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Osis

Kombilöhne, Mindestlohn,... Soziale Marktwirtschaft und Hartz4

Empfohlene Beiträge

Geschrieben
Darmstadt hat mit die höchsten Mietpreise in Deutschland.

Düsseldorf ist da als angebliche "Weltstadt" noch teuerer. :daumenrunter:

Wenn ich dauernd von den Politikern das "Wir müssen die Lohnnebenkosten senken" Gesabbel höre wird mir schlecht.

Die sollten sich besser darum kümmern das sie die "Lebenserhaltungskosten allgemein senken.

Wenn nicht alles was ich zum Leben brauche so unverschämt teuer wäre , käme ich auch mit weniger Lohn aus.Das sehen auch bestimmt noch andere Menschen so.

Allerdings kann man damit nicht die Bilanzen und den Gewinn verbessern. Und das ist in unserem System nun mal wichtiger als das Wohlergehen der Bevölkerung .

Geschrieben

Im Spiegel wurde in den leserbriefen ein Kommenta eingeschickt,d as sehr interessant ist. Die Frage, ob manchmal überhaupt ein Markt vorhanden/sinnvoll ist, in Bezug auf die Post.

Mit dem Vergleich von Hausanschlüssen und Kanalisation. Keine Sau denkt darüber nach, ne eigene 2.kanalisation zu bauen. Wäre auch totaler Irrsinn. Ähnlich bei den Telefonleitungen, was zwar passiert, aber ebenfalls kaum wirtschaftlich ist als reines Alternativtelefon...

Bei der Post ist es an sich ähnlich. Ein möglicht feinmaschiges Zustellnetz wird benötigt, um flächendeckend arbeiten zu können. Das hat allerinings irre Kilometerleistungen zu bewältigen. Macht es da sinn, 2x am tag den postboten von unterschiedlichen Unternehmen kommen zu lassen? Wenn dafür beide Postboten von "einem" Lohn leben müssen?

Ist mein Brief überhaupt noch "sicher" in den Händen des Skalvenmeeres das ihne transportiert und bearbeitet?

Ein Brief muß zugestellt werden. Aber istd as nicht vielleicht eine Option, die aufgrund ihrer komplexen Problemen und der Probelmatik das es extrem unrentablle Gebiete giebt, die ebenfalls beideint werden müssen, nicht vielleicht doch eine Aufgabe die SICHERGESTELLT werden muß? Der Markt wird sich nur für die Rosinenbereiche interessieren. Gleiches passiert auch bei der Bahn. Ist die Alternative "Staatsbetrieb" (in welcher Form von anteilshabern auch immer, denkbar wären ja auch Aktionäre) nicht womöglich die bessere Lösung?

Aktuell bestehen in den "Netzunternehmen" vor allem die Problematiken das sie oftmals nicht als Konkurrenz am markt funktionieren. Bei der Post ist das noch schlimmer. Weil sie kein standardgut wie "strom" oder "gas" oder "wasser" transportieren, das nur Mindeststandards erfüllen muß.

Sonder personalisierte "Einwegware" die garantiert an der richtigen Stelle ankommen muß. Länderübgreifend.

Ein konkurrent steht also vor dem Problem die bestehende Infrasturktur zu verdoppeln (mit allen Schäden für die Gesellschaft wie Verkehr, Lohndumping, steigendendes Chaos für Zuständigkeiten ect...)

, oder den größeren Konkurrenten zu subventionieren. :blink: Ist das "Markt?"

Bei paketen funktioniert ist, nur haben die auch eine andere Kostensturktur, die nicht nur im Centbereich liegt...

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