N24Reporter 101 Melden Geschrieben 9. November 2010 (bearbeitet) Klingt nach einem Traktat, was sich der Chef der Polizeigewerkschaft einfallen hat lassen. Der hat sich schon oft etwas polemisch präsentiert und nimmt es nicht so mit "Fakten". Edit: Ach nein, wie konnte ich... das stand wirklich in der Blöd. Internet sei Dank. Verfasst hat diesen tollen Text ein Herr Joachim Lenders (Na aus welchem Lager kommt er wohl?) Bearbeitet 9. November 2010 von N24Reporter
Flexen 1739 Melden Geschrieben 9. November 2010 Ne ist klar... Klar sind da auch extreme Demonstranten unterwegs aber nach allen Videos und Berichterstattungen die ich gesehen habe, frage ich mich wer sich da ohne Pause angreifen lassen muss... Der Gummiknüppel und das Pfefferspray sind mir da definitiv als Zuschauer zu schnell, zu oft und zu hart eingesetzt. An einigen Stellen KANN einfach NICHT die rede von Gegenwehr sein. Aber es wird ja eh alles auf den bösen Demonstranten abgewälzt... Armes Deutschland, arme Welt.
Corsair 217 Melden Geschrieben 9. November 2010 Guter Text http://www.zeit.de/2003/48/Gorleben Schon krass ! Und wenn man das : Der Castor strahlt Wärme ab, ich glaube etwa 120 Grad. Wirft man ein Ei dagegen, wird es sofort zum Spiegelei, kurze Zeit später ist das Spiegelei aber leider schon ziemlich schwarz. liest,klingelt bei mir etwas. Ich wußte bisher nicht das die behälter dermaßen heiss sind. Da drin laufen weitere Kernreaktionen ab. Finde ich saugefährlich sowas mitten in Deutschland Endzulagern.
N24Reporter 101 Melden Geschrieben 9. November 2010 (bearbeitet) liest,klingelt bei mir etwas. Ich wußte bisher nicht das die behälter dermaßen heiss sind. Da drin laufen weitere Kernreaktionen ab. Finde ich saugefährlich sowas mitten in Deutschland Endzulagern. Es sind definitiv keine Kernreaktion wie beim Betrieb im AKW. Es ist die Strahlung, welche man beim normalen Zerfall des Brennstoffs erhält. Und Strahlung ist Energie und Energie erzeugt Wärme, das ist ja die Hauptfunktionsweise von Kernkraftwerken um elektrische Energie mit Dampf zu erzeugen und auch die Funktionsweise von Radioisotopenbatterien, wie wir sie in der Raumfahrt bei Solaren Sonden nutzen. Teer ist beim Transport auch über 100 Grad heiß und Aluminium wird auch zum Teil flüssig transportiert. Das ist an sich nichts gefährliches. Ob es hier lagert oder woanders ist doch egal. Strahlen wird es immer und daher protestieren ja Alle für den Ausstieg. Edit: typos. Bearbeitet 9. November 2010 von N24Reporter
Buggy McDermit 165 Melden Geschrieben 9. November 2010 (bearbeitet) Guter Text http://www.zeit.de/2003/48/Gorleben Danke für den Link @Punkbuster ! So wie dem Schreiber erging es mir auch öfter, wenn ich mich in der Vergangenheit mit anderen Leuten drüber unterhalten hatte mittlerweile lass ich es zu 90% die Leute wissen ja eh immer alles besser und kommen dann mit den Standardargumenten die sie in den Medien aufgeschnappt haben. MÄHHH... Formatierung Bearbeitet 9. November 2010 von Buggy McDermit
Corsair 217 Melden Geschrieben 9. November 2010 liest,klingelt bei mir etwas. Ich wußte bisher nicht das die behälter dermaßen heiss sind. Da drin laufen weitere Kernreaktionen ab. Finde ich saugefährlich sowas mitten in Deutschland Endzulagern. Es sind definitiv keine Kernreaktion wie beim Betrieb im AKW. Es ist die Strahlung, welche man beim normalen Zerfall des Brennstoffs erhält. Und Strahlung ist Energie und Energie erzeugt Wärme, das ist ja die Hauptfunktionsweise von Kernkraftwerken um elektrische Energie mit Dampf zu erzeugen und auch die Funktionsweise von Radioisotopenbatterien, wie wir sie in der Raumfahrt bei Solaren Sonden nutzen. Teer ist beim Transport auch über 100 Grad heiß und Aluminium wird auch zum Teil flüssig transportiert. Das ist an sich nichts gefährliches. Ob es hier lagert oder woanders ist doch egal. Strahlen wird es immer und daher protestieren ja Alle für den Ausstieg. Edit: typos. Und deswegen brauchen die Behälter 30 - 40 Jahre zum abkühlen ?
Buggy McDermit 165 Melden Geschrieben 9. November 2010 (bearbeitet) 370 Castoren mehr durch Laufzeitverlängerung laut BFS. Greenpeace kommt auf 600. http://blog.zeit.de/open-data/2010/11/08/3...itverlangerung/ @Corsair Die Brennstäbe werden nach der Entnahme aus dem Reaktor auch erstmal 2 Jahre in Abklingbecken innerhalb der Kernkraftwerke gelagert erst dann kommen sie in die Castorbehälter, da sie vorher selbst für die tollen Castoren viel zu heftig sind. Siehe Abschnitt "Radioaktive Halbwertszeit" http://de.wikipedia.org/wiki/Halbwertszeit Plutonium 24.110 Jahre Bearbeitet 9. November 2010 von Buggy McDermit
Flexen 1739 Melden Geschrieben 9. November 2010 Noch kranker finde ich das die Castoren sich in dem sogennanten "Zwischenlager" in einer oberirdischen Halle 30 bis 40 Jahre aufhalten. Ganz zu schweigen davon, dass die Damen und Herren dort noch nichtmal ein Verfvahren haben wie sie den Müll aus den Castoren in kleinere Behälter kriegen. Nein sie entwickeln das momentan... Und dann ist noch nichtmal sicher ob Gorleben zum Endlager wird. Mal so eine Frage nebenher davon abgesehen wie imens viele Ressourcen dafür benötigt werden würden: Was würde passieren wenn man die ganzen Castoren auf einigen Sojus- oder anderen Trägerraketen in die Sonne schießen würde?
Malarkey 1 Melden Geschrieben 9. November 2010 jo, dafür strahlt das Zeug nur hundertausende von Jahren, von einem Störfall ganz zu schweigen, da kannste halb Deutschland räumen. Ich finde Kunde hat recht! Wer sagt nochmal "Wer zu allem Nein sagt, wird auch ein Nein erhalten." (oä) Warum schießt man die Kacke eigentlich einfach in den All? Einmal anstupsen und das saust in Nichts. ?! Ist garantiert Billiger als die jetzige scheiße...
Malarkey 1 Melden Geschrieben 9. November 2010 Noch kranker finde ich das die Castoren sich in dem sogennanten "Zwischenlager" in einer oberirdischen Halle 30 bis 40 Jahre aufhalten. Ganz zu schweigen davon, dass die Damen und Herren dort noch nichtmal ein Verfvahren haben wie sie den Müll aus den Castoren in kleinere Behälter kriegen. Nein sie entwickeln das momentan... Und dann ist noch nichtmal sicher ob Gorleben zum Endlager wird. Mal so eine Frage nebenher davon abgesehen wie imens viele Ressourcen dafür benötigt werden würden: Was würde passieren wenn man die ganzen Castoren auf einigen Sojus- oder anderen Trägerraketen in die Sonne schießen würde? LOL! Guck mal meinen letzten Post! Hatte deinen davor nicht gelesen! Zwei Doofe, ein Gedanke
Flexen 1739 Melden Geschrieben 9. November 2010 (bearbeitet) Malarkey? siehe meine Frage am ende meines Posts Edit: Lol xD Bearbeitet 9. November 2010 von Scatman Brösel
Malarkey 1 Melden Geschrieben 9. November 2010 (bearbeitet) Siehe meinen Post davor! Edit: hm, lassen wir das Bearbeitet 9. November 2010 von Malarkey
Master Chief 1 Melden Geschrieben 9. November 2010 (bearbeitet) Ich bekomme schon wieder heftigste Migräne Paar Tönnchen ? In der Scheune Gorleben stehen nichtmal 1% des hochradioktiven Atommülls Deutschlands rum etliche "Tönnchen" sind noch in den selten dämlichen "Wiederaufbereitungsanlagen" im Ausland zwischengelagert oder parken in Abklingbecken der AKW. Ich glaube im übrigen Du hast absolut keine Ahnung von welcher Menge Strahlenmüll man hier spricht... Im Jahr 2030 wird die Bundesrepublik mit etwa 24.000 Kubikmetern hochradioaktivem Atommüll irgendwie umgehen müssen. Das entspricht etwa 17.000 Tonnen Schwermetall aus abgebrannten Brennelementen und Wiederaufarbeitungsabfällen...jährlich kommen 400 Tonnen hochradioaktiven Atommülls dazu Fassungsvermögen eines in Deutschland eingesetzten Castorbehälter = 28 Glaskokillen. (Glaskokillen kommen bei dem Müll aus der Wiederaufarbeitung zum Einsatz) Jede Kokille hat ein Fassungsvermögen von 400 Kilogramm das ergibt eine Nutzlast von ca. 11,2 Tonnen/Castor Paar Tönnchen deint ja auch nur um zu zeigen das es doch egal ist ob noch mehr hinzukommt, bis die jetzigen Tonnen Atommüll weg sind dauert es bis zu 1,6Milliarden Jahre, solange wird die Erde sicherlich nicht bestehen. Ich weiß das es zich Tausend Tonnen sind die da gelagert sind. Und wie ich weiß von welchen Mengen die Rede ist durch die Laufzwitverlängerung der 17 AKW's werden insgesamt 370Tonnen Müll hinzukommen und das pro Jahr. (€: Sehe grade du hast die Seite gepostet wodrin das steht) Bearbeitet 9. November 2010 von Master Chief
Underdog 4393 Melden Geschrieben 9. November 2010 ... Warum schießt man die Kacke eigentlich einfach in den All? Einmal anstupsen und das saust in Nichts. ?! Ist garantiert Billiger als die jetzige scheiße... Jedes Kilogramm Gewicht das man mit einer Rakete ins All befördert kostet ca. 8000 Euro. Wieviel Tonnen Atommüll fallen alleine in Deutschland an? 200, 300 Tonnen? Wieviel Weltweit? Rechne mal... Nicht zu vergessen das ganze Landstriche verstrahlt werden könnten, wenn die Rakete in der Luft aufgrund einer Fehlfunktion explodiert.
BlaZZ0r 238 Melden Geschrieben 9. November 2010 (bearbeitet) Warum schießt man die Kacke eigentlich einfach in den All? Einmal anstupsen und das saust in Nichts. ?! Ist garantiert Billiger als die jetzige scheiße... Weil es zu teuer ist? Eine Ariane 5 kostet ca. 140 Millionen € und hat eine maximale Nutzlast von 10550kg, wenn wir also jährlich 400000kg Atommüll ins All transportieren würden, dann wären das rund 5,308 Milliarden €. Der Atommüll ist bei dieser Rechnung allerdings ohne irgendwelchen Schutz vor einem Absturz unterwegs, die Menge an Müll den man "sicher" mit einer Rakete ins All schießen könnte würde pro Rakete wesentlich niedriger sein, wenn man Sicherheitsmaßnahmen trifft. €: zu langsam -,- Bearbeitet 9. November 2010 von BlaZZ0r