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Geschrieben

das wird noch schlimmer als in amerika

die zeigen auch jeden wegen dem grössten mist an

Geschrieben

Microsoft: DirectX 10 nur für Windows Vista

Microsoft hat eine neue Version des DirectX-SDKs veröffentlicht, deren Dokumentation das Gerücht bestätigt, dass DirectX 10 nur unter Windows Vista laufen wird, nicht unter Windows XP. Das SDK (Software Developer's Kit) selbst setzt Vista voraus, und eine PowerPoint-Präsentation (26 MByte) bestätigt, dass die API von DirectX 10 nur unter Windows Vista und nur für Grafikkarten mit WDDM-Treibern (Windows Vista Display Driver Model, vormals LDDM) zur Verfügung steht.

DirectX 10 soll Programmierern die Arbeit deutlich erleichtern und Erweiterungen wie Shader 4.0 bringen. Erste DX10-fähige Grafikkarten wollen ATI und Nvidia wohl noch dieses Jahr vorstellen, sodass diese bis zur offiziellen Vorstellung von Vista im Januar 2007 nur mit der immerhin öffentlichen Beta-Version auszureizen sind. Eine API zum Ansteuern der Physik-Prozessoren wie Ageias PhysX-Chip oder einer per Havok FX umgewidmeten zweiten Grafikkarte (Nivida SLI oder ATIs CrossFire) wird DirectX 10 laut ATI noch nicht bieten, sodass die Spiele-Hersteller vor dem Problem stehen, ihre Titel für zwei Plattformen (DirectX 9 und 10) sowie mit Unterstützung für mehrere Physik-APIs zu programmieren ? und vielleicht für Mac OS X, Linux sowie einige Spielkonsolen. Bei der gleichzeitigen Unterstützung der XBOX 360 greift Microsoft den Entwicklern immerhin etwas unter die Arme. Erste Spiele mit DirectX-10-Unterstützung sollen Anfang nächsten Jahres erscheinen. Doch weil die Spiele-Hersteller ihre Titel auch einem breiten Publikum verkaufen wollen, werden Spiele, die ausschließlich auf DirectX 10 laufen und damit Windows Vista voraussetzen, wohl noch länger die Ausnahme bleiben.

PPT

Quelle

Geschrieben

Und nochmal Killerspiele

http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,422223,00.html

GEWALT-DEBATTE

Minister fordert Verbot von "Killerspielen"

Von Christian Stöcker

Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann will gewalttätige Computer- und Videospiele verbieten. Er traue der Selbstkontrolle der Softwarehersteller nicht, so der CDU-Politiker. Wissenschaftliche Erkenntnisse lässt er nicht gelten.

"Ich habe meine Zweifel, ob die Selbstkontrolle funktioniert", sagte Schünemann. Er könne den wissenschaftlichen Streit darüber, ob die sogenannten "Killerspiele" langfristige Auswirkungen auf das Verhalten von Jugendlichen haben, nicht nachvollziehen. "Wir dürfen nicht warten, bis spektakuläre Einzelfälle von jugendlichen Amokläufern - wie 2002 in Erfurt - zu Opfern führen, sondern müssen präventiv handeln", betonte der Minister. In der Tat herrscht in der Forschergemeinde kein Konsens darüber, ob Computer- und Videospiele Jugendliche zu Gewalttätern machen können oder nicht.

Auf Nachfrage von SPIEGEL ONLINE erklärt Schünemann, für welchen Bereich er wissenschaftliche Belege für eine solche Wirkung für überflüssig hält, etwa für "Spiele, in denen man Frauen verstümmeln kann". Er wolle damit aber nicht sagen, dass solche Spiele von der USK durchgewinkt würden, "das hat damit nichts zu tun". Er möchte also Spiele verbieten, die in Deutschland ohnehin nicht verkauft werden und andererseits der USK stärker auf die Finger sehen, man müsse "von Zeit zu Zeit kontrollieren, ob die das vernünftig machen."

Für extreme Gewaltdarstellungen müsse es jedenfalls ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot geben. Schünemann zieht hier die in diesem Zusammenhang inzwischen häufig bemühte Parallele zur Kinderpornografie. Diese wie jene könnten auch durch ein entsprechendes Gesetz nicht vollkommen eingedämmt werden, weil das Internet als Verbreitungsweg schwer zu kontrollieren ist.

Die Frage jedoch, wo die Grenze zur nicht mehr wissenschaftlich zu verdammenden Gewalt gezogen wird, ist damit nicht beantwortet. Es werde wohl auch in Zukunft "einen Graubereich geben", so der Minister. Tatsächlich ist Deutschland im internationalen Vergleich eines der Länder mit den strengsten Regeln, was die Jugendfreigabe angeht. Was hier nicht freigegeben wird, kommt üblicherweise auch nicht in den Handel.

Defizite sieht Schünemann dennoch weniger bei Film und Fernsehen als der Kontrolle von Videospielen. "Der Jugendschutz muss in diesem Bereich deutlich verbessert werden", so der Minister. Die bisherige Selbstkontrolle der Softwarehersteller (USK) sei für den Jugendschutz unzureichend. Er selbst sei zwar "kein Experte", man habe ihm jedoch Fälle vorgelegt, in denen Spiele durch minimale Modifikationen von "keine Kennzeichnung" auf verkaufsfähige Einstufungen heruntergerutscht seien. Konkret nennt er "Hitman: Contracts", ein Spiel, in dem der Spieler einen Berufskiller verkörpert. Das Spiel wurde von der USK mit der Einstufung "keine Jugendfreigabe" versehen. Zwar wurde ein anderes, fünf Jahre altes Spiel derselben Serie in Deutschland indiziert - "Hitman: Contracts" jedoch habe neu geprüft werden müssen und dabei sei man zu dieser Bewertung gekommen, so die USK.

Außerdem, so Schünemann weiter, spielten inzwischen Millionen von Leuten online, und das würde noch zunehmen, das sei problematisch. Dass das populärste Onlinespiel "World of Warcraft" jedoch ein gewaltverherrlichendes Spiel sei, wolle er damit nicht sagen. Ein gewaltverherrlichendes Onlinespiel kann Schünemann aus dem Stand nicht nennen. Inspiriert hätten ihn zu dem Vorstoß Recherchen des ZDF-Magazins "Frontal 21".

Zu wenige harte Einstufungen?

Die Ansicht, dass die USK ihre Arbeit nicht tut, untermauert Schünemann quantitativ: Seiner Ansicht nach stuft das Kontrollgremium einfach nicht genügend Spiele als und macht sich damit unglaubwürdig. Die Selbstkontroll-Organisation habe bislang 3500 Spiele geprüft und dabei nur die Verbreitung von 23 untersagt.

Woher Schünemann seine Zahlen habe, sei ihr nicht klar, sagt USK-Vorsitzende Christine Schulz. Man habe insgesamt über 15.000 Spiele geprüft und bei 91 davon das Urteil "keine Kennzeichnung" verhängt, das üblicherweise dazu führt, dass ein Spiel nicht in den Handel kommt. 40 Spiele erhielten diese Einstufung allein im vergangenen Jahr. Verbreitungsverbote könne ohnehin nur die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien aussprechen, nicht die USK. Minister Schünemanns Einschätzungen, so Schulz, "beruhen möglicherweise auf Missverständnissen".

Die Altersfreigabe erfolge seit April 2003 auf der Grundlage des Jugendschutzgesetzes, alle Vorgaben würden streng beachtet. Und: "Auf die Einhaltung der Regeln in den Prüfgremien achtet nicht zuletzt der Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden, der die Freigaben erteilt." Man sei gern bereit, den Unions-Innenministern die rechtlichen Grundlagen der Einstufungen erneut zu erläutern. Zuständig für den Jugendschutz seien aber ohnehin Jugend-, nicht Innenminister.

Mitstreiter für seinen Kurs will Schünemann offenbar in Bayern finden. Der bayrische Innenminister Günther Beckstein ist seit Jahren ein erbitterter Gegner gewalthaltiger Spiele und gilt auch als Urheber des Begriffs "Killerspiele". Laut Schünemann befasst sich derzeit eine Arbeitsgruppe der Länder unter Führung Bayerns mit den Verbotsplänen. Niedersachsen dringe darauf, dass auf der Konferenz der Innenminister im Herbst eine bundesweit gültige Regelung angemahnt wird, sagt Schünemann.

Auch im Koalitionsvertrag von Union und SPD im Bund steht übrigens die Forderung nach einem Verbot von "Killerspielen". Man war sich allerdings auch da von Beginn an nicht einig, was das eigentlich sein soll. In ursprünglichen Deutungen des Begriffs durch die Union war von in der Realität mit Spielzeugwaffen ausgetragenen Spielen wie "Gotcha" und "Laserdome" die Rede gewesen.

Geschrieben

Ich glaube, ich werde mal wieder mehr MEC spielen:

Was kommt danach?

"Keine Chance!" Das wollte man der Welt nachdrücklich vor Augen führen. Ein Land, das die Propaganda als "bis an die Zähne bewaffnet" aufgepumpt hatte, wird von einem relativ kleinen Truppenkontingent in wenige Wochen überrannt, fertig gemacht und dort nach den Vorgaben der Sieger eine neue, "demokratische" Regierung eingerichtet. So würde es jedem gehen, der es wagen sollte, aus der Reihe zu tanzen.

Statt dessen zieht sich der Krieg im Irak über Jahre hin, werden immer neue Truppen und vor allem immer neue Zahlungen benötigt und das Land versinkt in Bürgerkrieg und Chaos. Selbst das, was zuhause immer funktioniert hat, die Medien-Propaganda scheint dort nichts zu fruchten. Zum Beispiel ließ die Lincoln Group, eine privatisierte Abteilung der "Information Troops" Artikel, die potemkinsche Bilder der Wiederaufbauleistungen der USA zeichneten und Widerstandskämpfer verleumdeten, als redaktionelle Beiträge in den irakischen Tageszeitungen u.a. in Addustour und Al Mutamar erschienen und bezahlte dafür rund 1500 US$ pro Artikel (nach Los Angeles Times und FT vom 30.11.2005). Was haben sie gebracht? Nicht einmal die eingesetzte "demokratische" Regierung spurt, wie sie soll. Kein Wunder, daß "The American People", wie sich der Auftraggeber gerne nennen läßt, ungeduldig wird. So hatte man nicht gewettet.

Senator John Kerry ließ am 30.11. verlauten: "General Casey hat sehr deutlich gesagt, es ist die Anwesenheit der massiven Amerikanischen Streitkräfte vor Ort, die die Aufstände nähren und es für die Iraker (die eingesetzte Regierung) schwieriger machen, die Verantwortung selbst zu übernehmen, schon weil sie es nicht müssen." Und Senator Jack Reed: "Mehr als eine Rede ist nötig, um den Glaubwürdigkeitsverlust wett zu machen, unter dem der Präsident hinsichtlich Irak leidet, "The American people" hungert nach Führung und einer klaren Abschätzung, wie es weitergehen soll. Erst kürzlich haben die Vereinigten Staaten auf Grundlage beider Parteien, haben 79 Senatoren übereinstimmend ein Konzept verlangt, ein stimmiges, detailliertes Konzept für das weitere Vorgehen. Die heutige Rede (des Präsidenten vor der Marine-Akademie in Annapolis am 30.11.) bot - wie ich meine kein solches Konzept. Ich war enttäuscht..."

Kurz: Die Irak-Show war ein Schlag ins Wasser. Zur Schadensbegrenzung vor der Weltöffentlichkeit und damit die Show nicht nach hinten losgeht, muß einer verantwortlich gemacht, muß eine Figur geopfert werden. Der US-Präsident als Symbol der Demokratie schlechthin eignet sich dazu nicht. Der ehemalige Vizeverteidigungsminister Wolfowitz hat sich rechtzeitig aus dem Staub und an die Spitze der Weltbank davon gemacht, bleibt neben dem Verteidigungsminister noch der Vizepräsident. Vor allem letzterer hatte, wie erst jetzt in den Medien gezeigt werden darf, trotz vorliegender besserer Geheimdienstinformationen (seit 7.9.2001) die Öffentlichkeit und die politischen Gremien über den Waffenbesitz der Iraker, ihre Zusammenarbeit mit Terroristen, ihre Verwicklung in die Anschläge vom 11.9.2001 immer wieder belogen. Er begann damit am 9. Dez 2001 (in "Meet the Press") und wiederholte das gleiche noch am 9. Januar 2004 (im Interview mit Rocky Mountain News). Dort sagte er z.B.: "Wir wissen aus Verhören von Gefangenen in Guantanamo, daß al Qaida Personen nach Baghdad geschickt hat, um sie in der Technologie chemischer und biologischer Waffen ausbilden zu lassen".

Offensichtlich lieferten die US-Verhörmethoden Erkenntnisse, die den gründlichen Recherchen der ubiquitären US-Geheimdienste widersprachen. Das könnte an den von Cheney und Bush so vehement befürworteten Verhör-Methoden gelegen haben. (Sie waren, wie sich nun herausstellt, wohl auch dem Kronzeugen von Staatsanwalt Mehlis, Husam Taher Husam al-Turki, neben Bestechungsgeldern angedroht worden, damit Mehlis seinen Auftraggebern im Falle Hariris, aus aktuellem Anlaß die gewünschten Täterbelege weiterreichen konnte, wie er es schon im Fall der Berliner Bar La Belle getan hatte. Ein armer Mohr, dieser Mehlis, aber er muß nicht gehen!

Es sieht - wenn man auf die Medien-Hatz, die drüben auf breiter Front plötzlich gegen Cheney losgebrochen ist, etwas geben kann - so aus, als würde der Vize geopfert. Sein Herzleiden, das die Medien unüberhörbar herumposaunen, dürfte das Opfer unproblematisch ermöglichen und die demokratische Welt wieder in Ordnung bringen.

Anders herum geht es in Deutschland zu. Hier wird zuerst die Regierung ausgewechselt und dann erst die Katze aus dem Sack gelassen. Das mag an der strahlenden Gesundheit der betroffenen Polit-Figuren gelegen haben oder an ihrer besonderen Auftragslage. Jedenfalls entdeckt die FAZ am 29.11. plötzlich, daß Berlin einmal eine Industriestadt war, dort nun aber bald der letzte Produktionsbetrieb wird schließen müssen. Bei der Wiedervereinigung vor 15 Jahres gab es in Berlin 400.000 Industriearbeiter, von denen Anfang dieses Jahres nur noch rund 100.000 übrig waren. Von denen sind allein im Jahr 2005 weitere 32.000 eingespart worden. Welcher Maßgebliche braucht schon Industrie-Produkte, wenn sich's von Finanz-"Produkten" so gut leben läßt?

Einer der Gründe für die Demontage lag in der Energiepolitik, welche die Rot-Grünen mit Hilfe der Medienverblödung in Deutschland haben durchsetzen und sogar in die große Koalition hinüberretten können: Windmühlen statt Kernkraftwerke. Jetzt, nach dem die Regierung "ihren Dienst getan" hat, geht ihre Rechnung auf. Die Strompreise haben sich an der Leipziger Strombörse seit Beginn der Koalitionsverhandlungen nahezu verdreifacht. Die Industrie jault auf. Aber was hatte sie getan, als die rot-grüne Regierung den Ausstieg aus der Industriegesellschaft gepredigt, ihre ruinöse Energiepolitik durchgesetzt und den Handel mit CO2-Derivaten eingeführt hat? Sie hat, wie immer, nur aus falschverstandener Loyalität die Hand auf- und das Maul geschlossen gehalten, und sie hat die als "geistige Terroristen" beschimpft, die wie der Spatz auf die logischen Folgen dieser Politik hingewiesen haben: Güterverknappung zwecks ihrer marktwirtschaftlichen Preiserhöhung.

Als Handsalbe bekam die Industrie das Zugeständnis, Kernkraftwerke wenigstens 32 Jahre betreiben zu dürfen (in den USA sind es inzwischen 60 Jahre) und zusätzlich noch den Haftungsausschluß der AVBEltV (Allgemeine Versorgungsbedingungen der Elektrizitätswirtschaftunternehmen). Die Versorgungsunternehmen haften nicht mehr für die Stromversorgung. Flugs waren die Notstromaggregate entsorgt und die zugehörige Belegschaft entlassen. Fällt der Strom aus, rücken Feuerwehr, Rotes Kreuz und das Technische Hilfswerk aus - und der Steuerzahler zahlt jetzt dafür. Die Versorgungsunternehmer konnten in den letzten Jahren mehrere Tausend ihrer dafür zuständigen Mitarbeiter entlassen oder in die Frühverrentung schicken - und der Steuerzahler zahlt dafür.

Mit den abkassierten und eingesparten Millionen übernehmen sie Stadtwerke und Versorgungsunternehmen, wo immer sie sie kriegen können, vornehmlich in Südamerika und in Asien. Als "Global Player" können die Unternehmen die Leitungsnetze im Land verkommen lassen - oder glauben Sie das Märchen, daß ein heftiger Schneefall Starkstromleitungen und Masten in Norddeutschland zu Fall gebracht hat ohne daß der Rost wegen eingesparter Wartung zuvor heimlich daran nagen durfte? Der Rost tat das nur wohl doch etwas schneller als erwartet.

Jetzt, nach dem die rot-grüne Regierung ihre Schuldigkeit getan hat, wäre, trotz Merkels vorschneller Absage, wieder ein größeres, deutsches Engagement im Krieg gegen den Terrorismus angesagt. Gerade war die neue Regierung im Amt, wird eine Deutsche Archäologin, die aus Liebe zu den Irakern im Land geblieben war, entführt und damit eines der wenigen Länder erpreßt, das sich aktiv aus dem Krieg gegen den Irak herausgehalten hatte. Finden Sie das nicht auch merkwürdig? Iraker mögen doof sein, aber so doof wie mediengläubige Normalbürger im Westen sind sie nun auch wieder nicht. Schauen Sie in die gängigen Medien, die sagen Ihnen, was mit dem Kidnapping erreicht werden soll.

Vielleicht hatte sich auch einer der unzähligen "Dienste" ausgedacht, es wäre doch gut, wenn wir "unsere Jungens" aus dem blutigen Irak zurückholten und die Deutschen dort die Scherben aufsammeln ließen. Dazu müßte im Land die Stimmung geändert werden.

Nein, ich weiß so wenig wie Sie, was der Vizepräsident der Federal Reservebank Roger Ferguson mit den Managern der großen internationalen Hedge Funds und ihrer Vertragspartner am Rande ihres "informellen" Treffens am 22.11. in London und am 28.11. in New York sonst noch besprochen hat, als es laut Wall Street Journal vom 29.11. um die Risiken der Hedge Funds durch Kreditderivate gegangen sein soll. Der Ankauf der dänischen Telefongesellschaft TDC durch 5 Hedge Funds für 76 Mrd. dänische Kronen - die bisher teuerste Firmenübernahme der europäischen Geschichte - dürfte kaum Gegenstand des besorgten Meetings gewesen sein. Vielleicht besprach man neben der allgemeinen Weltmachtpolitik auch die Strategie, wie die noch nicht in Besitz genommenen großen Deutschen Industrieunternehmen wie Siemens, Linde, MAN Daimler-Chrysler und den Stahlsektor übernommen und ausschlachtet werden könne (vgl. Handelsblatt vom 1.12).

Weil die Finanzgeschäfte so boomen, wird weniger Stahl gebraucht. Die Europäischen Stahlkocher drosselten im Juli die Produktion, vor allem in Deutschland auf 14,4 Mio. t, d.h. um 9,4% gegenüber dem Vorjahr - um die Preise hoch zu halten, und nicht mehr benötige Arbeiter zu feuern. Auch in den USA blies Mittal Steel Co., der größte Stahlerzeuger das Vorhaben ab, die Hochöfen in Weirton wieder anzublasen und entläßt statt dessen weitere 730 Stahlkocher.

Diese Tendenz am Stahlmarkt gilt aber nicht weltweit. Denn manche wollen im Gegensatz zur westlichen Mode weiterhin von Industrieprodukten leben und so nimmt weltweit die Stahlproduktion zu. Der Grund ist leicht zu erkennen. China, bislang der größte Stahlimporteur, bietet aus seiner inzwischen auf 290 Mio. Jahrestonnen ausgebauten Produktion nun selbst Exportstahl an. Im nächsten Jahr werden es nach Experten Meinung bereits 40 Mio. t sein. Das beunruhigt ihre indischen Kollegen, die ihre Stahlproduktion bis zum Jahr 2010 verdoppeln wollen. Doch wenn mehrere Länder den Entwicklungsvorstellungen folgen, die der Argentinische und Brasilianische Präsident bei ihrem Treffen am 30.11. in der Grenzstadt Puerto Iguazuen unbotmäßig gegen westliche Weisungen verabredeten, dann könnte der Internationale Währungsfond einpacken und die nichtwestliche Welt benötigte zu ihrem Aufbau und ihrer Entwicklung jede Menge Stahl.

Quelle

Irgendwie schauderts mich!

Gruß HazG!

Geschrieben

Tjor... und womit produziert man Stahl? Richtig, Koks. Wir haben die modernste Koksfabrik mit grossem Medientamtam an die Chinesen vertickt, die Konzerne waren voll stolz auf diesen Deal. Und? Der Weltmarktpreis für Koks ist infolge des Stahlbooms in China im Gegensatz zum Stahlpreis explodiert.

P.S. Ratet mal was die genau jetzt an der Stelle bauen, wo die Koksfabrik stand... Richtig:)

Geschrieben

Und lustig ist auch, dass die Amis grad richtig doll am Grübeln sind, wie sie die Chinesen (werde ich auch wieder öfter spielen) daran hindern können, die unfassbar großen Dollarreserven, die sie halte, auf den internationalen Finazmarkt zu werfen. Höhö...China will seine Staatsreserven nämlich langsam wieder in Gold umwandeln. Und wenn die das machen, dann haben die Amis so richtig die Torte im Gesicht. War dann wohl ne Bumerangtorte. Tja, hatte wohl die ballistischen Eigenschaften des Projektils, das mehrfach in Kennedy wieder rein- und rausgeflogen ist. Ich meine, könnte man bei BF2 Schussbilder analysieren, wärst Du für den Treffer auf Kennedy lebenslang gebannt worden alls Cheater. Mit Recht. Aber so sind sie halt die Amis. Cheater. Werden aber auch noch gebant ;)

Gruß HazG!

Geschrieben
aber auch noch gebant ;)

Gruß HazG!

Geschrieben

In 20 Jahren sprechen wir alle chinesisch :)

Aber ich habe ja noch Hoffnung. Die Russen muss man auch immer im Augenwinkel behalten. Egal was man von Putin hält, er hat den Laden unter Kontrolle.

Geschrieben

aber auch noch gebant ;)

Gruß HazG!

und du freust dich wirklich darüber?



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