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Osis

Das Ende der Arbeit: Die 20:80 Gesellschaft...

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Eine interessante Theorie von J.Rifkin, wie die Zulunft aussehen wird. Einmal mehr aufgegriffen bei Telepolis.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29286/1.html

Stellt sich die Frage, wie unsere Gesellschaft damit umgehene wird. Wir sind längst im Lauf drin...

nur ein Auszug, wirklich lesenswert und soltle zum Nachdenken anregen.... :daumenhoch:

Brot und Spiele

Im alten Rom wurde versucht, die ökonomische Schieflage zwischen reichen und armen Bürgern der Stadt, die durch eine stetig wachsende Zahl von Sklaven forciert wurde, durch Brot und Spiele zu entschärfen. Was im alten Rom die Sklaven waren, sind heute die Maschinen, und was Brot und Spiele waren, sind heute Hartz-IV und RTL. Der alte Haudegen Zbigniew Brzezinski brachte dafür den Begriff „Tittytainment“ ins Spiel – dabei geht es nicht um den sexuellen Inhalt der Unterhaltung für die Massen, sondern um die Milch, die aus der Brust einer stillenden Mutter strömt. Die Bevölkerung soll mit einer Mischung aus betäubender Unterhaltung und einem Mindestmaß an Lebensqualität bei Laune gehalten werden. Je besser eine Gesellschaft den Zusammenhalt durch eine Wahrung an Lebensqualität für breite Schichten erhalten kann, desto zukunftsträchtiger wird diese Gesellschaft sein. Große Teile der Bevölkerung vom allgemeinen Wohlstand fernzuhalten, würde nicht nur Chaos und Revolution hervorrufen, sondern den ökonomischen Kern der modernen Marktwirtschaft zerstören – wenn die Massen die hochproduktiv erzeugten Produkte und Dienstleistungen nicht mehr nachfragen können, kollabiert das System. Die Wahrung eines komfortablen Lebensstandards für die nicht werktätige Bevölkerung ist somit kein altruistisches Ideal, sondern vielmehr ein gesamtwirtschaftlicher ökonomischer Zwang.

Geschrieben

ja, im grundprinzip ist der artikel logisch.

aber logisch ist auch zb das wir das ganze im grösseren stile ja schon mit den peripherieländern und der dritte welt abziehen. da funktioniert es "noch". wobei es auch hirnrissig ist zu denken der ganze planet könnte den wohlstand der westlichen welt erreichen. das ist rein resourcentechnisch ein ding der unmöglichkeit.

ich habe auch einmal was von einem anderen ansatz in diese richtung gelesen, das 3stunden arbeit auf alle verteilt, genauso reichen würden, alles am laufen zu halten. ich glaube das buch hiess "der arbeitsfreie mittwoch", kann jetzt hier nicht nachschauen.

Geschrieben

3 stunden am tag arbeitn...

laut statistik hat der mensch auch nur ein bein.

Das ganze ist doch eigentlich nix neues, das gabs schon immer und wird (wahrscheinlich) immer so bleiben.

Geschrieben (bearbeitet)

Hi

Was mich jetzt gerade beim Lesen des Artikels trifft:

Die Rede von der 20:80 Gesellschaft nebst 'Tittytainment'

kenne ich von nur deshalb seit 1996 weil mein damahliger Gemeinschaftskundelehrer (oder Politik oder wie auch immer das bei euch heißt) wohl recht auch in diesem Bereich recht fit war/ist.

Damals war es für mich recht schockierend.

Anekdote. Sorry.

Man findet aber auch nicht mehr so leicht den Faden:

Wie Kettcar auch sagt, "es auch hirnrissig ist zu denken der ganze planet könnte den wohlstand der westlichen welt erreichen.".

Gleichzeitig ist ein Gesunden des Geldmarktes eigentlich nur mit Wachstum zu erreichen.

Nun sieht man eine Situation entstehen, in der Wachstum eventuell von zu wenigen

abgekauft oder 'verbraucht' werden - wegönh: Geldmangel. Boff.

...und überhaupt, "Verbraucher". Wer will das dann eigentlich noch sein?

auch noch ne andere Betrachtung: Neues aus der Anstalt:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/639320

€:lnk

Bearbeitet von KwanzaBot
Geschrieben

Wieso muß ich bei diesen Diskussionen immer sofort an diverse Schwarzenegger-Filme denken, hier insbesondere an "Running Man"? Einige der dort verarbeiteten Visionen sind ja bereits eingetreten...

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