TheAnus 6 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 Sorry wenns ein wenig OT ist, aber zum Thema Steuerhinterziehung: Wenn ich für eine Million Euro 475.000€ STEUERN (!!!) zahlen muss, dann geht da was nicht ganz richtig, da würde jeder ins Ausland gehen. Der Staat hats mit seiner Ausbeutung selbst verschuldet!
meinereiner 156 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 das es so viel ist wusst ich nicht, stimmt das so überhaupt. Wäre ja schon äußerst derb
TheAnus 6 Autor Melden Geschrieben 19. Februar 2008 das es so viel ist wusst ich nicht, stimmt das so überhaupt. Wäre ja schon äußerst derb Zumindest laut RTL, Spiegel und NZZ ists so, bis auf RTL sind das auch weitgehend seriöse Quellen.
Der Spinner 5 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 Sorry wenns ein wenig OT ist, aber zum Thema Steuerhinterziehung: Wenn ich für eine Million Euro 475.000€ STEUERN (!!!) zahlen muss, dann geht da was nicht ganz richtig, da würde jeder ins Ausland gehen. Der Staat hats mit seiner Ausbeutung selbst verschuldet! Von mir aus dürfts auch mehr sein. Von dem, was überbleibt, kann man mehr als ausreichend leben. Aber das gehört nun wirklich nicht zum Thema...
TheAnus 6 Autor Melden Geschrieben 19. Februar 2008 Von mir aus dürfts auch mehr sein. Von dem, was überbleibt, kann man mehr als ausreichend leben. Sowas ignorantes hab ich schon lange nicht mehr gehört...
Der Spinner 5 Melden Geschrieben 19. Februar 2008 Sowas ignorantes hab ich schon lange nicht mehr gehört... Tja, wenn Du meinst Frag doch einfach mal einen normalen Gesellen/Kaufmannsgehilfen, wieviel Prozent vom Bruttolohn an Abgaben draufgehen - nur was da übrigbleibt, reicht meist gerade so zum leben
TheAnus 6 Autor Melden Geschrieben 19. Februar 2008 Tja, wenn Du meinst Frag doch einfach mal einen normalen Gesellen/Kaufmannsgehilfen, wieviel Prozent vom Bruttolohn an Abgaben draufgehen - nur was da übrigbleibt, reicht meist gerade so zum leben Du musst die Relation beachten. Wenn du 2000€ Brutto verdienst, willst du auch nicht 900€ für Leute ausgeben, die sich "die Auswanderer" und anschließend "Die Zurückwanderer" im Fernsehen ansehen, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Du scheinst eines zu vergessen: Je mehr du verdienst, umso verantwortungsvoller ist idR dein Job, im schlimmsten Falle bürgst du mit deinem Privatvermögen, was auf viele Besserverdienende zutrifft. Du musst berücksichtigen: Jemand der nach jahrenlangem Martyrium sich eine Million verdient hat, und allein deswegen schon in negative Kritik gerät (Stichwort Neidgesellschaft) und anschließend 50% seines erworbenen Geldes an "Solzialleistungen" abegeben darf, mit welchen Menschen finfanziert werden, wo zB. einer eine Halbtagsstelle hat und seine ganze Familie mitversichern kann, oder womöglich garkeiner einer gewerblichen Tätigkeit nachgeht. Wie würdest du dich fühlen, wenn du zwar etwas besser verdienst, aber die Hälfte deines Lohnes für wer weiß was versteuern lassen darfst, anschließend in den Medien diffamiert wirst (zum Thema: Vierte Gewalt) und dir dann noch Vorwürfe bezüglich Steuerhinterziehung (Wer beschließt die Steuern eigentlich? Sowieso nur irgenwelche Lobbyisten und anderen Interessengruppen [bestes Beispiel EU: Tabaksteuer wird immer Höher, während der Tabakanbau zeitgleich subventioniert wird] die mit der Arbeitswelt nichts zu tun habn). Egal wie viel du verdienst: Du zahlst immer drauf, und so darfs nun mal garnicht sein!
Rudi 1 Melden Geschrieben 20. Februar 2008 (bearbeitet) Du musst die Relation beachten. Wenn du 2000€ Brutto verdienst, willst du auch nicht 900€ für Leute ausgeben, die sich "die Auswanderer" und anschließend "Die Zurückwanderer" im Fernsehen ansehen, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen. Du scheinst eines zu vergessen: Je mehr du verdienst, umso verantwortungsvoller ist idR dein Job, im schlimmsten Falle bürgst du mit deinem Privatvermögen, was auf viele Besserverdienende zutrifft. Du musst berücksichtigen: Jemand der nach jahrenlangem Martyrium sich eine Million verdient hat, und allein deswegen schon in negative Kritik gerät (Stichwort Neidgesellschaft) und anschließend 50% seines erworbenen Geldes an "Solzialleistungen" abegeben darf, mit welchen Menschen finfanziert werden, wo zB. einer eine Halbtagsstelle hat und seine ganze Familie mitversichern kann, oder womöglich garkeiner einer gewerblichen Tätigkeit nachgeht. Wie würdest du dich fühlen, wenn du zwar etwas besser verdienst, aber die Hälfte deines Lohnes für wer weiß was versteuern lassen darfst, anschließend in den Medien diffamiert wirst (zum Thema: Vierte Gewalt) und dir dann noch Vorwürfe bezüglich Steuerhinterziehung (Wer beschließt die Steuern eigentlich? Sowieso nur irgenwelche Lobbyisten und anderen Interessengruppen [bestes Beispiel EU: Tabaksteuer wird immer Höher, während der Tabakanbau zeitgleich subventioniert wird] die mit der Arbeitswelt nichts zu tun habn). Egal wie viel du verdienst: Du zahlst immer drauf, und so darfs nun mal garnicht sein! Was redest Du da? Martyrium? Haben die doch freiwillig auf sich genommen, das "Martyrium", hätten doch auch mit ner halbtagsstelle ihre ganze Familie mitversichern können... Du meinst also, jemand mit nem lumpigen Job, hats auch nicht verdient, versichert zu sein? Ebeso seine Kinder nicht? Wenn egal ist, was man verdient, dann wirf auch den Mindestverdienenern nicht vor, daß sie zu wenig verdienen, um Steuern in Millionenhöhe zu hinterziehen. Ich wünsche ja keinem Menschen Schlechtes, aber so ein halbes Jahr lang eine schlechte Erfahrung, könnte bei so manchem heilend sein! Bearbeitet 20. Februar 2008 von Rudi
TheAnus 6 Autor Melden Geschrieben 20. Februar 2008 (bearbeitet) Was redest Du da? Martyrium? Haben die doch freiwillig auf sich genommen, das "Martyrium", hätten doch auch mit ner halbtagsstelle ihre ganze Familie mitversichern können... Nein, aber ich finde es eine Frechheit wenn andere im Gegenzug dazu eine halbe Mio Euro zahlen soll, und sich man sich dann darüber aufregt Du meinst also, jemand mit nem lumpigen Job, hats auch nicht verdient, versichert zu sein? Ebeso seine Kinder nicht? Blödsinn, siehe oben. Wenn egal ist, was man verdient, dann wirf auch den Mindestverdienenern nicht vor, daß sie zu wenig verdienen, um Steuern in Millionenhöhe zu hinterziehen. Ich werfe der Regierung vor aberwitzige Steuereinnahmen von egal welchen Verdienst zu verlangen. Und ich werfe es Neidern vor, einen gerechtfertigten Verdienst mit solche Maßnahmen ausschröpfen zu wollen. Ich wünsche ja keinem Menschen Schlechtes, aber so ein halbes Jahr lang eine schlechte Erfahrung, könnte bei so manchem heilend sein! Musst du mir nicht wünschen, ich arbeite, studiere und stehe ohne Beihilfen (sowas wie Bafög zB gibts in Österreich garnicht) alleine dar, und darf trotzdem 20% an Sozialabgaben zahlen, von fast allem was ich kauf nochmals 20% MwSt. etc. Und da macht jemanden den Vorwurf wenn er wo anders statt 475.000 nur 1000€ an Steuer zahlt? Zum Theme 4. Gewalt expliziet Steuerhinterziehung: Die BRD ist mit 1,5518 Billionen Euro verschuldet. Abzüglich der 200 Mio anahand der derzeitigen "Steuerskandals" sinds 1,5516 Billionen. Das interessiert garkeinen, aber 80 Mio Menschen sollen dennoch wie Idioten exorbitante Steuersätze zahlen und keiner kann plausibel erklären, wofür explizit diese verwendet werden. edit: Grad dir sollte bewusst sein, dass manche Dinge ungerechter Weise doppelt und mehrfach besteurt sind, einfach weil der Staat ansich nicht wirtschaften kann. Die Leute, die sich am Meisten über den Kapitalismus aufregen, könnten ohne ihn kaum überleben. Bearbeitet 20. Februar 2008 von TheAnus
ecbeer 0 Melden Geschrieben 20. Februar 2008 Wir weichen zwar total vom Thema ab(vielleicht kann mal ein Admin hier das in einen Neuen Thread verschieben) aber ich finde: Man kann es nicht verallgemeinern,aber ich glaube das liegt eher an der Gesellschaft. Also dieser Neid. Ich mein das einer der viel Verdient auch mehr Steuern zahlen muss ist gut. Aber wenn dann so Sachen los gehen von Leuten die neidisch sind oder so, he der mit dem fetten Benz und so,sowas finde ich zum kotzen. Weil man muss halt mal sehen. An einem Beispiel ein Manager der ist wirklich immer die ganze Zeit im Beruf auch wenn er Feierabend hat ist sein Handy an. Klar hat er auch annehmlichkeiten, und ich möchte auch nicht sagen das Berufe wo man weniger verdient oft nicht so viel Stress hat, aber ein Manager der hat halt wirklich kaum Freizeit, im Gegensatz von einem Normalen Arbeiter der weiß wann er heim kommt und dann auch Fußball spielen kann. Hoffe das dies hier nicht Falsch verstanden wird
ET 0 Melden Geschrieben 20. Februar 2008 Aber wenn dann so Sachen los gehen von Leuten die neidisch sind oder so auch an Anus: es ändert nichts an der Richtigkeit oder Falschheit einer Meinung von wem sie ausgesagt wird. Neid hin oder her. Wie Rudi schon gesagt hat. Gerade wer in der Position ist viel verdienen zu können kann sehr wohl entscheiden was er mit seiner Zeit anfängt und wenn er malocht wie ein Ochse dann nicht weil ihm die Arbietslosigkeit oder Armut im Nacken sitzt, wie es bei einen einfachen Arbeiter ist, sondern weil er es WILL.
Der Spinner 5 Melden Geschrieben 20. Februar 2008 @TheAnus: Natürlich muß es sich lohnen, mehr Verantwortung zu tragen oder Risiken einzugehen, aber dafür verdienen sie ja mehr Geld, häufig ein Vielfaches eines normalen Angestellten. Das die Schere zwischen Arm und Reich weiter auseinander geht, wagt wohl Niemand zu bezweifeln und das es Jobs gibt, in denen man trotz Vollzeitarbeit kaum mehr als Hartz IV oder vll sogar unterm Strich weniger bekommt, auch nicht. Da einen degressiven Steuersatz zu fordern, finde ich persönlich einen Schlag ins Gesicht der kleinen Arbeitnehmer.
Bommel 0 Melden Geschrieben 20. Februar 2008 (bearbeitet) Kein Mensch der in der höchsten Steuerklasse ist, bezahlt 47,5% seines Jahreseinkommens auch tatsächlich an Steuern. Mit so einem Jahresverdienst hat man sehr viele Möglichkeiten etwas steuerlich abzusetzen. So kommen die wohl effektiv auf nen 30% Steuersatz und das zahle ich auch!! Nur kann ich keine grossen Sprünge machen, aber jemand der eine Million in einem!! Jahr verdient hat, hat mehr als ausreichend um wirklich gut zu leben, und kann sogar wirklich was für seine Altervorsorge machen. Bearbeitet 20. Februar 2008 von Bommel
-=Punkbuster=- 166 Melden Geschrieben 20. Februar 2008 (bearbeitet) Es gibt ein progressives Steuersystem, das im Bereich hoher Gehälter eben zu hohen Belastungen führt. Ob diese nun zu hoch sind, lässt sich im Detail und so pauschal, wie es zurzeit im ZV getan wird, nicht beurteilen. Fakt ist, dass der Spitzensteuersatz seit Jahren sinkt: http://de.wikipedia.org/wiki/Einkommensteu...itzensteuersatz Und wie hier bereits richtig erwähnt wurde, kann man die Frage nur im Rahmen des Gesamtsystems betrachten. Ich habe als Single auch 40 Prozent Steuern und Abgaben, alle anderen bis 250.000 Euro etwa 42 Prozent. Super-Reiche dann noch einmal drei Prozent mehr. Und wie gesagt wurde dieser Satz in den letzten Jahren bereits deutlich gesenkt. Also stellt sich die Frage: Wieso sollte ein Bürger mit einem Einkommen von einer Million Euro im Jahr weniger Steuern bezahlen als einer mit 30.000 Euro? Gleiches Recht für alle. Und auch die Betrachtungsweise: und anschließend 50% seines erworbenen Geldes an "Solzialleistungen" abegeben darf, mit welchen Menschen finfanziert werden, wo zB. einer eine Halbtagsstelle hat und seine ganze Familie mitversichern kann, oder womöglich garkeiner einer gewerblichen Tätigkeit nachgeht. ist sehr einseitig und zudem die Vermischung von Themen. Betrifft diese Beschreibung nicht jeden Bürger dieses Landes, der - wie beschrieben - mit denselben hohen Abgaben zu kämpfen hat? Es zahlen also alle Steuerzahler diese - in manchen Fällen vielleicht zu unrecht - in Anspruch genommenen "Sozialleistungen". Und wo Du völlig falsch liegst (sorry) ist der gewählte Begriff und der Punkt der Mitversicherung. Wer genug verdient, klinkt sich aus der GKV aus und versichert sich privat. Im Klartext: Die gemeinschaftliche Finanzierung - inklusive der Mitversicherung der Kinder - wird von den Leuten getragen, die wenig verdienen, während alle Besserverdiener in die Private Krankenversicherung (PKV) abwandern und dort nicht nur bessere Leistungen bekommen, sondern subjektiv betrachtet auch bevorzugt behandelt werden. Klingt billig, aber die privat Versicherten Kollegen im Raum müssen nie auf Termine warten und sind beim Arzt nach 30 Minuten dran. Was ist daran bitteschön gerecht? Nichts, aber auch gar nichts. Und es sind wie gesagt zwei paar Schuhe. Steuern und Sozialabgaben. Bitte nicht vermischen. Mal abgesehen von der Frage nach der Versicherung, kann es nur darum gehen das bestehende System aus Steuerabgaben und Subventionen so umzubauen, dass eine geringere Gesamtbelastung dabei herauskommt. Dabei jedoch so zu arbeiten, dass mehr Kapital geringer besteuert wird ist ein Unding. Entweder es geht insgesamt runter, oder insgesamt rauf. Und wo soll man bei einem solchen Umbau anfangen? Wenn man sich ein wenig mit Subventionen und Steuern beschäftigt, gerät man schnell in Gefahr wahnsinnig zu werden. Das System ist so komplex, dass es kaum noch jemand versteht. Richtig deutlich werden nur die großen Problemfelder Rente, Pflege und Verschuldung. Klar ist: hier muss etwas getan werden. Nur die Antwort ist eben nicht so einfach. Kürzt Du an Stelle X eine Subvention, geht eine ganze Branche hops. Subvention gespart, Wirtschaft geschädigt und am Ende weniger Steuereinnahmen und - im schlimmsten Fall - Regionen lahm gelegt. Deshalb auch immer der Widerstand, von Bauern, Biodieselherstellern, Tabakbauern und und und. Unbestritten sind dabei die gravierenden Fehler und Ungerechtigkeiten. Zum Beispiel die Doppelbesteuerung von Benzin. An der Take klebt ja immer der nette Aufkleber: "X Cent Steuern pro Liter", aber wer weiß schon, dass auf den Grundpreis des Benzins die Ökosteuer kommt und die Mehrwertsteuer auf den Gesamtbetrag gerechnet wird? Im Klartext: Grundpreis + Ökosteuer + Mineralölsteuer x 1,19(19%). Ist schon geil, eine Steuer noch einmal zu versteuern. Oder nehmen wir die die Biodiesel-Branche. Der Staat steckt Millionen an Fördermitteln in diese Anlagen und schafft einen neuen Industriezweig, den er mit der Abschaffung des Steuervorteils praktisch innerhalb von einem Jahr wieder vernichtet. Biodiesel ist fast so teuer wie herkömmlicher Sprit und viele Anbieter insolvent. Und so könnte man sicherlich noch den ganzen Tag weiter machen. Nur was hat das noch mit Spitzengehältern zu tun? Nicht mehr viel würde ich behaupten. Ich denke in einer Frage sind wir uns jedoch alle einig: es ist eine unverschämte Frechheit, dass es dieser Staat angesichts der exorbitant hohen Abgaben immer noch nicht geschafft hat sich zu sanieren. Bearbeitet 20. Februar 2008 von -=Punkbuster=- Blubb
meinereiner 156 Melden Geschrieben 20. Februar 2008 (bearbeitet) Von mir aus dürfts auch mehr sein. Von dem, was überbleibt, kann man mehr als ausreichend leben. Aber das gehört nun wirklich nicht zum Thema... ich will aber net das von der millionen die ich mal gewinne soviel weg geht . €: Allerdings hat spinner schon recht, sind halt die üblichen 47% die weggehen und bei so ner summe ist das halt dementsprechend viel^^ Bearbeitet 20. Februar 2008 von meinereiner