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Spud

Fracking - Wie Erdgas gefördert wird....

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Von dem Begriff "Fracking" werden wohl, genau wie ich, die wenigsten gehört haben.

Fracking ist der Vorgang um das allseits so umweltfreundlich angepriesene Erdgas zu fördern.

Die nächsten beiden Links erklären den Vorgang, der, wie ich finde, an dreistigkeit und UmweltUNbewusstsein kaum zu toppen ist.

Wen es interessiert, schaut sich einen der beiden Beiträge, oder besser beide an, um im Bilde zu sein, was da gerade in unserem Land passiert.

Hydraulic Fracking 1

So, jetzt könnt ihr euch vorstellen um was es geht.

Ich finde es ein absolutes Unding, das Firmen so etwas, ohne Absprache der Länder, der Vorsitzenden der Wasserwerke, etc einfach so machen dürfen.

Ich meine das die Zahlen in den Beiträgen für sich sprechen:

Pro Frackingvorgang 20 Millionen Liter Wasser

Knapp 29 Tonnen Chemikalien !!!!!!!

Von dem Thema habe ich von einem amerikanischen Kollegen erfahren, der Fracking aus seiner Heimat kennt, und jetzt natürlich versucht hier in Deutschland möglichst viele Leute zu erreichen, um wenigstens ein Bewusstsein für diesen Wahnsinn zu schaffen.

Denn in Amerika gibt es Auswirkungen, die nicht von der Hand zu weisen sind. In Amerika gibt es durch Fracking, verseuchtes Land, unreines Wasser, Krankheiten.

Und jetzt soll das hier in Deutschland auch passieren.

Hier noch ein Link, das das alles nicht nur Panikmache ist, sondern tatsächlich gefährlich ist.

Allein die unmengen an Chemikalien, und die verschwendung von reinem Wasser finde ich unfassbar.

Wenn zu lebzeiten schon die ersten Krankheitsfälle wie in dem Gasland Trailer auftreten, wie sollen die Menschen in 20, 50 oder 100 JAhren hier noch leben können, wenn jetzt, in diesem Moment, das Grundwasser nachhaltig verseucht wird?

Mich würde jetzt mal eure Meinung interessieren. Und wenn ihr genauso, oder wenigstens ansatzweise so entsetzt über diese ganze Sache seit, gebt diese Links weiter.

Informiert alle mit einem gesunden Umweltbewusstsein darüber.

Netzwerk gegen Gasbohrung

Geschrieben

Ich hab das irgendwann voriges Jahr gelesen und damit auch die Tatsache, daß man das hier versuchen will, wo die Gegend ja üblicherweise voll bebaut ist, im Gegensatz zu den USA (wobei dort auch nicht darauf Rücksicht genommen wird).

Ich gebe noch mal den Link zur Wikipedia mit, wobei mir dort im Artikel die Nachteile etwas zu knapp wegkommen.

https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/w...ulic_Fracturing

Geschrieben (bearbeitet)

Ja, recht informativ, wenn es um den Vorgang an sich geht.

Allerdings zeigt der Monitor-Beitrag ja, das so Sätze wie

Dieser Übergang von den künstlich erzeugten Rissen ins Grundwasser wird allerdings zum Beispiel im Falle von Kohleflözgasen von der amerikanischen Umweltbehörde (EPA) als unwahrscheinlich angesehen. Hauptgründe sind zum Beispiel große Entfernungen zwischen den Reservoiren und den grundwasserführenden Aquiferen und eben die geringe Permeabilität der gefracten Schichten

eventuell, zum Teil auf Amerika zutreffen, aber durch die geringere größe des Landes, eben nicht auf Deutschland, wo ja in der Nähe von Gelsenwasser (Gelsenkirchener Wasserversorger) OHNE anfrage einfach Probebohrungen gemacht wurden.

Im schlimmsten Fall kann dadurch ein sehr grosser Teil des Trinkwassers in NRW belastet werden.

Das ist ja auch das was mich am meisten aufregt. Das zB Exxon Mobil dies einfach so machen darf. Rechtlich gesehen machen die also nichts falsches oder verbotenes.

Aber es ist doch irgendwie schon komisch das die Manager von Gelsenwasser nichts davon wussten.

Denn ich bezweifel das die Ihre Zustimmung gegeben hätten.

Bearbeitet von Spud
Geschrieben

Ich habs gerade angesehen. Vor allem das Bergrecht ist ja sehr undurchsichtig und daß die was machen dürfen, was laut Wasserrecht verboten ist :gehtsnoch: . Vor allen Dingen, was im zweiten NDR-Beitrag angesprochen wird, was ist in 100 oder 200 Jahren, das Zeugs kann ja in langen Zeiträumen durchaus auch durch "undurchlässige" Schichten diffundieren. Und die Fälle in den USA, wo sich das Wasser aus der Leitung anzünden läßt sind ja auch keine Einzelfälle.

Geschrieben

Darum geht es ja bei der ganzen Sache.

Die verseuchen die Erde nachhaltig, und das ganz legal.

Das Problem ist das die Bevölkerung von solchen Dingen nichts mitbekommt.

Man sollte doch meinen, das für solche Fälle irgendwelche Gesetze greifen.

Alles ist in unserm Lande per Gesetz festgelegt. Aber so kleinigkeiten wie die vergiftung von Wasser und Land. Da gibt es nichts.

In was für einer Welt leben wir nur?

Geschrieben

Wirklich krasse Sache. Scheint so als nutzen die Konzerne wirklich jedes Schlupfloch in den Gesetzen.

"Wie kann es sein das Genehmigungen vergeben werden ohne vorher die Sicherheit des Vorgangs zu überprüfen?"

Kenn ich irgendwoher^^

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