Zum Inhalt springen

Archiviert

Dieses Thema ist jetzt archiviert und für weitere Antworten gesperrt.

RedRum

Ist Geld ein Placebo?

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Es handelt sich hier um einen gesellschaftskritischen Thread und nicht um irgendeinen Müll

Also vorne weg. Wenn jemand die Frage nicht versteht auch nachdem ich sie gleich nochmal erkläre, sollte hier bitte nicht posten.

Geld ist ein Mittel, welches uns - so wird es versprochen - glücklich machen soll. Ist es nicht eine große Lüge der Industrie, dass Geld das ist was wir uns wünschen? Geld ist nicht das was wir unter Glück in dem Sinne verstehen, sondern nur ein Gegenstand der einflussreiche Personen dazu macht was sie sind. Klar haben wir uns Geld in erster Linie als Zahlungsmittel ausgedacht, aber man muss sehen, dass es in unserer heutigen globalisierten Welt zweckendfremdet wurde. Mit Geld kann man Leute ruinieren, erpressen und bestechen usw.

Ist es nicht traurig, dass man immer so daran hängt. Wenn uns unsere Gesellschaft wenigstens das vorhalten würde, dass es sich dabei um ein beliebtes Erpressungsmittel handelt.

Aber nein....uns wird es als ein Medikament zum Glück verkauft. Deshalb ist es ein Placebo.

Wenn man es nicht hat, ist man unglücklich, weil man sich bestimmte Bedürnisse nicht erfüllen kann. Wenn man es hat, will man mehr. Man sieht also, dass es sich hier um ein Mittel handelt, welches nicht die Wirkung erzielt, die es verspricht.

Wenn man einmal alte Kulturen, wie bspw. die australischen Ureinwohner, die Aborigines betrachtet so stellt man fest, dass es sich bei diesen Leuten um glückliche Menschen handelt. Die Vorgaben, die ein Mensch in seinem Leben hat streben gerade dazu den Zustand "glücklich" zu erreichen. Die Ureinwohner verstehen es auch heute glücklich zu sein ohne finanzielle Kraft.

Unser einer möchte das selbstverständlich auch erreichen. Ist aber aufgrund des zu hoch gesteckten Ziels, welches er laut Vorgaben mit Geld erreicht, oft überfordert. Viele soziale Probleme haben ihren Ursprung im Missbrauchs unserer Währung.

Klar ist eine Abschaffung der Währung utopisch, aber ich möchte mit diesem Thread, mit diesem Thema beweisen, dass uns das Geld einfach zu wichtig in unserem Leben ist. Hat man denn nicht genug Freuden, die man auch ohne Geld bezahlen kann?

Wer das jetzt mit Aufmerksamkeit gelesen hat, dem bin ich zu Dank verspflichtet. Ich möchte erneut darauf hinweisen, dass es sich hierbei nur um eine Idee handelt und ich nicht als Verrückter oder Illusionist dargestellt werde möchte.

Ich möchte nochmal daran appelieren, dass die Leute, die es nicht verstehen oder die es nicht interessiert bitte aus dem Thread raushalten sollen

@Admins mir ist dieser Thread sehr wichtig, bitte schließt in nicht. Es ist sozusagen eine Meinungsumfrage. Wenn das hier verboten oder unerwünscht ist, bitte PM an mich.

Geschrieben

Ich verstehe sehr wohl was du meinst, aber wenn du von uns eine Antwort erwartest musst du auch eine Richtige Frage stellen, ich glaub auf die Frage die ich jetzt antworte ist nicht die richtige.

Hat man denn nicht genug Freuden, die man auch ohne Geld bezahlen kann?
Geschrieben

Die Frage steht in der Themenbeschreibung. Ich möchte am liebsten eure Ideen dazu hören, was ihr darüber denkt. Ist euch Geld wichtig oder seht ihr es genauso? Gibt es vielleicht noch Ergänzungen zu meiner Argumentation usw?

Geschrieben

Hehe, da hat einer nicht zu Ende gelesen^^.

Was vielleicht noch hinzuzufügen wäre: Die Abschaffung von Geld ist nicht möglich, es sei Denn es gibt eine andere Lösung die der Währung gleicht.

Geschrieben

RedRum, du hast völlig Recht, auch ich hab mir schon Gedanken darüber gemacht, wie die Welt ohne Geld aussehen würde!

Aber ich finde, jemand, der kein Geld hat und deswegen unglücklich ist, ist mit Geld auch nicht glücklicher! Der Zustand "glücklich sein" ist tief in uns verankert.

Manche schaffen es nur mit Hilfsmittel (in diesem Fall eben Geld) wenigstens das Gefühl des Glückes zu erreichen. Tief im inneren aber sind sie es überhaupt nicht. Ich denke, der Grund dafür liegt in unsrer materialistisch veranlagten Welt.

Ich persönlich denke, dass ich zu der Sorte Menschen gehöre, die einfach von Natur aus gut drauf sind und Freude am Leben haben. So fühle ich mich auch selbst. Ich hoffe, dass diejenigen, die mich gut kennen, dies bestätigen können.

OK, jetzt höre ich auf, über seelische Ursachen zu mutmaßen, denn dafür bist du der Spezialist.

?dit:

Beim Verfassen dieses Posts sah ich erst, dass du wissen willst, ob uns Geld wichtig ist.

Ich sage Ja, aber ich denke, ohne Geld wäre ich nicht unglücklich!

Geschrieben

Ich habe die Währung immer als einen Ersatz von "Handelswaren" die irgendwann mal nicht mehr so einfach zu tauschen waren , und durch Geld erstattet worden sind, angesehen.

Grundsätzlich meine ich das Geld einen sehr hohen Stellenwert hat, allerdings nie einen grösser als die früheren Handelswaren, oder wenn wir noch länger zurückgehen, Beutetiere.

So, hier eine Veränderung, welche du ja nicht willst, zu diskutieren ist demnach sehr schwer.

Schwer ist dagegen auch nicht die Festellung das Geld einen hohen Stellenwert hat.

worauf willst du hinaus ?? :blink::)

Geschrieben
Ich habe die Währung immer als einen Ersatz von "Handelswaren" die irgendwann mal nicht mehr so einfach zu tauschen waren , und durch Geld erstattet worden sind, angesehen.
Geschrieben
Ich denke, der Grund dafür liegt in unsrer materialistisch veranlagten Welt.
Geschrieben
Ich habe die Währung immer als einen Ersatz von "Handelswaren" die irgendwann mal nicht mehr so einfach zu tauschen waren , und durch Geld erstattet worden sind, angesehen.

Du hast richtig gedacht, DAS ist nämlich Geld ...

Geschrieben
Dieser materialistische Gedanke ruht erst seit der Zivilisation auf uns. Wir waren vorher nie so.
Geschrieben

[gleich vorweg...ich musste Placebo trotzdem ergooglen ..shame on me fellas]

Ich denke, dass du durchaus recht hast...

Inzwischen kann man nur noch mit geld glücklich sein, was allerdings auch gründe im verhalten der gesellschaft hat. wer hat denn heute schon mitleid mit dem ****** am straßenrand? wir freuen uns dass es uns nicht so geht. blicken wir nicht alle insgeheim neidisch auf das neue auto unseres nachbarn?

das ist mein problem...diese habgier und der neid der inzwischen aufgekommen ist, verstärkt oder besser greifbar gemacht durch kleine münzen und papierfetzen.

versteht mich nicht falsch, wirtschaft ist schon lebenswichtig und geld als reiner wertträger gesehen unbedingt von nöten wenn wir den lebensstandard halten wollen.

nur... nur wird dem ganzen viel zu viel wert zugeschrieben. geld ist nicht alles nur es ermöglicht fast alles...

ich komme irgendwie auf keinen grünen zweig... ich sehe das problem nicht in erster linie beim kapital sondern beim charakter jedes einzelnen.

ich glaub ich interpretier lieber lessing weiter,das's wesentlich einfacher :wacko:

? denkt euch 7 posts weg ..da hab ich angefangen zu tippen *lol*

Geschrieben

Wenn wir nicht ganz soweit zurückgreifen wie die Beutetiere ein Beisspiel aus jüngerer Zeit.

du Erbst ein Haus. Die schulden sind bezahlt. Alles schön und gut aber du hast kein Einkommen.

Selbst wenn du nicht essen und trinken würdest, braucht du Geld um diverse Steuerbelastungen zu bezahlen.

wenn du das nicht kannst werden die irgendwann mal dein haus enteignen !

Wenn mann nicht einmal in seinem Haus ohne Geld wohnen bleiben darf - wo soll es sonst ohne Geld gehen ? :huh:

Edit : Mann habt ihr ein Tempo !

Geschrieben

Wenn man viel Geld hat kann das einem das Leben schon einfach machen, aber ECHTE Probleme wie Frust,Liebe oda Neid kann man damit nicht wirklich lösen.

wenn man Geld hat ist es bestimmt nicht schlecht, aber wirklich glücklich wird man meiner Meinung nach damit auch nicht.

Gast Klages
Geschrieben

GELD ist ein Grundbedürftnis. leider :(

Geschrieben

Also ihr kennt ja bekanntlichermaßen das Sprichwort "Geld verdirbt den Charakter". Ich muss sagen dieses Sprichwort bewahrheitet sich. Wer Geld hat, denkt er könne alles erreichen und machen wozu ihm lieb ist. Stellt man sich diesen Hochmut bei einem armen Menschen vor, so wirkt das lachhaft. Bei den reichen Menschen wird das immer als wohlüberlegte Entscheidung und Schutzmaßnahme bezeichnet.

Firmenchefs haben keinen Bezug mehr zu dem kleinen Bürger, der versucht seine Frau und seine zwei Kinder zu ernähren, sondern lebt nur in seiner eigenen Welt. Ich möchte es den reichen Leuten gar nicht als ihre Schuld anrechnen, dass sie so herzkalt sind, aber es ist unser gesellschaftliches System, welches dafür sorgt, dass diese Leute nicht damit konfrontiert werden. Sie werden gewissermaßen geschützt.

das ist mein problem...diese habgier und der neid der inzwischen aufgekommen ist, verstärkt oder besser greifbar gemacht durch kleine münzen und papierfetzen.


  • Wer ist Online   0 Benutzer

    • Keine registrierten Benutzer online.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Deinem Gerät platziert. Das hilft uns diese Webseite zu verbessern. Du kannst die Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist, weiterzumachen.