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Oberst_Klink

Papst Ist Tot

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

@helpme

Ich sitze nicht rum und jammer oder flüchte mich in blinden Glauben.

Drücken wirs mal so aus:

Ich interessiere mich viel für Physik und dem Ergründen des Universums und dem menschlichen Intellekt, so lese ich viel Einstein, Hawking, Kant & Co und mein Musik Anspruch ist auch etwas gehobener; auch interessiere ich mich für andere Kulturen, wie dem Buddhismus.

Ich frage viel und hab Drang zum Ergründen,

und so bin ich bei der einen Frage hängengeblieben.

Wo liegt der Sinn darin, dass es in einem Universum, in dem der Hang zur Unordnung überwiegt (2. Thermodynamischer Satz), Systeme gibt, die zur eigenen Vervielfältigung, und zur Evolution fähig sind; damit zur ständigen Erhöhung der Komplexität und schließlich zur Intelligenz, die nach dem Sinn fragt.

Klingt albern, ist es aber nicht. Jeder fragt sich das einmal, die meisten kommen nicht weit, sich damit zu befassen, und kümmern sich wieder um ihren Alltag.

Vielleicht wird aus diesem Hobby ja was :rolleyes:

@honk & sebastian

beim Thema bleiben ;D

Geschrieben

Ich persöhnlich trauere nicht um den Papst als Oberhaupt der Kirche sondern als Mensch, da ich der Kirche sehr kritisch gegenüber stehe

Für micht bedeutet er nicht mehr als all die anderen Menschen die auf dieser Erde täglich sterben - und jeder Tod ist tragisch

Geschrieben
und jeder Tod ist tragisch
Geschrieben

no commend.

Geschrieben

PAX

eine sehr große persönlickeit ist von uns gegangen !!1 :huh:

Geschrieben

ich empfand ihn immer als guten menschen, der sich für viele gute dinge eingesetzt und das bis zum ende

Geschrieben

Wayne, warum werden nicht alle alten Menschen so beachtet wie der? Und es gibt deutlich ältere Menschen! Ich seh kein Sinn darin um einen Menschen zu trauern den man überhaupt nicht kennt. Bei anderen Leuten ist es natürlich anders (Ich denk da an Verwandte oder so), aber was interessiert mich ein alter Knacker der gerade mal 84 ist?! Gut ist alt aber... Naja.

Mir gehts Am ARSCH VORBEI!

Geschrieben

jo genau!

ich weiß auch nicht warum 4000000 menschen trauern wenn ein typ inner gehobenen position stirbt und wenn 20 unbekannte sterben interessierts die leute nen scheiss

Geschrieben

Jop, macht euch lieber Gedanken über die Menschen die sonst noch Sterben. Btw: alle 4 Sekunden Stirbt ein Mensch, Alle 3,9 wird einer geboren! ;) (Bin mir ganz sicher, steht inner Zeitschrift die vor mit liegt!)

Geschrieben
Jop, macht euch lieber Gedanken über die Menschen die sonst noch Sterben. Btw: alle 4 Sekunden Stirbt ein Mensch, Alle 3,9 wird einer geboren! ;) (Bin mir ganz sicher, steht inner Zeitschrift die vor mit liegt!)
Geschrieben

naja

ich findes schlimm von der Kirche das man nicht einfach schon als er krank wurde mit den neu wahlen angefangen hat jetzt ist ja die kirch ohne richtiges Oberhaupt :o

mir aber irgendwie auch völlig egal das der papst tot ist :ph34r:

Ich kann einfach nciht verstehen wie leute im Vatikan da auf den Platz gehn und trauern

wenn sie das für diesen einen weldfremden menschen machen dann bitte auch für alle andern...

in diesem sinne gute nacht und erholsamme träume

Gast Dr.Erich von Stahlhelm
Geschrieben

der pabst ist halt für viele leute eine symbolfigur ihres glaubens und ihrer hoffnungen gewesen, auch für viele nicht-katholiken war er wegen seines unermüdlichen einsatzes für den weltfrieden ein sehr hochgeschätzter mann. deshalb trauern auch millionen um ihn. weil dort nicht nur ein mensch, sondern eine symbolfigur gestorben ist.

ob man die kirche oder den pabst mag oder nicht sei jetzt dahingestellt, bei allen dingen die zu starken kontroversen geführt haben, halt der sexualmoral der kirche in hinblick auf verhütung, abtreibung, aids und die sexualaufklärung in hinblick auf dritte weltländer die mit hunger und überbevölkerung zu kämpfen haben, darf man nicht vergessen das der pabst halt auch nicht aus seiner haut rauskonnte sondern gemäß seiner überzeugungen und konditionierungen handelte. aus bosheit hat ers sicherlich nicht gemacht. zum thema moral in der heutigen zeit kann ich nur dem nachbar zustimmen - viele menschen haben sich jeglichem religiösem denken abgewendet und suchen ersatz in kurzlebigen vergnügungen, im konsum und lifestylewahn und einer immer mehr pervertierenden sexualität. das zum teil die kirche selber dran schuld ist das ihr die schäfchen wegrennen ist natürlich klar, aber das konglomerat aus großkonzernen und politik und medien tut einiges dafür die menschen immer mehr zu verdummen und zu geistig unmündigen konsumjunkies zu erziehen.

religion ist sehr wichtig als gegenpol für diese geistige sackgasse in die vorallendingen die westliche, amerikanisch geprägte welt hereinmarschiert. der mensch ist von der natur aus geschaffen einen hang zur religion, die ja vorallendingen eine frage nach dem sinn unseres daseins und unserer sterblichkeit ist. religion kommt aus dem lateinischen "religere" und heißt soviel wie "rückverbindung", im sinne der mystik ist damit eine rückverbindung mit dem was wir "gott" nennen gemeint - mit der kraft und dem geistigen urgrund in dem unsere welt liegt. für den mystiker liegt das göttliche in der gesamten schöpfung offenbar - in allen dingen und in allen wesen. hierzu sagt der chinesische chan meister huang - po: "alle buddhas und alle lebewesen sind nichts als der eine geist, neben dem nichts anderes existiert". dies sind keine lehren worte, sonder für den echten mystiker der zu dieser wahrheit erwacht ist eine reine erfahrungstatsache. jesus sagte auch zu seinen jüngern auf die frage hin wann denn das reich gottes käme und an welchen zeichen am himmel sie es kommen sehen: "amen ich sage euch(das heißt: bei der höchsten wahrheit) , das königreich gottes kommt nicht mit äusseren gebärden und zeichen, und man kann nicht sagen sie hier oder da, sondern das königreich gottes liegt inwendig in euch". alle echte mystik dieser welt, sei sie christlich, buddhistisch oder kommt sie aus dem islam oder dem hinduismus lehrt nichts anderes als diese ewige wahrheit - wohlgemerkt in der sprache des jeweiligen kulturraumes, das alle dinge eins sind - und die vom "ich" erlebte welt mit ihren dualismen und unterscheidungen, den zu- und abneigungen lediglich eine illusion des verblendeten, an einer "ich" vorstellung krankenden geistes ist. zu finden ist diese wahrheit nicht in äusseren dingen, sondern kann nur durch ernsthafte kontemplationspraxis erfahren werden. mystik ist alles andere als eine trockene, humorlose morallehre, sondern übersteigt jedwede form von festgelegten dogmen und regeln die in den veräusserlichten religionen oft das fundament der lehren bildeten. deshalb wurden die mystiker in den christlichen und islamischen kulturkreisen immer verfolg.

die ausseinadersetzung mit dem tod, und vorallendingen dem eigenen tod, ist für eine ernsthaft praxis eine wirkliche grundvoraussetzung. nur wird der tod gerade in unserer gesellschaft als etwas tragisches und schlimmes, als ein absolutes ende empfunden, das spiegeln auch viele aussagen hier in dieser diskussion wieder. der tod an sich ist in unserer existenzebene eine unabdingbare und vollkommen natürliche sache, die keineswegs schrecklich, sondern unabdingbare notwendigkeit ist. natürlich ist mir wohl wie bei jedem anderen auch, beim gedanken an meinen tod

unheimlich zumute, aber ich verdränge diesen gedanken nicht sondern lasse ihn zu und arbeite damit. die tatsache das man sterben MUSS ist die einzige gewissheit die ein mensch überhaupt hat - und die größte ungewißheit die ein mensch überhaupt haben kann ist der zeitpunkt seines todes. die beschäftigung mit dem eigenen tode und dem warum des lebens ist eine der hauptantriebsfedern aller religion und bedeutet keineswegs eine weltfremde lebenseinstellung - das kam erst mit der umwandlung von lebendiger, gelebter spiritualität in dogmatische und festgelegte systeme denen weltliche macht meist wichtiger ist als ein geistiges weiterkommen der menschen. aber trotzdem sind diese glaubenssyteme und kirchen wichtig, weil nicht jeder mensch auf der gleichen spirituellen entwicklungsstufe steht. für viele menschen sind die kirchen wichtige hinführende institutionen die ihnen ermöglichen trost und seelsorgerische hilfe auf Ihrem weg zu gott zu erfahren. und deshalb trauern auch so viele menschen um den pabst, weil er für sie hoffnung und symbolfigur für diesen hinführenden weg war. ein mystiker war er sicherlich nicht, dazu war er zu sehr gefangen im system des katechismus und den religiösen vorstellungen der kirche - aber er war innerhalb seiner möglichkeiten, bei allen seinen fehlern ein ehrlicher mensch, der für viele andere menschen hoffnungsträger war. wer sich für grundlegende literatur zum thema mystik und gelebter spiritualität interessiert kann sich gerne per pm an mich wenden, ich geb gerne auskunft zu den wirklich wichtigen büchern zum thema.

na da hab ich mal wieder einen richtigen monsterpost zustande gebracht, bei dem thema überkommts mich manchmal, aber keine angst, bekehren will ich niemanden nur interesse dafür wecken was religion im eigentlichen wortsinn überhaupt bedeutet,

die meisten sehen nur die kirchen und grausen sich bei dem thema.

na,schluß getz,

mfg, vonStahlhelm

Geschrieben
Statements?

Bitte schön:

Bei einem solchen Ereignis zeigt sich wieder, wer sich mit mehr als den Dingen, die ihn unmittelbar angehen, auseinandersetzt. Kommentare, wie sie hier vorgekommen sind, sind ein Armutszeugnis für unsere Moderne "Kultur". Viele lassen sich blenden von Konsum, Fehrnsehen und was grade so "In" ist, ohne auch nur erahnen zu können, dass diese Dinge belanglos sind.

Bevor ich euch aber mit meinen spirituellen Ansichten quäle, denn jeder sollte sich mal selber Gedanken machen und die selbigen anderer miteinbeziehen, lieber ein paar Worte zum Papst selber.

"ich fands einfach nur scheisse von der kirche den papst noch so zu quälen"

Das stimmt so nicht, denn der Papst hat dieses Schicksal selber gewählt, er hatte die Möglichkeit wegen seiner schweren Krankheit abzudanken, aber er tat es nicht.

Er sah dies als seinen Leidensweg, den Weg Christi, seine Qualen mit ihm zu Teilen, das irdische Leid, was all gegenwärtig ist, wenn ihr euch nur mal umschaut.

Denn auch Freude ist Leid, auch die Freude der Unkenntnis des Leides.

Er hat so vielen Mut gemacht, die in einer ähnlich schweren Lage sind, und er hat Größe gezeigt, indem er, auch wenn seine Qualen noch so groß waren, nicht an seinem Glauben zweifelte.

Ein Vorbild für viele, auch mit seinen Friedensaufrufen.

Er war Pole und hat sich sehr für sein Heimatland, das durch den Weltkrieg, die Besetzung durch NS Deutschland, und das totalitäre Regim der UDSSR stark gelitten hat, eingesetzt. Der Unterdrückung hat er sich widersetzt und so den Massen Mut gegeben zum Widerstand. Hätte es ihn nicht gegeben, oder hätte er nicht so gehandelt, wäre vielleicht der Eiserne Vorhang nicht gefallen.

Er hat für Entspannung zwischen den Religionen gesorgt, an der Klagemauer gebetet, in Damaskus gebetet, den Daila Lama getroffen, für Vergebung der Sünden der Kirche im Mittelalter und der jüngeren Geschichte gebetet, sich solidarisch mit dem gebeuteltem Afrika gezeigt.

Er hat viel die Welt bereisst und etliche Staaten besucht, auch diejenigen, die unter Unterdrückung litten. Er sprach offen aus, was sonst keiner wagte, er hat für den Frieden gekämpft, auf die richtige Weise.

Ohne ihn wäre die große Befreiungsbewegung, die durch viele unterdrückte Völker ging, vielleicht nicht möglich gewesen.

Was er verseumte oder falsch gemacht hat ist belanglos gegen seine Leistung,

schaut zunächst mal auf das, was einer leistete, bevor ihr den erhobenen Zeigefinger zum mahnen nutzt, eventuell nehmt euch sogar ein Beispiel.

Für mich gehört er zu den Großen unserer Zeit.

Bin Evangelisch, aber auch nur auf dem Papier ;D

Geschrieben
@helpme

Ich sitze nicht rum und jammer oder flüchte mich in blinden Glauben.

Drücken wirs mal so aus:

Ich interessiere mich viel für Physik und dem Ergründen des Universums und dem menschlichen Intellekt, so lese ich viel Einstein, Hawking, Kant & Co und mein Musik Anspruch ist auch etwas gehobener; auch interessiere ich mich für andere Kulturen, wie dem Buddhismus.

Ich frage viel und hab Drang zum Ergründen,

und so bin ich bei der einen Frage hängengeblieben.

Wo liegt der Sinn darin, dass es in einem Universum, in dem der Hang zur Unordnung überwiegt (2. Thermodynamischer Satz), Systeme gibt, die zur eigenen Vervielfältigung, und zur Evolution fähig sind; damit zur ständigen Erhöhung der Komplexität und schließlich zur Intelligenz, die nach dem Sinn fragt.

Klingt albern, ist es aber nicht. Jeder fragt sich das einmal, die meisten kommen nicht weit, sich damit zu befassen, und kümmern sich wieder um ihren Alltag.

Vielleicht wird aus diesem Hobby ja was :rolleyes:

@honk & sebastian

beim Thema bleiben ;D

Geschrieben

papst war nen toller mensch, das steht außer frage.

trotzdem hab ich was gegen die kirche

wenn man die kirche als unternehmen betrachtet und schaut welche einnahmen

sie durch ihre ganzen wertpapiere und steuern usw. macht, dann finde ich das schon ein wenig banal, dass sie bei der flutkatastrophe spenden gesammelt haben und nicht aus ihrer eigenen tasche bezahlt haben.

naja nun zum papst. also der papst ist der mensch der die katholische kirche der welt repräsentiert. ich finde es eigentlich eine sehr gewagt vorstellung zu glauben, dass der papst in direktem kontakt zu gott steht....schließlich wird er ja von den kardinälen gewählt. die kirche sagt da immer nur zu: "gott hat es so gewollt"

ihr werdet schon sehen, es wird wieder einen neuen papst geben und danach wieder einen neuen. und das es soviele "heilige" gibt, die gewählt wurden.....finde ich ein wenig absurd.

mfg redrum

Gast
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