Osis 0 Autor Melden Geschrieben 9. November 2010 ... Warum schießt man die Kacke eigentlich einfach in den All? Einmal anstupsen und das saust in Nichts. ?! Ist garantiert Billiger als die jetzige scheiße... Jedes Kilogramm Gewicht das man mit einer Rakete ins All befördert kostet ca. 8000 Euro. Wieviel Tonnen Atommüll fallen alleine in Deutschland an? 200, 300 Tonnen? Wieviel Weltweit? Rechne mal... Nicht zu vergessen das ganze Landstriche verstrahlt werden könnten, wenn die Rakete in der Luft aufgrund einer Fehlfunktion explodiert. Jedes Jahr fallen WELTWEIT rund 12.000t Atommüll an... Also sind das nur 1200 Raketen pro Jahr bzw. mehr als drei pro Tag. Soviel dazu.
Malarkey 1 Melden Geschrieben 9. November 2010 ... Warum schießt man die Kacke eigentlich einfach in den All? Einmal anstupsen und das saust in Nichts. ?! Ist garantiert Billiger als die jetzige scheiße... Jedes Kilogramm Gewicht das man mit einer Rakete ins All befördert kostet ca. 8000 Euro. Wieviel Tonnen Atommüll fallen alleine in Deutschland an? 200, 300 Tonnen? Wieviel Weltweit? Rechne mal... Nicht zu vergessen das ganze Landstriche verstrahlt werden könnten, wenn die Rakete in der Luft aufgrund einer Fehlfunktion explodiert. Uh, daran habe ich nicht gedacht (Letzteres).
kunde 103 Melden Geschrieben 9. November 2010 Die Sahara weist einige Gebirgsketten auf, wie etwa das Hoggargebirge und das Tibestigebirge Warum keine Sahara Lagerung? Da gibts sicher geologisch sichere Lagerungsplätze.Europa legt zusammen und jeder zahlt soviel wie er müll Produziert.In soner Kackwüste rostet ja auch nix^^
Underdog 4393 Melden Geschrieben 9. November 2010 Da gab es doch mal die begründete Angst, dass durch eine Endlagerung in der Wüste nicht gesichert werden kann das es keinen unberechtigten Zugriff auf den Atommüll gibt. Weil viele Staaten die sich im Zugriffsbereich befinden korrupt und nicht vertrauenswürdig sind und ansonsten auch generell eine eher instabile politische Lage dort vorherrscht.
KwanzaBot 10 Melden Geschrieben 9. November 2010 (bearbeitet) Im Thread weiter vorne kann man nachlesen, dass auch geologische Unsicherheiten bestehen und die Wüste (je nach Wüste) als ein geologisch eher instabiles Setting gilt. Is egal, is nich Thema hier (also, die hypothetischen Alternativen für die Endlagerung außerhalb der EU) und mit ein wenig Recherche auch bei den einschlägigen Medien (Greenpeace, BUND, Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)) einzusehen. Alle Ideen a la Verbrennen oder den Russen zuschieben is quark und sollte demnächst EU-weit geregelt sein. Ich möcht aber erinnern, dass es noch nicht einmal in Deutschland eine ergebnisoffene Suche nach Endlager-fähigen Orten gegeben hat, während alte und neue geologische Gutachten die Eignung von Gorleben als Endlager schwer in Zweifel ziehen. Wer wirklich Infos sucht, kann mal hier schauen:# http://www.greenpeace.de/no_cache/service/suche/ aus techn. Gründen kann ich nich auf das Suchergebnis verlinken. http://www.bund.net/bundnet/service/suche/...amp;x=0&y=0 http://www.bfs.de/bfs/search?q=endlager Das noch: (auch noch ) Schwarz-Gelb will Atommüll nach Russland schaffen SZ.de Salzstock Gorleben - erkunden erlaubt SZ.de Allerdings wurde die Erkundung natürlich wegen der Castor-Transporte sowieso ausgesetzt. Keine große Sache also aber dort werden auch die Themen verlinkt. Polizeigewerkschaft rügt politische "Irrfahrt" SZ.de incl. hübschen Bildern ... und noch was: "Ausgebrannt"-Dokumentarfilm über den Castor-Widerstand MP3 Bearbeitet 9. November 2010 von KwanzaBot
Sven 134 Melden Geschrieben 9. November 2010 Unter der Sahara ist eines der größten Wasserreservoire der Erde, das sollte man tunlichst nicht verstrahlen. https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Aquifer Naja, die Franzosen zeigen wieder mal, wie es geht: mit einer viereinhalb Kilometer langen Leitung ins Meer: http://blog.fefe.de/?ts=b227ad12
=kettcar= 259 Melden Geschrieben 9. November 2010 und noch was: "Ausgebrannt"-Dokumentarfilm über den Castor-Widerstand MP3 wo gibts den Film?
Buggy McDermit 165 Melden Geschrieben 9. November 2010 “Gorleben oder gar nicht” Ernst Albrecht damliger CDU-Ministerpräsident von Niedersachsen ist übrigens der Vater von Ursula von der Leyen nur mal als Randinfo. http://www.presseportal.de/pm/6343/1593980/greenpeace_e_v btw: Die Wiederaufbereitungsanlage in Sellafield leitet mehr "strahlendes Wasser" in die irische See ein als die Franzosen in La Hague was jetzt die Leistung der Franzosen nicht "schmälern" soll... Mal was zum Schmunzeln @kettcar Wird gerade gedreht. http://www.hochrhein-zeitung.de/themen/ene...chnermedia.html
Chuck Norris 123 Melden Geschrieben 9. November 2010 Was ich mich heute nur gefragt habe: Wieso schicken die Franzosen ihren Atommüll zu uns? Warum behalten die den nicht und wir schicken denen unseren auch noch? Ist doch eh so sinnlos wie das Saarland, das Land.
Osis 0 Autor Melden Geschrieben 9. November 2010 Was ich mich heute nur gefragt habe: Wieso schicken die Franzosen ihren Atommüll zu uns? Warum behalten die den nicht und wir schicken denen unseren auch noch? Ist doch eh so sinnlos wie das Saarland, das Land. Das ist unser Müll...
KwanzaBot 10 Melden Geschrieben 9. November 2010 (bearbeitet) Hab ichs verpasst oder hat einfach noch nie jemand behauptet, dass die Franzosen ihren Atommüll nach Deutschland schicken? Der Inhalt dieser Kastoren jetzt besteht aus abgereicherten Brennstäben aus deutschen Atomkraftwerken oder aus der gleichwertigen Menge an spaltbarem Zeugs aus anderen Kraftwerken. Hatte ich vorher erwähnt: diese Ladung jetzt war n Stück heißer als gewöhnlich. Greenpeace fordert, dass die Castorbehälter statt nach Gorleben ins grenznahe Zwischenlager am AKW Philippsburg gebracht werden. Gorleben würde dadurch entlastet und das Verursacherprinzip gewahrt. Der in La Hague (Frankreich) und Sellafield (Großbritanien) aufbereitete Atommüll stammt zu 53 Prozent aus den Atomkraftwerken in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Greenpeace.de Hier noch Infos zu den gemessenen Strahlenmengen und der Messmethode: Greenpeace.de Kann mir da nich wirklich was drunter vorstellen. e. whoops. läid Bearbeitet 9. November 2010 von KwanzaBot
N24Reporter 101 Melden Geschrieben 10. November 2010 (bearbeitet) Arte hatte mal einen super Bericht zu dem Thema Atommülllagerung gebracht und dabei kann einem nur schlecht werden. Hier ist Teil 1 von 10. Dringend anschauen, vor Allem wenn nun wieder die Schnapsidee mit dem Weiterschieben gen Russland proklamiert wird! Bearbeitet 10. November 2010 von N24Reporter
DeTo.PS 6 Melden Geschrieben 10. November 2010 Wiso Schapsidee? Laut diesem Artikel entspricht die Rückführung einem amerikanisch- russischen Abkommen bezüglich Rückführung von angereicherten Material in das jeweilige Ursprungsland.
N24Reporter 101 Melden Geschrieben 10. November 2010 War ja klar, dass die FAZ sowas schreibt... Die Schnapsidee ist nicht die 'Rückführung' an sich, sondern die Umstände der Lagerung in Russland. Ich hätte mich da besser ausdrücken können. Selbst wenn für manche Russland weit weg ist, in so Sachen ist es schon sehr nahe...
C.D.R.:Montana:. 54 Melden Geschrieben 10. November 2010 Ich kan N24Reporter voll und ganz verstehen, und ich finde es überaus bedenklich das die Entlagerung von solchen Substanzen die Russen bekommen mit Ihrer überaus gut verbreiteten Korruption.Ganz zu schweigen von Aufsichtgremien die auf Jahrhunderte hinaus dieses Gebiet kontrollieren und gegebenenfalls nachbessern. Die Bundesregierung plant, 951 dort eingelagerte Brennelemente aus dem einstigen DDR-Forschungsreaktor im sächsischen Rossendorf ins russische Lager Majak zu transportieren Zu sagen dabei ist das Majak wohl das Wahrhaftige Fallout unserer Zeit ist, der größte Atomare Supergau ist dort noch vor Tschernobyl passiert und kaum jemand hat es mitbekommen, nur jetzt wo wir Deutschen unseren Müll entsorgen möchten,wird das Thema Majak wieder aktuell.Der angrenzende See bei Majak ist so konterminiert das in über 100 Jahren immer noch kein Mensch daraus trinken kann. Es gibt noch kein 100 % Entlager , in Dänemark glaub ich habe die jetzt ein Tunnelsystem gegraben in Granit haltigen gestein dort soll es für 1.000 Jahre sicher sein aber das ist Weltweit soweit das einzige "Entlager" was einigermaßen den anforderungen entspricht.Ich kann es einfach nicht glauben das Wir über 40 oder 50 Jahre Atomenergie nutzen aber diese abfälle nicht entsorgen können,diese Frage der Entlagerung sollte ganz stark und bei zeiten geklehrt werden oder wir haben in ei paar Jahren mächtige probleme.