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=kettcar=

GDL, Bahn und der Streik

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Geschrieben (bearbeitet)

Hi Folks,

seit langen nervt mich ja schon die berichterstattung der bürgerlichen Medien in Bezug auf den Streik bei der Bahn. Mit allen Mittel wird versucht, die Forderungen als unbegründet darzustellen. Streik ist angeblich kein Grundrecht sondern kriminell.

Das die Kosten der Hinhaltetaktik der Bahn inzwischen mehr gekostet haben, als die Forderungen der GDL auf 7 Jahre gerechnet ist geradezu ein Hohn.

Aber anstatt mit diesem Wahnsinn aufzuhören, und die Menschen endlich gerecht zu entlohnen, macht die Bahn weiter.

Mir ist fast mein Kaffee wieder hochgekommen als ich heute früh diese Anzeige ( 1 ganze Seite) in der Augsburger Allgemeinen las. Die Kosten belaufen sich auf 15000€ für diese Seite, Wahrscheinlich wurde es in vielen weiteren Tageszeitungen auch abgedruckt.

Nicht nur das hier der Kosten/Nutzen Faktor ein Witz ist, mit diesem Geld hätte man auch den Streik beilegen können. Stattsdessen setzt die Bahn auf ganzseitige Desinformation und öffentliche Stimmungsmache gegen ihre Angestellten. Und dieses moralisch wohl in der Kloake wandernde Verlagshaus druckt diese Anzeige auch noch ab.

Und das das Angebot ein Witz ist, weiss man auch seit 3 Wochen. Die Bahn schaltet auf stur.

Solidarität mit den Streikenden, sage ich da nur !

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Bearbeitet von SWIZZ=kettcar=
Geschrieben

ja das is schon ganz schön krass dreist...

-ich finde da sollten sich mal die gewerkschaften zu eusern ob das stimmt.

-die politiker auch gleich mit!

-das die unternhemen die harte stellung unterstüzen ist mir jedoch völlig klar....

-fiese stimmung mache gegen die mitarbeiter,ganz ganz miese tur!

-wenn das die menschen erfuhren die führ unsere arbeitsrechte auf die strasse gegangen sind und dafür gestorben sind ,die würden sich im grab umdrehen.

aber hauptsache die bahn(unternhemen) fährt immense gewinne ab und anstatt die mitarbeiter ein wenig davon profitieren zu lassen,wird der gang an die börse vorbereitet.

sodas im ersten jahr so richtig geld geschöfelt wird und um ein jahr später BWL'er herausfinden zu lassen das,dass unternehmen nur mehr gewinn macht wenn, sie an den mitarbeitern sparen.

ganz gross sage ich da nur!

Geschrieben (bearbeitet)

Mehdorn stellt halt "shareholdervalue" über sein menschliches Kaptial.

Mich nerven zwar die Ausfälle, aber ich sympathisiere mit den Lokführern. Nicht unedungt den eigenen Vertrag, aber die holen den Mehdorn langsam auf den Boden zurück. Weil der Tpy ist dabei

a) den Ausverkauf der Bahn zu starten

B) den öffentlichen personentransport zu zerstören

c) behindern seine Machenschaften den Markt für Personentransporte

d) ist dem Typen scheißegal was mit demTransportmittel Bahn passiert, solaneg er Gewinn macht

und diese Anzeigen sind der blanke Hohn von ner verzweifeltn Geschäftsfürhung, reine Propaganda, die Bahnspitze ist ja quasi nurnoch Zuschauer des eigenen Unternehmes... Aber damit entblößen sie sich endgültig als demokratie- und verfassungsfeindlich. Sie akzeptieren das verbriefte deutsche Recht nicht. Vielleicht sollte man das mal dem Verfassungschutz melden... :bones: *scherz*

Der Streit eskaliert anchdem die Bahn jahrelang die Gewerkschatfen abgespeist hat, die GDL mehr doer weniger nicht beachtet wurde. Und die GDL wächst in der Mitgliderzahl angeblich stark, TRANSNET kann nix machen außer dumm aus der Wäsche zu schauen.

Mehdorn muß endlich bgreifen das der Wirtschaftsstandort Deutschland eine Demokratie ist, Streik ein Grundrecht. Und es ist ja nicht so das die GDL nicht "vorsichtig" üer Monaten demonstriert hat. Und hingehalten wird, bis heute. :rolleyes:

Das heutige Chaos ist Mehdorns Schuld, Streik ist ein Grundrecht.

Und da sie sich langsam gesteigert haben ist es auch "verhältnismäßig"

Bearbeitet von Osis
Geschrieben
HAbs geahnt, die Anzeigen wurden bundesweit geschaltet!!

Würde mich mal interessieren was das so locker vom Hocker kostet, der Spass.

ich frag was passieren würde,wenn ich einfach mal ne mail zu ner gewerkschaft schreibe ob das was in der zeitschrift der bahn steht wahr ist.

das sie also der bahn zustimmen und nicht dem arbeiter...

Geschrieben

was heisst wahr?

das Angebot: 5% mehr Lohn bei 2 Stunden Mehrarbeit die Woche, bei einem Nettogehalt irgendwo zw. 1300 - 1500€ ist ja wohl Geckes. Ausserdem schwinden ja die 5% bei längerer Arbeitszeit automatisch. 75 € mehr im Monat bei 8 Stunden ( 1 Tag) zusätzlicher Arbeit????? Da lachen ja die Hühner.

Geschrieben
was heisst wahr?

das Angebot: 5% mehr Lohn bei 2 Stunden Mehrarbeit die Woche, bei einem Nettogehalt irgendwo zw. 1300 - 1500€ ist ja wohl Geckes. Ausserdem schwinden ja die 5% bei längerer Arbeitszeit automatisch. 75 € mehr im Monat bei 8 Stunden ( 1 Tag) zusätzlicher Arbeit????? Da lachen ja die Hühner.

nein du hast mich falsch verstanden mit wahr meinte ich ob die gewerkschaften wirklich das was in der dieser zeitschrift drin steht unterstützen..

also das sie denken das was die gdl macht sei falsch... :)

Geschrieben
was heisst wahr?

das Angebot: 5% mehr Lohn bei 2 Stunden Mehrarbeit die Woche, bei einem Nettogehalt irgendwo zw. 1300 - 1500€ ist ja wohl Geckes. Ausserdem schwinden ja die 5% bei längerer Arbeitszeit automatisch. 75 € mehr im Monat bei 8 Stunden ( 1 Tag) zusätzlicher Arbeit? ???? Da lachen ja die Hühner.

Öhem, da ich bei dieser Firma arbeite, kann ich ja mal sagen, wozu diese Gewerkschaft auch vor 3 Jahren zugestimmt hat:

  • Heraufsetzung der der Wochenarbeitszeit von 38 auf 40 Stunden, ohne mehr Geld zu bekommen.
  • Sofortige Herabsetzung der Wochenarbeitszeit auf 39 Stunden mit entsprechend prozentual weniger Geld, dabei bleibt es den einzelnen Gesellschaften vorbehalten, die Wochenarbeitszeit per Einzeltarifvertrag auf bis zu 35 Stunden abzusenken, natürlich auch mit einer prozentualen Lohnabsenkung verbunden.
  • Streichung eines Urlaubstages
  • 50 Euro Zahlung jeden Monats bis zur Entgeldrunde 2007

Und das bis 2010, damit es nicht zu betriebsbedingten Kündigungen kommt, weil mal Geld sparen muß (wegen des Börsenganges). Danach hatten alle niedrig eingestuften Leute wesentlich weniger Geld in der Tasche. Und den Tarifvertrag kann man wunderbar umgehen, indem man einen Teil in eine andere Gesellschaft (GmbH oder so) ausgliedert, die nicht dem allgemeinen Tarifvertrag der DBAG unterstehen. Danach ist auch der Kündigungsschutz weg. Des weiteren muß Du damit rechnen, daß, wenn Dein Arbeitsplatz eingespart wird, man Dir 300 oder 500km entfernt einen anbietet, entweder Du nimmst ihn oder nicht, dann bekommst Du noch so ein Angebot, was noch weiter weg ist und noch schlechter bezahlt, nimmtst Du das nicht, bekommst Du den blauen Brief. So einfach ist das.

Du solltest auch wissen, es gibt 3 Arten Lokführer bei der DB AG:

  1. Beamte, denen ist Urlaubs- und Weihnachtsgeld vom Bund gestrichen worden.
  2. von DR und DB übernommene Arbeitnehmer, die beim Übergang in die AG noch Zuschläge bekommen haben, weil das allgemeine Lohnniveau damals abgesenkt wurde und dies mit Zuschlägen (sogenannte persönliche Zulage) ausgegelichen wurde. Die habe ich auch bekommen und wurde bei jeder Lohnerhöhung abgeschmolzen, so daß man jahrelang keinen Pfennig (waren noch DM-Zeiten) mehr in der Tasche hatte. Und
  3. gibt es noch die neu eingestellten Lokführer, die werden grundsätzlich 1..2 Gehaltsstufen niedriger eingestellt und um diese geht es vermutlich vordergründig.

Ein Lokführer bekommt auch noch, je nachdem, wie die Schichten liegen, noch 200-400 Euro im Monat an Zuschlägen, die z.t. auch steuerfrei sind.

Dieselbe GDL hat mit Privatbahnen in letzter Zeit Abschlüsse zwischen 1,5 und 2,5% vereinbart, dort bekommen die Lokführer noch weniger, als bei uns.

Im Moment haben die zwei Holzköpfe sich allerdings so verrannt, daß nur einer rauskommt, ohne das Gesicht zu verlieren.

Andererseits reiben die anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) sich schon die Hände, um die stehegebliebenen Güterzüge zu fahren, wenn jetzt Kunden abspringen und glaube nicht, daß diese Leitsungen wieder zurückgehen, die sind verloren! Und was ist die Folge: Natürlich, man braucht weniger Lokführer, weil keine Arbeit mehr da ist. Und dann hat man zwar für mehr Geld gestreikt, dafür kurzsichtigerweise übersehen, daß das im Endeffekt Arbeitsplätze kosten wird.

Andererseits als einzigen Punkt, den ich der GDL zu Gute halte ist der, das sie sich nicht vom Vorstand mehr oder minder mit einem Aufsichtsratsposten hat kaufen zu lassen, um den oben angesprochenen Kompromiß zur Beschäftigungssicherung mit zu tragen.

Geschrieben

Eines ist sicher. Mittelfristig wird die Bahn Anteile verlieren, das ist bei bei allen Monopolisten so gewesen. ^^

Sprich das wird auch kein Einzelfeffekt der Streiks sein. Außerdem liegen berits genug Anzeigen von von anderen EVU´s vor wegen Behinderungen durch die DB die aktuell an vielen Orten Wettbewerb massiv blockiert. :rolleyes:

Ich denke ein Kapitel unabhängig vom gled trifft den bahnvorstand am härtesten: Das sie abhängig sind von Menschen im Betrieb.

lokführer werden vermutlich auf Dauer eine eher aussterbende Spezies sein, im Gegensatz zu Einigen anderen düften die Automatisierung hier sehr hart zuschlagen, die ersten Stadtbahnen oder geschlossenen Systemzüge fahren bereits ohne "lokführer" im Steuerstand.

ich bin gespannt wie es weitergeht.

ein weiterer positiver Effekt ist aber auch, das Leute im Stau auf der STraße lernen wie wichtig die Bahn als Verkehrsmittel ist, auch wenn sie es kaum nutzen. Sie bekommen aber so die Hölle gezeigt die ohne ÖPNV stattfinden würde...^^ :rolleyes:

Geschrieben (bearbeitet)

aha,kannst du mir dann bitte erklären wofür dann eine gewerkschaft gut ist ,wenn sie nur da ist um ja und amen zu sagen und sich das geld in die eigene tasche zu stecken?

Bearbeitet von Ale42er
Geschrieben
aha,kannst du mir dann bitte erklären wofür dann eine gewerkschaft gut ist ,wenn sie nur da ist um ja und amen zu sagen und sich das geld in die eigene tasche zu stecken?

Tja, frag die das doch mal, und schaue, wie es bei VW war, dort war es doch nch schlimmer, finde ich. Ich bin vor über 10 Jahren ausgetreten, da habe ich noch Dienstpläne für die Lokführer gemacht und mich hat es maßlos angekotzt, wie die beiden Gewerkschaften ihre Ränkespiele auf den Rücken der Dienstplanbearbeiter ausgetragen haben.

Sprich das wird auch kein Einzelfeffekt der Streiks sein. Außerdem liegen berits genug Anzeigen von von anderen EVU´s vor wegen Behinderungen durch die DB die aktuell an vielen Orten Wettbewerb massiv blockiert. :rolleyes:

Öhem, ich bin unter anderem mittelbar davon betroffen, das Problem ist, die sagen, der Zug hat 4000 Tonnen, den fahren wir. Wenn wir dann das Ganze berechnen und denen gesagt wird (direkt dürfen wir das nicht, weil alles über eine Stelle bei DB Netz läuft), das geht nicht, weil die Lok das zwar schafft, aber dann über 10km mit maximal 10km/h fährt und damit die Strecke für ne halbe Stunde dicht macht, kommen die gleich mit Diskriminierung. Und unsere Berechnungen decken nicht die Fahrt bei schönen Wetter ab, sondern auch schlechtes Wetter, insbesondere Regen, da ist die Haftung der Radreifen auf der Schiene nämlich besonders schlecht und das wird oft auch vergessen.

Es sollten immer beide Seiten gehört werden und ich bin in der Richtung auch offen, weil wir von den Aufträgen leben, ob die von der eigenen Firma kommen oder von anderen ist egal, Hauptsache, der Rubel rollt.

Anmerkung: Die Lokführer wird es noch eine Weile geben, was im Moment massiv ausstirbt, sind Fahrdienstleiter, Weichenwärter allgemein das gesamte Personal in den Stellwerken, das durch ferngesteuerte elektronische Stellwerke ersetzt wird. Vor Ort ist dann keiner, aber wehe, es ist mal was kaputt. Auf den Lokführer kann man im Moment noch nicht verzichten, weil da vorn zumindest einer sitzen muß, der im Gefahrenfalle den Zug anhält und technisch sind auch zur Fernsteuerung noch viele Vorraussetzungen notwendig. Der Vergleich mit den U-Bahn-Strecken ist insofern falsch, da es dort weder Bahnübergänge noch Gleise gibt, die man problemlos erreichen kann. Die U-Bahn-Tunnel sind ein geschlossenes System.

Gast
Geschrieben

Ich befürchte das dann auch die Bahn-tickets teurer werden, weil irgendwie wüssen die ja das Geld wieder reinholen <_<

Geschrieben
Ich befürchte das dann auch die Bahn-tickets teurer werden, weil irgendwie wüssen die ja das Geld wieder reinholen <_<

Na, das ist ne ganz andere Sache, da kommen erst mal die höheren Spritpreise. Und meine Meinung ist, diese vielen Sonderangebote und Niedrigpreistickets, die man teilweise gar nich bekommen kann, weil es zu wenig gibt: Es wäre besser gewesen, generell das Preisniveau niedriger zu halten und auf solche Aktionen zu verzichten. Aber sage das mal den abgehalfterten Lufthansamanagern, die die Bahn bekommen hat, nachdem sie bei der Lufthansa teilweise gehen mußten und teilweise von anderen nachgeholt wurden. Die versuchen, den Luftverkehr 1:1 auf die Schiene abzubilden und sind ja schon einmal auf die Schnauze geflogen.

Geschrieben (bearbeitet)

Mittlerweile find ich es ne Frechheit was die GDL abzieht! Muss zum Glück nicht mit der Bahn fahren!

Wie im Hassthread schon zu lesen, Güterverkehr ok aber lasst die Leute wie gewohnt zur Arbeit und wieder zurück

wat wollen die 30 % ? heheheheh :gehtsnoch:

Was verdienen die eigentlich genau und WAS machen die in ihrem Job überhaupt alles

Bearbeitet von complex
Geschrieben
Was verdienen die eigentlich genau und WAS machen die in ihrem Job überhaupt alles

Weie die Gehaltsstufen sind, kann ich Dir mangels Unterlagen auf die Schnelle nicht sagen, aber zur zweiten Frage. Also im einfachten Falle ist es so, mann kommt zum Dienst, meldet sich zu seiner Schicht und geht dorthin, wo entweder das Fahrzeug abgestellt ist, oder man den Vorgänger ablöst. Dann setzt man sich auf die Lok, fährt von a nach b. Sieht erst mal relativ einfach aus, ist es aber mitunter nicht. Das erste Problem: Wenn Du Auto fährst hast Du, je nach Typ so 0,5-1,5 Tonnen rumzugurken. Ein Personenzug hat ca. 150-300t, ein IC 300-600t und ein Güterzug bis zu 4000t. Das Beschleunigen und Halten der Geschwindigkeit ist nicht unbedingt das Problem, aber das punktgenaue Bremsen mit einen Wagenzug (Triebzug ist wiederum auch nicht so kritisch).

Das ist das Technische, dann kommt aber noch das betriebliche Wissen, das insbesondere gefragt ist, wenn es irgendeine Störung gibt, und Signale ausfallen oder sonstwas. Ein Zug, der mit 120-160km/h fährt, braucht, um zum Stillstand zu kommen, ca. 950m, nur, um mal zu verdeutlichen, wie die Masse sich auswirkt. Und da ist klar, daß man nie so, wie beim Auto auf Siche fahren kann, sondern daß es so geregelt sein muß, daß jeder Zug einen bestimmten Raum auf der Schiene für sich alleine hat.

Die betrieblichen Regelungen, die heißt im Fachjargon Fahrdienstvorschrift, sind ungefähr 350 Seiten (ich schätze grob) und da muß man einen Großteil ohne nachzuschlagen ggf. parat haben.

Bei meiner Ausbildung zu Reichsbahnzeiten haben wir noch ganze Paragraphen auswendig lernen müssen, das ist heute sicher nichr mehr der Fall.

Und wo Fehler in dieser Hinsicht hinführen, ist beim Unfall von Brühl sehr deutlich geworden, hätte der Lokführer sich an die Vorschrift gehalten, wäre nichts passiert, denn dann wäre er mit 40km/h anstatt mit knapp 120km/h über die Weiche gefahren. Den eigentlichen Fehler hat jemand anders gemacht, weil Bausignale falsch aufgestellt wurden und hier wird deutlich, daß es meist so geregelt ist, daß mindestens 2 Menschen versagen müssen, damit etwas passiert.

Nun noch was zur Verantwortung und den Pilotenvergleich, der gerne benutzt wird: Ich habe noch kein Flugzeug gesehen, daß bei einem Schaden einfach stehen geblieben ist, ebenso, falls der Pilot mal einen gravierenden Fehler macht. Wenn der Lokführer unaufmerksam ist (er muß aller 30s eine Fuß- oder Handtaste loslassen - die sogenannte Sifa (Sicherheitsfahrschaltung), wird der Zug automatisch angehalten. Fährt er zu schnell an ein haltzeigendes Signal ran, wird er automatisch angehalten, ebenso, wenn er daran vorbeifährt oder bei Geschwindigkeitsbeschränkungen zu schnell ist.

Und man darf nicht vergessen, ohne Stellwerkspersonal (ist grob verglichen der Fluglotse), kann er gar nicht fahren, die stellen Weichen und Signale und haben mindestens genau so eine Verantwortung.

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