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schiffmeister

Demokratie

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Demokratie? In keinem Land der Welt gibt es die Demokratie! Wäre z.B. Deutschland wirklich so demokratisch, wie es tut, dann könnten wir über alles abstimmen und müssten uns nicht von den Politikern jeden Scheiß aufzwingen lassen! (siehe Euro)

Geschrieben
Demokratie? In keinem Land der Welt gibt es die Demokratie! Wäre z.B. Deutschland wirklich so demokratisch, wie es tut, dann könnten wir über alles abstimmen und müssten uns nicht von den Politikern jeden Scheiß aufzwingen lassen! (siehe Euro)

Nur das das nicht die Frage war. Außerdem ist es kaum machbar für jede kleine Entscheidung 80 Mio. Menschen zu befragen...

Ich persönlich verbinde mit Demokratie

- Bürger- und Menschenrechte

- die Tatsache, dass das ganze Volk zu einer Regierung beiträgt

- einen Rechtsstaat

Geschrieben

Demokratie momentan - Das Volk hat die Wahl zwschen Pest und Cholera.

Mehr ists hier nämlich nicht.

Geschrieben
Also ich denke wenn er 60 Leute befragen soll, wird ihm die Wikipedia Definition wenig bringen

genau, es geht nicht um die definition sondern darum was die Leute mit Demokratie verbinden. wir sollen die häufigst genannten begriffe von den Leuten tabellarisch erfassen und dann schauen ob wir verschieden Auffassungen von Demokratie heraustellen können oder eine einzelne.

Demokratie? In keinem Land der Welt gibt es die Demokratie! Wäre z.B. Deutschland wirklich so demokratisch, wie es tut, dann könnten wir über alles abstimmen und müssten uns nicht von den Politikern jeden Scheiß aufzwingen lassen! (siehe Euro)

Also verstehst du unter Demokratie vorallem eine direkte Demokratie (z.b altes Grichenland ) und keine Repräsentative?

Nur das das nicht die Frage war. Außerdem ist es kaum machbar für jede kleine Entscheidung 80 Mio. Menschen zu befragen...

Möglich wäre das durchaus (Internet). Die Frage ist nur ob es auch sinnvoll wäre , aber ich möchte euch ja nicht beeinflussen weshalb ich dazu nichts weiter sage. ;-)

Auf jeden Fall schon mal Danke für die vielen Antworten.

Geschrieben

Basisdemokratie/Anarchosyndikalismus

Geschrieben
Nur das das nicht die Frage war. Außerdem ist es kaum machbar für jede kleine Entscheidung 80 Mio. Menschen zu befragen...

Ich persönlich verbinde mit Demokratie

- Bürger- und Menschenrechte

- die Tatsache, dass das ganze Volk zu einer Regierung beiträgt

- einen Rechtsstaat

Vergiss die Meinungsfreiheit nicht^^

Geschrieben
Vergiss die Meinungsfreiheit nicht^^

- Bürger- und Menschenrechte

Geschrieben

iwie fühl ich mich verfolgt von dir Ach-Egal jedes ma wenn ich was Poste musst du mich verbessern xD

Geschrieben

die ganzen freiheiten (meinugs, presse, versammlungs etc)

die grundrechte im allgemeinen (Verfassung)

rechtstaat / gewaltenteilung

wahlen (frei, geheim)

Geschrieben

Freie und geheime Wahlen. Und dass sich der Wille des Volkes letztendlich auch durchsetzt. Dass bei wichtigen Entscheidungen das Volk befragt wird.

Geschrieben
Hallo!

Eine radikale Demokratie kann es eigentlich in keinem Land geben. Definiert man Demokratie lediglich durch Mehrheitsentscheidungen, so handelt es sich zwar per Definition um eine Demokratie, tatsächlich handelt es sich aber um ein Diktat der Mehrheit.

Grundkonsens ist es ja, dass das Fundament eines friedlichen miteinander Menschen und Bürgerrechte sind. Daher sind diese beiden Faktoren im GG mit einer Ewigkeitsklausel verankert. Darüberhinaus kann man Recht nur dann umsetzen wenn eine neutrale Instanz über dieses Recht wacht und verstöße bestraft.

=> nachlesbar im "Leviathan"

Mit diesem Konzept delegiert man aber eigenes Recht an ebendiese Instanz um eine konstruktive Atmosphäre zu erhalten. Die ultimative Freiheit kann es also gar nicht geben. Oder einfach ausgedrückt:

Je mehr Freiheit man sich nimmt, desto mehr Freiheit wird den anderen entzogen.

Wenn man also einen Kaffee beim Bäcker kauft und der Typ neben mir stibizt ihn, so greift ein Instanz ein um die Situation sachlich zu klären. Würde sich jeder das Recht nehmen sofort selbst zu handeln gäbe es ein neues Killerspiel: "Battlefield-Bagleshop" mit der Konsequenz, dass niemand sein Käffchen bekäme, weil alle ihre Winchester puzen um für sich Sicherheit zu gewährleisten.

Demokratie bemüht sich daher um einen möglichst gewinnbringenden Kompromiss. Dieser ist zwar nicht immer optimal was den Output angeht, allerdings steht uns keine bessere Alternative zur Verfügung. Das hier in Deutschland viel zu wenig Probleme integrativ gelöst werden liegt daran, dass sich immer weniger junge Menschen (politisch) engagieren und die vorhanden Berufs-Politiker in der Mehrzah eher auf der Jagd nach kostbaren Wählerstimmen sind und nebenher noch für Frimen arbeiten. (Beides war ursprünglich nicht intendiert.)

Dadurch verändern sich dann auch die Möglichkeiten Einfluss auzuüben. Durch die Einzelkämpfermentalität in Deutschland können viele Menschen (aufgrund einen fehlenden Lobby) ihre Meinung nicht mehr durchsetzen. Es ist dadurch recht selten geworden geworden, dass man einen nötigen Aspekt wirklich durchsetzt. Das kann man bei der Diskussion um Mindestlöhne nur allzugut beobachten. Würden hier die Deutschen mal zusammenhalten wie im Umfeld einer Fußballmeisterschaft wäre viel gewonnen. Die Franzosen und Briten sind da anders und haben schon seit Jahren einen Mindestlohn.

Was das Modell einer Direkten Demokratie angeht so kann man mit Sicherheit die Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern durch Plebiszite steigern. So zum Beispiel bei Fragen die die Europäische Union/Verfassung betreffen. Auf diesem Sektor halte ich ein solches Vorgehen sogar für obligatorisch, weil die EU ja bekanntlich ein Demokratiedefizit hat.

Es gibt allerdings auch Fragen bei denen ich Plebiszite für fragwürdig halte. So zum Beispiel auf dem Gebiet der Außen und Sicherheitspolitik gegenüber anderen Staaten.

Warum? :o

Weil diese Fragen in ihren Konsequenzen und Kausalzusammenhängen zu komplex sind um sie mit 80 Millionen Menschen darum zu diskutieren zumal diese durch die technischen Errungenschaften der lezten 50 Jahre eine folgenschwere Brisanz entwickelt haben. An die Konsequenzen einer plebiszitär gesteuerten Außenpolitik im Ost-West-Konflikt möchte ich nicht denken.

Achso bevor es zu Mißverständnissen kommt:

Wenn ich den Terminus "plebiszitär" verwende, so ist das keineswegs abwertend gemeint. Es ist bloß der zugehörige Fachbegriff und daher ist er ganz sachlich und neutral.

Rerd

alburdy2 lies mal was der threadstarter mit dem thread bezwecken wollte...

"Da heisst, es wäre toll wenn einfach jeder der in diesen Thread reinguckt, nen kurzen Satz oder Stichwort/wörter schreibt dazu was er spontan mit dem Wort Demokratie verbindet"

es ging eher weniger um einen meinungsaustausch...und schon gar nicht darum das du nen fremwörter lexikon besitzt.

sorry for OT

Geschrieben

Sorry!

hatte nicht genau hingesehen.

Wollt mich net wichtig machen - Habs entsprechend entfernt.

rerd

Geschrieben

Demokratie bedeutet für mich, dass das Volk die Entscheidungen trifft und die Politiker sie umsetzen... So wie unsere Politiker das handhaben, ist es mMn verkehrt: Die entscheiden und setzen es um... Dabei bleibt das Volk auf der Strecke!

Zum kotzen!

Geschrieben

@Red

Nicht schlimm wenn ihr hier mehr postet. Im Übrigen habe ich jezt insgesamt mit dem forum hier und den Leuten die ich so befragt habe, 60 Leute beisammen. Natürlich könnt ihr gerne weiter diskutiern was Demokratie für euch bedeutet. Ach und @Red, als ich deinen Text gelesen habe ist mir spontan ein Zitat von Alexander Hamilton eingefallen:

"Give all the power to the few, they will opress the many"

"Give all the power to the many, they will oppres the few"



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