Osis 0 Melden Geschrieben 12. Dezember 2008 Eine spannede Frage dieser Tage. Heute ist mal wieder ein Milliardendeal zur Reattung geplatzt, wenigstens ist die Konzerleitung nicht wieder im Privatjet angereist. Auf die Firmenflieger, die sie bei ihrem ersten Termin im US-Kongress benutzt hatten, mussten sie verzichten. Zu dieser öffentlichen Demutsgeste hatten Senatoren und Abgeordnete sie gezwungen. Zur Suppenküche fährt man auch nicht im Taxi, hieß es. Die Big Bosse waren zu Bürschchen geschrumpft.Zitat SPON Rettung? Nur noch durch G.W.Bush junior möglich, wenn er eingreift und aus dem Bankentopf Geld umleitet. Die Katastrophe ist progarmiert, tiefe strukturelle Defizite der Autoindustrie verhindern womöglich sogar eine ernsthafte Sanierung. Was da im US-Senat verhandelt wurde war kein Rettungsplan, wie er offiziell hieß, sondern eine milliardenteure Sterbehilfe. Zitat SPON Die Folgen werden weltweit zu spüren sein, in Deutschland stellt sich die Frage, was mit Opel passiert. In den USA wird es noch dramtischer, die Autostädte wie Detroit werden schlagartig um Millarden $ im Wert reduziert wenn die Umsätze ausfallen. Zu den 550.000 Arbeitslosen in den letzten4 Wochen werden sich dann vermutlich nochmals Soviele dazugesellen... Auffangegesellschaften oder sozialverträgliche Abwicklunge sind unmöglich in der Dimension und in der Kürze der Zeit. Das könnte für einige Städte eine der größten sozialen Katastrophen geben. Auch stehen viele betriebsrenten dann auf der Kippe, die nicht ausreichend abgesichert sind. Die Perspektivlosigkeit wäre dramatatisch, ich bin gespannt ob es dann zu Unruhen kommt. Auch Inestoren aus Fernost oder Russland sind nicht mehr in Sicht, China erleidet einen dramatsichen Einbruch in der Produktion mit gelatigen Überkapaizitäten, der sich nochw eiter verschlimmern wird. Die Zahl der Unetrnehmer die Selbstmord begehen stiegt, erste Kommunen zahlen Arbeiterlöhen aus den eigenen haushalten um die Leute in die Dörfer zurückzuschicken. Ein weiterer Konsumeinbruch in den USA wird dies verschlimmern. In Russland ist es ähnlich daramtisch, der Staatshaushalt benötigt für ein eine scharze "0" einen Ölpreis jeseits der 70$/Barrel. Aktuell lebt auch Putin auf noch mehr auf "pump"... Stellt sich die Frage, wie es weitergeht. Wenn die USA ihre Autoindustrie noicht kollabieren lassen, wird es verdammt teuer. Wird es aber auch so, weil vermutlich sind die "Big Three" GM, Ford und Chrysler die Lizenz zum Geld vernichten. Es wird spannend, der nächste Crash droht übrigens zum 1.1.09. Wenn Anleger den Hedegfonds ihr Geld abziehen werden. Die Heuschrecken haben aktuell eine Barkapitalabdeckung von ca. 35% erreicht, in der Vergangeheit waren es knapp 15%. Diese wird benötigt, um auszuzahlen. Spannend wird die Frage, ob das reicht. Wenn nicht: Wer gibt dann den Hedgefonds Kredite?
TheBullet 129 Melden Geschrieben 12. Dezember 2008 (bearbeitet) also, ich kann euch nicht sagen, ob es stimmt, aber ich glaube auf ntv oder so bei dem dax, gehört zu haben das es kein geld für die großen drei gibt. Ich bin mir aber verdammt unsicher ^^. edit: Ja, ich hatte wohl recht. siehe hier Also wie es da stand, soll es keine weiteren Verfahren bis zum neuen Senat geben. Also bis Barack im Amt ist oder? also bis zum 20 oder 22 januar?^^ Bearbeitet 12. Dezember 2008 von TheBullet
Loki 0 Melden Geschrieben 12. Dezember 2008 Hab da heute morgen einen Bericht aufm WDR gesehen. Selbst China bleibt nicht verschont. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Leute die es versaut haben es auch ausbaden sollen. Wer nicht vernünftig wirtschaftet kommt halt net weit. Das Problem ist nur, dass halt sehr viele Arbeitsplätze gefährdet sind und die Konzernbosse sich mit dicken Abfindungen verabschieden. Ich denke mal einfach positiv. Hab im August angefangen meine Arbeitgeber-VL in Fonds zu investieren, wenn die Kurse wieder steigen gibts gewinne... *hoff*
sigah 650 Melden Geschrieben 12. Dezember 2008 Hab da heute morgen einen Bericht aufm WDR gesehen. Selbst China bleibt nicht verschont. Allerdings bin ich der Meinung, dass die Leute die es versaut haben es auch ausbaden sollen. Wer nicht vernünftig wirtschaftet kommt halt net weit. Das Problem ist nur, dass halt sehr viele Arbeitsplätze gefährdet sind und die Konzernbosse sich mit dicken Abfindungen verabschieden. Ich denke mal einfach positiv. Hab im August angefangen meine Arbeitgeber-VL in Fonds zu investieren, wenn die Kurse wieder steigen gibts gewinne... *hoff* Nunja ich denke den Managern der Automobil-Branche trifft nicht soviel schuld. Sie haben zwar ihre Spritfresser-Politik betrieben, aber die funktionierte in den USA bis dato auch gut. Das konnte langfristig zwar nicht gutgehen, aber die Finanzkrise hat den ein oder anderen Autobauer hart getroffen ohne das es jetzt aus ein besonders drastische Eigenversagen zurückzuführen ist.
iconicus 8 Melden Geschrieben 12. Dezember 2008 (bearbeitet) wie auch bei der jetzigen finanzkrise glaube ich nicht das es sehr viel schlimmer kommt. klar...arbeitslosen zahlen werden steigen...ganze branchen werden zusammenschrumpfen. jedes ende hat nen anfang...vielleicht kommt auch was gutes bei rum (3 liter auto???). das es jetzt aber zu einbrüchen eines gesamten kapitalistischen marktes kommt glaube ich weniger. die konzernführung wird auch weiterhin mit dem jet rumfliegen (wenn auch nicht beim milliardenbetteln). das es gar zu unruhen kommen könnte halte ich für unwahrscheinlich. das ist in meinen augen die selbe panik mache wie bei der finanzkrise...und man erreicht damit nur eins: den markt noch weiter schwächen...denn was sind die folgen einer solchen denkweise? die menschen konsumieren nur noch das nötigste. darunter wird der absatzmarkt noch mehr leiden als er eigentlich schon zu leiden hat. damit macht man die sache nur noch schlimmer. wenn die, die jetzt nochn job haben da drüben, anfangen richtig schon fett zu sparen (was ja dank solch panik mache die logische schlußfolgerung wäre...da jobs durch den fragilen markt gefährdet sind) kann das natürlich nach hinten losgehen. die vogel-strauß technik (also kopf in den sand) wäre wohl jetzt die beste und einfachste (neben reformen und entschlackungen von firmenstrukturen natürlich) methode das ganze halbwegs glimpflich abzudämpfen. wenn der gemeine ami jetzt fröhlich weiter konsumiert (möglichst nicht auf pump...und möglichst keine häuser auf finanzierung kaufen) denke ich kann man das ganze in nem jahr ad acta legen. vielleicht stell ick mir das zu einfach vor...aber ich denke mal das es so oder so ähnlich kommen wird. ohne das ein markt oder gar eine ganze branche komplett zusammenbrechen wird (ausser alle verfallen in panik und sparen wie blöde...dann seh ich das ähnlich wie der threadstarter) Bearbeitet 12. Dezember 2008 von iconicus
KwanzaBot 10 Melden Geschrieben 12. Dezember 2008 Gut. Der Kapitalismus ist auch mehr, als nur eine Wirtschaftsform. Daswird wohl nicht einfach unsere Welt umkrempeln aber kurz zu den Aufständen: http://www.tagesschau.de/ausland/athen238.html Schau mal das hier an: http://www.br-online.de/bayerisches-fernse...22822077797.xml
iconicus 8 Melden Geschrieben 13. Dezember 2008 (bearbeitet) mooooooooooooooooooment mal. du vergleichst jetzt aber nicht die randale in griechenland mit der wirtschaftskrise oder??? das sind zwei absolut unterschiedliche paar schuhe. in griechenland spielen zwei faktoren eine wichtige rolle... die eine ist die korruption und vetternwirtschaft die sich durch die gesamte obere etage dieses landes zieht...ob bulle, politiker, arzt, lehrer....da sollen sogar bettler korrupt sein. dagegen sind ALLE unsere manger und politiker ABSOLUT sozial!!! und der zweite grund sind die represalien durch die bullen gegenüber den jugendlichen. die werden einfach eingesperrt und zusammengeschlagen. die bullen dort spielen militärjunta...ganz genau wie es in paris der fall war. und das rächt sich jetzt bitter böse...und meiner meinung nach ZU RECHT!!! ("MACHT KAPUTT WAS EUCH KAPUTT MACHT!!!") natürlich spielen wirtschaftliche faktoren da eine gewisse rolle...frust kommt auf wenn man arbeitslos ist (man hat zeit bullen zu verprügeln und die stadt anzukokeln wenn man keinen job hat). aber was da in girechenland abgeht war abzusehen...der rest der welt hätte in geld schwimmen können...uns hätte der reichtum ausm arsch kriechen können...und es wäre dort trozdem so gekommen. das ganze hat nix aber auch nix mit wirtschaftlichen faktoren zu tun die wir hier gerade bereden. das mit dem zweiten link habe ich nicht verstanden...aus zwei gründen: - bayerisches-fernsehen...sowas gucke ich nicht. - das ist doch der typ der ne zeitlang nen plastikvogel auf seiner brille zu sitzen gehabt hat...hallo?? Bearbeitet 13. Dezember 2008 von iconicus
KwanzaBot 10 Melden Geschrieben 13. Dezember 2008 (...) natürlich spielen wirtschaftliche faktoren da eine gewisse rolle...frust kommt auf wenn man arbeitslos ist (...) So. Und das ist genau der gleiche Blah-Mist, den uns Politiker erzählen. Super-Kausal-Zusammenhänge! FTW! Frust kommt auf, wenn man sich einer Lage gegenüber sieht, die man nicht zu bewältigen weiß. Das dürfte eventuell die Lage des gößten Teils der krawallierenden Jugendlichen sein. Ob sie aus guten Gründen meinen in dieser Lage zu sein ist eines. Die Gewalt was anderes. "die bullen dort spielen militärjunta" [sic] Ja na gut. So kann man es auch sagen. Der Zusammenhang ist doch einfach oberdeutlich. Hier geht es um keine Verschwörung in dem üblichen Internetz-Sinne. In Griechenland herrschen seit Jahren katastrophale Bedingungen z.B. im Bildungssystem. Das nun mit siehe nächstes gewürzt: (...) wie auch bei der jetzigen finanzkrise glaube ich nicht das es sehr viel schlimmer kommt. klar...arbeitslosen zahlen werden steigen...ganze branchen werden zusammenschrumpfen. jedes ende hat nen anfang...vielleicht kommt auch was gutes bei rum (3 liter auto???). (...) das es gar zu unruhen kommen könnte halte ich für unwahrscheinlich. (...) Was meinst du denn, was bei dem "Zusammenschrumpfen" so alles die Planke sucht? Ich mal doch hier keine Teufel an die Wand. Hast mitbekommen, was in China vor kurzem loswahr? Massenentlassung klingt in deren Ohren mit mehr Nullen nach... oder Detroit... Detroit ist schon seit fast zehn Jahren, wenn ichs richtig erinnere, am Boden. Das wird jetzt besser werden. Aber abgesehen davon. Was ist eigentlich dein Standpunkt genau? Das würd mich echt noch interessieren. - wenn du als Berliner kein bayrisches Fernsehen verträgst, sei das entschuldigt. Mit Satire hat man es ja ohnehin nicht - zum der Brille und dem Vogel du meinst den Typen?: http://www.google.com/search?q=gottlieb+we...ls&ie=UTF-8 Die Sendung ist von ihm gewesen: http://de.youtube.com/results?search_query...p;search=Suchen nacht &
-=Punkbuster=- 166 Melden Geschrieben 24. Dezember 2008 Zur zweiten Runde "sind" sie mit dem Auto gekommen. Alle. Es waren sogar Hybridfahrzeuge. Das einzige, wozu man sich nicht durchringen konnte, war eine Fahrgemeinschaft
sigah 650 Melden Geschrieben 24. Dezember 2008 @ dogsoldier; Ich weiss gar nicht, ob die ganzen Fahrzeuge so am 'Markt vorbei konstruiert' wurden. Ich bin gerade wieder in NY und ich konnte keine Abnahme der dicken Karren im Vergleich zum letzten Mal feststellen. Da kleinste was hier gefahren wird, sind halt Mittelklassenfahrzeuge. Aber doch schon ziemlich viele Escalade, Suburban, Tundra,F350, Q7, X5, S550 (eine kleinere Mercedes Limousine habe ich nicht gesehen nur 5-Liter-Maschinen -.-), 750i, usw. Also gekauft werden sie ja genug und da alle Autohersteller deutliche Absatzprobleme haben (erstmals Verlust seit Gruendung des Unternehmens), finde ich nicht, dass man den Managern von GMC und Konsorten so grosse Vorwuerfe machen sollte.
TheBullet 129 Melden Geschrieben 20. April 2009 Opel zu verschenken. Opel- Geschenkt und noch zu teuer. nächstes Angebot: Opel+1Milliarde umsonst
Alreech 0 Melden Geschrieben 21. April 2009 na ja, Opel gibt es eh schon lange nicht mehr. GM baut weltweit mehr oder weniger die gleichen Modelle, und je nach Land kommt dann ein GM, Opel oder XY Emblem drauf. Aus GM Deutschland die eigenständige Firma Opel zu machen die dann in 5 Jahren (nach unzähligen Rettungsversuchen durch Bund und Länder) in Konkurs geht scheint für GM IMHO eine Option zum Personalabbau zu sein... Wenn GM jetzt die Deutschen Werke dicht macht müssen sie Abfindungen zahlen, wenn sie die Firma Opel neu schaffen und verkaufen kommen sie unter dem Strich vieleicht billiger weg... Und zumindest in der Übergangszeit wird das eigenständige Unternehmen Opel Modelle von GM verkaufen müssen.
sigah 650 Melden Geschrieben 14. Mai 2009 Vll können deutsche Hersteller dann ihren Absatz in Übersee ausbauen. Oder VW kauft einfach GM^^