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Underdog

Die Bundestagswahl 2017

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Am 24. September 2017 ist es mal wieder soweit und nie war der Ausgang unsicherer. :ph34r2:

Im Grunde gibt es nur ein Thema und das heißt Unsicherheitsfaktor "afD", denn leider ist die afD ja nach einem längeren durchsacken wieder etwas erstarkt und könnte sogar die drittstärkste Kraft werden. Die FDP hat sich zwar erholt, aber ich denke die wird der afD keine größeren Stimmen abkauen können. Die CDU wird mit Merkel vermutlich so oder so mit weitem Vorsprung gewinnen, aber eine starke afD würde die Zukunft für Merkel nicht einfacher machen.

Die SPD um Schulz hingegen hat imo einfach keinen Hebel denn sie für sich nutzen könnte. Schulz ist zwar ein netter Kerl, aber was soll der schon besser machen als Merkel, die immerhin eine konstante und erfahrene Größe darstellt...Kurzum die SPD ist aktuell eine Partei ohne Konzept und weiß auch nicht wo sie eins herzaubern soll. 

Die etablierten Parteien lernen zudem leider auch nicht aus ihren Fehlern, denn anstatt das Problem afD konstruktiv anzugehen, lautet die Devise mal wieder "Kopf in den Sand und das beste hoffen" . Durch diese Art Ignoranz ist schon Trump in Amerika zum Präsidenten geworden und ein Horrorszenario wurde Wirklichkeit. Der beknackte Vorschlag von Peter Altmaier z. B. Zitat: "Lieber nicht wählen anstatt AfD-Wähler zu sein", zeigt ganz gut wie wirklichkeitsfremd einige Politiker sind. SO geht man nicht mit Problemen um, im Gegenteil....ein derartiges Verhalten spielt höchstens der afD nur weiter in die Karten.

Ich hoffe jedenfalls das die meisten Deutschen sich dennoch klar machen, dass Gestalten wie die afD auch keine Lösung darstellen, geschweige denn etwas verbessern können. Solche Typen bedienen nur die Ängste und Sorgen der Menschen und ziehen sich daran hoch und das ohne später auch nur irgendwas zu verbessern, im Gegenteil. Trump ist hier ein gutes Beispiel, an dem man gut sehen kann was passiert wenn Wähler dieser Art Emotionen nachgeben....noch ein paar mehr von dieser Sorte Politiker und die Welt sieht bald aus wie ein Stück Kohle.   

Selbst die Franzosen waren clever genug eine radikale Partei nicht in ihre Regierung zu wählen und so schlau wie die Froschfresser sind die Deutschen doch jeden Tag. :ugly:

Ich hoffe jedenfalls mal auf einen ähnlichen Ausgang wie in Frankreich und mit einer afD die nicht über 8% kommt....das Horroszeario wäre hingegen eine afd mit westerwellischen 18% und auch das ist leider im Bereich des Möglichen, denn die Wähler waren nie unberechnbarer :ph34r2:.

Meine (-hoffnungsvolle Prognose) :

CDU = 40
SPD = 20
FDP = 12
Linke = 8
afD = 8
Grüne = 8

Mein Horrorszenario.:

CDU = 33
SPD = 20
afD = 18
Linke = 11
FDP = 7
Grüne = 7

...Mal sehen, eh (?) :popcorn:

bearbeitet von Underdog

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Beschrei es bloß nicht mit deiner Prognose, sonst geht das genauso den Bach runter wie bei den Inselaffen und in den Staaten :trollface:

Interessant wird es allemal... die erste Wahl seit langem, bei der ich mal wieder richtig "dabei" bin.

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Wobei ich der afD ja nichtmal einen Vorwurf mache, denn die Typen sind halt einfach so wie sie sind...genauso hab ich Trump keinen Vorwurf gemacht, oder einem Orkan, wenn er ein Haus zerstört. Wem man aber Vorwürfe machen muss (-sofern es hier schlecht ausgeht), sind die etablierten Parteien, die viele Wähler mit ihrer Ignoranz geradezu in die Arme von solchen Rattenfängern wie der afD treiben.

Bestes Beispiel sind wirklich die USA…wo eine verhasste Person wie H. Clinton komplett an den Wählern vorbei als Kandidat aufgebaut und durchgedrückt wurde, obwohl man wusste wie unbeliebt sie war. Da hat sich offenbar niemand Gedanken gemacht das die Bürger den Präsidenten wählen und nicht umgekehrt.

In Deutschland ist es zwar nicht Merkel die verhasst ist und wirtschaftlich geht es Deutschland zudem gut…dennoch fühlen sich offenbar viele Leute ungerecht behandelt und sind mit Ängsten konfrontiert und genau DA müssten die etablierten Parteien alternativen aufzeigen und Ängste abbauen, anstatt dieses Feld gefährlichen Marktschreiern wie der afD zu überlassen und einfach nur zu hoffen das die schon nicht zu stark wird.    

bearbeitet von Underdog

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Briefwahlmasterrace ist schon fertig und lehnt sich entspannt zurück.

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Also mein Geld setze ich ja immer noch aufs "Projekt 18" der SPD...

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Angstman, vor 7 Minuten:

 "Projekt 18" 

Wahlergebnis + X = 18% oder was!? :kritisch:

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Da hab ich heute was bekommen, was hier gut rein passt:

Kommenden Sonntag kommen wir an eine Kreuzung, wo wir Deutschland auf einen neuen Kurs bringen können. Da heißt es wieder Rot?! Gelb?! Grün?! Aber nicht verzagen, was haben wir in der Fahrschule gelernt? 
Wenn die Ampel ausgefallen ist, gilt :
Rechts vor Links! 
In diesem Sinne, wählen gehen!!!

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Ich kann keine der Parteien von Links nach Rechts mehr ernst nehmen.  Seit fünfunddreißig Jahren hat Deutschland, bis auf ein paar außenpolitischen Geschichten, die selben Probleme. Rente, Gesundheitssystem, Infrastruktur usw.. . Jede Regierung hat das ausgesessen und das Problem vererbt. Bis auf Sozialkürzungen und Konzernsponsoring ist innenpolitisch nichts passiert.

Da bleibt nur die Satire, besser als ungültig oder nicht zu Wählen.

 

 

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In Deutschland und Europa muss sich was bewegen und mit CDU werden wir einfach nicht nach vorne kommen. Wenn  ich schon im Radio Frau M höre Bildung, schnelles Internet ... das hätte die letzten vier Jahre schon passieren müssen und nicht jetzt als Zukunftsprogramm propagiert.  Das letzte wo sich was getan hatte in unserem Land, war mit Schröder und seiner Agenda 2010. War mit Sicherheit nicht alles rosig, aber zu der richtigen Zeit die richtigen Taten ... und wenn ich mir wünsche, dass Deutschland mal wieder zusammenrückt und nicht jeder um seinen eigenen "Arsch" bedacht ist sondern sowas wie Solidarität wieder ins Bewusstsein der Menschen rückt gibts nur wenige Parteien, die dass bewerkstelligen können. 

"GEHT WÄHLEN" - ihr werd ja wohl nen Kreuz hinbekommen oder wie ich heute von ner Partei gelesen habt - wenn Protest, dann wählen gehen und Stimme ungültig machen. Aber bitte nicht die dümmste Alternative mit denen kann man keinen Blumentopf gewinnen und Rückschritt brauchen wir mit Sicherheit nicht in unserem Land.

bearbeitet von renesweb74

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renesweb74, vor 1 Stunde:

In Deutschland und Europa muss sich was bewegen und mit CDU werden wir einfach nicht nach vorne kommen.

Naja, rein vom "Geld" her steht Deutschland besser da als jemals zuvor und auch die Arbeitslosigkeit ist auf einem Tiefststand und ist so gering wie vor 20 Jahren. Allerdings bleiben dennoch die schon von MS Trucker angesprochenen ewigen Probleme Rente, Gesundheitssystem, Bildung, soziales & Co. und warum man das nicht endlich mal konstruktiv angeht und zwar ohne das dabei links und rechts alles durch Raster fällt und auf der Streckle bleibt, kapiere ich bis zum heutigen Tag nicht. Geld, Zeit und Manpower ist dafür jedenfalls vorhanden... 

bearbeitet von Underdog

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Es wird eine große Koalition. Das wäre auch kein wie von Underdog beschriebenes "Horrorszenario". Schwarz-gelb wäre der "worst-case", AfD ist eh raus, keine der großen fasst das Eisen an.

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Mit "Horrorszenario" war in erster Linie eine extrem starke afD gemeint, nicht die große Koalition.   

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Was mir bei Merkel fehlt ist die Vision, wo sie Deutschland in 20 Jahren sehen will und welche Entscheidung bereits heute dafür getroffen werden müssen. Das disqualifiziert sie für mich für die Regentschaftsjahre 13-16.

Wenn ich Merkel höre, dann erinnert sie mich an mich selbst, wenn ich im Storymodus eines Spieles längere Zeit nicht zwischengespeichert habe and dann sterben: "Im ersten Durchgang war's ja spanned und aufregend, aber jetzt das ganze nooooooochmal!? OMG! Das artet in Arbeit aus bis man wieder dort ist wo man starb."

Und genauso kommt mir Merkel vor wenn sie von ihrem Wahlprogramm redet. Das ist einfach ziemlich uninspiriert und ohne jegliche Vision. Wenn ich schon an das Hauptstatement denke " Ein Deutschland in dem wir gut und gerne leben", geht's denn noch unverbindlicher, mit noch weniger Inhalt???

Ich denke Sie ist einfach gerne im Bundeskanzleramt and führt gerne die Amtsgeschäfte was sie zugegeben auch gar nicht so schlecht macht, nur alleine damit springt sie mir zu kurz. Abseits des Tagesgeschäfts scheint sie eben nichts mehr zu erreichen wollen. Und das ist gefährlich in einer sich schnell verändernden Welt! Sie bestrebt den Status Quo für sich aus Bequemlichkeit erhalten. Alles andere erforderte auch neue Ideen.

bearbeitet von Keldysh

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1 % für die AFD ist ein Prozent zu viel...leider befürchte ich das es dann letztendlich doch zu viele hohle und blinde Dummbratzen in Schland gibt. Das ganze stolze Volk...zum kotzen! AFD bedeutet Rückschritt...ich schäme mich wenn ich die Prognosen sehe und bin zutiefst enttäuscht von diesem Land, bereits jetzt!

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