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Underdog

Nahrungsmittel & Zusätze, Fluch oder Segen?

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Da die Diskussion im „Kurz gemeldet“ Thread ja etwas ausgeufert ist, hier ein extra Thread dazu.

Kurze Zusammenfassung:
Ich sage, Industriell hergestellte Nahrungsmittel und deren künstliche Zusätze wie Konservierungs, Aromastoffe, Genfood, Dünger & Co. sind im Hinblick auf die wachsende Weltbevölkerung eine pure Notwendigkeit und letztlich auch eine Frage was die Menschen bereit sind für Lebensmittel auszugeben und vor allem ausgeben können.

Das gilt einerseits für die Moderne westliche Welt, die vor allem (bezahlbare) Vielfalt in höchster Qualität und Frische auf dem Speiseplan sehen will, wie auch für den dritte Welt Rübenbauern, der sich gezwungenermaßen jeden Tag mit einem Teller teils Pestizidbelastetem Genmais zufrieden geben muss. In beiden Fällen spielt die Nahrungsmittelindustrie und deren Zusätze eine wichtige Rolle in der Welternährung und ich behaupte dass sie im Hinblick auf über 7 Milliarden Menschen letztlich zudem Alternativlos ist (-auch wenn sich einige westliche Bürger den Luxus erlauben können diese Zusätze teilweise zu umgehen indem sie mehr ausgeben).

Aber selbst wenn die 1. Welt ihr Konsumentenverhalten grundlegend ändert (-was ich für unrealistisch halte) würde man dennoch nicht über ein Mindestmaß an Zusätzen umhin kommen, da alleine die schiere Masse an Menschen dies imo komplett unmöglich macht, sofern sich nicht jeder nur mit einem Teller Reis und einem Glas Wasser zufrieden geben würde.  

 

>>>Spud sieht das wohl anders und sagt das man grundsätzlich keine Konservierungsstoffe, etc.pp. benötigt wenn man nur einige Dinge ändert (-sofern ich das richtig verstanden hab). In seinem letzten Kommentar greift er dann noch grundsätzlich allgemein das Konsumenten Verhalten an.  

So weit so gut, weiter im Text. :

 

Das ist doch keine Frage des „Wollens“.
Wenn du 10 Leute fragst ob sie ein Lebensmittel mit oder ohne industrielle Konservierungsstoffe „wollen“, werden 10 sagen dass sie lieber Nahrung ohne diese Stoffe konsumieren. Die Frage ist vielmehr wie viel sie bereit sind dafür zu bezahlen und vor allem wie viel sie langfristig dafür bezahlen KÖNNEN.

Abgesehen davon halte ich das für eine rein akademische Diskussion, denn ich sage nach wie vor dass du schlicht und ergreifend unterschätzt wie schnell Nahrung ohne Zusatzstoffe verdirbt und/oder an Qualität verliert. Wie gesagt könnte man die westliche Welt nicht mal ansatzweise ohne industrielle Zusätze mit einer größeren Vielfalt an Nahrung halbwegs bezahlbar versorgen.

Würden sich alle Menschen mit einem Teller natürlich haltbarer Hirse und  einem Liter Wasser am Tag begnügen mag das eventuell anders aussehen, aber das ist halt reines Wunschdenken, das musst du doch irgendwo auch einsehen.

 

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Das ändert aber nichts daran das ich es nach wie vor für möglich halte. Vorausgesetzt viele machen mit. Da helfen auch Diagramme nichts. Mir ist auch klar das wir immer mehr Menschen werden.

Kommunismus würde auch funktionieren wenn viele „mitmachen“, tun sie aber nicht.:fox:
Du scheiterst mit deinen Vorstellungen einfach an jeder Realität, bzw.am menschlichen Verhalten und Diagramme würde ich an deiner Stelle nicht einfach kategorisch ignorieren, wenn das Ganze auch nur ansatzweise über eine emotionale Sichtweise hinausgehen soll! Denn die Vogel Strauß Methode war noch nie Zielführend.

 

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Und schlaue Köpfe würden sicherlich auf noch viel effektivere Lösungen kommen, wenn sie nur die (finanzielle) Möglichkeiten hätten.

Schlaue Köpfe würden auch ein bezahlbares und konkurrenzfähiges Elektroauto bauen wenn sie unbegrenzte Mittel hätten und die Masse der Autofahrer sich mit einem Leichtbaufahrzeug begnügen würde das nicht schneller als 90 km/h fährt…und natürlich dürfte es auch keine Konzern Lobby und Regierungen geben die noch ordentlich am Öl verdienen.

„Lösungen“ kommen oft erst mit der reinen Notwendigkeit und wann diese Notwendigkeit gegeben ist und wie sie aussieht, bestimmt nie eine einzelne Person oder eine kleinere Personengruppe. Es ist wie alles andere auch ein Entwicklungsprozess einer Gesellschaft, der in diese oder jene Richtung gehen kann.

 

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Wenn man es  gut findet, das bei uns die Regale überquillen, und das auch noch damit begründet, das die Leute es ja wollen, während woanders Menschen elendig verhungern, und wir zusätzlich noch Weltmeister im wegschmeißen sind. Ok...macht das. 

Ich sage dir lediglich wie sich die Masse verhält und die WILL diese Regale voller Vielfalt….zumindest 95% von Ihnen. Diese einfache Tatsache kannst du jetzt akzeptieren oder auch nicht. Wenn du aber lieber ignorierst das der Großteil der Menschen halt ein Stück weit einfach angeboren Ignorant und egoistisch ist….mach das.

 

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Ich für meinen Teil finde das zum kotzen. Und weil ich im großen Stil daran nichts änder kann, fange ich bei mir an, und kann nur hoffen das Leute mit auf den Zug aufspringen.

Ist ja auch schön, aber was ändert es denn das es dir persönlich nicht gefällt?
…Denn mit der Einstellung gehörst du zu einer Minderheit und schwimmst gegen den Strom. Das ist gut, dass meine ich ernst, aber es ändert nichts daran dass 95% sich anders verhalten und das lässt sich halt auch mit Starrsinn nicht weg ignorieren.

Wenn man wirklich was ändern will, sollte das damit anfangen die Realität zu akzeptieren und nicht damit sich zu ärgern und andere krampfhaft ändern zu wollen, indem man seinen Standpunkt als Maßstab nimmt.

 

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Denn am Ende steht ja die Frage, wenn man einige der Zusammenhänge sieht, und verstanden hat, man aber selber alles ignoriert, und einfach so weiter macht.....zu welcher Sorte Mensch gehört man?  

Die Frage ist nicht ob man Zusammenhänge sieht und versteht.
Der Raser weiß auch dass er zu schnell fährt und er eine Gefährdung ist….aber er stellt seine eigene Person über andere. Willkommen in der Realität.

Sag doch mal all den IPhone, Samsung & Co. Besitzern das ihre Handys mit dem ganzen Coltan drin stark zur Ausbeutung des Kongo und der dritten Welt beitragen und das bei dem Raubbau dieses Minerals durch westliche Industrien jeden Tag Kinderarbeiter drauf gehen und ganze Regionen stark geschädigt werden.

Wie viele glaubst du wohl werfen jetzt ihre Handys in den Müll und benutzen wieder Telefonzellen? Liegt deins schon im Müll?

 

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Um es mit den Fantis abzuschließen...... Ist es normal, nur weil alles es tun?

Sorry, aber das könnte auch ein Vegetarier in sein abendliches Stoßgebet einbauen, weil er sich wünscht dass alle Menschen kein Fleisch mehr essen sollen.

„Normal“ ist kein wissenschaftlicher Begriff, er ist vielmehr eine Empfindung oder auch eine Strömung und im Fall der vielseitigen Nahrungsmittel ist es schlicht und ergreifend etwas an das sich die Gesellschaft gewöhnt hat.

Der Mensch ist ein Genußtier, dem kannst du nicht einfach alles in einer „God Will“ Mission wieder wegnehmen und ihm stattdessen einen Teller Hirsebrei hinstellen. So rum dreht sich die Welt einfach nicht, dass ist reines Wunschdenken. Zudem ist vieles was du dir im Bezug auf Industrielle Nahrung (-bzw. deren Wegfall) vorstellst bei 7 Milliarden Menschen schlicht und ergreifend nicht umsetzbar.  

Das was du willst ist im Grunde ein krampfhaftes rum reißen des Ruders und das auch noch entgegen jeder Hauptströmung. Wann war sowas jemals von Erfolg gekrönt? Natürlich sind auch einzelne wichtig die gegen den Strom schwimmen und irgendwann fängt umdenken ja immer an, aber letztendlich ist alles ein langwieriger Entwicklungsprozess der in vielen Möglichkeiten münden kann.

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TASS, vor 24 Minuten:

Die Logistik wird zwangsläufig immer aufwendiger? Eine Lebensmittelwirtschaft und Versorgung wie vor 200 Jahren wäre heute schon rechnerisch nicht mehr möglich?

 

Der Zusammenhang ist ganz einfach der, das  bei einer Vermehrung der Weltbevölkerung natürlich auch gleichzeitig eine Vermehrung im Bezug auf sämtlichen Versorgungsaufwand wie Lagerung, Herstellung & Co. statt findet. Nicht zu vergessen das heutzutage generell viel höhere Anforderungen an die Nahrung und deren Haltbarkeit gestellt wird und all das macht weitere Zusätze notwendig.    

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@ underdog 

Alter Schwede. Also im großen und ganzen habe ich meinen Teil ja schon gesagt. Underdog, erstmal schön das du dir die mühe für den neuen Thread gemacht hast. Allerdings habe ich das Gefühl das du andere Sichtweisen nur schwer akzeptieren kannst. Jetzt kommst du wieder mit dem Kommunsimus Vergleich, und schiebst auch noch die Smartphones mit ins Rennen. 

Da unterstellst du mir die Vogel Strauß Methode.....hmm komisch, die würde ich eher dir zuschieben. Denn ich bin ja dabei etwas zu verändern. Wenn auch nur in meinen begrenzten Freundes und Bekanntenkreis. Aber ich verwende meine Energie um etwas zu verbessern. Währen du deine Energie darauf verwendest mir weißmachen zu wollen ich hätte unrecht. Und auch das ist ein Problem. Keiner von uns beiden kleinen Lichtern hat recht, und keiner unrecht. Die Wahrheit liegt wohl dazwischen.

Zu den Smartphones kann ich nur das selbe sagen, wie zu der Ernährung. Einfach überlegen vor dem einkauf. Denn hier ist es ja nicht weniger absurd als im Supermarkt. Ich meine die Firmen haben es geschafft das Leute JEDES Jahr vor den Läden campieren, um ein marginal besseres Produkt zu bekommen. Und geben jedes Jahr hunderte Euros dafür aus. Was wiederum den Elektroschrott in die höhe schnellen lässt. Aber da haben WIR ja nichts mit zu tun. Die Reste wird schon irgend ein afrikanische Kind entsorgen. Und deshalb zählt auch hier, das wir es sind die für so ein ungleichgewicht verantwortlich sind. Ich mache da einfach nicht mit. Denn...ist es in Ordnung (ich weiß...auch kein wissenschaftlicher Begfriff) nur weil alle es tun? 

Dann kommt wieder dein Hirse Beispiel. Viel zu übertrieben. Es gibt nicht nur schwarz und weiß, nicht nur Hirse und Steak.

Das Zitat von Den Fantis habe ich in erster Linie genommen, weil du oft sagst, das irgendwas gut ist, weil viele es wollen. Das sehe ich nunmal nichtmal ansatzweise so. Denn damit kann man einfach alles vermeindlich begründen. Führt aber nicht dazu sein eigenes handeln zu überdenken. Wie soll man sich denn als Menschheit oder Gesellschaft weiterentwickeln, wenn die negativität der Dinge überwiegt?

Wie gesagt, mir geht es insgesamt darum ein wenig das Bewusstsein zu etablieren, das die Dinge die wir tun, nicht ohne folgen sind. Da zählt dann tatsächlich alles zu, nicht nur Ernährung oder Smartphones.

"Lösungen kommen erst mit der notwendigkeit"

Also wenn in zeiten von Fracking, Teersand, Krieg, Terror, Überbevölkerung, misswirtschaft, Bankenkrise, Ausbeutung von zB Afrika, Briefkastenfirmen, AfD, populistische Arschkrampen, keine Notwendigkeit besteht endlich mal etwas zu ändern, dann möchte ich nicht wissen, wann sie für dich besteht.

 

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Jetzt kommst du wieder mit dem Kommunsimus Vergleich, und schiebst auch noch die Smartphones mit ins Rennen. 

In beiden Fällen geht es rein nur ums Prinzip um etwas zu verdeutlichen.
Kommunismus scheiterte am Menschen, genauso wie verordnete Enthaltsamkeit am Menschen scheitern würde und das ist es ja was du im Fall der Nahrungsmittel von der 1. Welt verlangst.

 

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Da unterstellst du mir die Vogel Strauß Methode.....hmm komisch, die würde ich eher dir zuschieben. Denn ich bin ja dabei etwas zu verändern. Wenn auch nur in meinen begrenzten Freundes und Bekanntenkreis. Aber ich verwende meine Energie um etwas zu verbessern. Währen du deine Energie darauf verwendest mir weißmachen zu wollen ich hätte unrecht.

Ich mache dir nichts „weiß“, ich sage dir lediglich wie die Realität aussieht und wie Menschen sich verhalten.
Weder maße ich mir eine Lösung an, noch weiß ich wie die Zukunft aussieht und mit der „Vogel Strauß Methode“ ist gemeint das du Dinge wie Diagramme & Co. laut eigener Aussage sehenden Auges zur Seite schiebst.

 

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Und auch das ist ein Problem. Keiner von uns beiden kleinen Lichtern hat recht, und keiner unrecht. Die Wahrheit liegt wohl dazwischen.

Wie gesagt, ich habe lediglich gesagt wie die Dinge Momentan aussehen, du hingegen erklärst hingegen wie du sie gerne hättest. Das ist ein Unterschied.

 

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Zu den Smartphones kann ich nur das selbe sagen, wie zu der Ernährung. Einfach überlegen vor dem einkauf. Denn hier ist es ja nicht weniger absurd als im Supermarkt. Ich meine die Firmen haben es geschafft das Leute JEDES Jahr vor den Läden campieren, um ein marginal besseres Produkt zu bekommen. Und geben jedes Jahr hunderte Euros dafür aus. Was wiederum den Elektroschrott in die höhe schnellen lässt. Aber da haben WIR ja nichts mit zu tun. Die Reste wird schon irgend ein afrikanische Kind entsorgen. Und deshalb zählt auch hier, das wir es sind die für so ein ungleichgewicht verantwortlich sind. Ich mache da einfach nicht mit. Denn...ist es in Ordnung (ich weiß...auch kein wissenschaftlicher Begfriff) nur weil alle es tun? 

Siehst du, du hättest einfach nur gerne das sich die Leute so verhalten wie du es für richtig hältst, aber sie tun es nicht. Nochmal, die große Masse will die Situation so wie sie im Supermarkt herrscht, genauso wie sie jedes Jahr ein neues IPhone will. Ansonsten hätte Apple nicht den Umsatz einer kleinen Bananen Republik und Supermärkte würden nicht jährlich 20 Tonnen Lebensmittel weg schmeißen. Das ist einfach die Realität und da kann man noch so sehr dran rütteln und daran sind auch keine bösen Firmen schuld, sondern die menschliche Natur.

Natürlich ist das Verhalten der 1. Welt egoistisch, aber das war es schon immer. Wobei es es aber dennoch ein Umdenken im Laufe der Evolution geben kann, ansonsten würden hier ja immer noch Sklaven rum rennen.

 

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Dann kommt wieder dein Hirse Beispiel. Viel zu übertrieben. Es gibt nicht nur schwarz und weiß, nicht nur Hirse und Steak.

Ich habe es vereinfacht dargestellt weil es im Kern halt den Punkt trifft und du es ja auch mehr oder weniger in dem Kontext so erwähnt hattest: Zitat: " Dann kommt zum Teller Hirse auch Fleisch und Gemüse dazu......Fleisch halt nur nicht mehr so oft. "  :

Denn genau das ist es ja was dir vor schwebt, starker Verzicht. Derartiges konnte man aber noch nie erzwingen und so wie es aktuell aussieht wird es in absehbarer keine Zukunft auch keine natürliche Entwicklung in der Beziehung geben.

 

 

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Das Zitat von Den Fantis habe ich in erster Linie genommen, weil du oft sagst, das irgendwas gut ist, weil viele es wollen. Das sehe ich nunmal nichtmal ansatzweise so. Denn damit kann man einfach alles vermeindlich begründen. Führt aber nicht dazu sein eigenes handeln zu überdenken. Wie soll man sich denn als Menschheit oder Gesellschaft weiterentwickeln, wenn die negativität der Dinge überwiegt?

Ich sage doch nicht das das was viele wollen gleichzeitig auch gut ist, ich sage nur WIE sich viele verhalten und warum sie sich so verhalten. Eventuell ist dir schon aufgefallen das ich mit keiner Silbe an irgendeiner Stelle meine eigene Handlungsweise erwähnt habe.

 

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Wie gesagt, mir geht es insgesamt darum ein wenig das Bewusstsein zu etablieren, das die Dinge die wir tun, nicht ohne folgen sind. Da zählt dann tatsächlich alles zu, nicht nur Ernährung oder Smartphones.

Es gibt Dinge die lassen sich nicht auf die Art und Weise initialisieren und der Verzicht auf Spaß Elektronik gehört imo genauso dazu, wie der Verzicht auf einen Großteil des westlichen Supermarkt Sortiments. Kurzum, du kämpfst da schlicht gegen Windmühlen. Wenn sich in der Beziehung mal was ändert wird das jedenfalls nicht aus dem Grund passieren weil die Leute irgendwas hinterfragen, denn das könnten sie ohne Probleme schon jetzt tun. Besser sogar als jemals zuvor (-Internet sei dank). Macht aber nur (fast)keiner.

 

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Also wenn in zeiten von Fracking, Teersand, Krieg, Terror, Überbevölkerung, misswirtschaft, Bankenkrise, Ausbeutung von zB Afrika, Briefkastenfirmen, AfD, populistische Arschkrampen, keine Notwendigkeit besteht endlich mal etwas zu ändern, dann möchte ich nicht wissen, wann sie für dich besteht.

Ich denke wir sollten bei einem Thema bleiben und nicht auch noch die kompletten Probleme der Welt hinterher schieben...

Aber hier nochmals: Wie der Großteil der Bevölkerung eine Sache sieht und sich verhält steht halt auf einem ganz anderen Blatt als das was ein einzelner dazu meint. Wie gesagt, ich hab dazu gar kein eigenes Statement abgegeben und ich nehme mir auch nicht raus zu sagen wann wo was geändert werden muss.

 

bearbeitet von Underdog

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Ja also ich gebs auf. Ich weiß nicht was ich noch sagen soll. Wie die Realität aussieht brauchst du mir nicht zu erklären, das weiß ich selber...das ist ja das traurige, und der Grund warum ich tue, was ich tue.

Da du diese Denkanstöße so auseinanderpflückst und irgendwie auf alles eine Antwort zu haben scheinst, kommt es mir einfach so vor das du nur argumentierst um des argumentierens Willen. Und da ist mir die Zeit zu schade für.

Aber eins verstehe ich nicht.  Wenn du schon deine eigene Meinung nicht mit in so eine Diskussion mit einfließen lässt, dann frage ich mich schon was deine Intention ist. Ehrlich, ich komme leider nur auf Ego-Politur, oder das du mir einen reinlabern willst. No offense...Aber ich werde ebend echt nicht schlau aus dir.

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Spud, vor 1 Stunde:

Ja also ich gebs auf. Ich weiß nicht was ich noch sagen soll.
Wie die Realität aussieht brauchst du mir nicht zu erklären, das weiß ich selber...das ist ja das traurige, und der Grund warum ich tue, was ich tue.

Das Problem ist was du nicht gesagt hast.
Du hast bisher nur gesagt wie du die Welt gerne hättest, aber nicht wie das zu bewerkstelligen sein soll. Deine Grundsatz Aussage zu Beginn ist ja nach wie vor die, das du 7 Milliarden Menschen ohne die Industrie und deren Zusätze ernähren willst und das ist in meinen Augen schlicht und ergreifend eine unsinnige Vorstellung und die konntest du auch zu keiner Zeit entkräften.

Es scheitert in meinen Augen erstens an der technischen Durchführbarkeit, hinsichtlich den Anforderungen die an die Nahrung für eine solche Masse gestellt wird und zweitens an den Menschen selber, da diese einfach nicht bereit sind in größerem Umfang auf etwas zu verzichten. Einfacher kann ich das jetzt nicht schreiben.

 

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Da du diese Denkanstöße so auseinanderpflückst und irgendwie auf alles eine Antwort zu haben scheinst, kommt es mir einfach so vor das du nur argumentierst um des argumentierens Willen. Und da ist mir die Zeit zu schade für.

Ich kann auf komplexe Vorstellungen nicht mit einem Satz antworten und deine Denkanstöße halte ich ehrlich gesagt für Wunschdenken.  

 

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Aber eins verstehe ich nicht.  Wenn du schon deine eigene Meinung nicht mit in so eine Diskussion mit einfließen lässt, dann frage ich mich schon was deine Intention ist. Ehrlich, ich komme leider nur auf Ego-Politur, oder das du mir einen reinlabern willst. No offense...Aber ich werde ebend echt nicht schlau aus dir.

Meine Meinung ist das deine Vorstellung der menschlichen Nahrungskette nicht funktioniert. Weder in der Theorie, noch in der Praxis und was mich angeht, so bin ich Teil des Problems und wie schon zum wiederholten mal gesagt, maße ich mir auch keine Lösung dazu an, daher wirst du auch von mir keine dazu finden. Auch schade das du mein detailliertes Eingehen auf deine Antworten offenbar als Angriff wertest, wir scheinen wohl unterschiedliche Vorstellungen von einer Diskussion zu haben.  

Kurz genug jetzt?

 

 

bearbeitet von Underdog

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Guest buschhans

Die besten Lebensmittel sind die unbehandelten naturbelassenen Lebensmittel. Jeder Zusatzstoff ersetzt nur einen hochwertugen Naturstoff. Wenn ihr euch was gutes tun wollt und zu Faul seid frisches Gemüse oder Obst zu schnippeln, dann könnt ihr auch bedenkenlos zu Tiefkühl Obst und Gemüse greifen. Das ist von der Qualität ähnlich. Wenn ihr einen Jogurth mit frucht wollt, dann macht ihn besser selber. Dann wißt ihr das keine künstlichen Zucker, Aromastoffe weiß der Geier dazu kommt.

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Seitenlanges geblubber von uns beiden, und da ist er, des Pudels Kern.

Quote

Meine Meinung ist das deine Vorstellung der menschlichen Nahrungskette nicht funktioniert.

Du glaubst es sei unmöglich, und ich sage, das ich es mir vorstellen kann.

Und richtig, ich kann dir natürlich nicht beweisen das es funktionieren würde. Wie auch. Aber um ehrlich zu sein, du kannst mir auch nicht das Gegenteil beweisen. Denn außer das wir viele, und anscheinend viele dumme, Leute sind, denen es egal ist, was ihr handeln verursacht, hab ich jetzt noch keinen Beweis bei dir finden können.

Und natürlich ist bei mir Wunschdenken dabei, das die Leute mal aufwachen. Was ist so schlimm daran? Denn was soll denn die alternative sein. Das ich mich zurückziehe und Depressionen bekomme, weil die Welt um mich rum so ungerecht ist?

Das wird halt nicht passieren, weil ich meine Welt in der ich lebe selber mitgestalte, und dazu gehört halt zu allererst alles zu hinterfragen, incl mich selber. Deshalb versuche ich so bewusst zu handeln, wie es mir möglich ist. Und ich würde mir wünschen, das das mehr Leute machen würden. Denn dann bräuchten wir diese Diskussion nicht führen.

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Spud, vor 47 Minuten:

 

Du glaubst es sei unmöglich, und ich sage, das ich es mir vorstellen kann.

 

Dann sag doch mal wie?

 

Underdog hat schon recht (auch wenn ich das jetzt ungern gesagt habe :P ). Du kannst die Menschheit nicht mit rein biologischer Nahrung ernähren.
1. Ist das schon gar nicht möglich da es mit biologischem Anbau und Haltung von Gemüse, Getreide und Schlachtvieh, du nie auf die Erträge kommst die ausreichend wären um auch nur die Hälfte der Weltbevölkerung zu ernähren. Der Artikel ist schon älter, aber zeigt dir genau was los ist:

http://www.animal-health-online.de/lme/2012/03/08/minus-20-okolandbau-bei-hektarertragen-deutlich-unterlegen-erheblich-zweifel-an-zukunftsfahigkeit/7192/

2. Wie willst du die ganzen Nahrungsmittel dann ohne Behandlung oder Zusatzstoffe transportieren? Kühlkette? Zu teuer, zu aufwendig, frisst zu viel Energie. Vor Ort anbauen lassen? Dann verhungern dir wohl ein paar Millionen.

3. Öko-Lebensmittel sind Luxusgut des Westens. Auch hier hat Underdog recht. Ich kann mir es momentan nicht leisten zum Bäcker meines Vertrauens zu gehen und für die Woche Backwaren einzukaufen. Da wäre ich leider schon so viel los, dass ich mir für die Woche nichts anderes mehr an Nahrungsmittel kaufen könnte. Also kann ich (sowie ein Großteil unserer Mitmenschen eben auch) nur ins Fach im Supermarkt gehen. Da kosten die Brötchen halt mal 1/4, enthalten aber ein paar andere Chemische Stoffe. You get what you pay for.

 

Und btw: Wie du dich an den exemplarischen Beispielen von Underdog, wie dem Smartphone-Beispiel, echauffiert hast, war schon etwas peinlich *lol*

 

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Ich werde jetzt nicht alles wiederholen, was ich schon in den kurz gemeldet Thread geschrieben habe.

Wenn es dich interessiert, habe ich da schonmal beschrieben wie man, auch ohne viel Geld Bio und Vollwert leben kann. Vorausgesetzt das du etwas arbeit investierst.

Ironischerweise lebe ich immer dann am gesündesten, wenn ich weniger Geld zur Verfügung habe, ganz einfach weil ich mir genau überlege was ich brauche. Und das ist dann auch min. zu 80% Bio. Wie gesagt, wenn einem gesundes Essen wichtig ist, kann man auch mit wenig Geld gut klarkommen.

Und dann zu deinem Quote....da sage ich doch schon..."das ich es mir vorstellen kann", und nicht "das ist so".

Natürlich kann ich keinen vollständigen 25 Jahresplan aufstellen, um zu garantieren das es klappt. Aber das möcht ich doch auch gar nicht.

 

Zu deinem "Wie"

Um den Welthunger schonmal ein wenig in den Griff zu kriegen, könnte man ja schonmal mit dem Fleischkonsum anfangen.

http://www.erkenne-den-zusammenhang.de

http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-08/fleisch-konsum-ressourcen

 

Dann könnten wir aufhören billige Hühnerreste nach Afrika zu exportieren, die dafür sorgen, das Hühnerbauern in der xten Generation die Lebensgrundlage entzogen wird. Und dies ist nur ein Beispiel. Das passiert mit anderne Lebensmitteln in anderen Ländern genauso.

https://www.greenpeace-magazin.de/das-globale-huhn

 

Dann könnte man auch mal überlegen, das wir ja viele Lebensmittel einfach entwerten, indem wir aus nem gewachsenen Korn wieder irgendwas ungesundes produzieren. Wir entziehen durch Ultrahocherhitzung, Konservierungsstoffen und übersüßung mit all diesen Maßnahmen also praktisch den Wert und die Wirkung, die in natürlichen Lebensmitteln steckt. Das ist schon nicht mehr ironisch, das ist einfach dumm.

Denn wenn man das mal weiter spinnt, kostet eine gesündere Gesellschaft halt auch weniger, weil sie nicht so oft Krank wird.

Wo kommen denn unsere Volkskrankheiten wie Krebs, Zucker, Übergewicht, Bluthochdruck  her?

Zu einem großen Teil liegt dies doch nachweislich an unserer Ernährung und an bewegungsmangel. Also auch hier wieder Sachen, die man wenn man wollte, ganz einfach ändern kann.....wenn man will.

 

Das ist sicherlich nicht des kompletten Rätsels Lösung, wäre aber ein gewaltiger Schritt in die richtige Richtung. Und auch wenn ich mir langsam wie ein Papagei vorkomme....die Leute müssen das wollen.

Und wenn nur eine der Dinge umgesetzt wird, können sich dadurch wieder viele neue Möglichkeiten ergeben.

 

Dein zweiter Punkt  "da verhungern dann wohl Millionen" ....ist halt auch nur ne Vermutung. Nur weil ihr es euch nicht vorstellen könnt, ist es nicht unmöglich. 

Mit der oben erwähnten Maßnahme bräuchte man ja nur noch einen wesentlich kleineren Teil zu exportieren, einfach weil sich dritte Welt Länder wieder aus eigener Kraft ernähren könnten, zumindest mehr als momentan.

Und lokal könnte duch kurze Wege auf viele Inhaltsstoffe verzichtet werden.

 

Und wenn du meinst, das ich mich peinlich über Smartphones echauffiert habe, kann ich damit leben.

Ich habe damit nur verdeutlicht, das wir nicht nur beim Thema Ernährung auf min. einem Auge blind sind. Wir ignorieren einfach die auswirkung unseres handelns.

https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/ausgemustert-wie-elektroschrott-die-aermsten-vergiftet

http://www.planet-wissen.de/kultur/afrika/ghana/pwiegiftigerelektromuell100.html

 

 

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Spud, vor 4 Stunden:

Seitenlanges geblubber von uns beiden, und da ist er, des Pudels Kern.:
"Meine Meinung ist das deine Vorstellung der menschlichen Nahrungskette nicht funktioniert."

Warum bitte „geblubber“ und was sollen diese Anfeindungen überhaupt?
Ich geb mir die Mühe hier umfangreich zu antworten und du kommst mir hier mit so einer CS Go Rhetorik…. Dann mach ich das nächste mal einfach einen Thread zu einem Thema auf und dann schreibst du da "Ja" rein und ich "Nein" und das wars. Soll das so laufen? :mellow: 

Abgesehen davon, das ich glaube das deine Vorstellung nicht funktioniert war ab meinem ersten Kommentar im "kurz gemeldet Thread" klar, dass wirst du hoffentlich nicht erst jetzt bemerkt haben.

 

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Du glaubst es sei unmöglich, und ich sage, das ich es mir vorstellen kann. 
Und richtig, ich kann dir natürlich nicht beweisen das es funktionieren würde. Wie auch. Aber um ehrlich zu sein, du kannst mir auch nicht das Gegenteil beweisen.

Mir geben schlicht und ergreifend Tatschen und die Entwicklung "recht" und das schon seit ~100 Jahren aufwärts.
Es gibt aber absolut kein Anzeichen dafür das es plötzlich eine Rückentwicklung hin zu deiner propagierten "Nahrungsmittel ohne Zusatzstoffe Welt"  gibt und sofern die Weltbevölkerung nicht vorhat sich um 2/3 zu reduzieren wird das auch nicht passieren. Ich hab also ganz im Gegensatz zu dir nicht nur eine Vorstellung von etwas das ich noch groß beweisen müsste. 

Was uns dann hierhin führt:

 

Quote

Und natürlich ist bei mir Wunschdenken dabei, das die Leute mal aufwachen. Was ist so schlimm daran? Denn was soll denn die alternative sein. Das ich mich zurückziehe und Depressionen bekomme, weil die Welt um mich rum so ungerecht ist?

Das wird halt nicht passieren, weil ich meine Welt in der ich lebe selber mitgestalte, und dazu gehört halt zu allererst alles zu hinterfragen, incl mich selber. Deshalb versuche ich so bewusst zu handeln, wie es mir möglich ist. Und ich würde mir wünschen, das das mehr Leute machen würden. Denn dann bräuchten wir diese Diskussion nicht führen.

Du hast dich natürlich auch in eine schwierige Ausgangslage versetzt.
Ist so ähnlich als wenn du sagen würdest das der Weltfrieden nötig UND machbar ist. Denn während ich bequem aus der Opposition heraus dagegen argumentieren kann und einfach auf Erfahrungswerte der Vergangenheit und der aktuellen Entwicklung zurückgreife, musst du in gewisser Weise etwas aufzeigen und beweisen das es nicht gibt und das ist für einzelne Personen so oder so idR unmöglich, ganz besonders dann wenn es um globale Fragen geht auf die selbst Wirtschaftsprofessoren keine Antworten kennen. Aber in diese Defensive hast du dich halt selber gesetzt und da muss man einfach ein dickes Fell für haben. 

Vielleicht hast du ja auch wirklich nur einen falschen Ansatz gewählt, denn das Hauptproblem ist halt das du von Anfang an behauptet hast das man keine Industriellen Zusätze benötigt und das war halt zweifelsohne etwas zu hoch gegriffen und hat dich leicht angreifbar gemacht und ja, eine Diskussion auf dieser Basis ist für mich auch immer auch ein Schlagabtausch wo es vor allem um harte Fakten geht.

Ein Standpunkt in Form von „I have a Dream“ wäre hingegen etwas über das sich eventuell weitaus entspannter hätte diskutieren lassen, allerdings hätte ich dafür vermutlich keinen extra Thread aufgemacht. ;-)

 

----

Cpl.Basti, vor 3 Stunden:

Underdog hat schon recht (auch wenn ich das jetzt ungern gesagt habe :P ).

Danke...Hmm, Hey Moment! Wie darf ich denn das jetzt verstehen? ^ Ich erwarte Bedingungslose Liebe! :ugly:

bearbeitet von Underdog

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Abgefahren, das du, der doch so differenziert ist, sich angegriffen fühlt , wenn ich uns auf die selbe Stufe stelle, und von UNSEREM geblubber rede. Damit wollte ich ironisch daruf hinweisen, das sich unsere Diskussion etwas in die länge zieht. Aber gut, sieh das wie du willst.

Und interessant ist auch, das ich im Folgebeitrag jetzt mal ein paar Punkte, die man ändern könnte aufgezählt habe, du dazu aber nichts zu sagen hast.

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Vielleicht hast du ja auch wirklich nur einen falschen Ansatz gewählt, denn das Hauptproblem ist halt das du von Anfang an behauptet hast das man keine Industriellen Zusätze benötigt und das war halt zweifelsohne etwas zu hoch gegriffen

Mag sein, dann streiche "die gesamte Welt ohne Konservierungsstoffe zu ernähren" , durch "einen großen Teil der Weltbevölkerung".

Gehts dir damit besser? Habe ich jetzt mehr, oder weniger recht mit den Dingen die ich wiedergegeben habe, um diese Stoffe wenigsten so gut es geht zu verringern? Meine Güte das war eine Theorie um etwas zu verbessern...mehr nicht. 

anscheinend ist die Angst zu groß auf etwas verzichten zu müssen.

Aber die Tatsache bleibt doch, das wir zuviel und zu unbedacht den ganzen Glutamatbrei in uns reinstopfen. Und darum geht es mir die ganze Zeit. Um gesunde Ernährung.

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Spud, vor 3 Stunden:

Und interessant ist auch, das ich im Folgebeitrag jetzt mal ein paar Punkte, die man ändern könnte aufgezählt habe, du dazu aber nichts zu sagen hast.

Mag sein, dann streiche "die gesamte Welt ohne Konservierungsstoffe zu ernähren" , durch "einen großen Teil der Weltbevölkerung".

Gehts dir damit besser? Habe ich jetzt mehr, oder weniger recht mit den Dingen die ich wiedergegeben habe, um diese Stoffe wenigsten so gut es geht zu verringern? Meine Güte das war eine Theorie um etwas zu verbessern...mehr nicht. 

anscheinend ist die Angst zu groß auf etwas verzichten zu müssen.

Nein, damit liegst du imo immer noch meilenweit daneben.
Auch „nur“ einen großen Teil der Weltbevölkerung kann man nicht ohne die Nahrungsmittelindustrie und deren Zusätze versorgen. (Aka: Konservierungsstoffe, Dünger, Pestizide, Genmanipulation, Aromastoffe, etc.pp) und deine Lösungen laufen wieder auf reines "wollen" hinaus und das funktioniert in der Form halt nicht.

Du kommst leider oft wie so ein Vegetarier rüber der den Planeten retten will indem er andere vom Verzicht auf Fleisch überzeugen will. Deshalb hab ich auch nicht viel zu deinen Punkten zu sagen, denn die gabs überall schon mal in der Form zu lesen. Zudem sprichst du jetzt schon Geopolitische Themen der dritten Welt an die mit noch ganz anderen Dingen Zusammenhängen und die haben weniger was mit Nahrung zu tun.

Abgesehen davon entkräftet nichts davon die These das sich 7 Milliarden Menschen in irgendeiner Form langfristig ohne Industrielle Nahrungsmittelzusätze versorgen lassen, die unter anderem Nahrung zig mal haltbarer machen und die Anforderung an die Lagerung generell verringern. 

 

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Aber die Tatsache bleibt doch, das wir zuviel und zu unbedacht den ganzen Glutamatbrei in uns reinstopfen. Und darum geht es mir die ganze Zeit. Um gesunde Ernährung.

Die Asiaten „stopfen“ sich schon seit 100 Jahren  mit Glutamat voll und die gehören mit zu den gesündesten Menschen überhaupt. Abgesehen davon ist Glutamat (-wie vieles) in Maßen absolut unproblematisch. Diese Panikmache mit dem Glutamat ist noch ein Überbleibsel aus den 80er Jahren. Ich fürchte unter "gesunder Ernährung" verstehe ich auch in dem Punkt was ganz anderes als du.

Viel wichtiger ist vielmehr generell eine gesunde Lebensweise. Inkl. Sport, Bewegung, Nichtrauchen, nicht zu viel saufen, nicht zu viel fettiges fressen...Dann kann man auch problemlos hin und wieder das nutzen was du vermutlich sofort als "ungesunde Lebensmittel" verteufeln würdest.

 

Quote

Abgefahren, das du, der doch so differenziert ist, sich angegriffen fühlt , wenn ich uns auf die selbe Stufe stelle, und von UNSEREM geblubber rede. Damit wollte ich ironisch daruf hinweisen, das sich unsere Diskussion etwas in die länge zieht. Aber gut, sieh das wie du willst.

Du kannst deine Kommentare ja gerne als "geblubber" abtun, aber wenn du das gleichzeitig mit meinen machst ändert das nichts an der Aussage. Wobei ich zugegebenermaßen das „unser“ überlesen hatte was das abmildert. Allerdings bin ich kein Idiot der nicht sofort erkennt wenn jemand bewusst gereizte Töne anschlägt und/oder die Stimmung kippt.

PS: Ach ja, um auch mal meine eigene Topic Frage zu beantworten.: Beides 

bearbeitet von Underdog

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Ohne jemanden angreifen zu wollen, aber Spud klingt irgendwie wie nen Linkgrünversiffter Baumkuschler :ugly: 

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Er hat ja irgendwo die richtige Einstellung zu der Sache, denn niemand hätte was gegen komplett natürliche Nahrung.
Allerdings wollen manche damit halt auch etwas mit dem Kopf durch die Wand und beachten wichtige Dinge nicht, die entweder direkt und/oder vor allem indirekt oft damit zusammenhängen.

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