Hova 4 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 (bearbeitet) "El Comandante" gibt die Macht ab Fidel Castro will nicht mehr. Nach fast 50 Jahren an der Spitze Kubas hat der Staatschef seinen Rückzug aus der Politik angekündigt. Der schwer kranke Revolutionsführer schreibt in der kommunistischen Parteizeitung "Granma", er strebe keine weitere Präsidentschaft mehr an. "Botschaft des Oberkommandierenden" lautete die schlichte Überschrift, "Gracias" das letzte Wort der Mitteilung, die später die komplette erste Seite der Parteizeitung "Granma" ausfüllen wird. Der Kernsatz lautet: "Weder strebe ich die Bürde des Präsidenten des Staatsrates und des Oberkommandierenden an, noch werde ich sie annehmen". Damit stellt er klar, dass er bei der anstehenden Wahl am Sonntag im Parlament nicht mehr für die höchsten Ämter seines Landes kandidieren wird. Castro gehorcht damit der Botschaft seines Körpers, der ihn seit fast 18 Monaten im Krankenzimmer gefangen hält. Im Sommer 2006 musste er sich mehreren Darmoperationen unterziehen, schwebte seitdem zeitweise in akuter Lebensgefahr. Das gestand Castro aber erst Monate später ein. Die Macht hatte er "vorübergehend" an seinen Bruder Raul abgegeben, hieß es stereotyp 18 Monate lang, jetzt wird es endgültig. "Ich sage Euch nicht Lebewohl" Er habe immer versucht zu verhindern, dass sich sein Volk mitten im Kampf Illusionen über seine Gesundheit mache. Psychologisch und politisch habe er seine Abwesenheit vorbereitet, schreibt Fidel Castro. Immer sei es sein Wunsch gewesen, bis zum letzten Atemzug seine Pflicht zu erfüllen. Zitat: "Eine Revolution ist kein Rosenbett. Eine Revolution ist ein Kampf zwischen der Zukunft und der Vergangenheit." Quelle: Fidel Castro, Kubas Staatschef im Jahre 1959 Auch jetzt verabschiede er sich nicht. Als "Soldat der Idee" werde er weiterkämpfen. Wie schon seit Monaten üblich werde er auch künftig die "Reflexionen des Genossen Fidel" schreiben. Darin kommentiert er Ereignisse in Kuba und der Welt, zuletzt die Vorwahlen zur Präsidentschaft in den USA. "Danke" und Unterschrift, das war’s. Das kurze Ende einer 49 Jahre und anderthalb Monate währenden Herrschaft. Erschüttern wird es die Insel zunächst nicht, der Übergang zu "Castro dem Zweiten" ist längst vollzogen. Aller Vorrausicht nach wird Raul Castro, der fünf Jahre jüngere Bruder, das Ruder am Sonntag endgültig in die Hand nehmen. Er stand schon im Guerilla-Kampf Ende der 50er Jahre hinter Fidel, war dann jahrzehntelang Verteidigungsminister. Politisch ist er Garant für die ungebrochene Fortführung der autokratischen Castro-Herrschaft. Allerdings erhofft man sich vorsichtige Veränderungen von ihm, sehr vorsichtige Veränderungen. Deutlicher als Fidel scheint er zu spüren, dass es brodelt vor allem unter Kubas Jugendlichen, dass Druck abgelassen werden muss. Nicht durch politische Freiheit, aber durch wirtschaftliche. Als Militärchef konnte Raul kapitalistische Erfahrungen sammeln. Schließlich gehören der Armee beispielsweise die meisten Touristikunternehmen des Landes, die in joint ventures mit europäischen Konzernen erfolgreich zusammenarbeiten. Nur wenn es spürbare Verbesserungen in der Mangelwirtschaft gibt, gibt es eine Zukunft für die Herrschaft der einzigen Partei des Landes, der Kommunistischen - das scheint Raul bewusst zu sein. Mit Hilfe Venezuelas und Chinas ist Kuba da auf dem besten Weg. In den letzten Monaten hat sich die Versorgungslage bereits entspannt. Klick Bearbeitet 19. Februar 2008 von Hova
CROW85 0 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 nuja... obs besser ist.. mag ich zu bezweifeln... vieleicht ist es jetzt auch für die USA mal an der zeit.. ihre doch recht sinnlose und auch überholte embargostellung aufzugeben.. weil gefahr geht von Cuba schon lange nicht mehr aus...
=kettcar= 259 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 Hallo, die Überschrift "will nicht mehr" ist nicht korrekt. Castro ist 81 Jahre alt und hat gesundheitliche Probleme, deswegen gibt er sein Amt ab. Finde ich persönlich schade, aber kann ja nicht ewig gehen. Ich wollte so gern noch mal nach Kuba, solange Fidel da ist, naja kann ich jetzt wohl nicht mehr. Ich finde Kuba hat seinen Platz in der Welt seit der Revolution herrvoragend, gerade gegen den amerikanischen Agressor verteidigt, und sich auch von sinnlosen Embargos nicht kleinkriegen lassen. Kuba mag vielleicht ein bisschen hinterherhinken, aber die Wirtschaft schreibt saubere Zahlen und sie haben kostenlose medizinische Versorgung für die Bevölkerung. Kubas hervorragend ausgebildete Mediziner helfen in Lateinamerika armen Menschen, wie auf der ganzen Welt. Ich könnte jetzt noch viel schreiben, aber ich hoffe Einfach Kuba geht nach Fidel auch seinen selbstbestimmten Weg. Ich wünsche mir auch das Kuba kein kapitalistischer Vergnügungspark in den Subtropen, so wie vor der Revolution wird. Sagt was ihr wollt aber der Mann ist schon zu Lebzeiten Geschichte, ich habe immensen Respekt vor ihm und seiner Leistung. All die anderen schleimigen Pissköpfe wie Schröder, Bush ....... und wie sie alle heissen, diese Kriecher des Kapitals, sind absolute Nullen gegen Castro.
Wurstfuchs 0 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 sie haben kostenlose medizinische Versorgung für die Bevölkerung. Kubas hervorragend ausgebildete Mediziner helfen in Lateinamerika armen Menschen, wie auf der ganzen Welt. Ich könnte jetzt noch viel schreiben, aber ich hoffe Einfach Kuba geht nach Fidel auch seinen selbstbestimmten Weg. Leider wird genau dies in den Medien immer wieder verschwiegen. Kuba ist in sozialen Aspekten vielen Ländern weit voraus. Wettermäßig natürlich auch. Ich mag Michael Moore zwar nicht besonders aber er hat mal einen ganz interessanten Film über das Thema gedreht an dessen Ende er mit einigen bedürftigen Amerikanern nach Kuba fährt weil dort ein Asthmaspray 50ct und keine 50 $ kostet.
Ach-Egal 0 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 Ich wollte so gern noch mal nach Kuba, solange Fidel da ist, naja kann ich jetzt wohl nicht mehr. ähm.. ""Ich sage Euch nicht Lebewohl"" hast ansonsten vollkommen recht
gregor 0 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 wer aus dem dschungel mit einer handvoll männer sich die macht gegriffen und fast 50 jahre lang gehalten hat, und das in direkter nachbarschaft zu den USA, verdient in jedem fall respekt. castro hat sich wohl definitiv seinen platz in der weltgeschichte gesichert. spanned wird's jetzt wohl, wie es sich weiterentwickelt. modell china/vietnam? oder modell russland? wenn die turbokapitalisten aus miami die macht tatsächlich übernehmen werden (was natürlich erstmal unwahrscheinlich ist) wird's den menschen dort wohl auch nicht besser gehen als jetzt.
Ach-Egal 0 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 wenn die turbokapitalisten aus miami die macht tatsächlich übernehmen werden (was natürlich erstmal unwahrscheinlich ist) wird's den menschen dort wohl auch nicht besser gehen als jetzt. das klingt so als würde es den menschen da schlecht gehen. kuba hat eine seeeeeehr hohe lebensqualität, es herrscht ein mangel an wirtschaft, aber dafür kann kuba nix
=kettcar= 259 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 Message from the Commander in Chief Dear compatriots: Last Friday, February 15, I promised you that in my next reflection I would deal with an issue of interest to many compatriots. Thus, this now is rather a message. The moment has come to nominate and elect the State Council, its President, its Vice-Presidents and Secretary. For many years I have occupied the honorable position of President. On February 15, 1976 the Socialist Constitution was approved with the free, direct and secret vote of over 95% of the people with the right to cast a vote. The first National Assembly was established on December 2nd that same year; this elected the State Council and its presidency. Before that, I had been a Prime Minister for almost 18 years. I always had the necessary prerogatives to carry forward the revolutionary work with the support of the overwhelming majority of the people. There were those overseas who, aware of my critical health condition, thought that my provisional resignation, on July 31, 2006, to the position of President of the State Council, which I left to First Vice-President Raul Castro Ruz, was final. But Raul, who is also minister of the Armed Forces on account of his own personal merits, and the other comrades of the Party and State leadership were unwilling to consider me out of public life despite my unstable health condition. It was an uncomfortable situation for me vis-à-vis an adversary which had done everything possible to get rid of me, and I felt reluctant to comply. Later, in my necessary retreat, I was able to recover the full command of my mind as well as the possibility for much reading and meditation. I had enough physical strength to write for many hours, which I shared with the corresponding rehabilitation and recovery programs. Basic common sense indicated that such activity was within my reach. On the other hand, when referring to my health I was extremely careful to avoid raising expectations since I felt that an adverse ending would bring traumatic news to our people in the midst of the battle. Thus, my first duty was to prepare our people both politically and psychologically for my absence after so many years of struggle. I kept saying that my recovery "was not without risks." My wishes have always been to discharge my duties to my last breath. That’s all I can offer. To my dearest compatriots, who have recently honored me so much by electing me a member of the Parliament where so many agreements should be adopted of utmost importance to the destiny of our Revolution, I am saying that I will neither aspire to nor accept, I repeat, I will neither aspire to nor accept the positions of President of the State Council and Commander in Chief. In short letters addressed to Randy Alonso, Director of the Round Table National TV Program, --letters which at my request were made public-- I discreetly introduced elements of this message I am writing today, when not even the addressee of such letters was aware of my intention. I trusted Randy, whom I knew very well from his days as a student of Journalism. In those days I met almost on a weekly basis with the main representatives of the University students from the provinces at the library of the large house in Kohly where they lived. Today, the entire country is an immense University. Following are some paragraphs chosen from the letter addressed to Randy on December 17, 2007: "I strongly believe that the answers to the current problems facing Cuban society, which has, as an average, a twelfth grade of education, almost a million university graduates, and a real possibility for all its citizens to become educated without their being in any way discriminated against, require more variables for each concrete problem than those contained in a chess game. We cannot ignore one single detail; this is not an easy path to take, if the intelligence of a human being in a revolutionary society is to prevail over instinct. "My elemental duty is not to cling to positions, much less to stand in the way of younger persons, but rather to contribute my own experience and ideas whose modest value comes from the exceptional era that I had the privilege of living in. "Like Niemeyer, I believe that one has to be consistent right up to the end." Letter from January 8, 2008: "…I am a firm supporter of the united vote (a principle that preserves the unknown merits), which allowed us to avoid the tendency to copy what came to us from countries of the former socialist bloc, including the portrait of the one candidate, as singular as his solidarity towards Cuba. I deeply respect that first attempt at building socialism, thanks to which we were able to continue along the path we had chosen." And I reiterated in that letter that "…I never forget that ‘all of the world’s glory fits in a kernel of corn." Therefore, it would be a betrayal to my conscience to accept a responsibility requiring more mobility and dedication than I am physically able to offer. This I say devoid of all drama. Fortunately, our Revolution can still count on cadres from the old guard and others who were very young in the early stages of the process. Some were very young, almost children, when they joined the fight on the mountains and later they have given glory to the country with their heroic performance and their internationalist missions. They have the authority and the experience to guarantee the replacement. There is also the intermediate generation which learned together with us the basics of the complex and almost unattainable art of organizing and leading a revolution. The path will always be difficult and require from everyone’s intelligent effort. I distrust the seemingly easy path of apologetics or its antithesis the self-flagellation. We should always be prepared for the worst variable. The principle of being as prudent in success as steady in adversity cannot be forgotten. The adversary to be defeated is extremely strong; however, we have been able to keep it at bay for half a century. This is not my farewell to you. My only wish is to fight as a soldier in the battle of ideas. I shall continue to write under the heading of ‘Reflections by comrade Fidel.’ It will be just another weapon you can count on. Perhaps my voice will be heard. I shall be careful. Thanks. Fidel Castro Ruz February 18, 2008 Ich wäre euch sehr dankbar wenn mir das jemand übersetzen könnte!! :daumenhoch:
Ach-Egal 0 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 Ich wäre euch sehr dankbar wenn mir das jemand übersetzen könnte!! :daumenhoch: Nachricht aus dem Commander in Chief Liebe Mitbürger: Am vergangenen Freitag, 15. Februar, die ich versprochen habe, dass in meinem nächsten Überlegungen möchte ich mit einem Thema von Interesse für viele Landsleute. So, jetzt ist eher eine Nachricht. Der Moment ist gekommen, zu benennen und wählt den Staatsrat, seines Präsidenten, seiner Vizepräsidenten und der Generalsekretär. Seit vielen Jahren habe ich die ehrenvolle besetzten Position des Präsidenten. Am 15. Februar 1976 wurde die Sozialistische Verfassung genehmigt mit dem kostenlosen, direkten und geheimen Abstimmung von mehr als 95% der Menschen mit dem Recht zur Besetzung einer Abstimmung. Die erste Nationalversammlung wurde am 2. Dezember desselben Jahres, das der Staatsrat gewählt und seine Präsidentschaft. Davor hatte ich einen Ministerpräsidenten für fast 18 Jahre. Ich hatte immer die notwendigen Befugnisse auf den Weg zu bringen, die revolutionäre Arbeit mit der Unterstützung der überwältigenden Mehrheit des Volkes. Es gab jene, die in Übersee, wissen meine kritischen gesundheitlichen Zustand, der Meinung, dass meine vorläufige Rücktritt am 31. Juli 2006, um die Position des Präsidenten des Staatsrats, die ich von links nach erster Vize-Präsident Raul Castro Ruz, war endgültig. Aber Raul, der auch Minister für die Streitkräfte auf Grund seiner eigenen Verdienste, und die anderen Genossen der Partei und der staatlichen Führung waren nicht bereit, mich aus dem öffentlichen Leben trotz meiner instabilen Gesundheitszustand. Es war eine unangenehme Situation für mich vis-à-vis ein Gegner, die alles getan, was möglich war, um mich loszuwerden, und ich fühlte, nur ungern an. Später, in meinem Rückzug notwendig, konnte ich wieder die volle Kommando von meinem Geist als auch die Möglichkeit für viel Lesung und Meditation. Ich hatte genügend körperliche Stärke zu schreiben, für die vielen Stunden, die ich gemeinsam mit den entsprechenden Rehabilitations-und Recovery-Programme. Basic gemeinsamen Sinn wies darauf hin, dass eine solche Aktivität war in meiner Reichweite. Auf der anderen Seite, wenn es um meine Gesundheit war ich extrem vorsichtig zu vermeiden Erhöhung der Erwartungen, da ich der Meinung, dass eine ungünstige Ende bringen würde traumatischen Nachrichten für unsere Menschen in der Mitte der Schlacht. So, meine erste Aufgabe war die Vorbereitung unseres Volkes sowohl politisch als auch psychologisch auf meiner Abwesenheit nach so vielen Jahren des Kampfes. Ich sage immer, dass meine Erholung "war nicht ohne Risiken." Meine Wünsche waren schon immer zu meinen Aufgaben Entlastung zu meinem letzten Atemzug. Das ist alles, was ich anbieten können. Zu meiner liebsten Landsleute, die sich vor kurzem mich geehrt, so viel ich durch die Wahl eines Mitglieds des Parlaments, in dem so viele Vereinbarungen angenommen werden sollten, von größter Bedeutung für das Schicksal unserer Revolution, sage ich, dass ich weder wollen noch akzeptieren, ich Wiederholen, ich werde weder wollen noch akzeptieren, die Positionen der Präsident des Staatsrates und Commander in Chief. In kurzen Schreiben an Randy Alonso, Direktor des National Round-Table-TV-Programm, - Briefe, die auf meine Anfrage wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht - ich diskret eingeführt Elemente dieser Nachricht Ich schreibe Ihnen heute, wenn nicht sogar die Adressaten dieser Briefe wurde Bewusst meine Absicht. Ich vertraute Randy, denen ich wusste, sehr gut von seinem Tag als Student des Journalismus. In jenen Tagen traf ich auf eine fast wöchentlich mit den wichtigsten Vertretern der Studenten aus den Provinzen in der Bibliothek der großen Haus in Kohly, wo sie gelebt haben. Heute ist das ganze Land ist ein immenser University. Im Folgenden sind einige Punkte aus dem Schreiben an Randy am 17. Dezember 2007: "Ich bin der festen Überzeugung, dass die Antworten auf die aktuellen Probleme der kubanischen Gesellschaft, die, wie im Durchschnitt, eine zwölfte Klasse der Bildungs-, fast eine Million Hochschulabsolventen, und eine reale Möglichkeit für alle seine Bürger zu einer besseren Ausbildung ohne dass in jedem Art und Weise diskriminiert werden, erfordern mehr Variablen für die einzelnen konkreten Problem als die in einer Schachpartie. Wir können nicht ignorieren, ein einziges Detail, das ist nicht einfach ein Weg, wenn die Intelligenz eines Menschen in der Gesellschaft ist eine revolutionäre sich gegenüber Instinkt. "Meine Pflicht ist es elementar, keine Positionen zu klammern, viel weniger im Wege stehen der jungen Menschen, sondern um meine eigenen Erfahrungen und Ideen, deren bescheidene Wert kommt aus der außergewöhnlichen Ära, die ich hatte das Privileg des Lebens in. "Wie Niemeyer, ich glaube, man muss konsequent bis zum Ende." Brief vom 8. Januar 2008: "… Ich bin ein entschiedener Befürworter des vereinten Stimmen (ein Grundsatz, bewahrt die Vorzüge unbekannt), die es uns ermöglicht, zu vermeiden, die Tendenz zu kopieren, was zu uns kamen aus den Ländern des ehemaligen sozialistischen Blocks, darunter das Porträt des einen Kandidaten, Ebenso einzigartige wie seine Solidarität mit Kuba. Respektieren, dass ich zutiefst ersten Versuch, den Sozialismus aufzubauen, dank derer wir waren in der Lage, weiterhin entlang der Weg, den wir gewählt haben. " Und ich wiederholt in diesem Schreiben, dass "… Ich habe nie vergessen, dass" alle Herrlichkeit der Welt passt in einen Kernel-Mais. " Daher wäre es ein Verrat an meinem Gewissen zu akzeptieren eine Verantwortung, die mehr Mobilität und Engagement, als ich bin körperlich in der Lage sein zu bieten. Das sage ich ohne jede Dramatik. Glücklicherweise können unsere Revolution noch auf die Kader aus der alten Garde und anderen, die sehr jung waren in den frühen Phasen des Prozesses. Einige waren noch sehr jung, fast Kinder, wenn sie sich dem Kampf in den Bergen und später haben sie Ruhm des Landes mit ihren heroischen Leistung und ihre internationalistische Missionen. Sie haben die Autorität und die Erfahrung zu garantieren, die ersetzt werden. Es ist auch die Zwischen-Generation, die gelernt, gemeinsam mit uns die Grundlagen der komplexen und fast unerreichbar Kunst zu organisieren und führen eine Revolution. Der Weg wird immer schwieriger und erfordert von allen intelligenten Anstrengung. Ich Misstrauen der scheinbar einfachen Weg der apologetiken oder dessen Antithese der Selbst-Geißelung. Wir sollten immer bereit sein, für die schlimmsten Variable. Das Prinzip des Seins als umsichtige und Erfolg als stetige und Widrigkeiten kann nicht vergessen werden. Die Gegner besiegt zu werden, ist extrem stark, aber wir waren in der Lage, sie in Schach zu halten für ein halbes Jahrhundert. Dies ist nicht mein Abschied von Ihnen. Mein einziger Wunsch ist es, zu kämpfen wie ein Soldat in der Schlacht der Ideen. Ich werde weiterhin zu schreiben unter dem Titel "Reflections von Genosse Fidel." Es wird gerade eine andere Waffe, die Sie zählen können. Vielleicht meine Stimme gehört werden wird. Ich werde vorsichtig sein. Vielen Dank. Fidel Castro Ruz 18. Februar 2008 hab grade keine zeit, später vllt.^^
=kettcar= 259 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 (bearbeitet) ROFL thx, hehe :D Freu mich schon riesig auf sein Buch, denke da werden einige interessante Themen angeschnitten! und Hier gibt es die Doku von Oliver Stone "Comandante" zum Anschauen. (12teile) Doku Fidel Castro Bearbeitet 19. Februar 2008 von SWIZZ=kettcar=
Ach-Egal 0 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 (bearbeitet) np np^^ ima watch doku... LOL Ähm was erzählt er am anfang von dem 2. teil der doku? also das mit dem kind, versteh da den interviewer nich und dann fehlt mir iwie was (das nach che) Bearbeitet 19. Februar 2008 von Ach-Egal
Gast EL_©OMANDANTE Melden Geschrieben 19. Februar 2008 (bearbeitet) Ich bezweifle nur dass sein uncharismatischer bruder sich auch so lange halten kann, der ist ja jetzt schon über 70. Die Cubaner kommen vielleicht bald auf den geschmack des kapitalismus und dann irgendwann ohne hemmschuh fidel... Das die Lebensqualität wirklich sehr gut in cuba sein soll kann ich mir nicht so richtig vorstellen, kommt natürlich auch drauf an was man darunter versteht oder welche position man in cuba inne hat. Castro ist eine eindrückliche Persönlichkeit, hat aber auch seine Schattenseiten und als alter Egozentriker auch seine engsten kumpanen über die klinge springen lassen, wenn es ihm dienlich war. Da kann er dem stones erzählen was er will, einiges davon glaubt castro ja selber nicht, oder er ist einfach senil und gut aufgehoben im ruhestand. ich weiss nicht, aber irgendwie mag ich oliver stones doku nicht. Bearbeitet 19. Februar 2008 von EL_©OMANDANTE
Rudi 1 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 (bearbeitet) Daß man in Kuba noch lange sozialistische Mega-Bräute bewundern kann, wage ich zu bezweifeln, wenn ich die Nachrichten heute richtig interpretiert habe, hat man allein mit Bayern im letzten Jahr 500 Millionen Euro "investiert" Was auch immer das heißen mag, kann man das auf allein Deutschland mit Sicherheit auf 3 Milliarden schätzen und weltweit? Also, ich glaube, so weh es tut, an das Modell China. Fidel ist ja nun schon de facto länger weg und die Amis kehren sich einen Dreck um das Land, außer vllt. einiger Konzerne... Seit Fidel krank wurde, ist Kuba ein netter Vorposten von Dinseyland, zwar schade, aber ich sehe das so. Und so brilliant und freiheitlich, wie hier dargesatellt war Kuba selbst in jüngerer Vergangenheit nicht. Soziale Aspekte hin oder her, auch die DDR und die UdSSR waren in Sachen Humanität (nach außen) kaum zu toppen, mit Spitzentechnologie und Superliebsein... Genützt? Nunja... Grundsätzlich ist Fidel schon etwas Einmaliges, vor Allem über diese vielen Jahre gesehen, aber die Wahrheit liegt irgendwo zwischen sauberem Sozialismus und Vergnügungpark. Wer erinnert sich nicht gern an die alten, einmal um die Welt gereichten Musiker, welche in der modernen Welt ihre längst verratene Vergangenheit haben aufleben lassen dürfen. Und auch heute touren über 80jährige Kubaner mit ihrer Musik durch Deutschland. Fidel wird noch einige Zeit nachwirken, vielleicht sogar Jahre, auch ist ja die kommunistische Partei noch lange nicht Geschichte, nur, weil er weg ist. Über kurz oder lang, wird Kuba aber einfach das exotischere Florida werden. Auch, weil die Leute dort vergessen werden, alter werden, sterben und den neuen "Luxus" zu schätzen lernen werden. Somit wird Kuba das Australien und Kanada des 21. Jahrhunderts werden, das Traumland vieler Leute, verschiedenster Leute. Womöglich auch eine recht skurrile Kulisse für einen neuen karibischen Zeitgeist bilden, eine Mischung aus Neurechtum und Kommunismusnostalgikern. Aber wehe dem, der Kuba rein als Land des Fidel und des Kommunismus betrachtet. Eine reichhaltige, nie wirklich wegunterdrücktbekommene Kultur, eine Lebensweise, die zu gewissen Teilen der ganzen Welt gut zu Gesicht stünde, schöne Frauen und unsagbares Selbstbewußtsein prägt dises Land an der Schwelle zum Paradies. Mal sehen, wie lange die Menschen dort der "modernen" Welt widerstehen können. Schon in der 4. Klasse habe ich Romane in der Schule lesen "müssen" in denen Fidel irgendwie vorkam, wie zum Beispiel "Salvi fünf oder der zerrissene Faden" von 1966... Für einen alten Ossi ist Fidel gefühlt sicherlich noch länger dabei, als für viele andere, abgesehen der US-Präsidenten... € Ich werde bestimmt sehr traurig sein, wenn der alte Kumpel wirklich mal die Segel streichen lassen muß. Aber das hat, so, wie sich der alte Haudegen bisher gezeigt hat, bestimmt noch etwas Zeit. /€ Bearbeitet 19. Februar 2008 von Rudi
Ach-Egal 0 Melden Geschrieben 20. Februar 2008 (bearbeitet) Das die Lebensqualität wirklich sehr gut in cuba sein soll kann ich mir nicht so richtig vorstellen, kommt natürlich auch drauf an was man darunter versteht oder welche position man in cuba inne hat. nope, sogar die prostituierten haben teilweise universitätabschlüsse () ok das war jetzt nich ernst, aber nein, es gibt wirklich eine sehr gute lebensqualität. http://de.wikipedia.org/wiki/Human_Develop...tens_0.2C80.29: für ein land, das eigl. 3. welt sein sollte, ist das unglaublich "Kuba hat im Vergleich zum Rest Lateinamerikas und Teilen der restlichen Welt eine niedrigere Kindersterblichkeitsrate (nur 6 von 1000 Kindern sterben), höhere Lebenserwartung (77 Jahre - 7 Jahre mehr als durchschnittlich in Lateinamerika) und weniger Analphabetismus." Bearbeitet 20. Februar 2008 von Ach-Egal