meinereiner 156 Melden Geschrieben 8. November 2010 sieht aber garnet so aus als würde die sich da vehement dagegen wehren
O_ggy 56 Melden Geschrieben 8. November 2010 (bearbeitet) Doch? Widerstand gegen die Staatsgewalt? Die sagen ihr müsst das weg, die gehen nicht weg --> dann auf die harte Tour Bearbeitet 8. November 2010 von O_ggy
meinereiner 156 Melden Geschrieben 8. November 2010 ja schon, aber es sieht eben nciht danach aus als würde er mit aller gewalt versuchen sich aus dem griff zu befreien. Es sieht er so danach aus, als würde er nicht gleich den anweisungen spuren und die bullen setzten dann gleich die volle härte ein
O_ggy 56 Melden Geschrieben 8. November 2010 (bearbeitet) Schon klar, aber ich bin mir sicher, dass die Anfangs auch versucht haben die mit Worten von den Gleisen zu bringen. Wer nicht hören will muss fühlen, so einfach ist das. € Aber ohne Hintergründe zu Bildern was zu sagen ist eh immer schwierig. Bearbeitet 8. November 2010 von O_ggy
Cpl.Basti 1488 Melden Geschrieben 8. November 2010 Schon klar, aber ich bin mir sicher, dass die Anfangs auch versucht haben die mit Worten von den Gleisen zu bringen. Wer nicht hören will muss fühlen, so einfach ist das. € Aber ohne Hintergründe zu Bildern was zu sagen ist eh immer schwierig. Genauso ist auch meine Meinung.
Master Chief 1 Melden Geschrieben 8. November 2010 genau Master Chief - immer schön zu allem ja und amen sagen - das hat früher auch bestens funktioniert - ist dir schon mal in den sinn gekommen das wirklich alle rechte die wir heute haben durch revolten etc. entstanden sind ? think about it ... fakt ist das wir den atomstrom nicht nötig haben - kannst dir das ja mal ansehen und dich bilden: http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=6...lbe6/index.html Siehst du das sich da irgendjemand in Berlin drum schert? Ich sehe es nicht. Das einzige was die dort sagen ist "Wir finden es doof von euch das ihr dagegen seid" Das machen die bei S21, bei der Atompolitik, bei allem. Ich habe besseres zu tun als mich strafbar zu machen und Kies ausm Gleisbett zu schaufeln, insgehiem hoffe ich ja das durch solche dummen Aktionen eines Tages so ein Castortransporter mal entgleist und der ganze Siff im Feld landet und alles schön verseucht. Trollst du nur oder bist du irgendwie hirntot? Einfach mal die dummen Anderen abrackern lassen, geht ja nur um hochnuklearen Sondermüll und Atompolitik. Noe 1.tue ich es nicht und 2. bin ich es nicht. Warum auch? Ich habe doch Recht, keine Sau interessiert sich dafür das dort jemanden demonstriert der Zug kommt so oder so ans Ziel. Außerdem ist ja schon Jahrzehnte alter Müll vor Ort da kommt es auf die paar Tönnchen heute auch nicht mehr an.
=kettcar= 259 Melden Geschrieben 8. November 2010 (bearbeitet) Welche Auswirkungen hat die Laufzeitverlängerung auf die Wahlen und die Stimmung? http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...,727850,00.html Atom-Aufstand gegen Merkel Moleküle statt Gefühle Ein Kommentar von Christoph Schwennicke Die Proteste von Gorleben zeigen: Angela Merkel hat durch ihre Atompolitik in der Sache wenig gewonnen und politisch viel verloren. Die zwölf Jahre Laufzeitverlängerung werden sie noch teuer zu stehen kommen. Die kühle Physikerin hat die Leidenschaft der Anti-AKW-Bewegung unterschätzt. Es gibt gute Gründe, für die Atomenergie in Deutschland zu sein. Es gibt genauso gute Gründe, dagegen zu sein. Angela Merkels Problem: Es gibt überhaupt keine guten Gründe, das Atomzeitalter in Deutschland um zwölf Jahre zu verlängern. Der Kompromiss mit der Energiewirtschaft, für den die Kanzlerin den rot-grünen Atomausstieg ausgesetzt hat, bringt den Kraftwerkskonzernen einen Mehrwert von etwa 27 Milliarden Euro. Die Bundesregierung profitiert mit etwa 30 Milliarden Euro, über die Brennelementesteuer und Zahlungen in einen Staatsfonds für erneuerbare Energien. Das Anti-Castor-Wochenende allerdings dürfte manchen Politiker der schwarz-gelben Koalition ahnen lassen, dass das alles den politischen Preis nicht wert ist. Einen politischen Preis, den vornehmlich die Union zu zahlen hat..... Bearbeitet 8. November 2010 von SWIZZ=kettcar=
Cpl.Basti 1488 Melden Geschrieben 8. November 2010 Die Bundesregierung profitiert mit etwa 30 Milliarden Euro, über die Brennelementesteuer und Zahlungen in einen Staatsfonds für erneuerbare Energien. Und genau darum gehts doch eigentlich mit: Den Staatshaushalt und die Fonds aufzubessern.
Osis 0 Autor Melden Geschrieben 8. November 2010 Der steuerzahler saniert mit rund ~2Mrd € Morsleben ( da wurde von Umweltministerin MERKEL trotz besseren Wissen eignelagert), wir sanieren für vermutlich 4Mrd€ die Asse. In beiden Fällen wurde vorher von Experten gewarnt das die lagerstätten ungeignet waren. :whistling: Demnächst sanieren wir dann eben noch Gorleben. Entsprechen ist die Atomindustrie eine Zukufntstechnologie die durch den Steuerzahler subventioniert wird. Das Knowhow können wir dann wenigstens allen anderen weltweit verkaufen. Ist das nicht toll? 'Achja, das vertrahlte Grundwasser und die Krebsfälle zahlt ja auch der Steuerzahler...
Buggy McDermit 165 Melden Geschrieben 8. November 2010 (bearbeitet) Ich bekomme schon wieder heftigste Migräne Noe 1.tue ich es nicht und 2. bin ich es nicht. Warum auch? Ich habe doch Recht, keine Sau interessiert sich dafür das dort jemanden demonstriert der Zug kommt so oder so ans Ziel. Außerdem ist ja schon Jahrzehnte alter Müll vor Ort da kommt es auf die paar Tönnchen heute auch nicht mehr an. Paar Tönnchen ? In der Scheune Gorleben stehen nichtmal 1% des hochradioktiven Atommülls Deutschlands rum etliche "Tönnchen" sind noch in den selten dämlichen "Wiederaufbereitungsanlagen" im Ausland zwischengelagert oder parken in Abklingbecken der AKW. Ich glaube im übrigen Du hast absolut keine Ahnung von welcher Menge Strahlenmüll man hier spricht... Im Jahr 2030 wird die Bundesrepublik mit etwa 24.000 Kubikmetern hochradioaktivem Atommüll irgendwie umgehen müssen. Das entspricht etwa 17.000 Tonnen Schwermetall aus abgebrannten Brennelementen und Wiederaufarbeitungsabfällen...jährlich kommen 400 Tonnen hochradioaktiven Atommülls dazu Fassungsvermögen eines in Deutschland eingesetzten Castorbehälter = 28 Glaskokillen. (Glaskokillen kommen bei dem Müll aus der Wiederaufarbeitung zum Einsatz) Jede Kokille hat ein Fassungsvermögen von 400 Kilogramm das ergibt eine Nutzlast von ca. 11,2 Tonnen/Castor ... Tatsächlich bietet die Halle [Zwischenlager Gorleben] , die von der früheren niedersächsischen Umweltministerin Monika Griefahn (SPD) einmal spöttisch als "bessere Tennishalle" bezeichnet wurde, keinen Schutz gegen Flugzeugabstürze. Die Betreiber weisen dagegen darauf hin, dass die Halle keine besondere Sicherheitsfunktion habe, sondern nur ein Wetterschutz sei. Der Schutz des strahlenden Atommülls werde durch die massiven Behälter, die vor allem der Castor-Gruppe angehören, gewährleistet. Schon klar, aber ich bin mir sicher, dass die Anfangs auch versucht haben die mit Worten von den Gleisen zu bringen. Wer nicht hören will muss fühlen, so einfach ist das. € Aber ohne Hintergründe zu Bildern was zu sagen ist eh immer schwierig. Genauso ist auch meine Meinung. Kann man schon ! Der Demonstrant hat eine Decke dabei das sind im Regelfall "die Hippies" von x-tausendmal quer und die sind zu 100% gewaltfrei bis auf den grausamen Gesang. Leute aus dem "schwarzen Block" laufen niemals mit einer bunten Decke durch die Gegend oder setzen sich auf Gleise. Übrigens hat die BFE wieder keine Namensschilder dran...willkommen im Rechtsstaat BRD. Die Bundesregierung profitiert mit etwa 30 Milliarden Euro, über die Brennelementesteuer und Zahlungen in einen Staatsfonds für erneuerbare Energien. Und genau darum gehts doch eigentlich mit: Den Staatshaushalt und die Fonds aufzubessern. 30 Milliarden Euro hatten E.ON und Co. der Regierung für einen Fonds angeboten, um die Brennelementesteuer zu verhindern. Jetzt gibt es die Laufzeitverlängerung billiger – und einige Boni zusätzlich: Nach Berechnungen des Öko-Instituts erzielen die AKW-Betreiber bei moderat steigenden Strompreisen Zusatzerträge von 126,56 Milliarden Euro, abzüglich der Brennelementesteuer und – freiwilliger – Gewinnabführungen in einen Fonds bleiben ihnen 94,88 Mrd. Euro. Allerdings dürften sie vom Fonds zur Förderung der Erneuerbaren Energien selbst profitieren: Inzwischen sollen die vier Oligopolisten die Rechte für 70 Prozent aller Windparkflächen in der Nordsee aufgekauft haben. Auch die Sicherheitsauflagen für die Atommeiler sind zukünftig günstiger zu erfüllen: maximal 500 Millionen Euro müssen sie jeweils investieren, und bei den Alten erst mittel- bis langfristig – oder gar nicht, wenn Reststrommengen auf Neuere übertragen werden. Von der Sanierung der Asse werden sie befreit. Darüber hinaus rechnen die kommunalen Versorger mangels Auslastung ihrer Kraftwerke mit Einnahmeausfällen von 4,5 Milliarden Euro und verlangen Ausgleichszahlungen vom Bund. Damit nicht genug: Viele der 800 kommunalen Stadtwerke, die sich auf den rot-grünen Atomkonsens verlassen hatten, sehen ihre Investitionen von über 12 Milliarden Euro in Frage gestellt. Bis 2030 sei so viel Erzeugungskapazität vorhanden, dass es keine neuen Bauvorhaben geben werde. Aber es ist wie so oft in politischen Debatten: Das Argument hält keinem zweiten Blick stand. Strom ist in Deutschland nicht billig. Theoretisch ist der deutsche Energiemarkt seit 1998 liberalisiert, faktisch herrscht aber nur wenig Wettbewerb. Die vier großen Atomkonzerne produzieren rund 80 Prozent des Stroms in Deutschland. Diese Marktmacht verhindert, dass günstig produzierte Kernenergie beim Verbraucher ankommt. Werden die Laufzeiten verlängert, wird die marktbeherrschende Stellung zementiert, was tendenziell zu weiter steigenden Preisen führt. Das schrittweise Abschalten der Atomkraftwerke würde dagegen potenziellen Konkurrenten neue Spielräume eröffnen. Viele Stadtwerke haben sich bereits auf den Atomausstieg eingestellt und in erneuerbare Energie investiert. Ihre Marktchancen werden bei längeren Laufzeiten für viele Jahre im Keim erstickt. Eine möglichst rasche Umstellung Richtung erneuerbare Energie hätte einen weiteren Vorteil: Eine erneute Marktkonzentration wird erschwert, da die Energieerzeugung dezentralisiert vonstatten geht. Strom wird künftig oft in kleinen Einheiten produziert, es wird eine Fülle von Anbietern geben. Ein funktionierender Wettbewerb sorgt für sinkende Preise und verhindert eine zu große Marktmacht einzelner Unternehmen. Allen Gegnern der Subventionierung der Erneuerbaren sei gesagt: Die Atomindustrie wurde von 1950 bis 2008 mit 165 Milliarden Euro unterstützt – allein 65 Milliarden Euro in Form von Steuervergünstigungen. Nur deshalb kann Atomstrom so günstig produziert werden. Der Preisvorteil kommt aber gar nicht beim Verbraucher an. http://www.tagesschau.de/inland/akwlaufzeiten116.html http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik...,720041,00.html http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kern...taebe-1.1018743 Typo Bearbeitet 8. November 2010 von Buggy McDermit
alterRasierschaum 0 Melden Geschrieben 8. November 2010 Ganz egal ob pro oder kontra, ich mache auf passiven Widerstand. - Stromsparen! Ein Handyladegerät kann unbelastet 1W "fressen", permanent eingesteckt gibt das im Jahr nicht ganz 9kWh Verbrauch. USB-Hub, PC-Speaker und Glotze fressen auch permanent ohne gebraucht zu werden. - Bei mir zu Hause sind alle Verbraucher über schaltbare Dosenleisten angeschlossen, das spart massig Knete und Strom und verringert nebenbei das Risiko von Schäden bei Blitzschlag und starken Netzschwankungen. Wenn das alle hier Mitlesenden, alle BF-G-Besucher und überhaupt ALLE machen würden, ..... ... das eine oder andere Kraftwerk könnte abgeschaltet werden !
KwanzaBot 10 Melden Geschrieben 8. November 2010 So schauts wohl aus. Den Mangel oder das Überangebot an polizeilicher Gewalt (außerhalb von üblichen Methoden: Warnen, Platzverweis/Wegtragen, Kettenbildung und Absperrung) muss ja auch nicht hier das Thema sein. Die permanenten Verdächtigungen, dass alle Gewalt von einer Seite ausginge, ist derart holzschnittartig, das sollte jedem auffallen. Danke v.a. Buggy und Osis für die Infos.
Osis 0 Autor Melden Geschrieben 8. November 2010 Mal ganz abgesehen davon das die Entscheidung FÜR Gorleben auch darauf begründet wurde, dass es im Störfall und der vorherrschenden Westwindlage alles in die DDR geblasen wird... . Und zu den Polizisten muss man sagen: Das sind arme Schweine. Auf deren Rücken wird das deutsche Demokratiedefizit ausgetragen. Das die Jungs nach 15 Stunden ohne Heißgetränk und mit kalten Füßen auch überreizt sind... Oder nach 30 Stunden Dauereinsatz ist auch verständlich. Aber für Gewalt gegen am Boden liegende Menschen, auch aus dem Schwarzen Block, oder gegen Journalistem gibt es keine Entschuldigung.
=kettcar= 259 Melden Geschrieben 8. November 2010 eine Gute Nacht Geschichte, eigentlich Medien Topic. Kann man sowas nicht verbieten? Gorleben – 20 000 Polizisten, 28 Stunden ohne Pause im Dienst, ohne Verpflegung, dafür im Stein-, Flaschen- und Molotowcocktail-Hagel. Verletzt von prügelnden Horden, sogar angegriffen mit Mordwerkzeugen. Die Gewalttäter unter den Demonstranten spitzten Holzpflöcke an, gingen damit auf die Beamten los. Es ist doch egal, ob die Kollegen für oder gegen Atomkraft sind – sie machen ihren Job! Und stehen wie Schießbudenfiguren im Stein- und Brandbombenhagel der Chaos-Horde. Wenn mir im Restaurant das Essen nicht schmeckt, werfe ich doch auch keine Brandbomben auf den Kellner. Übrigens: Die Polizisten, die gestern nach 28 Stunden Kampf ein paar Stunden Ruhe hatten, mussten ab 22 Uhr wieder in den Wald. Um sich beschimpfen, bewerfen, bespucken, schlagen zu lassen.
meinereiner 156 Melden Geschrieben 9. November 2010 wo hast du denn das her? ich glaub nicht mal die bildzeitung ist fähig sowas zu schreiben