Zum Inhalt springen

Archiviert

Dieses Thema ist jetzt archiviert und für weitere Antworten gesperrt.

Engelmacher

Oma und Opa im Krieg

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

zum Thema:

"Eines kann ich Dir sagen: Da draussen waren keine Helden.

Wenn es richtig losging, haben wir uns alle in die Hosen geschissen vor Angst - alle!"

Albert Scharschmidt, ehemaliger Richtschütze in einer deutschen Panzereliteabteilung

Dies ist ein Zitat von "Panzerlexikon.de"

Dem ist nichts hinzuzufügen...

Geschrieben

Und wenn sie nicht gestorben sind, tun sie es heute...

Geschrieben

Also mein Opa war mal Jagdflieger. Er wurde mit 18 eingezogen. Er hatte aber schon mit 12 angefangen zu fliegen. Er hat dann in Tschechien gekämpft. Er hat mir erzählt, dass er unter der Brücke, die in Prag steht, durchgeflogen ist. Das waren bei einer Flugschau der Armee. Die sind mit 5 oder 6 Flugzeugen geflogen. Mein Opa ist zuerst durch geflogen und alle anderen hinterher. Der letzte ist gegen die Brücke geklatscht. Er flog ne Messerschmidt. Wie das Geschwader hieß weiß ich nicht, hatte er mir mal gesagt.

Dann war er noch an der Front, als Deutschland gegen Russland gekämpft hatte. Da war er mit einem Funker unterwegs und hat die Koordinaten für die Artellerie durchgegeben. Aber das ging wohl einmal schief und er wurde vom Feind festgenommen. Dann war er 10 Jahre in amerikanischer Gefangenschaft und konnte danach nach Hause. Aber mein Opa erzählt nicht gerne über den Krieg. Er hat wohl zu viele schlechte Erfahrungen gemacht.

Gast Dr.Erich von Stahlhelm
Geschrieben

Mein opa wurde erst spät,mitte 44, eingezogen da er bei arado(flugzeugwerke) in der rüstungsindustrie gearbeitet hat,war beim letzten auf gebot an der ostfront.opa hat mir mal erzählt,wie sie von katjuschas beschossen wurden,von dem unheimlichen heulen der geschosse und das der boden dabei auf und ab schaukelte wie eine schiffsschaukel,und danach ist er in einen schützengraben gelaufen wo er noch 5minuten vorher mit einem offizier und einem 15jährigen hitlerjungen geschwatzt hat und dann nur noch deren reste an den grabenwänden hingen,später hat er noch einen granatangriff überlebt bei dem er ein paar splitter in den kopf bekam,er hatte immer so kleine dellen im kopf davon und den rest seines lebens oft kopfschmerzen.ich glaube er würde spiele wie bf absolut zum kotzen finden wenn er noch leben würde.sein bruder ist im krieg geblieben,ich hab mal das soldbuch gefunden das die heeresfritzen der familie zurückschickten,war n fettes loch drin von der kugel die ihn erwischte.opas anderer bruder war bei den jagdfliegern und ist als vermisst gemeldet nie heimgekehrt.

was die leute früher erlebt haben ist für uns nicht vorstellbar,zu hoffen bleibt das es der mensch irgendwann rafft das krieg,wenn er nicht grade als pc game daherkommt,absolut kein spass ist

Geschrieben

Ne Geschichte von meinem Vater.

Der war mit 16 Jahren Flakhelfer und der Schütze einer kleineren Flak bei einer Rheinbrücke.

Die Flakstellung wurde von wahrscheinlich amerikanischen Jäger/ Bomber angegriffen, welche die Nachbarflak zerbombten ( waren alle tot ). Einen der Jäger hat er beim Anflug auf die Nachbarflag im Visier und beim wiederaufsteigen , erwischt. Danach konnte man Rauch sehen und hören, dass der Motor Probleme hatte, ist wohl wenig später abgestürtzt.

Hinterher stellte er fest , dass er einen Bauchstreifschuss hatte ( Heute noch zu sehen ).

Dafür gabs damals ein Eisernes Kreuz 2 - Klasse

Geschrieben

Ich hatte in meiner alten Wohnung einen Nachbarn der in der Hitlerjugend war . Wir haben öfters mal einen Tee getrunken und da hat er mir so einiges aus der Zeit erzählt . Er hat mir auch mal seine alte Uniform , sein Dolch und seine Armbinde gezeigt . Er hat mir auch sehr viele Bilder , Printmedien und ähnliche sachen gezeigt .

Geschrieben
Also mein Opa war mal Jagdflieger. Er wurde mit 18 eingezogen. Er hatte aber schon mit 12 angefangen zu fliegen. Er hat dann in Tschechien gekämpft. Er hat mir erzählt, dass er unter der Brücke, die in Prag steht, durchgeflogen ist. Das waren bei einer Flugschau der Armee. Die sind mit 5 oder 6 Flugzeugen geflogen. Mein Opa ist zuerst durch geflogen und alle anderen hinterher. Der letzte ist gegen die Brücke geklatscht. Er flog ne Messerschmidt. Wie das Geschwader hieß weiß ich nicht, hatte er mir mal gesagt.

Dann war er noch an der Front, als Deutschland gegen Russland gekämpft hatte. Da war er mit einem Funker unterwegs und hat die Koordinaten für die Artellerie durchgegeben. Aber das ging wohl einmal schief und er wurde vom Feind festgenommen. Dann war er 10 Jahre in amerikanischer Gefangenschaft und konnte danach nach Hause. Aber mein Opa erzählt nicht gerne über den Krieg. Er hat wohl zu viele schlechte Erfahrungen gemacht.

Geschrieben
Also mein Opa war mal Jagdflieger. Er wurde mit 18 eingezogen. Er hatte aber schon mit 12 angefangen zu fliegen. Er hat dann in Tschechien gekämpft. Er hat mir erzählt, dass er unter der Brücke, die in Prag steht, durchgeflogen ist. Das waren bei einer Flugschau der Armee. Die sind mit 5 oder 6 Flugzeugen geflogen. Mein Opa ist zuerst durch geflogen und alle anderen hinterher. Der letzte ist gegen die Brücke geklatscht. Er flog ne Messerschmidt. Wie das Geschwader hieß weiß ich nicht, hatte er mir mal gesagt.

Dann war er noch an der Front, als Deutschland gegen Russland gekämpft hatte. Da war er mit einem Funker unterwegs und hat die Koordinaten für die Artellerie durchgegeben. Aber das ging wohl einmal schief und er wurde vom Feind festgenommen. Dann war er 10 Jahre in amerikanischer Gefangenschaft und konnte danach nach Hause. Aber mein Opa erzählt nicht gerne über den Krieg. Er hat wohl zu viele schlechte Erfahrungen gemacht.

Geschrieben
Also mein Opa war mal Jagdflieger. Er wurde mit 18 eingezogen. Er hatte aber schon mit 12 angefangen zu fliegen. Er hat dann in Tschechien gekämpft. Er hat mir erzählt, dass er unter der Brücke, die in Prag steht, durchgeflogen ist. Das waren bei einer Flugschau der Armee. Die sind mit 5 oder 6 Flugzeugen geflogen. Mein Opa ist zuerst durch geflogen und alle anderen hinterher. Der letzte ist gegen die Brücke geklatscht. Er flog ne Messerschmidt. Wie das Geschwader hieß weiß ich nicht, hatte er mir mal gesagt.

Dann war er noch an der Front, als Deutschland gegen Russland gekämpft hatte. Da war er mit einem Funker unterwegs und hat die Koordinaten für die Artellerie durchgegeben. Aber das ging wohl einmal schief und er wurde vom Feind festgenommen. Dann war er 10 Jahre in amerikanischer Gefangenschaft und konnte danach nach Hause. Aber mein Opa erzählt nicht gerne über den Krieg. Er hat wohl zu viele schlechte Erfahrungen gemacht.

Sorry, aber da muss ich mal nachhaken. Dein Opa wurde von den Russen gefangen und dann an die Amis in Kriegsgefangenschaft übergeben? :blink:

Irgendwie kann ich das nicht glauben, denn mein Opa wurde auch von den Russen in Gefangenschaft genommen, aber er wurde in ein russisches Gulag gebracht.

Er meinte immer, dass Stalingrad nur der Vorhof zur Hölle war. Was nach Stalingrad kam war für meinen Opa anscheinend schlimmer als Stalingrad selbst, denn er wollte nie darüber reden. :ph34r:

Yep,das war so. Einheiten die gegen die Russen gekämpft haben wurden von den Amis ausgeliefert,

und andersrum.

Bestes Beispiel ,Erich Hartman--bester deutscher Jagdfliege 362 Abschüsse-- wurde von den Amis,

nachdem sie sich denen ergeben haben wieder an die Russen ausgeliefert.

Wie dieses Abkommen hiess weiss ich aber nicht



  • Wer ist Online   0 Benutzer

    • Keine registrierten Benutzer online.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Deinem Gerät platziert. Das hilft uns diese Webseite zu verbessern. Du kannst die Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist, weiterzumachen.