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Engelmacher

Oma und Opa im Krieg

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Nabend Leutz!

Alte Leute erzählen doch viel. Haben eure Großeltern euch schon von ihren Erlebnissen im Krieg erzählt?

Ich hab da ein paar Geschichten von meiner Oma, Opa hab ich leider nicht mehr kennengelernt.

Also meine Oma war damals acht Jahre alt. Als sie mit ihrer Mutter auf einem Acker arbeitete hörten sie

Flugzeuge näherkommen. Das war ja im Krieg nicht selten und Fliegeralarm gab´s auch nicht.

Dann plötzlich stürtzten zwei Jagtflugzeuge vom Himmel und schoßen mit den Bord-MG´s auf die zwei.

Beide rannten sofort loß und zu ihrem Glück sollten in dem Dorf gerade Telefonleitungen installiert werden. An der Straße lagen deshalb die Masten aufgetürmt und dahinter suchten sie Deckung.

Die zwei Jäger drehten ein paar runden und bei jeder Attacke trafen ihre Kugeln die Holzpfähle.

Ihr könnt euch vielleicht vorstellen welche Angst die beiden hatten. Meine Urgroßmutter hat sich

gemerkt wie lange es dauerte, bis die Flieger einen neuen Angriff flogen.Nach dem vierten oder fünften mal sprangen sie auf und liefen um ihr Leben. Es war zu ihrem Glück ein Wald in der nähe.

Dort versteckten sie sich bis es dunkel wurde. Wer sie da Angegriffen hat haben sie nie erfahren.

Geschrieben

hi leutz

wahrscheinlich niemand... elcher jagdpilot dreht schon fünf runden um auf zwei zivilisten zu schießen (nein es waren sogar 2). tut mir leid aber die geschichte hat nen haken oder stimmt nich, den wenn man bedenkt das ein jäger nie mehr mg munition dabei hatte um 20sek dauer zu feuern (mehr ging nich) hätter er diese zu seinem eigenen schutz um andere jäger zu vernichten verwendet....l

jetzt zum thema:

Das Topic suckt: wer will schon wissen was irgendein gemeiner soldat erlebt hat und diese story seinen enkeln weiter erzählt hat...

Geschrieben

Na du scheinst ja den Krieg live miterlebt zu haben.

Oder bist du wirklich so ein Kriegs-Fachmann???

Die Geschichte is wahr, meine Großmutter hat in ihrem Leben noch nie gelogen.

Sicher is auch, daß Jagtflieger Zivilisten angegriffen haben.

Es gibt da genug drüber zu lesen. Gerade Bauern bei der Feldarbeit wurden Attackiert.

Und wer sagt was von Dauerfeuer??? das war nicht Battlefield, das war realität. Weis der Geier was für

Flugzeuge das waren.

Aber jetzt haben wir ja wieder eine schöne Diskussion, is ja auch ganz doll. :rolleyes:

Geschrieben

ich weiß zwar nich, ob die geschichte war ist oder nicht, aber spannend zu lesen ist sie auf jeden fall :huh:

Geschrieben

also ich habe da eine und zwar mein opa wahr 17 als er einbezogen wurde!

war dann live an der front!(frankreich 1944)

ihn traff ein splitter einer granate am fuß als er in dekung sprang in denn graben!hat ihn immer noch im fuß bis zu seinem tod!

er war dann im feldkrankenhaus und is dann zurück in die heimat!

sonst wäre ich und meine mutter sehr werscheinlich nicht da!

an denn threatschreiber ich glaube dir deine geschichte!

gruß gladi

Geschrieben

Mein Opa mütterlicherseits war bei der 6. Armee und 5 Jahre in Riga in Gefangenschaft...

Er hat mir oft davon erzählt, wie er nen Granatsplitter in den Rücken gekriegt hat und

er hat behauptet nur auf Tote geschossen zu haben... bis Enemy at the Gates wußte ich nicht,

was er damit meinte...

Den anderen hab ich net gekannt, hat aber ein Auge im Osten verloren...

Irgendwie find ichs Schade, daß ich heute nicht mehr die Gelegenheit habe, den Geschichten zu lauschen...

Geschrieben

Mein Opa hat sich im Garten ein Loch gebuddelt und eine Stahlplatte mit Guckloch drübergelegt

So konnte er die Luftkämpfe sicher verfolgen.

Bei meinem anderen Opa ist eine Fliegerbombe im Garten eingeschlagen.

Er musste die dann auch noch selber entfernen. :huh:

Geschrieben

Ich würde euch gerne Geschichten erzählen, kenne meine Großeltern aber nicht.

Das einzige was ich weiss ist das meine einer OPA funker war.

Geschrieben

ich weiss nicht viel über meine grosseltern. hab sie leider nie kennen gelernt da sie früh gestorben sind. aber wir haben noch ein paar bilder von meinem urgrossvater zur zeit des ersten weltkriegs muss er wohl gedient haben. wenn ihr wollt scan ich mal ein und lade die hoch...

ich weiss aber, dass meine grossmutter aus ostpreussen geflüchtet ist. zu fuss...

Geschrieben
Ich würde euch gerne Geschichten erzählen, kenne meine Großeltern aber nicht.

Das einzige was ich weiss ist das meine einer OPA funker war.

Geschrieben

meine oma hat mir mal eine geschichte erzählt....

während den luftangriffen war es ja verboten, licht anzuschalten bzw. feuer anzünden(um den bomber kein ziel zu bieten, oder was weis ich)

jedenfalls zündete die nachbarin meiner oma ein FEUER im GARTEN an. meine oma und ihr mutter(also meine uroma) rannten raus, um sofort das feuer auszumachen, als plötzlich die sirenen heulten.

meine oma schaffte es noch sich zu retten, aber meine uroma war irghendwie gestolpert...

damit nicht genug- die "feuerlegerin" überlebte ebenfalls.

am nächsten Tag wurde sie von den nazis zwar zusammengeschrien, aber sonst nichts...

ein wunder das sie ncht "verschwunden" ist

Geschrieben

Hat mir mein Dad erzählt

Mein Opa war an der Westfront stationiert.Als er auf Urlaub nach hause kam,bekam er streit mit so nem

Gau-oder Blockleiter.Die hatten sich laut meines Dads öfter in der Wolle.Mein Opa hat dem dann so eine vor die Kauleiste gehauen das er die Treppe rückwärts runter ist.

Ne Stunde später kamen dann die Herren mit den langen schwarzen Ledermänteln.

Dann war mein Opa 2 Tage verschwunden und als er wiederkam musste er sofort an die Ostfront

Geschrieben

Also meine Uroma hat mir immer jede Menge über Krieg erzählt, und das sie live mitelebt hat wie ihr Vater gefallen ist... traurig... Sie zeig mir immer Bücher mit Nazi-Autogrammen unteranderem aber auch eins von Eva Hitler! :ph34r:

Geschrieben

Ein Freund von meinem Opa (war selber im Krieg) hate verdammtes Glück (wenn mans so nennen kann).

Er sollte nach Stalingrad, bekan aber geanu einen Tag vor der Abreise ein Steckstuss beim pinkeln (echt war)! Was in Stalingrad passiert ist weiß man ja.

Geschrieben

Also bei uns im Raum Balingen wurden oft Dörfer von Jagdfliegern angegriffen.

Meine Mutter war damals noch ziemlich klein und sie hatte immer ein kleines Köfferchen bei sich in dem das nötigste verstaut war. Die Nachbarn hatten zusammen einen Luftschutzbunker angelegt und dort lief sie sobald die Sirene ertönte so schnell sie konnte hin um Schutz zu suchen!

Es wurden einige Zivilisten bei der Feldarbeit getroffen, die sich nicht schnell genug in Sicherheit bringen konnten.

Einmal als wieder ein Fliegerangriff war hat eine Kugel das Dach des Hauses durchschlagen, zischte durchs Schlafzimmer ihres Onkels der schlief weil er Nachtschicht gehabt hatte, fetzte durch die Matratze und blieb im Zimmer darunter im Klavier stecken. Der Onkel hatte wahnsinniges Glück das ihn die Kugel nicht getroffen hatte!

Eine andere Kugel wurde zum Querschläger und verletzte die einzige Kuh im Stall so unglücklich daß sie notgeschlachtet werden mußte.

Die Story klingt zwar ziemlich überzogen ist aber wahr! :ph34r:

Meinen Opa väterlicherseits habe ich nicht gekannt, der ist an der Ostfront gefallen.

Mein anderer Opa kam nach dem Krieg in russische Gefangenschaft und von da aus in die USA wo es ihm seinen Erzählungen nach als Kriegsgefangener gut ging.

Von ihm hab ich auch noch Fotos vom Winter in Rußland



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