ecbeer 0 Melden Geschrieben 13. August 2007 Ich überlege mir langsam ob die rasante Entwicklung des Computers nicht uns irgendwann mal zum Verhängniss wird. Der Computer ist eine geniale Erfindung keine Frage aber er übernimmt immer mehr Aufgaben, ist auch positiv weils einfach schneller und besser meistens geht. Aber wenn ich dann solche Artikel sehe Spiegel denk ich mir wenn wir immer mehr so solche Sachen automatisieren bieten wir damit auch eine ziemlich große Angriffsfläche. Solche Häcker oder sontige Organisationen könnten die Welt in Chaos versetzen. Heutzutage haben sehr viele Menschen Internet und wir glauben ziemlich viel was im Internet steht. Dass heißt wenn man z.B. den Spiegel die Seite kopiert oder hackt und dann reinschreibt das Amerika eine Atombombe abgefeuert hat würden das sehr viele Menschen glauben. Und ich finde das ziemlich erstaunlich was man durch sowas alles bewegen kann. Würde gerne eure Meinung dazu hören
-=Punkbuster=- 166 Melden Geschrieben 13. August 2007 Da ich selbst in der Online-Branche tätig bin, denke ich mir manchmal dasselbe. Immer mehr Technik, immer mehr Verwaltungsaufgaben und Steuerungselemente werden an Computer übergeben. Mir macht das persönlich auch Angst, denn die Szenarien aus den Science-Fiction-Filmen rücken damit näher. Nicht nur, dass wir uns immer mehr abhängig machen, wir machen die Maschinen auch intelligenter. Der erste Roboter bekommt gerade ein rudimentäres Verständnis für Witze beigebracht, andere warten sich selbstständig. Und hier sehe ich auch die größte Gefahr, denn anders als im Kino entscheidet ein selbst wartender Rechner auf Basis von Einsen und Nullen. Und wer sagt denn, dass der Mensch während der Wartung als größte Fehlerquelle identifiziert und damit von weiterem Zugriff abgeschnitten wird? Das mag nun in einigen Punkten übertrieben sein, aber wir sind inzwischen wirklich extrem mit der Technik verwoben. Von mir aus würde auch ein bißchen weniger gehen.
complex 368 Melden Geschrieben 13. August 2007 (bearbeitet) Da ich in einer Zeitungsdruckerei arbeite sehe ich ähnliche Sachen. In den "neuen" Firmen werden die Papierrollen nicht mehr durch Menschen zu den Maschinen befördert/eingehangen/eingestellt/vorbereitet . Das machen mitlerweile alles Roboter und dort ist nur noch ein Mensch (statt 5-6) auf Schicht der ein Auge drauf wirft. Unser Chef hat das in London gesehen, ist momentan aber der Meinung das sowas hier (Firma) NIE kommen wird. Naja...mal gucken wenn in ca. 10 Jahren ne neue Maschine kommt ob das dann immernoch seine Meinung ist...hoffentlich edit: gut...schweift ein wenig vom thema ab aber is ok Bearbeitet 13. August 2007 von complex
-=Punkbuster=- 166 Melden Geschrieben 13. August 2007 Nein, passt sehr gut. Ist hier genau dasselbe beim der Lokalzeitung. Spätestens 2010 wollen die eine komplette Druckerei durch Maschinen ersetzen und schau Dir mal Seiten wie "Google News" an. Natürlich wird das, was reinfließt, noch von Menschen geschrieben, aber es gibt inwzischen Nachrichtenagenturen die ihre Texte maschinell erstellen lassen (Finanznachrichten). Die Rolle des Redakteurs übermimmt immer mehr die Maschine. News aus der Konserve. Nicht mehr selbst gekocht, sondern nur noch aufgemacht und einmal umgerührt. Der Spiegel arbeitet in vielen Teilen übrigens genauso. Die haben zwar einen großen Anteil eigener Texte, aber bei Bedarf zeige ich gerne mal Beispiele was die Agentur als Basistext schickt und was die Medien daraus machen. Das könnt ihr getrost mit den Texten der Mod vergleichen, die ja im prinzip schon fertig sind und von uns nur umgearbeitet werden. Allerdings geht das wahrscheinlich wirklich zu tief in den Bereich Medien.
ecbeer 0 Autor Melden Geschrieben 13. August 2007 Jo sehe ich alles genauso! Ich mein wer findet diese Entwicklung nicht toll. Mein Lehrer hat uns erzählt als er seine Prüfungs Arbeit fürs Lehramt machen musste gabs nur die Schreibmaschiene. Das heißt wenn er fast die Seite fertig hatte und dann einen Fehler entdeckt hat musste er alles nochmal schreiben. Heutzutage gehste in Word nen paar Zeilen zurück und änderst es einfach. Und es ist wirklich so der Mensch wird immer mehr nur noch als Aufsicht oder Kontrolle eingesetzt. Aber vielleicht bleibt das auch nicht mehr lange so, viele Maschienen Melden ja sogar schon eigenständig wenn sie einen Fehler haben. Und dann muss nur ein kleiner Fehler in der Software sein und auf einmal kann kein Mensch mehr in die USA einreisen weil das System ihnen den Zugriff verweigert, selbst dem Wartungspersonal wird der Zugriff verweigert und dann was will man dann machen.
ecbeer 0 Autor Melden Geschrieben 14. August 2007 Hier wieder dazu was gefunden: Roboter statt Menschen Aber hier auch wieder die Frage was ist wenn es Hacker schaffen sich die Kontrolle über solche Drohnen oder Roboter zu kriegen. Damit haben sie dann eine riesige Macht !
Sven 134 Melden Geschrieben 14. August 2007 Warum sollen die denn Kontrolle über solche Waffen bekommen, die werden über kurz oder lang auch so was benutzen, dann braucht man keine Selbstmordattentäter mehr. Den Firmen, die so was herstellen, ist es doch mehr oder minder egal, an wen sie das Zeugs verkaufen, Hauptsache der Absatz ist da und die Kasse stimmt.
ecbeer 0 Autor Melden Geschrieben 14. August 2007 Jo stimmt auch! Naja aber ich gehe nicht von großen Organisationen aus. Die USA werden sicher eine Riesen Armee davon aufbauen und ich denke dann ist es doch viel leichter einfach die Kontrolle über diese Armee von Drohnen und Robotern sich zu holen als erst selber so riesen Mengen zu kaufen!
Jonez 0 Melden Geschrieben 14. August 2007 Die USA werden sicher eine Riesen Armee davon aufbauen und ich denke dann ist es doch viel leichter einfach die Kontrolle über diese Armee von Drohnen und Robotern sich zu holen als erst selber so riesen Mengen zu kaufen! na dann mach mal vielleicht solltest du die hard 4.0 und das cobra11-hacker-video ausblenden und ein bischen realitätsbezogener denken
ecbeer 0 Autor Melden Geschrieben 14. August 2007 na dann mach mal vielleicht solltest du die hard 4.0 und das cobra11-hacker-video ausblenden und ein bischen realitätsbezogener denken Ja, aber in dieser Thread soll auch dazu sein sich einfach mal sowas vorzustellen! Klar ist das nicht realitätsbezogen. Aber trozdem nicht unwahrscheinlich!
meinereiner 156 Melden Geschrieben 17. August 2007 um mal nicht alles negativ darzustellen. Was ist den mit der Computerentwicklung in der medizinischen Sicht? Klar kann man jetzt sagen, es gibt viele Menschen die ohne Computer nicht mehr am Leben gehalten werden könnten. Aber mal ehrlich da bin ich lieber 2 Monate vom Computer abhänig und dannach noch am Leben, also vorher schon hops zu gehen.
ecbeer 0 Autor Melden Geschrieben 17. August 2007 um mal nicht alles negativ darzustellen. Was ist den mit der Computerentwicklung in der medizinischen Sicht? Klar kann man jetzt sagen, es gibt viele Menschen die ohne Computer nicht mehr am Leben gehalten werden könnten. Aber mal ehrlich da bin ich lieber 2 Monate vom Computer abhänig und dannach noch am Leben, also vorher schon hops zu gehen. Jo das ist klar ich sage ja auch ich finde das mit dem Computer sehr positiv aber anderseits wenn man dann mal ein bisschen Negativ denkt kommt man schon ins Grübbeln. Und zu dem Medizinischen mein ich wenn die Geräte mich aber am Leben halten also das ich ohne die gar nicht mehr Funktionieren würde, fände ich das nicht so toll. Was will ich im Koma liegen oder so ne dann lieber tot!
Gast Dr.Erich von Stahlhelm Melden Geschrieben 17. August 2007 besonders "lustig" ist in dem spiegel artikel die feststellung das die "vermenschlichung" der roboter, die schon jetzt dazu führt das die truppen einen zb bei einer minenexplosion stark beschädigten bot nicht mit einem neuen ersetzt haben wollen, sondern sie wollen "ihren" bot repariert zurückhaben, weil sie an ihm hängen - man befürchtet das es dadurch auch zu solchen szenarios kommen könnte: "davorn, das könnte eine sprengfalle sein, schickt den roboter vor" "den roboter?, das ist doch zu gefährlich...jones, machen sie das"
XXen 0 Melden Geschrieben 20. August 2007 Nein, passt sehr gut. Ist hier genau dasselbe beim der Lokalzeitung. Spätestens 2010 wollen die eine komplette Druckerei durch Maschinen ersetzen und schau Dir mal Seiten wie "Google News" an. Natürlich wird das, was reinfließt, noch von Menschen geschrieben, aber es gibt inwzischen Nachrichtenagenturen die ihre Texte maschinell erstellen lassen (Finanznachrichten). Die Rolle des Redakteurs übermimmt immer mehr die Maschine. News aus der Konserve. Nicht mehr selbst gekocht, sondern nur noch aufgemacht und einmal umgerührt. Der Spiegel arbeitet in vielen Teilen übrigens genauso. Die haben zwar einen großen Anteil eigener Texte, aber bei Bedarf zeige ich gerne mal Beispiele was die Agentur als Basistext schickt und was die Medien daraus machen. Das könnt ihr getrost mit den Texten der Mod vergleichen, die ja im prinzip schon fertig sind und von uns nur umgearbeitet werden. Allerdings geht das wahrscheinlich wirklich zu tief in den Bereich Medien. Naja, dass das nur umgearbeitet wird ist bei den "Durchschnittsmeldungen" schon normal. Ich habe vor fast genau vier Jahren ein zweiwöchiges Praktikum bei einer Lokalredaktion gemacht und viele der Inhalte bestanden eigentlich nur daraus, das man externe Berichte (Kritiken über irgendwas, was in der Stadthalle auftrat, Termine, Lokales im Allgemeinen) etwas redaktionell umarbeitete und verwandte unter Angabe der Quelle (Hab aus anderen Zeitungen zitiert usw.). Das ist also schon eher normal und viele Sachen können auch einfach nicht drei vier mal recherchiert werden. Was die zunehmende Computerrisierung unseres täglichen Lebens und der Verwaltung betrifft. Ich finde sie einerseits erschreckend und gut zu gleich und sehe eigentlich das es Fluch und Segen in einem ist. Wie bei allen technischen Neuerungen, die etwas enorm vereinfachen, fallen dem erstmal Arbeitsplätze zum Opfer (Im Druckerei Bedarf Setzer, in vielen Bereichen Messtechniker usw.), was, wenn man vorherige Entwicklungen sieht, normal ist. Andersrum finde ich es schon schlecht, wieviel sich zum Teil schon auf Computer verlassen wird, auf einfach weil kein Mensch mehr durchblickt (Rechnungen, Steuern, etc.) und man den Fehler bei manchen Sachen nicht mehr erkennen kann und sich trotzdem halbwegs blindlings drauf verlässt. Das die Maschine den Menschen vollkommen kognitiv ersetzt kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Gut, es gibt Rechner, die uns im Schach schlagen, in Mathe sind sie eh schneller, Rechner die sich selbst konstruieren (auch nur unter Menschlicher Anleitung) aber eigentlich keinen, der alle Bereiche bisher vereinen kann und es trotzdem noch wahnsinnige Rechenkapazitäten brauch, um simpleste Sachen darzustellen. Beim heutigen Entwicklungsstand (neurale Netze, KI Forschung) etc. kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, das es etwas geben wird, dass uns in den nächsten hundert Jahren annähernd gleich kommt. Ich denke eigentlich eher, dass die Computer weiter zugänglicher gemacht werden für den User durch verbesserte Interfaces, verbesserte Datenaufbereitung etc. so das ein Mensch mehr Daten überblicken und verwalten kann.
crazyme 0 Melden Geschrieben 21. August 2007 Vor 100 jahren hätte auch keiner geglaubt, das es einmal Maschienen geben wird, die in der Lage sind Menschen in einigen bereichen vollständig zu ersetzen ! Geschweige den solche die sich selbst Reproduzieren, und ( wenn auch jeweils nur auf spezifischen gebieten ) dem Menschen Überlegen sind ! Das einzige was derzeit meiner Meinung nach Die vernetzung der einzelnen Gebiete verhindert, ist die Rechenleistung. Und die Verdoppelt sich ja bekanntlich alle 2 Jahre. Das einzige was Computer wohl nie können werden, ist imho das abstrakte denken. ( mann könnte es auch Phantasie nennen ) Dieses kann man wohl gleichzeitig als vor und als Nachteil betrachten. Einerseits verhindert das eine " Technische Evolution" also Computer, die sich nicht nur selbstständig Reproduzieren, sondern auch verbessern ! Andererseitz verhindert das auch das Computer/ Maschenen ( oder was auch immer ) die Folgen ihrer handlungen abschätzen ( und bewerten ) können. Was ( eine Entsprechende Programmierung vorrausgesetzt ) die Idiale vorraussetzung für den perfekten Killer ist. Nicht das ich ein großer Pessimist wäre, aber anhand der Menschheitsgeschichte lässt sich deutlich erkennen das neue Technologien ( sofern dazu geeignet ) zuerst dazu eingesetzt werden anderen Menschen zu schaden ! Und da ich nicht glaube das sich das in absehbarer Zeit ändern wird, ist das größte Risiko nicht die maschiene, sondern der mensch der sie Programmiert !