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RedRum

Hat die UNO heutzutage noch sinn?

Macht die UNO heutzutage noch Sinn?  

47 Benutzer abgestimmt

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Geschrieben

Also ich denke die UNO macht sehr wohl Sinn, natürlich nur wenn der Apparat sich mal zu schnelleren Entscheidungen durchringen, bzw. bei Friedenseinsätzen die Entscheidungsgewalt an die Einsatzkräfte vor Ort abgibt, was nützt es einem, bestes beispiel Ruanda, wenn man mit einem Regiment Uno Soldaten für Frieden sorgen soll, aber sich in New York niemand schnell genug entscheiden kann um bei den massenmorden ernsthaft einzugreifen und um den wehrlosen Schutz zu bieten.

An der Doktrin sollte gefeilt werden, das ist meine Meinung.

Ausserdem denke ich, dass die UNO zu sehr von den USA abhängt, bzw. sich nicht dagegen wehren kann, wenn die letzte und größte Weltmacht einen Krieg anzettelt, den eigentlich niemand will ausser die Wirtschaftsmogule der USA. Diesem imperialistischen Verhalten sollte die UNO etwas entgegenzusetzen haben, nicht nur Friedensmissionen in kleinen Gebieten zu gewährleisten, sondern auch den Globalen Frieden im Auge behalten, den solche Kriegstreiber wie George Double U immer wieder gefährden.

Ist nur meine Meinung.

Tschö

Geschrieben

Vorweg ich muss sagen, dass mir eure Obejktivität gut gefällt.

Ich für meinen Teil kann nur dazu beitragen, dass mir die Passivität der UNO oft nicht so gefällt.

Warum übt sie keinen Druck auf Nordkorea aus?

Warum konnte sie beim Irakkrieg nicht durchgreifen?

Warum übte sie keinen Druck auf die USA aus beim Unterschreiben des Kyoto-Protokolls?

Das sind nur wenige von vielen Fragen, die mich an den Kompetenzen und dem Willen der UNO zweifeln lassen.

Geschrieben
Vorweg ich muss sagen, dass mir eure Obejktivität gut gefällt.

Ich für meinen Teil kann nur dazu beitragen, dass mir die Passivität der UNO oft nicht so gefällt.

Warum übt sie keinen Druck auf Nordkorea aus?

Warum konnte sie beim Irakkrieg nicht durchgreifen?

Warum übte sie keinen Druck auf die USA aus beim Unterschreiben des Kyoto-Protokolls?

Das sind nur wenige von vielen Fragen, die mich an den Kompetenzen und dem Willen der UNO zweifeln lassen.

Geschrieben
Vorweg ich muss sagen, dass mir eure Obejktivität gut gefällt.

Ich für meinen Teil kann nur dazu beitragen, dass mir die Passivität der UNO oft nicht so gefällt.

Warum übt sie keinen Druck auf Nordkorea aus?

Warum konnte sie beim Irakkrieg nicht durchgreifen?

Warum übte sie keinen Druck auf die USA aus beim Unterschreiben des Kyoto-Protokolls?

Das sind nur wenige von vielen Fragen, die mich an den Kompetenzen und dem Willen der UNO zweifeln lassen.

Geschrieben

Nun, die Vereinten Nationen als solches sind ja eine feine Sache. Jedoch ist es ein Problem, dass sie zum "Papiertiger" verkommen sind.

Erstens sind sie ein Überbleibsel vergangener Zeiten. Sie sind zu unflexibel, was die Reaktion auf Krisensituationen angeht und außerdem schneidet sich der "Weltsicherheitsrat" (extra Gänsefüßchen, weil die Welt durch ihn bestimmt nicht sicherer wird) selbst ins Fleisch. Für was braucht man nicht ständige, also rotierende Mitglieder, wenn diese per Vetorecht der fünf "Großen" quasi außer Kraft gesetzt werden?

Spätestens seit 2003 weiß doch die ganze Welt, dass die UN nicht viel zu melden hat. Die wurden doch öffentlich demontiert, nachdem die USA trotz ausdrücklicher Missbilligung eines Angriffs in den Irak invasiert haben.

Vermutlich gehört das auch zur nordamerikanischen Strategie, die UN nach und nach auszuhebeln.

Meiner Meinung nach müsste diese Organisation komplett umgekrempelt werden, und zwar so, daß sie wirklich ein Gegengewicht darstellen, gegen die übermächtige Präsenz der US of A.

Das kann allerdings nur dann gehen, wenn Europa und Asien mehr Einfluss erhalten. Ein ständiger Sitz Deutschlands (als Nation, die sich für Frieden stark macht) wäre doch schon erstrebenswert. Allerdings haben die USA ja schon ihren Widerstand dagegen angemeldet. Dank Vetorecht werden sie ihre Postion vermutlich auch durchsetzen können...

Die anderen Funktionen der UNO (Katastrophenhilfe, Völkerrechtsschutz etc) sind von dieser Kritik ausgenommen, denn ihr Bestand dürfte außer Frage stehen.

Mein Fazit: UNO ja, jedoch nur nach umfangreichen Reformen, bzw Veränderungen.

Geschrieben

Das ganze Problem liegt doch in der Struktur der UNO begründet. Ich quotiere hier einfach mal Wikipedia:

Ein Kritikpunkt ist die historisch bedingte Zusammensetzung des UNO-Sicherheitsrates. Die ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats machen regen Gebrauch von ihrem Vetorecht, um Verurteilungen und Sanktionen gegen sich selbst oder befreundete Staaten abzuwenden, so legte 1946-64 etwa die Sowjetunion 103 Mal Veto gegen einmütige Mehrheiten ein. Oder auch im Falle Israels, das bereits 69 Konventionen ignorierte, wurde es durch ein Veto der USA bei 20 Konventionen geschützt

Und das trifft es für mich auf den Punkt. Es kann in meinen Augen nicht sein, dass in einem Gremium, das die Staaten dieser Welt repräsentiert, ein paar Staaten entscheidenden Einfluss haben und die anderen nicht. Das ist sicher nicht in allen Bereichen der UNO so, aber gerade beim Sicherheitsrat - der ja für die "Einmischung" in die Interessen andere Länder verantwortlich zeichnet - der Fall.

Die anderen Fragen beantworten sich im Übrigen leicht. Dass in puncto Korea nicht interveniert wird, mag zum einen an der Armee-Stärke dieses Landes und zum anderen an der Tatsache liegen, dass China bei einem Konflikt der UNO mit Nordkorea sicherlich interveniert. Entweder auf dem politischen oder auf dem militärischen Weg. Ist mir aber eigentlich schon viel zu viel Politik *schauder*.

Die UNO hat trotz allem ihre Berechtigung. Wir brauchen ein Gremium der Staaten, auch wenn es sicherlich noch Verbesserungsbedarf gibt.

Geschrieben
Ein ständiger Sitz Deutschlands (als Nation, die sich für Frieden stark macht) wäre doch schon erstrebenswert.
Geschrieben

die UNO ist wie ein großer unbweglicher Teigklumpen, der allen Nationen irgendwie zwischen den Fingern klebt und durch seine Zähigkeit versucht die Nationen zu lähmen und ihnen ihre Eigenständigkeit zu nehmen.

Es ist war, dass die UNO zu passiv ist, aber das ist wiederrum auch gut. Die Länder haben ein Selbstbestimmungsrecht.

Der Nachteil, Ausreißer oder extreme Regimes haben freie Bahn. Ich finde man sollte da differenzieren und insgesamt sollte die UNO ein Gegengewicht darstellen bzw. die dazugehörigen Länder, die sich in der Opposition befinden.

/edit

Es kann in meinen Augen nicht sein, dass in einem Gremium, das die Staaten dieser Welt repräsentiert, ein paar Staaten entscheidenden Einfluss haben und die anderen nicht
Geschrieben

Ihre Glaubwürdigkeit hat die Uno mit dem Irak-Krieg für mich jedenfalls verloren, da die Amis bewiesen haben, das man sich ungestraft erfolgreich über ihre Entscheidung hinwegsetzen kann <_<

Geschrieben
Ihr Glaubwürdigkeit hat die Uno mit dem Irak-Krieg jedenfalls verloren, da die Amis bewiesen haben, das man sich ungestraft erfolgreich über ihre Entscheidung hinwegsetzen kann <_<
Geschrieben
Ihr Glaubwürdigkeit hat die Uno mit dem Irak-Krieg jedenfalls verloren, da die Amis bewiesen haben, das man sich ungestraft erfolgreich über ihre Entscheidung hinwegsetzen kann <_<

Hm, die Glaubwürdigkeit hat sicher schon früher geschwankt, nur durch den Irak-Krieg ist sie vollständig verloren gegangen!

Um mal was positives zur UNO zu sagen:

Sie hat wenigstens mehr geleistet als ihr Vorgänger, der Völkerbund!

Geschrieben
Ihr Glaubwürdigkeit hat die Uno mit dem Irak-Krieg jedenfalls verloren, da die Amis bewiesen haben, das man sich ungestraft erfolgreich über ihre Entscheidung hinwegsetzen kann <_<

Hm, die Glaubwürdigkeit hat sicher schon früher geschwankt, nur durch den Irak-Krieg ist sie vollständig verloren gegangen!

Um mal was positives zur UNO zu sagen:

Sie hat wenigstens mehr geleistet als ihr Vorgänger, der Völkerbund!

Geschrieben

Und du glaubst dem Titel wird sie nicht gerecht? Ich versteh deine Ansicht, aber es ist ja nicht immer die Hilfe an vorderster Front, sondern die Unterstützung von Hilfsorganisationen.

Heute bist du aber ziemlich wissbegierig!
Geschrieben
Und du glaubst dem Titel wird sie nicht gerecht? Ich versteh deine Ansicht, aber es ist ja nicht immer die Hilfe an vorderster Front, sondern die Unterstützung von Hilfsorganisationen.

Heute bist du aber ziemlich wissbegierig!

Och, das bin ich eigentlich immer :whistling:

Geschrieben
Und du glaubst dem Titel wird sie nicht gerecht? Ich versteh deine Ansicht, aber es ist ja nicht immer die Hilfe an vorderster Front, sondern die Unterstützung von Hilfsorganisationen.

Heute bist du aber ziemlich wissbegierig!

Och, das bin ich eigentlich immer :whistling:



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