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Osis

Meinungsmache, das Wetter und welcher Irrsinn hervortritt...

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Das einzige Problem ist, dass man zu viel fordert und gewohnt ist. Meine Güte es ist Winter...

Wenn dein Päckchen ein oder zwei Tage später kommt, dann ist das halt so. Findet ihr das wirklich so schlimm?

Ich kann auch nicht nachvollziehen wie immer alle perfekt geräumte Straßen ohne Schnee, Matsch oder Eis verlangen können. Ist doch kein Problem, ein bisschen früher aufstehen und gemächlicher zur Arbeit fahren, dann passiert auch nix.

Auch wenn mal der Sprit aus geht, was solls. Fahr ich halt mal ein Tag nicht, muss ich halt zum Kumpel laufen oder ein Tag daheim bleiben, auch nicht tragisch.

Ich will damit nur sagen, Deutschland fordert einen zu hohen Standart, man sollte einfach mal ein bisschen "chillen".

Geschrieben (bearbeitet)
[...] Idioten [...]

[...] idioten [...]

[...] vollidioten [...]

Finde es ja irgendwie witzig wie immer "die anderen" dafür verantwortlich gemacht werden. Wenn sich alle verhalten würden, wie man selbst, wäre der Winter ja ähnlich einfach zu meistern, wie ein milder Sommer. Aber nein die anderen fahren zu langsam, fahren zu schnell, fahren mit den falschen Reifen, können generell kein Auto fahren, räumen den Schnee nicht, streuen nicht, hätten sich ja denken können, dass es im Winter schneit, sind unvorbereitet, haben nichts gelernt blabla.

Und diejenigen die in höheren Regionen leben, erklären wie toll sie die Situation meistern und schon immer gemeistert hätte und über Menschen, die in üblicherweise schneeärmeren Regionen leben, könne man ja nur müde lächeln.

Es ist doch so, dass es im Grossteil Deutschland kaum schneit und der Winterdienst zu 95% nur unütz in der Garage rumsteht.

Wg. 1 oder 2 härteren Wintern jetzt da aufzurüsten, um festzustellen, dass der nächste Winter doch nicht so schneereich wird, ist verschwenderisch.

Ich selbst kam die letzten Tage nur noch mit dem Geländewagen weg (mein Auto ist hinter der Einfahrt stecken geblieben), weil hier absolut kein Winterdienst fährt. Das hatte "Tiefschnee" auf der Straße zur Folge.)

Aber gut 6km Straße für 3 Häuser zu räumen, verlange ich auch nicht, wenn die anderswo dringender benötigt werden. Muss man halt mal 2 Tage mit dem "Schneechaos" zurechtkommen.

Bearbeitet von sigah
Geschrieben (bearbeitet)
Das einzige Problem ist, dass man zu viel fordert und gewohnt ist. Meine Güte es ist Winter...

Wenn dein Päckchen ein oder zwei Tage später kommt, dann ist das halt so. Findet ihr das wirklich so schlimm?

Ich kann auch nicht nachvollziehen wie immer alle perfekt geräumte Straßen ohne Schnee, Matsch oder Eis verlangen können. Ist doch kein Problem, ein bisschen früher aufstehen und gemächlicher zur Arbeit fahren, dann passiert auch nix.

Auch wenn mal der Sprit aus geht, was solls. Fahr ich halt mal ein Tag nicht, muss ich halt zum Kumpel laufen oder ein Tag daheim bleiben, auch nicht tragisch.

Ich will damit nur sagen, Deutschland fordert einen zu hohen Standart, man sollte einfach mal ein bisschen "chillen".

Sry für OT, aber Standart......

Es heißt Standard, wie oft denn noch Kinder. Nennt mich Rechtschreibflamer, aber ist sich sowas nicht zu merken, wenn mehrfach darauf hingewiesen wird oO?

Mich persönlich stört der Winter nur dann, wenn der Gehweg, auf dem ich mit dem Fahrrad zur Schule fahre, vereist ist.

Das geschieht dadurch, dass andere vorher über den schneebedeckten Weg fahren, Spuren erzeugen und diese dann vereisen.

Das Räumgerät kam mir mind. 2 mal entgegen, als ich gerade mich übers Eis kämpfte, welch Erlösung.

BTW: Eis alleine stört mich gar nicht, nur stahlharte Eisspuren.

Bearbeitet von R.est I.n H.ell
Geschrieben

einigen wir uns auf

...können generell kein Auto fahren, ...

:trollface:

aber ne nette zitate-zusammenfassung. ich musste schmunzeln ^_^

Geschrieben
Ich sehe das eher nüchtern. Brauchen wir für 20 Tage im Jahr eine High-Tech-Armada, die wahnsinnig viel Unterhalt kostet?
Nun, wenn man verlangt, daß jedermann problemlos mit dem Auto auf Arbeit kommt, dann kann ich das vom Staat verlangen. Außerdem ist im Zuge des Klimawechsels ja inzwischen klar, daß bei uns in Mittel- und Westeuropa die Winter kälter und niederschlagsreicher werden. Offensichtlich ist das aber bei denen, die darüber entscheiden, nicht angekommen, die verlassen sich auf die Prognosen der Amerikaner, die 2001 gerade das Gegenteil vorausgesagt haben.
Geschrieben

also ich weiß auch nicht warum sich alle so aufregen. ich meine es ist jedes jahr das gleiche, dass nicht genug salz zur verfügung steht. außer vor 3 jahren, da ist zumindest hier in der region kein zentimeter schnee gefallen... aber allgemein gilt für mich: früh aufstehen, schippe und mit dem bike zur schule quälen. wenn geräumt wird ist es glatt und wenn noch schnee liegt kommt man nicht vorwärts, von demher ist es oft ohenhin mist egal wie man es macht. trotzdem finde ich auch das man verlangen kann, dass wichtige stellen geräumt werden und nach jahren in denen immer zu wenig salz da war, einfach mal mehr zu ordern. ich behaupte einfach mal ganz dreist, das der verlust - in finanzieller hinsicht - durch verspätete flüge, arbeitnehmer, produkte mehr kostet als im winter halbwegs vernünftig zu räumen. wenn dann jeder nachbar noch seinen kleinen teil erfüllt sollte das ganze doch auch gehen.

Geschrieben
das der verlust - in finanzieller hinsicht - durch verspätete flüge, arbeitnehmer, produkte mehr kostet als im winter halbwegs vernünftig zu räumen.

Was genau entsteht für ein Verlust, wenn man das alles ein paar Wochen verschiebt? Genau genommen keiner, nur die Eitelkeiten der Versprechenden (ja, Herr Schulze, natürlich bauen wir eine Spannbetonbrücke in 24 std) sind geknickt.

Ja, und?!

Geschrieben (bearbeitet)

Das Problem mit praivatsierten Straßenmeistereien geht noch deutlich tiefer...

Fehlende Straßenwartung in Bezug auf Abflüsse, Oberflächenausbesserung, Laubentsorgung etc....

Es geht ja nicht nur um Räumfahrzeuge.

Bearbeitet von Osis
Gast
Geschrieben

Mein Gott es ist Winter und wenn es gut läuft bekommen die meisten Deutschen weiße Weihnachten. Wenn es nicht Schneit dann wird sich über den Klimawandel beschwert, oh ich vergaß es schneit und der Klimawandel ist wieder schuld. Kommt mal wieder klar :allesklar:

Das die Räumung der Straßen an den finanziellen mitteln der Kommunen scheitert ist doch ein alter Hut. Dagegen helfen nur gute Winterreifen und langsames Fahren. Aber wer meint bei dem Wetter in seinem ,mit elektronischen Fahrhilfen vollgepacktem, Auto mit 200 über die Bahn fahren zu müssen dem ist nicht mehr zu helfen.

Geschrieben

Ed ging ursprünglich eigentlich darum, daß selbst in Bezug aufs Wetter nicht objektiv berichtet wird, bei läppischen 15cm Neuschnee bricht alles zusammen und es gibt Chaos, das war vor 30 Jahren nicht so. Hier ist es noch mal zusammengefaßt: http://www.nachdenkseiten.de/?p=7694

Geschrieben

Tja, "wer nicht fahren muß, soll zu Hause bleiben" ist schon ein Hohn für alle, die mit dem Auto zur Arbeit müssen, weil kein öffentliches Verkehrsmittel fährt oder verfügbar ist. Dann kommt noch die Nutzung der Autobahn als Warenlager für die Just-in-Time-Lieferung der Firmen (meinetwegen können die mal alle gewaltig auf die Schnauze fallen damit) und fertig ist das "Chaos". ich weiß nun nicht, wie das mit Eisregen früher war, ich hatte das nicht gekannt (einmal 1978 oder 79 gabs es das bei uns in Thüringen).

Geschrieben

Dass unsere Verkehrssysteme mittlerweile an der Obergrenze operieren, dürfte jedem klar sein. Man nehme nur mal eine der Nord-Süd-Achsen Deutschlands, die A5/A7... kleiner Unfall - großer Stau... Staus von 10+ km Länge sind hier alltäglich und jeden Morgen höre ich im Radio rund ums Rhein-Main-Gebiet minutenlange Verkehrsmeldungen...

Es reicht also eine kleine Störung dieses Systems und nichts geht mehr... Da passt der Schnee natürlich wie die Faust aufs Auge... Hinzu kommen Autofahrer, die trotz wochenlanger Diskussionen um die Winterreifenpflicht doch tatsächlich bis zum letzten Tag warten und sich dann wundern, dass sie keine bekommen ^^ Solche Pfosten sind bei dem aktuellen Wetter natürlich die ersten, die fahren wie eine Sissy...

Was Osis eingangs schreibt, stimmt schon: Es wird rationalisiert und konsolidiert wo immer möglich. Ehemals öffentliche Betriebe wie Stadtwerke etc werden zu wirtschaftlich denkenden und arbeitenden Betrieben umgebaut. Was ja prinzipiell auch richtig ist. Jedoch fehlt dann eben das Geld auch mal am "falschen" Ende...

Ich denke aber trotzdem, dass wir recht gut durch die Witterungsverhältnisse gekommen sind bisher... Fraport hatte zwar einige Ausfälle aber eben auch zum großen Teil wegen den Problemen auf anderen Flughäfen...

Geschrieben

Schneechaos , Jahrhundert Sommer , Hammer Herbst , Mega Pollen Frühling oder was es sonst noch so gibt.

Wenn die Berichterstattung der Massenmedien das Wetter aufgreift ist schnell der Ausnahmezustand erreicht.

Ich stimme zu das durch Milliarden Verschwendungen vom Staat an die Bänker und Industrie die Kommunale Versorgung der Räumdienste zu kurz kommt, Auch stimme ich zu das es noch nie soviel in den Warmen Gebieten (Köln) so lange und intensiv geschneit hat wie in den letzten tagen.Dennoch ist es auffällig wie bei jeden kleinen Umschwung in D gleich alles zusammenbricht und Chaos ausbricht.Und wenn der Klimawandel dann erst richtig losgeht ist der Wolken Terrorist der Staatsfeind Nummer eins oder die Sonne basht uns alle braun und die Sonnenstudios (Assitoaster) gehen pleite muhahaha.

Geschrieben

"eisregen" wenn ich das schon höre...habt ihr schonmal EIS regnen sehen? nein? ich auchnicht :facepalm:

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