hier in vielerlei Hinsicht ein völlig neues Spiel in den Startlöchern, das sich nicht nur durch ein wenig Make Up und ein oder zwei neue Maps von seinem Vorgänger unterscheidet, sondern neben einer unglaublichen Vielfalt neuer Spielaspekte auch ein völlig neues Tempo ins Spiel bringt. Für meine Begriffe lohnt es sich auf jeden Fall, auf Battlefield Vietnam zu warten, dessen Erscheinen uns unter der Hand für März angekündigt wurde (dieses Datum kann noch erheblich schwanken).

In Hinblick auf die Mindestanforderungen wird Battlefield Vietnam allerdings ein wenig höhere Ansprüche stellen, als sein Vorgänger, jedoch dürfte sich dies im deutlich vertretbaren Rahmen halten.

Für meinen Teil finde ich Battlefield 1942 seit dem 9. Dezember 2003 irgendwie behäbig und leer. Ich will mein Battlefield Vietnam! Jetzt!

©2003 Adger

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Guest abc

Toll, das weiß doch schon jeder !

Oder ?

Also ich schon lange !!!!! *lol*

Aber das wird der Hammer, was man da für Angrffs taktiken machen kann.

z.b. alle man in die helis, an die helis panzer und ab gehts, hinten rum, landen, und zusammen im team flaggenpunkte einehmen !

GEil

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Jipp - es ist alt - aber es vermittelt einen guten Eindruck über das Spiel.

Ich fand den Text recht interessant - kann aber auch daran liegen das ich alles verschlinge was mit BFV zu tun hat ... ;)

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Guest abc

Das nimmt dir keiner Übel !

Der der BF:v liebt, dem verzeiehn wir alles :D

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ich hab mir die Mühe gemacht und den Text mal durchgelesen. Ist wirklich sehr interessant!

Man sieht daß das Spiel sich doch von BF 1942 unterscheiden wird.

Jedoch kommen mir manche Sachen doch ziemlich "spanisch" vor und ich hoffe daß die Entwickler nochmal Hand anlegen bis zum Release!

z.B. Thema Sniper/Scout:

laut dem Text wird die Sniper Waffe noch stärker als in BF42. Noch dazu sollen sich die Sniper im Gras verstecken können ohne daß man sie sieht - sie aber sollen aus dem Gras heraus die volle Sicht haben :wacko: - So ein Schwachsinn. Ich habe die Befürchtung daß in einem Game in dem es von Vegetation nur so wimmelt fast jeder nur noch als Sniper herumliegt.- Was ja bei BF zum Teil ja schon ausartet!

Und dann nehmen die den Medic heraus?? - Unglaublich

Meiner Meinung nach hätte man lieber den Sniper draussen gelassen und dafür den Medic eingebaut!

Denn im Dschungel brauchst du kein Snipergewehr um dich in die Büsche zu legen und auf die Feinde zu warten.

Genau diesen Effekt befürchte ich für BF-Vietnam. Die meisten liegen Fragg-geil in den Büschen und diejenigen die sich dann noch trauen eine Flagge zu holen werden von allen Seiten aus den Büschen heraus gefraggt :blink:

Thema Klassen (Kits)

Also ich finds ziemlich verwirrend daß es soviele (verschiedene) Klassen geben soll. (16!! verschiedene?)

Noch dazu nicht mal die gleichen Waffen für die verschiedenen Teams?- Na ich weiß nicht. Ich befürchte daß es das Gleiche Problem gibt wie bei Desert-Combat - jeder will nachher als Ami zocken und die Teams sind jedesmal ungerecht verteilt.

Noch dazu: Wenn Autoteambalance "on" ist: Du spiest z.B. als Ingenieur und nach einem Death landest du beim Gegnerteam. Dort bist du dann auch Ing. hast aber wieder andere Waffen als vorher. Wenn du dich daran gewöhnt hast landest du wieder beim anderen Team usw. :wacko: (Was ja bei BF 42 oft passiert)

Zudem denke ich daß das Spiel schnell langweilig wird da es immer am gleichen Schauplatz stattfindet.

Bei BF42 spielst du an verschiedenen Teilen der Welt.- Na ja , mal sehen...

Wie gesagt was ich geschrieben habe ist nur meine Meinung (und Befürchtung) die ich mir bis jetzt habe machen können. Bis zum Release kann sich noch einiges ändern!

Aber ich warte erst einmal ab...

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Guest abc

Also, medic gibts net als klasse, aber irgendeine klassen, special..... hat ein medic kit dabei !!!!

Das snipern ist schon wichtig, war ja wirklich so, das ein team aus sniper,support usw bestand.

Als ich finds geil !!

Habt ihr euch mal das Video von gamestar reingezogen ?

An einer stelle, läuft einer mit der Sniper einen Wall runter, und hinten fährt ein Panzer, so ein Schützenpanzer mit mg, achtet auf den Sound, der ist Hammer, so richtig mit Bass und so !

Oder ich habe mich verhört !

Die bisherigen sounds von bf42 sind kacke !!

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