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Nordglanz

Command & Conquer 4

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Command & Conquer 4: Das ist kein C&C mehr!

Electronic Arts nimmt die Begriffe Command & Conquer beim Wort und krempelt das bekannte Strategiespiel komplett um. Befehlen & Erobern - das ist der Kern, auf den sich jetzt alles konzentriert. Wir konnten die Beta-Version spielen und erleben, wie weitreichend die Serie verändert wurde.

Aus alt mach neu

GDI-Crawler werden von NOD-Armeen angegriffen.

An das alte Command & Conquer erinnert praktisch nur noch der Titel. Außer den ewigen Rivalen NOD und GDI ist nicht viel Bekanntes übrig geblieben. Tiberium? Gibt's praktisch nicht mehr. Die lieb gewonnenen, aber total dämlichen Ernter logischerweise auch nicht mehr. Bauhöfe? Kraftwerke? Fehlanzeige.

Stattdessen gibt es jetzt eine mobile Baueinheit, den "Crawler". Der ersetzt den Bauhof und sämtliche anderen Gebäude. Diese Einheit platziert ihr einfach im Startgebiet einer Karte, und bewegt sie wie jede andere Einheit auch zu irgendeinem Punkt der Karte. Während der Fahrt zum Ziel kann der Crawler bereits Einheiten produzieren. Auf Knopfdruck entpackt sich der mobile Bauhof vorübergehend zu einem festen Gebäüde, und alle produzierten Einheiten strömen heraus.

Unterhaltskosten

Da es kein Tiberium mehr gibt, fließt auch kein Geld mehr auf ein Konto: Sämtliche Einheiten, die ihr produzieren könnt, kosten nichts mehr. Um aber nun der reinen Massenproduktion von Kriegsgeräten vorzubeugen, hat Electronic Art die Commando-Points eingeführt. Jedem Spieler steht nur ein gewisses Kontingent an Punkten zur Verfügung.

Jede Einheit, die gebaut wird, verbraucht ein paar dieser Punkte. Je größer und schlagkräftiger das Teil ist, desto mehr. Der Crawler hört automatisch auf zu produzieren, wenn das Limit erreicht ist. Aber ihr könnt schon mal weitere Fahrzeuge in Auftrag geben. Solltet ihr im Kampf ein Vehikel verlieren, wird automatisch das nächste aus der Liste nachgebaut.

Crawler von der Stange

Und wenn ihr die mobile Baueinheit verliert, könnt ihr nach kurzer Zeit im Startgebiet einen neuen Crawler platzieren und euch erneut ins Getümmel werfen. Dadurch ist Command & Conquer im Vergleich zu seinen Vorgängern deutlich schneller und actionreicher geworden.

Und da ihr den Gegner nicht mehr vernichten könnt, gibt es strategisch wichtige Gebäude auf der Karte, die Punkte bringen, wenn sie euch gehören. Die Punkte nehmt ihr wie bei Battlefield ein, indem ihr einfach ein Fahrzeug daneben parkt. Die Partei, die die meisten Fahrzeuge an so einem Punkt hat, wird auf kurz oder lang das Gebäude einnehmen. Wenn ihr euer Punktekonto gefüllt habt, habt ihr gewonnen. Das bringt zwar Action, aber leider keinen Tiefgang. Durch die mobilen Crawler, die so gut wie immer mit an die Front geschleppt werden, gibt es einen praktisch unendlichen Nachschub an Einheiten.

Offensiv, defensiv oder Support?

Große Armeen sind passé, sinnfreies Rumgeholze und großzügiges Verheizen der Einheiten an der Tagesordnung. Auch mit dem Crawler wird entsprechend unvorsichtig umgegangen. Schließlich gibt es ja einen neuen, wenn der Alte hin ist.

Ein zerstörter Crawler ist wie ein Neueinstieg in das Spiel. Jedes mal, wenn ihr die zentrale Einheit neu aufstellen könnt, müsst ihr euch entscheiden, welche taktische Ausrichtung das Gefährt haben soll. Zur Auswahl stehen offensiv, defensiv und Support. Als offensives Baufahrzeug steht euch natürlich ein riesiges Sortiment der fettesten Artillerie zur Verfügung, die eure Fraktion zu bieten hat. Angefangen bei den Ingenieuren über die Laser-Tanks bis hin zu den Mastodons. NOD und GDI haben natürlich jeweils einen eigenen Fuhrpark.

Laserguns und Spinnen

Die Bruderschaft von NOD setzt wie früher schon gerne mal experimentelles Kriegsgerät ein. Entsprechend abenteuerlich sehen ihre Fahrzeuge aus, und entsprechend vielseitig sind ihre Fähigkeiten. Der Scorpion ist, wie der Name schon vermuten lässt, ein Skorpion auf Ketten, der anstelle eines Stachels im Schwanz eine dicke Laserkanone verbaut hat.

Wohingegen der Spider Tank aussieht wie eine kleine Spinne. Alleine ist dieses arachnide Fahrzeug ziemlich schwach auf der Brust und wird vom Feind schnell weggeblasen. Allerdings verstärken sich ihre Fähigkeiten, wenn sie im Rudel auftreten. Da sie nur sehr wenig Kommando-Punkte benötigen, ist ein großes und damit äußerst gefährliches Spinnenheer schnell aufgestellt.

Star & Wars bei Command & Conquer

Die GDI hingegen setzt mehr auf die klassischen Fahrzeuge. Ihre Flotte sieht konventionell aus, ist aber deshalb keineswegs ungefährlicher. Der Hunter ist ein sehr schneller, kleiner Panzer mit leichter Artillerie. Ideal zum Erkunden des Areals und vernichten neugieriger Gegner.

Der Mammut-Panzer ist ja schon aus älteren Command & Conquer-Teilen bekannt. Auch er kann Spiegelbilder von sich erstellen und so dem Feind ein großes Heer vorgaukeln. Das Flaggschiff der GDI-Truppen ist der Mastodon. Er sieht ein wenig so aus wie der vierbeinige AT-AT in Star Wars, und ist entsprechend langsam unterwegs. Allerdings verfügt es über eine enorme Feuerkraft und verteilt permanent Flächenschaden auf alle umliegenden Feinde. Er ist damit ein ziemlich große Gefahr für alle Gegner.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Die defensive Haltung mit dem entsprechenden Crawler ist die einzige Möglichkeit, Gebäude herzustellen und zu platzieren. Da es für die Gebäude keine Kommando-Punkte gibt, müsst ihr hier den Energieverbrauch im Auge behalten. Jedes Gebäude verbraucht Strom, und der Crawler bringt nur eine relativ kleine Menge Energie mit sich.

Der Crystal-Shield, mit dem ihr Teile eurer Stellung in einen Schutzschild hüllen könnt, kostet schon fast ein Drittel des verfügbaren Stroms. Und die Ionen-Kanone, die ultimative Laserkanone der GDI, verbraucht schon mehr als die Hälfte, genau wie der Temple of NOD, das Pendant der Bruderschaft zur Laserkanone. Eine richtige Basis könnt ihr damit zwar nicht bauen, allerdings hervorragend Schlüsselstellen auf den Karten verteidigen.

Unterstützung naht

Der Support-Crawler bringt weder gigantische Armeen noch schlagkräftige Gebäude mit sich. Er ist ein reiner Unterstützer. Mit dieser mobilen Baueinheit könnt ihr diverse fliegende und auch ein paar fahrende Einheiten bauen, die meist passive Fähigkeiten mitbringen.

Die Flieger stärken durch ihre pure Anwesenheit die Moral der eigenen Truppen und erhöhen dadurch ihre Feuerrate. Der Leviathan der GDI hat Drohnen an Bord, mit denen ihr die Karte teilweise aufdecken könnt. Außerdem verstärkt er die Rüstung aller umstehenden Einheiten. Außerdem könnt ihr durch Power-Ups diverse Support-Fähigkeiten aktivieren, die logischerweise auch Punkte kosten und ein eigenes Konto haben.

Und noch ein Punktekonto

Grundsätzlich habt ihr die Möglichkeit, all eure Fahrzeuge, Flugzeuge oder Gebäude aufzuwerten. Egal, in welcher Haltung ihr euch befindet, stehen euch diverse generelle Upgrades zur Verfügung. Die Palette der Verbesserungen ist breit gefächert, und beinhaltet größtenteils direkte Optimierungen der Flotte, wie Erhöhung der Reichweite, des Tempos oder packt die Einheiten bei Treffern kurzzeitig in einen Schutzschild.

Bezahlt werden müssen diese Dinge mit Upgrade-Points. Die könnt ihr sammeln, indem ihr Tiberium-Kristalle auflest und zur Basis bringt. Diese Kristalle erscheinen hin und wieder an bestimmten Punkten der Karte. Dabei spielt es keine Rolle, welches eurer Vehikel den Kristall aufsammelt. Jeder kann einen bei sich tragen. Allerdings wird die Einheit mit dem Tiberium an Bord deutlich langsamer und verliert all seine Spezial-Fähigkeiten.

Quelle: Spieletipps

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Kommentar:

Also so etwas dämliches habe ich noch nie gelesen, und da die ersten Betas schon raus sind, wird am Spielprinziep wohl nichts mehr verändert werden.

Was ist ein C&C Ohne Basenbau und eine Schlagkräftige Armee, die alle strategischen Abteilungen auf einmal hat?

Vor allem, dass man keinen Rückzugspunkt mehr hat um sich zu regenerieren...einfach blöde.

Genauso, dass man nur bestimmte Punkte hat und sonst keine Möglichkeit mehr mehr davon zu bekommen.

So ist es eigentlich nur ein Katz- und Mausspiel, in der Hoffnung das der Gegner einen Fehler macht. Bei anderen Teilen konnte man ja durch Strategie Ressourcen bekommen und mit einer schlagkräftigen Armee dem Gegner den Gnadenstoß geben.

Was haltet ihr denn von diesen "sinnvollen" Neuerungen?

P.S.: Falls es so etwas schon gab (Quelle ist ja etwas älter) oder einen C&C4 Thread (per Suchen nix gefunden), dann könnt ihr das getrost löschen oder den Post mergen.

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hört sich nach ner schlechten World in Conflict/ Ground Conflict Kopie an

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ich fänd ein Generals 2 eh besser

das setting sollte hier nicht zur diskussion stehen

Nun:

Ich bin ja generell dafür, neue Spielprinzipien nicht zu verteufeln, solange man sie nicht ausführlich getestet hat.

Aber was hier passiert, stößt mir wahnsinnig auf.

Hier wird eine traditionelle Spiele-Serie komplett über den Haufen geschmissen, wofür weiß ich nicht. Ich war noch nie ein Fan von solchen "Halten sie Punkt A für mehr ressourcen" spielen, da sie meiner meinung nach für den unterlegenen spieler keinerlei chance mehr bieten, wieder auf die beine zu kommen.

Dafür, dass C&C4 der letzte teil im Tiberiumzyklus sein soll (hab ich zumindest gelesen), jetzt so herum zu experimentieren? ein reinfall, mehr kann ich mir da nicht vorstellen. C&C war schon immer basen-bau mit großen verteidigungsanlagen, großen schlachten, vielen gebäuden.

und das alles jetzt auf einmal weg? hätte man das nicht in nemm andern, neuen game erst ausprobieren können, ob das übherhaupt ankommt?

mir kommt das spiel auf jeden fall nicht auf die platte, bis es eine demo oder beta geschafft hat, mich davon zu überzeugen, dass es genausoviel spaß macht wie früher. ich zweifle jedoch sehr daran.

im endeffekt werd ichs mir wohl doch irgendwann kaufen aus reinem interesse an der story

und ja, wir hatten schonmal nen thread dazu, in dem ich mich ähnlich geäußert habe

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warten wir doch erstmal ab, bis es da ist und viele andere gespielt haben. Ist doch oft genug so, dass vorher gesagt wird "das wird scheiß" und danach fanden es alle total geil.

Allerdings stimmt es, dass sowas nicht zu c&c passt

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naja, also, so wie es sich bis jetzt anhört, werd ich es wohl nicht spielen, ich hab bisher c&c generals und auch alarmstufe rot 3 gespielt und beides hat mir sehr viel spaß gemacht, aber dieses hier wird es in meinen augen vermutlich nicht bringen :/ schade

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warten wir doch erstmal ab, bis es da ist und viele andere gespielt haben. Ist doch oft genug so, dass vorher gesagt wird "das wird scheiß" und danach fanden es alle total geil.

Allerdings stimmt es, dass sowas nicht zu c&c passt

Es gibt ja schon die Beta, und es wird sich ja elemenar nichts mehr ändern, von daher können Beta-Spieler durchaus bewerten, wie gut EA das umgesetzt hat ;)

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Für mich, als C&C Fan der ersten Stunde, gehören die Ideenschöpfer dieses Teils ohne Rückfahrschein in die Hölle.

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Für mich, als C&C Fan der ersten Stunde, gehören die Ideenschöpfer dieses Teils ohne Rückfahrschein in die Hölle.

Full Agree.

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Generals war schon ein hammer Spiel. In die anderen C&Cs bin ich nie reingekommen, von daher sagt mir das alles nicht wirklich was...

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Da werd ich wohl bei Command & Conquer 4 passen und mir die Video Sequenzen bei Youtube anschauen. :facepalm:

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bin seit gestern bei der beta dabei und:

naja, wenn man mit null erwartungen rangeht und den namen, der drauf steht, vergisst...

isses eigentlich ein ganz gutes spiel.

grade mit vielen mitspielern ist ziemlich viel action auf dem feld. man muss schnell reagieren, um nicht die kontrolle über die schlüsselpunkte zu verlieren

es ist auch nicht wichtig, die punkte zu halten, außer fürs gewinnen :) also ich mein nicht so wie bei CoH, wo jeder gehaltene punkt vorteile über den gegner bringt

wie gesagt, vergisst man den namen des spiels ist es wirklich gut

denkt man dann aber dran, dass das mal ein command and conquer war, dann ist es einfach nur traurig.

bei nemm neuen franchise wäre das spielprinzip vielleicht besser angekommen. aber vielleicht ist genau das der grund, warum cnc4 für die einführung des systems hergenommen wurde: wegen dem namen, der schon viele über mankos hinweg getäuscht hat und immer als kaufargument gezogen hat

im gegensatz zur bc2 beta hat die cnc4 beta bei mir eher das gegenteil bewirkt... von "neee, kauf ich ganz bestimmt nicht" rutschte das game jetzt immerhin schon auf: "kann man ja mal beobachten"

den singleplayer part werd ich mit sicherheit mal anschaun, ob ich später im mp auch noch spaß dran hab, seh ich, wenn ich die beta-level alle mal durchhab :)

achja, die level. man steigt ja kontinuierlich auf, durch erfahrungspunkte, die man im kampf kriegt. dabei ist es nie so, das die einheiten des nächsten levels übermäßig stark sind, ich kann auch mit lvl 1 einheiten gegen lvl 3 einheiten bestehen, die anwendungsgebiete dieser unterscheiden sich eben etwas, das ist schon alles. auch durch das einheitenlimit reguliert sich die höhere panzerung von schweren panzern mit 6 bevölkerungspunkten gegen eine überzahl von lvl 1 anti-tank soldaten, welche zum beispiel nur 3 bevölkerungspunkte brauchen

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