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Sven

Lostplaces: für alle, die an Zeugnissen der jüngeren Geschichte

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

So als Einführung: Wusstet ihr, daß es in der gesamten Bundesrepublik vorbereitete Straßensperren installiert waren, die im Falle einer Angriffes des Warschauer Paktes nur mit Sprengstoff beladen und gezündet werden sollten? Teilweise waren das Teile, die sahen aus, wie Gullideckel, mit einem kleinen Unterschied, daß die zugeschraubt waren, teilweise waren da in Brücken oder Unterführungsbauwerke Betonsperren eingebaut. Aber lest selbst: http://www.lostplaces.de/cms/content/view/135/33/

http://www.lostplaces.de

Geschrieben

echt heftig - es ist schon arg sich vorzustellen, auf was für einen krieg man sich damals vorbereiten wollte

ziemlich interessante seite, danke für den link !

Geschrieben

Ich schließe mich unserm Pullovertier an. Irgendwie ist das aber auch ganz schön schräg.

Geschrieben

Wenn dann hätte der Warschauer Pakt Freitag nachmittag angegriffen, da wär keiner mehr da gewesen, der die Dinger zündet (die ganze BW im Wochenende). Und Montag früh wäre alles vorüber. B)

Geschrieben

Ein ehemaliger Lehrer von mir war zu der Zeit in der BW. Der hat uns auch immer haufenweise Geschichten von Evakuierungs- und Sprengplänen erzählt. Es war wirklich genau durchgeplant wann welche Brücke gesprengt wird und wohin sich welche Soldaten zurückziehen.

Geschrieben

Japp das war eine der interessantesten entdeckungen für mich persönlich über die wundersamerweise im geschichtsunterricht in der Schule nie gesprochen wurde...naja der is ja eh müll...aber das ganze passt gut ins bild eines Deutschlands das im *heißen* Kalten Krieg als atomares Schlachtfeld dienen sollte...die seid ihr mal durch den hamburger elbtunnel gefahren? die haben da Betonblöcke die auf die fahrbahn gesprengt werden können um hamburg dichtzumachen...und diese seltsam geraden autobahnstücke als behelfsflugplätze...schon heftig...ich bin echt froh das damals alle halbwegs cool geblieben sind...(ausnahmen: Kuba, Able Archer '83....)..naja noch interessanter artikel dazu

http://einestages.spiegel.de/static/topica...e_im_gully.html

Geschrieben

Hmm die Sprengfallen sind ja ganz net...nur leider sind Hindernisse die nicht verteidigt werden absolut sinnlos^^.

Geschrieben
Hmm die Sprengfallen sind ja ganz net...nur leider sind Hindernisse die nicht verteidigt werden absolut sinnlos^^.

Das ging ja nur drum, die Straßen unbefahrbar zu machen und den Gegner ein paar Minuten oder Stunden hinzuhalten.

Geschrieben

Eher Minuten... Erde kann man da schneller reinschütten als sich die BW zurückgezogen hätte^^.

Aber wie gesagt ohne aktive Sperrung sind solche Hindernise nur störende Ärgernisse aber kein wirkliches Problem...sinnvoller wären schon tiefgestaffelte Minenfelder gewesen...die Bauern hätten sich gefreut wenn ihr Trecker auf einmal auf dem Feld explodiert :D

Geschrieben

naja, aber die Bundeswehr war damals nur als "nato-kanonenfutter" gedacht, bzw. sollte die gebiete evakuieren,den Feind am vorrücken hindern/verzögern und die Stellung solange halten bis "die kavallerie kommt" bzw. ein richtige westliche armee.

Geschrieben

wieso ?Co2 schaum... Schaufel den mal raus, oder Fahr mitd em Auto rein. Auch ei Motro rbaucht Sauerstoff... :whistling:

Ist schon bizarr was es alles gab, geplant war... Und wieviel Geld damit verbrannt worden ist.

Lostplaces ist spannend, hole mir da gelegentlich Anregungen...

Geschrieben

naja was heißt geld verbraten, im nachhinein kann man das natürlich sagen aber zur damaligen zeit^^

Geschrieben
naja was heißt geld verbraten, im nachhinein kann man das natürlich sagen aber zur damaligen zeit^^

Doch, schon, wenn man bedenkt, das ganze Warnsystem, lses mal den Beitrag zu den Warnämtern, was das an Personal gekostet hat und die waren bis 1990 aktiv.

Die französische Maginot-Linie war ja auch bis in die 70-er Jahre betriebsbereit gehalten worden. Deswegen sind die Bunker größtenteils heute noch in einem recht guten Zustand.

Übrigens die Notlandeplätze auf den Autobahnen waren schon zu Adolfs Zeiten gebaut worden, ich erinnere mich dran auf der A4 zwischen Erfurt Ost und Erfurt West war ein solcher, dort gab es keinen Mittelstreifen, sondern die Autobahn war nur durch einer Leitplanke getrennt (früher war da sicher nichts).

Geschrieben

Gibt hunderte solcher Kriegsvorbereitungen. Atombunker in öffentlichen Einrichtungen etc. Die Sanierung wird in ein paar Jahren kaum bezahlbar sein... Häufig gibt es auch an den größeren Flüssen begestigte Uferrampen, für Behelfsbrücken...

Strauß hatt mal nen Schutzraum als Vorschrift für jedes Einfamilienhaus gefordert... Wurde zum Glück verhindert.

Geschrieben

Bei der Telefon-Vermittlungsstelle neben unserem Haus ist auch ein Zweimannbunker unter dem Parkplatz eingebaut.

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