Battlephil 0 Autor Melden Geschrieben 11. September 2007 (bearbeitet) Es sei denn es ist dann verfassungswidrig Selbst wenn, wen interessiert das schon? Naja einfach aufpassen das man sich sowas nicht einfängt €: @Pedder: Warten wir es einfach ab, ich denke sicher das wird auch heimlich für andere Sachen benutzt und nicht nur gegen den Terrorkampf. Bearbeitet 11. September 2007 von Battlephil
XtremePhilipp 0 Melden Geschrieben 11. September 2007 (bearbeitet) glaubt ihr wirklich, unser verarmter staat hat genug leute/kohle, zigtausend leute zur überwachung/datenauswertung deutscher pcs einzusetzen?? möglich wär es. Aber nur mit einer saftigen Steuererhöhung^^ und die Leute holn sie sich schon irgendwie^^ Bearbeitet 11. September 2007 von XtremePhilipp
Pedder 864 Melden Geschrieben 11. September 2007 (bearbeitet) Warten wir es einfach ab, ich denke sicher das wird auch heimlich für andere Sachen benutzt und nicht nur gegen den Terrorkampf. wenn die es wirklich darauf anlegen, solche sachen heimlich durchzuführen, hätten se die debatte wegen diesem überwachungstrojaner gar nicht erst aufkommen lassen, sondern sofort eingesetzt und sich einen feuchten dreck um die verfassung geschert.. möglich wär es. Aber nur mit einer saftigen Steuererhöhung^^ und die Leute holn sie sich schon irgendwie^^ ... und sowas würde garantiert irgendwie an die öffentlichkeit kommen, wenn viele leute eingesetzt werden... und dann werden die politiker wieder von den menschenrechtlern/verfassungsschützern zerfleischt ^^ Bearbeitet 11. September 2007 von Pedder
Battlephil 0 Autor Melden Geschrieben 11. September 2007 wenn die es wirklich darauf anlegen, solche sachen heimlich durchzuführen, hätten se die debatte wegen diesem überwachungstrojaner gar nicht erst aufkommen lassen, sondern sofort eingesetzt und sich einen feuchten dreck um die verfassung geschert.. Was am Ende mehr Probleme als Erfolge bringen würde! Noch dazu wurden Online Durchsuchungen auch schon heimlich durchgeführt.
Pedder 864 Melden Geschrieben 11. September 2007 Was am Ende mehr Probleme als Erfolge bringen würde! Noch dazu wurden Online Durchsuchungen auch schon heimlich durchgeführt. Mehr probleme als diese Debatte, die zur zeit läuft, für unseren Polizeiapparat bedeutet? ich weiß ja nicht... wobei wir jetzt uach schon zum "was wäre wenn" kommen, das wird zu vage und deiner meinung nach würde das verstoßen gegen die verfassung probleme bedeuten. weshalb also sollte der bundestrojaner dann zur überwachung aller deutschen pcs ausgelegt werden?? geplant ist ja nur der einsatz gegen potentielle verbrecher/terroristen, was ja auch gut so ist. und ich glaub wirklich nicht, dass der staat an meinen emails interessiert ist...
Bommel 0 Melden Geschrieben 11. September 2007 Sicher gab es schon genug heimliche Durchsuchungen, die Beweise sind dann aber vor Gericht nichts wert. Wird der Einsatz des BT aber leaglisiert (auf Bundesebene), dann sieht das schon ganz anders aus.
XtremePhilipp 0 Melden Geschrieben 11. September 2007 Wird der Einsatz des BT aber leaglisiert (auf Bundesebene), dann sieht das schon ganz anders aus. Hoffen wir mal, das es soweit nicht kommt...
KleptR 0 Melden Geschrieben 12. September 2007 he aber eienb wichtigen punkt habt ihr noch immer nich geklärt: was wenn der bundestrojaner ins ausland gelangt? die werden sich doch schützen wollen,da hol ich mir ne version aus russland oder amerika und da is gudd...... um das zu umgehn mmüsste man den trojaner weltweit legalisieren,oder ne unterlassungsanweisung weltweit durchboxen.... und das geht nunmal nich
der.enforcer 354 Melden Geschrieben 13. September 2007 Also meine Meinung ist ja immer noch, dass jeder, der nichts auf dem Kerbholz hat, von diesem "Bundestrojaner" nichts zu befürchten hat. haste ja eigentlich recht.... ABER: was ist denn, wenn damit wirtschaftsspionage betrieben wird? oder der eifersüchtige nachbar irgendwelche brisanten details über dich herausfindet? Stell dir vor, du bist bürgermeisterkandidat und hast vllt. ein wenig delikate vorlieben in deiner freizeit... nun guckt die polizei eben mal "rein prophylaktisch" auf deinen rechner und auf einmal, "ganz zufällig" kommt davon was an die öffentlichkeit... es gibt unzählige möglichkeiten, wie dieser BT missbraucht werden kann
Twist 0 Melden Geschrieben 23. September 2007 (bearbeitet) und ich glaub wirklich nicht, dass der staat an meinen emails interessiert ist... Dir ist schon klar, das dein Provider bzw. jeder Provider mit über 500 Mitgliedern seit 2005 gesetzlich verpflichtet ist deine Internetkommunikation (von wegen nur EMails...) zu überwachen? Der gesamte Internet-Verkehr wird aufgezeichnet und kann bei Bedarf ausgewertet werden. Früher waren Modem/IDSN Usern aus unerfindlichen Gründen nicht betroffen, könnte sich aber mittlerweile auch geändert haben. Das ganze nennt sich sinnigerweise TKÜV (Telekommunikations-Überwachungsverordnung). Was du im Internet machst wissen die also eh schon (übrigens auch der Bulle von deiner Nachbarwache, die können dort auch drauf zugreifen wenn die Technik vor Ort ist), jetzt möchte der Staat halt noch zu gerne erfahren was du außerhalb treibst, ohne sich mit sowas wie Durchsuchungsbefehlen oder richterlichen Anordnungen und/oder lästigen Bürgerechten rumschlagen zu müssen. Bearbeitet 23. September 2007 von Twist
Sven 134 Melden Geschrieben 23. September 2007 Dir ist schon klar, das dein Provider bzw. jeder Provider mit über 500 Mitgliedern seit 2005 gesetzlich verpflichtet ist deine Internetkommunikation (von wegen nur EMails...) zu überwachen? Das wäre mir neu, die Vorratsdatenspeicherung beginnt ab 1.1.2008 Der gesamte Internet-Verkehr wird aufgezeichnet und kann bei Bedarf ausgewertet werden. Früher waren Modem/IDSN Usern aus unerfindlichen Gründen nicht betroffen, könnte sich aber mittlerweile auch geändert haben. Das ganze nennt sich sinnigerweise TKÜV (Telekommunikations-Überwachungsverordnung). Wenn die das machen würden, würde die in Daten ersaufen. Es werden nur die Verbindungsdaten aufgezeichnet, also, z.b. wann eine E-Mail von wem an wen geschickt wurde, bei Anrufen die angerufene Telefonnummer (auch bei nicht zustandegekommenen Verbindungen). Was du im Internet machst wissen die also eh schon (übrigens auch der Bulle von deiner Nachbarwache, die können dort auch drauf zugreifen wenn die Technik vor Ort ist), jetzt möchte der Staat halt noch zu gerne erfahren was du außerhalb treibst, ohne sich mit sowas wie Durchsuchungsbefehlen oder richterlichen Anordnungen und/oder lästigen Bürgerechten rumschlagen zu müssen. Ganz so weit ist es nicht, die Daten müssen die Provider speichern, deswegen werden vermutlich die Internetkosten demnächst sich erhöhen werden. Bitte sich erst mal kundig machen, bevor Du hier Halbwahrheiten postest.
Twist 0 Melden Geschrieben 23. September 2007 Ich schrieb überwachen, nicht speichern. Die meisten Provider speichern ohnehin seit Jahren, T-Com z.B. bis zu einem entsprechenden Gerichtsurteil 80 Tage. Wie geschrieben, die Voraussetzungen dafür wurden bereits 2001 (ernsthafte Gedankenspiele dazu gab es wohl seit 1998) mit der TKÜV Verordnung geschaffen, welche Internetzugangsanbieter verpflichtet, auf eigene Kosten technisches Gerät zu installieren damit auf Anordnung die Überwachung des gesamten Internetnutzungsverhaltens (aka. Internet-Verkehr/Verbindungsdaten) vollumfänglich möglich ist. Ab 2005 galt das dann auch für Mailserver mit über 1000 betreuten Userkonten (von wegen Provider und 500 Mitglieder, hier habe ich wohl etwas durcheinander gebracht).
Sven 134 Melden Geschrieben 24. September 2007 Es werden aber trotzdem keine Verkehrsdaten (Mail-Inhalte oder Inhalte der abgerufenen Seiten) gespeichert. Wobei das nächste Problem mit dem TOR-Netzwerk sich herausgestellt hat, daß dieses unter Umständen gar nicht so anonym ist, insbesondere, wenn der Exit-Node, also der Rechner, der die Daten ins Internet schickt und von dort empfängt, den gesamten Verkehr protokolliert, kann er mitlesen, was die Benutzer abrufen.
kahunasta 0 Melden Geschrieben 24. September 2007 Wo ich das hier gerade lese, fällt mir doch glatt wieder etwas ein: Bin vor ein par Wochen umgezogen und hatte dann ein par schwierigkeiten mit der lieben Telekom, dem Umschalten und meiner tollen DSL Leitung. Na ja, das ganze war ein ziemliches Hick Hack und zog sich dann über 2 Wochen hin, bis ich endlich wieder I-net hatte. Zum guten Schluss bekam ich von der Telekom einen Anruf (alle waren ziemlich verzweifelt, weil nix ging - synchronisations Probleme etc.) Ein Techniker war dran und versuchte mit mir über Telefon mein Router neu einzurichten^^ Ich liess mich auf den Schwachfug ein (als ob ich meinen Router nicht einrichten könnte ) und.. nix ging. Dann die Frage "Sind sie online ?" Ich :" Wie jetzt ? Geht doch nix..." Er: " Ich meine, haben Sie den Router jetzt an ?" Ich: "Na klar..." Er: "Ja, sehe ich - ich wähle mich eben ein" Ich : "??" Er: " Ja, bin drauf - alles ok. Soll das Wlan aus bleiben ?" Ich ziemlich perplex: "Ja..." Er: "Ok. Ich kann sagen, es liegt nicht an ihren Einstellungen. Da müssen wir wohl mal vor Ort etwas umstellen." Laber rababer - so ging das dann weiter. Letztendlich ging hinterher alles wieder, dank einem Techniker vor Ort. Es lag an der Leitung - Synchronisations Probleme. Aber - ist das nicht geil ? Die kommen auf meinen Router OHNE das ich online bin ?!?!
Sven 134 Melden Geschrieben 24. September 2007 TR69 heißt das Zauberwort, damit kann der Internet-Anbieter den Router von der Ferne administrieren. Wenn die DSL-Verbindung steht, funktioniert das für gewöhnlich ohne Probleme. Wobei ich nun auf jeden Fall für WLAN, wenn es denn weiterhin benutzt wird, einen anderen Key benutzen würde.