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Keldysh

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Über Keldysh

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  1. Der Spiegel hat eine eine ehrliche Rede für Präsident Trump geschrieben. Ganz amüsant...
  2. Ja, heisst Fairfight. Nächste Woche möchte sich Dice wohl zum Thema äussern:
  3. In Chicago ist es derzeit wirklich kalt und die Weichenheizungen der Eisenbahn können die Gleise nicht mehr eisfrei halten. Aber die Eisenbahner dort wissen sich zu helfen.
  4. Keldysh

    Fun Stuff

  5. Der Preis im Mediamarkt ist einfach nur für die Leute bei denen der Geldbeutel durch die vielen Scheine unangenehm dick geworden ist. Mediamarkt kenn das Problem und hilft diesen Leuten gern. Die Standardversion reicht vollkommen!
  6. Der gemeine somalische Pirat ist aber auch sicher nicht der Existenzgrund der Marine. Es sei denn natürlich man glaubt, dass abseits eines Piratenüberfalls eine Invasion an Blaualgen das Schlimmste ist was passieren könnte.
  7. Mittelmeer ist wohl aussehalb der Deutschen Bucht, aber auch nicht gerade Übersee.
  8. Da kann man sich nur an den Kopf greifen was an Fehlplanung und Umständlichkeiten bei der unserer Marine abgeht. In der Faz steht ein interessanter Artikel dazu. Zusammenfassung: Die Bundeswehr hat zu wenig Schiffe. Daher kommt sie mit nur zwei Operation (derzeit jeweils vor den Küsten Libanons und Lybien) an ihre Grenze. Das ist auch ein Grund weshalb sich Deutschland aus der Mission Sophia vorläufig zurückzieht. Unter anderem rührt das daher, das bei der Marine jedes Schiffe genau eine Besatzung hat. Hat die ihre maximale Einsatzdauer im Mittelmeer erreicht, wird sie nicht etwa ausgetauscht, nein, gleich das ganze Schiff fährt um Europa herum nach Hause und ein neues Schiff mit neuer Besatzung muss im Gegenzug runter ins Mittelmeer. Die heutigen Schiffe (die ja eigentlich von gestern sind) sind auch gar nicht für derlei Mission, weit ab von heimischen Gewässern ausgelegt, weshalb ihre Ausdauer im Missionsgebiet beschränkt ist und der Verschleiss wegen der nicht vorausgeplanten Belastung höher, so dass die Schiffe früher zum Überholen in die Werft müssen als gedacht. Das macht dann wieder weniger Schiffe. Und die Schiffe, die in Dienst sind, haben Probleme und können wegen eines Unfalls ihre Luftabwehr für mittlere und lange Reichweite nicht einsetzen. Das hätte World of Warships nicht besser in Szene setzen können: Im Jahr 2005 wurde die Beschaffung des neuen Fregattentyps F-215 beschlossen. Die wird mit rotierenden Besatzungen versehen und kann am Stück bis zu zwei Jahre im Einsatzgebiet bleiben. Super! Nur, sie wurde erdacht, als der kalte Krieg schon (oder noch?) vorbei war, weswegen man die Fähigkeit zur U-boot-Bekämpfung und weitreichende Luftabwehr einfach weggelassen hat. Das ist auf der einen Seite sehr clever, denn was nicht da ist kann auch nicht kaputt gehen. Auf der anderen Seite schränkt es aber die Nutzbarkeit dieser Schiffe in Nato-Verbänden stark ein. Zudem war man zehn Jahre nach Beschluss zum Kauf der Schiffe auf einmal total überrascht, dass diese neuen Schiffe auch Besatzungen brauchen, die auch noch trainiert werden müssen. Hat man vorher eben nicht gewusst! Darauf hin hat man ein Ausbildungszentrum geplant. Jetzt könnte alles halbwegs gut werden, denn bis zur geplanten Indienststellung 2017 waren noch zwei jahre Zeit. Allerdings sind für die Infrastruktur in den Marinebasen aber die Länder zuständig (ein Hoch auf den deutschen Föderalismus). Die Behörde hat aber zuwenig Leute um das umzusetzen, weshalb mit einer Fertigstellung nicht vor 2028 gerechnet wird. Muss man sich mal überlegen: 2005 wird der Kauf eines neuen Schiffstyps beschlossen und es dauert nicht mal 25 jahre bis das notwendige Ausbildungszentrum steht - hoffentlich. Weiss man ja nie. Weil das Zentrum nun fehlt, fehlt es an nun nicht mehr an Schiffen sondern an ausgebildeter Besatzung. Das ist zur Abwechslung mal was Neues, macht es aber nicht besser. Also wird die Ausbildung nicht an Land sondern auf den Schiffen selbst durchgeführt was zur Folge hat, dass diese Schiffe dann nicht für den Einsatz zur Verfügung stehen. Eben fehlten nur Besatzungen, und jetzt fehlen schon wieder Besatzungen und Schiffe. Da lohnt sich Beschaffung mal richtig.
  9. Keldysh

    Fun Stuff

    Eeee-bent! Ausserdem, schaut Euch mal die historischen Aufnahmen aus Jurassic Park an!!!
  10. Keldysh

    Fun Stuff

    Der Kommunismus ist ja auch in Wahrheit gar kein Pferd!
  11. Keldysh

    Fun Stuff

  12. Ich dachte man könnte herauslesen, dass ich dem Ganzen nicht besonders positiv gegenüberstehe. Was die Sache mit der Empathie angeht hast Du natürlich recht. ABER, vorausgesetzt, dass KI eine entsprechende Empathie besitzt und diese auch entsprechend anwendet, ist die Vorstellung, dass wir KI grundlegende Entscheidungen über unser Leben treffen lassen nicht prinzipiell beängstigend!? Es ist wie wenn man sich vom Fahrersitz in den Fond zurückzieht und denkt "Ich schaue jetzt nur noch aus dem Fenster und alles wird gut gehen". Natürlich werden die meisten auch skeptisch sein. Die Sache erinnert mich aber an die Einstellung zum Datenschutz, die wir in den 90ern noch hatten und wie wir heute damit umgehen. Keiner hätte sich früher vorstellen können einen Kasten im Wohnzimmer aufzustellen damit dieser jedes gesprochene Wort aufnimmt und analysiert und dieses im Zweifelsfall übers Internet in die weite Welt hinaussendet. Und trotzdem war diese Entwicklung irgentwann unaufhaltbar.
  13. Könnte sein. Aber wenn schon der Manager eine KI ist, warum sollen dann die anderen Positionen eines Unternehmens von Menschen besetzt werden!? Schliesslich kann KI ja schon jetzt Gesprächspartner so gut immitieren, dass Menschen gar nicht merken, dass ihr Gegenüber nicht aus Fleisch und Blut ist. Welchen Platz hat der Mensch in so einer Welt in der der Grossteil der Entscheidungen von Algorythmen getroffen wird die so komplex sind dass sie von uns nicht mehr nachvollzogen werden können!? Er ist dann fast wie die Millionärsehefrau, die sich von ihrem Mann durchfüttern lässt und keine Ahnung hat wie ihre Lebensgrundlage wirklich erwirtschaftet ist und daher in vollständiger Abhängikeit lebt. Ich denke eine Entwicklung in der KI menschliche Entscheidungsträger ersetzt ist fast unvermeidbar. Denn ich glaube, dass Algorythmen effiziente Entscheidungen treffen können und dem, der sie einsetzt einen Vorteil bringen werden. Wenn es in diese Richtung geht werden andere nachziehen müssen um Schritt zu halten. Und vor allem wird es wahrscheinlich scheitern den Einsatz von KI zu begrenzen und in geregelte Bahnen zu bringen weil jeder auf sein eigenen Vorteil aus sein wird. Da kann einem mulmig werden.
  14. Können Investitionsentscheidungen von KI getroffen werden? Das passiert in der Realität schon. Können auch allgemeine Unternehmensfragen von KI entschieden, können vielleicht ganze Abteilungen oder Firmen von KI geleitet werden, und welchen Platz hätte der Mensch in so einer nicht mehr all zu fernen Zukunft?
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Übrigens…

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