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Gast buschhans

Krankensystem

Empfohlene Beiträge

Gast buschhans
Geschrieben

Es ist ein Skandal dass man in Vorkasse treten muss!

Weil dieser einen sonst nicht behandelt!

Das Krankensystem wird immer unmenschlicher und teurer,nur noch die die es sich leisten können,können irgendwann nur noch zum arzt!

Das Volk soll lieber Krank bleiebn als gesund werden,damit politiker und wirtschaft sich die taschen vollstopfen können.

Anders ist es nicht zu erklären.

Man wird von vorne bis hinten immer mehr ver....

Geschrieben

reicht 1 neues thema pro tag nicht?

außerdem halte ich 10€ pro quartal für noch tragbar.

Dass die Krankenkassen (durch die bank weg) allesamt Wasserköpfe sind steht ja ausser Frage.

Aber deine behauptung "lieber krank als gesund" ist ja wohl allerbester Bullshit, weil krankgeschriebene nicht arbeiten. leute die nicht areiten sind unproduktiv und sowas braucht man nicht.

Geschrieben
Es ist ein Skandal dass man in Vorkasse treten muss!

Weil dieser einen sonst nicht behandelt!

Das Krankensystem wird immer unmenschlicher und teurer,nur noch die die es sich leisten können,können irgendwann nur noch zum arzt!

Das Volk soll lieber Krank bleiebn als gesund werden,damit politiker und wirtschaft sich die taschen vollstopfen können.

Anders ist es nicht zu erklären.

Man wird von vorne bis hinten immer mehr ver....

Ich bin ja arg tolerant, was deine Beiträge und Themen betrifft, aber das ist völliger Bullshit! Unser Krankensystem (was korrekterweise "Gesundheitssystem" heißt) ist eines der besten der Welt, wenn nicht sogar DAS beste!

Geschrieben (bearbeitet)

ich bin letztens auch mal zum arzt und wollte hilfe. aber da ich keine 10 euro in der tasche hatte, wurde ich darauf verwiesen diese doch bitte "cash" zu besorgen (trotz gültiger krankenversicherungskarte).

Bearbeitet von Blauer
durfte dann trotz schwerer schmerzen laufen...zum geldautomaten!
Geschrieben
Dies sei rechtswidrig, heißt es vom Bundesverband der Verbraucherzentralen in «Frankfurter Rundschau».

siehste; wo ist das Problem? wer darauf reinfällt ist selbst schuld.genausogut könnte ich mich mit pozilei-uniform in die fußgängerzone stellen und Fahrradfahrer blitzen. wenn diese dann noch zahlen sind sie selbst schuld.

Geschrieben
So siehts aus.

Und was den Quartals 10er angeht. Wenn die Ärzte den nicht sofort bar fordern würden, rennen sie noch ewig und 3 tage dem Geld hinterher. (Muss man immer alles auf die Masse bezogen sehen.)

ich bin masse und ich renne nicht alle quartale zum arzt! es ist eine unverschämtheit, wenn nicht sogar unterlassene hilfeleistung einen patienten nicht in die "warteschleife" aufzunehmen nur weil er oder sie die 10 euro nicht parat haben...schweinerei!!!!

Geschrieben

Naja, bei unserer Hausärztin weiß ich, daß ich auch das Geld nachher vorbeibringen kann, ich hab mich auch mal über diese Dinge mit ihr unterhalten, die kriegen ja die 10 Euro sofort von der Krankenkasse abgezogen, wenn im Computer nicht der richtige Grund drin steht.

Geschrieben
FETTE KATZE nörgel nicht rum,ich mache nicht oft ein neues Thema!

Du hast allein in Gesellschaft & Politik 14 Themen erstellt... lass es einfach mal gut sein.

Geschrieben

wir haben bestimmt eines der besten krankensysteme der welt. aber das ist kein grund, es nicht zu kritisieren.

was ich von allem eigentlich am schlimmsten finde, ist, dass man nicht zu irgendeinem arzt gehen kann, wenns einem scheiße geht. neulich hab ich jemand beim arzt gesehen, der wurde wieder weg geschickt, weil diese praxis keine vertretung für seinen hausarzt übernimmt. dabei war das wartezimmer leer! meiner meinung nach sollte ein kranker auch behandelt werden, ganz egal, wo welchem arzt er geht. aber so ist halt die deutsche bürokratie. wie ein fetter klotz zwischen den beinen.

Geschrieben
Du hast allein in Gesellschaft & Politik 14 Themen erstellt... lass es einfach mal gut sein.

das ist ja nicht schlimm, aber viele Threads sind naja ........ ihr wisst schon was ich meine oder? :rolleyes:

Geschrieben

Fürn Arsch.

Geschrieben
Wo muss bitteschön irgendwer in Vorkasse treten? :rolleyes:

Unmenschliches Krankensystem? Wo, hier in Deutschland??? :lol:

Zum Bleistift wenn man Beamtet ist. Bei der "Postbeamten Krankenkasse" darf man die Rechnung erst mal selbst berappen und kriegt die Knete dann wieder. ;) Weiss ich von meinem Dad.

Und laßt uns erst mal abwarten was unsere Berliner Spezis sich noch an Gesundheitsreformen einfallen lassen. Schliesslich brauchen die Krankenkassen ja noch mehr Geld um sich in jeder Stadt Büropaläste hochzuziehen (mit der Knete mit denen sie eigentlich die Ärzte oder Krankenhäuser bezahlen sollten)

Ich kann mich immer wieder nur wundern über die Milliardendefizite die die Krankenkassen angeblich jedes Jahr haben.

Vielleicht sollten die nicht soviel an der Börse spekulieren :ugly:

Geschrieben
Bei einer normalen privaten Krankenversicherung muss man streng genommen auch erst in Vorkasse treten.

Die Rechnung leitet man aber idR. lediglich unbezahlt weiter und die Krankenkasse begleicht diese dann.

Könnte mir vorstellen das es bei Beamten ähnlich abläuft.

Ja, fast, je nachdem wie schnell die Versicherung das Rückerstattet, aber bezahlen muß man erst mal selbst. ich bin kein Beamter, weiß das aber von Nachbarn, bzw. Arbeitskollegen, die das sind.

Geschrieben
Ja, fast, je nachdem wie schnell die Versicherung das Rückerstattet, aber bezahlen muß man erst mal selbst. ich bin kein Beamter, weiß das aber von Nachbarn, bzw. Arbeitskollegen, die das sind.

Wobei diese Zahlungsart bei der privaten Krankenversicherung noch den Vorteil hat das man als Patient sieht was eine Beratung oder eine Behandlung kostet, und selber entscheiden kann ob man die Rechnung aus eigener Tasche zahlt oder an die Kasse weiterreicht (was langfristig für ihn zu höheren Beiträgen führt).

Als gesetzlich Krankenversicherter ärgert man sich zwar über die 10 €uro, wieviel (oder wie wenig) der Arzt für die Behandlung von der Kasse erstattet bekommt sieht er nicht. Man weis auch nicht, ober der Arzt die 10 Minuten Gespräch über die Erkältung bei der Kasse als Blinddarmoperation abrechnet...

Das schlimme daran ist, das der Arzt praktisch zwei System gleichzeitig laufen lassen muß:

- Wie eine normale Firma in der freien Wirtschaft muß er Rechnungen schreiben und an seine privat versicherten Kunden weitergeben

- Wie in der Planwirtschaft rechnet er gesetzlich Versicherte über ein Buget ab, und wehe er liegt über dem Plansoll !

Das zwei paralelle System mindestens doppelter Aufwand sind, dürfte jedem klar sein...

Der Grundbeschiß bei der ganzen Sache ist das die gesetzliche Krankenversicherung eigentlich gar keine Versicherung ist, sondern eine verdeckte Steuer.

- Der Beitrag zur einer richtigen Versicherung hängt vom Risiko ab

- Ein Beitrag zur GK wird staatlich festgelegt und bemisst sich am Einkommen

- Die Leistungen einer richtigen Versicherung werden beim Vertragsabschluß festgelegt

- Die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse können jederzeit vom Gesetzgeber geändert werden.

Stellt euch mal vor Vater Staat würde die KFZ Versicherung so handhaben.

Der Versicherungsbeitrag hängt nicht mehr davon ab was für ein Auto ihr fahrt (Raserkiste vs Familienkutsche) und wieviele Unfälle ihr hattet. Statt dessen will Vater Staat 15 % von eurem Monatslohn.

Und euer Automechaniker darf bloß noch für 200 000 €uro im Monat Reparaturkosten bei der Versicherung abrechnen, egal wieviele kaputte Autos er im Monat repariert - dafür schreibt er euch keine Rechung mehr und erzählt auch nicht wie teuer die Reparatur gewesen ist.

Ach ja, jedes Jahr legt Vater Staat dann fest welche Reparaturen bezahlt werden und welche man selber bezahlen muß, natürlich ohne das sich dadurch an den Beiträgen etwas ändert.

Natürlich sind alle per Gesetz verpflichtet so eine Versicherung zu haben. Ausser man fährt Daimler oder BMW, dann darf man sich privat versichern und selber aushandeln was man zahlen will. Nicht nur das sowas billiger ist wenn man vorsichtig fährt, nein man wird auch bevorzugt in der Werkstatt behandelt weil die Werkstätten mehr Geld an einem verdienen.

Ein besonders netter Beschiss sind dabei die Arbeitgeberanteile.

Wie jeder weis zahlt man als Arbeitnehmer nur die Hälfte der Krankenkassenbeiträge, die andere Hälfte angeblich zahlt der Arbeitgeber. Und woher hat der Arbeitgeber das Geld ? Trägt er morgens Zeitungen aus, um das Geld für die Arbeitgeberanteile zu erwirtschaften ?

Natürlich nicht. In den Kosten die er seinem Kunden berechnet sind neben dem Bruttolohn auch die Arbeitgeberanteile enthalten.

Hat Vor- und Nachteile: bei steigenden Kosten für die KV muß er seinen Kunden mehr berechnen. Wenn der Kunden nicht mehr bereit ist zu zahlen kann er eigentlich nur seinem AN den Lohn kürzen um Kosten zu sparen.

Wenn die Kosten für die KV sinken, kann er bei gleichen Kosten für den Kunden zusätzlichen Gewinn einstreichen, den er nur zum Teil an den AN weitergeben muß...

IMHO sollte Vater Staat - ähnlich wie er es jetzt schon bei der Kraftfahrzeug Versicherung macht - vorschreiben das jeder Mensch der in Deutschland lebt privat krankenversichert sein muß.

Für diese private Krankenversicherung gibt es von Vater Staat Zuschüße, und zwar soviel das der Versicherungsnehmer sich den Basistarif leisten kann. Höhe des Basistarifs und Umfang der Leistungen im Basistarif werden vom Staat festgelegt.

Im Endeffekt ist das ganze erstmal ein Nullsummenspiel:

Die Beiträge zur gesetzlichen KV werden durch höhere Steuern ersetzt.

Gleichzeitig gibt es Geld vom Staat für den Basistarif (in der Praxis wird es eher so sein das man einen festen Betrag pro Jahr von der Steuer abziehen kann bzw erstattet bekommt wenn man zu wenig Steuern zahlt.)

Der Vorteil liegt dann aber an der einfachen Abrechnung für die Ärzte, sie rechnen alle Patienten wie Privatpatienten ab, d.h. der Patient bekommt eine Rechung. Die zahlt er dann entweder selber oder reicht sie an seine Versicherung weiter.

Um Buget muß er sich nicht kümmern, aber kann auch weniger tricksen... Der Patient merkt schließlich wenn statt einer Vorsorgeuntersuchung für 50 €uro eine BlinddarmOP für 5000 € auf der Rechung steht.

Der Vorteil für den Patienten ist das er sieht wieviel die Behandlung kostet, er kann kleinere Rechungen selber zahlen und dafür am Jahresende eine Beitragsrückerstattung erhalten.

Auch für den Staat hat das Vorteile, da er direkt an den Bürger zahlt bzw mit ihn Verrechnet, statt sich mit den Krankenkassen rumzuärgen.

Spielen wir das ganze mit Herr und Frau Mustermann mal durch:

Beide verdienen je 3000 €uro.

Herr Mustermann zahlt 400 €uro Beitrag jeden Monat an die Krankenkasse. Früher hat er nur 200 gezahlt, aber auch nur 2800 verdient. Die 200 €uro Arbeitgeberanteil wurde bei der Umstellung des Systems auf seinen Bruttolohn aufgeschlagen.

Frau Mustermann zahlt 430 €uro Beitrag jeden Monat, weil sie eine junge Frau ist und eventuell schwanger werden könnte.

Herr Mustermann hätte Anrecht auf 150 €uro vom Staat für seine Krankenversicherung - die lässt er sich als Freibetrag auf die Lohnsteuer anrechnen. Frau Mustermann macht das auch, bekommt aber von Vater Staat 180 €uro, weil sie als Frau ja mehr zahlen muß.

Herr und Frau Musternmann werden jetzt schwanger, und Frau Mustermann reicht zumindest die teuren Rechnungen an die Versicherung weiter. An den Beiträgen ändert sich erstmal nichts, Frau Mustermann zahlt ja schon erhöhte Beiträge für das Schwangerschaftsrisiko.

Sobald das Kind da ist müßen Herr und Frau Mustermann entscheiden bei welcher Versicherung sie es anmelden, und wer die Beiträge für die Versicherung zahlt.

Herr Mustermann zahlt und kann dafür die Versicherungsbeiträge für seinen Sohn steuerlich geltend machen, effektiv kann er jetzt 300 €uro Freibetrag auf die Lohnsteuer anrechnen lassen.

Ach ja, Herr Mustermanns Schwester ist arbeitslos. Da sie keine Steuern zahlt überweist ihr das Finanzamt jeden Monat 180 €uro für ihre Krankenversicherung.

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