Ghost 22 0 Melden Geschrieben 28. August 2008 Warum sollte der Staat dafür Sorgen die Preise zu senken,er verdient doch kräftig mit daran!
Loki 0 Melden Geschrieben 28. August 2008 Ich finde nicht, dass der Staat zu sehr in den freien Markt eingreifen sollte. Wir alle können ja sehen, wozu Eingriffe des Staates führen können. Ich denke da zum Beispiel an die übermäßige Subvention der Landwirtschaft. Und das die Energiepreise steigen hat auch nicht einzig und allein die Ursache, dass die Energiekonzerne sich die Taschen vollmachen wollen. Ist mit Sicherheit auch wichtiger Faktor. Aber ihr müsst zum Beispiel auch daran denken, dass neue Ölreserven immer schwerer erreichbar sind und somit die Förderung teurer wird. Die Frage ist natürlich was man dagegen machen kann? Ein Liter Benzin würde auch ungefähr 80 cent weniger kosten, wäre er nicht versteuert. Eine Senkung der Steuern ist meiner Meinung nach immer eine ziemlich kurzsichtige Forderung. Es mag zwar sein, dass man selbst mehr Geld in der Tasche hat. Aber überlegt mal, dass das Geld auch möglicherweise für etwas Sinnvolles ausgegeben wird.
Ale42er 19 Melden Geschrieben 28. August 2008 (bearbeitet) na wiso..der staat hat eine konstitution geschaffen die sich um soetwas kümmert...kartellamt... das problem is nur das kriminelle energ...äh ich meine die habgier,die immer ein schritt schneller ist und wenn den mal das amt erfolgreich eingeschritten ist...macht z.b. die stromlobby....äh ich meine die manager die natürlich jeder für sich arbeiten, in gegenseitiger konkurenz natürlich und ohne vorheriger absprachen, trotzdem einen enormen gewinn. also entweder schreitet die regierung so ein das sie das kartellamt mehr macht geben oder es bleibt alles beim alten... denn so einfach kann die regierung nicht einschreiten und die preise bestimmen. wir leben immer noch in einem rechtstaat mit rechten und pflichten. ciao' Bearbeitet 28. August 2008 von Ale42er
Sven 134 Melden Geschrieben 29. August 2008 Was will das Kartellamt machen, wenn z.b. die Vorstandschefs der Energiekonzerne hinter verschlossener Tür, ohne schriftliches Protokoll absprechen, wie die Preise kalkuliert werden sollen? Das können die zu 99% nicht stichhaltig und gerichtsfest beweisen, das ist das große Problem.
Kackstelzenvieh 0 Autor Melden Geschrieben 29. August 2008 Deshalb soll die Senkung der Preise vorbeugen. Es ist ja nicht so, dass die Konzerne an der wirtschaflichen Grenze arbeiten, immerhin machen die Millionengewinne und erhöhen die Preise weiter.
Cabrio 22 Melden Geschrieben 29. August 2008 Das Problem an der Sache ist schonmal wie der Staat eingreifen soll. Will er die Stromkonzerne enteignen? Eine der wenigen Möglichkeiten wäre es Gesetze zu machen, die den Energieverbrauch bei den Kunden senken z.B den Verkauf normalen Glühbirnen zu verbieten. Aber im Endeffekt schneidet er sich damit ins eigene Fleisch, weil er an den Steuern für Energie selbst genug verdient. Vielleicht hätte man sich früher mal überlegen sollen, ob man wirklich alles privatisieren musste, aber dafür ist es jetzt zu spät. Das die Energiekonzerne Gewinne machen ist doch logisch. Ich wäre doch blöd, wenn ich für eine Ware die jeder haben will den Preis senken würde. Ganz ehrlich, ich würde in deren Situation genauso handeln.
-=Punkbuster=- 166 Melden Geschrieben 29. August 2008 Nur als kurzer Einwand: der weitaus höchste Anteil am Strompreis sind heute - genau wie bei benzin - Steuern und Abgaben. Der Staatsanteil am Strompreis für Haushalte ist 2008 doppelt so hoch wie 1998 zu Beginn des Wettbewerbs im Strommarkt: Der Betrag für Steuern und Abgaben wuchs von gut zwölf Euro auf knapp 25 Euro im Monat, ermittelte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Berlin. Diese staatliche Belastung mache 2008 im Bundesdurchschnitt rund 40 (1998: 25) Prozent der Stromrechnung eines Drei-Personen-Musterhaushalts aus. http://www.bdew.de/bdew.nsf/id/DE_20080423...&Highlight= Diese Zahlen werden auch von der Bundesnetzagentur belegt. Das bedeutet im Klartext: 40 Prozent des Strompreises kassiert der Staat und ich kann den Unmut der Versorger schon verstehen, wenn sich Politiker großkotzig hinstellen und Tarife für Arme wünschen und staatliche Kontrolle ins Spiel bringen, während sie selbst einer der größten Preistreiber sind. Da kommt mir persönlich das Kotzen. Nachtrag: 1998 wurde der Markt liberalisiert, 1999 kam das Stromsteuergesetz. http://de.wikipedia.org/wiki/Stromsteuergesetz_(Deutschland) Wäre ja nicht Deutschland, wenn sich nicht irgendein Anzugträger eine neue Steuer einfallen lassen würde ^^
Daywalker 0 Melden Geschrieben 29. August 2008 Nur als kurzer Einwand: der weitaus höchste Anteil am Strompreis sind heute - genau wie bei benzin - Steuern und Abgaben. http://www.bdew.de/bdew.nsf/id/DE_20080423...&Highlight= Diese Zahlen werden auch von der Bundesnetzagentur belegt. Das bedeutet im Klartext: 40 Prozent des Strompreises kassiert der Staat und ich kann den Unmut der Versorger schon verstehen, wenn sich Politiker großkotzig hinstellen und Tarife für Arme wünschen und staatliche Kontrolle ins Spiel bringen, während sie selbst einer der größten Preistreiber sind. Da kommt mir persönlich das Kotzen. Nachtrag: 1998 wurde der Markt liberalisiert, 1999 kam das Stromsteuergesetz. http://de.wikipedia.org/wiki/Stromsteuergesetz_(Deutschland) Wäre ja nicht Deutschland, wenn sich nicht irgendein Anzugträger eine neue Steuer einfallen lassen würde ^^ Wie war das mit den Antillen, Basti?
-=Punkbuster=- 166 Melden Geschrieben 29. August 2008 Ja, das wäre eine Option. Allerdings tausche ich dann 40 Prozent Steuern gegen 40 Prozent Schmiergeld
Ale42er 19 Melden Geschrieben 29. August 2008 Ja, das wäre eine Option. Allerdings tausche ich dann 40 Prozent Steuern gegen 40 Prozent Schmiergeld das bedeutet das man in italien 80% auslastung hat.