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Imperial Commander

Passauer Polizist von Neonazis attakiert

Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

Jupp, das im Garten liegen gelassene Messer des Opfers...

Am Ende war es (wie fast immer) der Gärtner.

So traurig das ist, ich freue mich, daß die Öffentlichkeit endlich wieder Notiz von den Faschos nimmt.

Wie oft habe ich in letzter Zeit gehört: Ach, die sind doch nur noch wenige. Ach, es ist doch ruhig. Ach, ich glaube nicht, daß die hier nochmal was zu sagen haben.

Dabei entwickeln sich extrem extreme Rechte schön leise, aber kontinuierlich zu einer Masse in Deutschland, die für mich persönlich schon lange absolut nicht (mehr?) zur "Randgruppe und Spinnern aus Prolls vom Stammtisch" gehört.

Es gibt viel mehr, als die meisten denken und sie sind bewaffneter, als wir wohl alle denken.

Dazu das Gegrummel in den rechten Parteien, der Frust für die Militanten, die sich dort einfach nicht mehr repräsentiert sehen. Dazu ein nachbarliches Ausland, in dem so etwas wie in Passau beihnahe auf der Tagesordnung steht.

Da ist sie wieder die Politikverdrossenheit, ganz abgesehen von der Ablehnung der Fördermittel vom Familienministerium für die Organisation Exit Deutschland, durch die der Organisation zum Jahresende das Aus droht.

Die werden einfach nicht ernst genommen und ich hoffe inbrünstig, daß sobald der Bulle (bewußt so gesagt) wieder gesund ist, der Aufschrei und die Empörung nicht nachlassen. Vielleicht hat das ja auch das Volk wieder aufgeweckt.

Sowieso finde ich, sollten wir den Heinis die Worte klauen, nennen wir uns doch einfach Volk und nehmen denen den Wind aus den Segeln, wenn sie davon reden, eine Volksgemeinschaft zu bilden.

Apropos: Wir müssen nur noch 20 Jahre durchhalten. Dann nämlich, davon gehen optimistische Faschos aus, ist das deutsche Volk dermaßen durchrasst, das "es" zu spät ist.

Prost!

Bearbeitet von Rudi
Geschrieben (bearbeitet)

Das ist ja kaum zu glauben!

An alle, die hier von Grabschändung sprechen:

1.: ist die Flagge verboten

2.: weil die Flagge verboten ist, kann sie jedem auf der Straße abgenommen werden.

3.. das postmortale Persönlichkeitsrecht wird nicht verletzt, weil die Flagge verboten ist

4.: das öffnen des Grabes, nicht des Sarges wurde mit Sicherheit von Zuständigen durchgeführt

und nicht durch irgendeinen daher gelaufenen

5.: woher kommt für euch den bitte der höhere Wert der "Grabesruhe" gegenüber dem der Verbrechensbekämpfung,

6.: ist

- die widerrechtliche Öffnung eine Grabes eine Ordnungswidrigkeit

- das Verwenden der verfassungsfeindlichen Gegenständen kann mit bis zu drei Jahren Knast enden

- versuchter Mord oder eben Mord mit noch ein bisschen mehr, gell

Was für ein Blackout bringt euch eigentlich dazu, da überhaupt Verständnis für den Attentäter

aufzubringen?

Und hier, was die ARD dazu zu sagen hat:

http://www.tagesschau.de/inland/rechtsextreme100.html "...jeden Tag mindestens zwei Übergriffe..."

und unser geliebtes Panorama: http://daserste.ndr.de/panorama/media/npd106.html

€:

...

Apropos: Wir müssen nur noch 20 Jahre durchhalten. Dann nämlich, davon gehen optimistische Faschos aus, ist das deutsche Volk dermaßen durchrasst, das "es" zu spät ist.

...

Prost!

Zum Wohle!

Bearbeitet von KwanzaBot
Geschrieben

ich habe nicht gesagt das ich verständnis für die tat habe. Ich habe nur gesagt, dass ich es nachvollziehen kann.

Geschrieben

wir ham ja nicht gesagt, dass wir "Verständniss" für die/den Attentäteg hegen. Ganz im Gegenteil. EIne solche Tat gehört bestraft. Ganz klar. Mit den Zuständigen ist das ja so: Polizeichef hat seinen Bereich. Staatsanwaltschaft sgat: "Musst du machen. Jetzt!" und der herr Bulle muss gehorchen.

Aber ich denke es ist scheißegal wer unterm Grab liegt. Man soll das Grab in KEINEM Fall wieder öffnen. Meine Meinung.

Geschrieben

Wir haben Gesetze. Und die besagen ganz klar, dass diese Fahnen illegal sind. Wenn das vor dem Gesetzteshintergrund angeordent wird zu entfernen, ist das rechtens, hat nichts mit einer Störung zu tun.

Hätten die Glatzen sich am Grab benommen, wäre das nicht notwendig gewesen. So einfach. Wollen sie aber nicht. Also müssen sie damit leben wie das Gesetz gegen sie durchgesetzt werden.

Sollen wir "Recht beugen" um so etwas zu dulden?

Das ist genauso wie die Morddebatte um den C. Klar der RAF. Der ist verurteilt und freigekommen auf Basis des deutschen Recht. Ob ein mehrfacher Mörder der nicht bereut, gesellschaftsfähig ist, oder ob seine Schuld mit 25 jahren "erledigt" ist, steht juristisch nicht zur Debatte. Wir haben Gesetze, auf deren Basis entschieden wird. Ob die Gesetze ausreichen oder nicht ist dabei ersteinmal egal. Aber auch für Verurteilte gilt das Gesetz. Für alle.

Wenn nichtmal die Justiz sich an geltendes Recht hält, sind wir kein besser als dieses staatsfeindliche Pack. Wenn wir die eigenen Regeln brechen, die wir gegen Staatsfeinde verteidigen, entziehen wir uns selber die Legitimation.

Und das geht über eine Totenruhe oder ähnliches Hinaus. Mal abgesehen davon, jeder der ein wenig Ahnung von Friedöfen hat, der weiß welche Zeitbmbe da schlummert. Die sind zahlreich falsch angelegt worden und werden ihren Inhalt nach 25 Jahren toll konserviert wieder herzeigen. und dann wird gestört und verbrannt. Oder drüber gelagert. das ist heute bereits Alltag.

Also komme mir bitte keiner mit Ethik oder Totenruhe. Das ist banal und wird der Problematik nicht gerecht.

Geschrieben

Recht so!

Außerdem: wie schauts denn mit ner Obduktion aus?

Wenn ein Toter, nach der Beerdigung wieder exhumiert würde,

um zu klären, ob er eines natürlichen Todes oder eben nicht gestorben ist?

Das ist doch auch "Grabschändung", oder nicht?

Und überhaupt. Es gibt ganz einfach Taten, die sind so krass, dass sie sich nich durch

irgendwelche verletzten Gefühle relativieren lassen.

Wie Osis sagt: aus der Ruhe des Toten irgendwas ethisches abzuleiten

um Straftaten wenigstens zu relativieren ist in der Tat banal.

Dann könnt jeder alles mit allem rechtfertigen - ganz zu forderst religiöse Attentäter... Ups.

Geschrieben
Recht so!

Außerdem: wie schauts denn mit ner Obduktion aus?

Wenn ein Toter, nach der Beerdigung wieder exhumiert würde,

um zu klären, ob er eines natürlichen Todes oder eben nicht gestorben ist?

Das ist doch auch "Grabschändung", oder nicht?

Und überhaupt. Es gibt ganz einfach Taten, die sind so krass, dass sie sich nich durch

irgendwelche verletzten Gefühle relativieren lassen.

Wie Osis sagt: aus der Ruhe des Toten irgendwas ethisches abzuleiten

um Straftaten wenigstens zu relativieren ist in der Tat banal.

Dann könnt jeder alles mit allem rechtfertigen - ganz zu forderst religiöse Attentäter... Ups.

eine obduktion ist in meinen augen aber was vollkommen anderes wie das ausgraben einer fahne.

Geschrieben (bearbeitet)

find aber selbst das nicht sonderlich schön. trotzdem bringt osis gute gegenargumente. Aber wie gesagt es ist meine Meinung, dass sie dieses Grab öffnen, sei es für eine Fahne (illegal wohlbemerkt) oder eine Obduktion, find ich nicht richtig obwohl es, des Deutschen Rechts nach, "nötig" ist

€nicht "ich"

Bearbeitet von -=SMoD=-benje44jamin
Geschrieben

Na sicher. Bei einer Obduktion wird der Sarg geöffnet,

der Tote/die Tote entfernt,

in ein gerichtsmedizinisches Labor gebracht,

aufgeschnippelt und eventuell bis ins Letzte untersucht,

und dann wieder eingebuddelt. - eventuell nur in Teilen.

In diesem Fall wurde ein an den Sarg gesteckte HK-Flagge einfach aus dem Schlamm

gezogen, ohne den Sarg zu öffnen wohl, und dann hoffentlich verbrannt.

Was bitte ist nun ein ärgerer Eingriff für den Verblichenen? Hm?

Geschrieben

aber wieso beim Grab einfach nochmal das ganze ding ausbuddeln um ne flagge rauszuholen, die doch eh verrotet. Die wird doch sicherlich nicht mehr das Tageslicht sehen. Warum die Mühe machen? ABer wie ich shcon gesagt habe: "Ich finds generell nciht richtig, aber halt teilweise nötig. Wobei dieser Fall eigentlich mehr belanglos ist. Naja ok so ganz belanglos isser nun doch wieder nich xD

Geschrieben

schon klar, ich finds nur unnötig wegen ner fahne da rum zu graben. Die fahne sieht doch kein mensch also wen stört es bitte? Irgendwie kann man das schon als provokation von seiten der behörden sehen.

Geschrieben

stimmt. das ist noch ein askpekt der berücksichtigt werden muss. Auch wenn ich dies eigentlich unwahrscheinlich ist. Was haben die Behörden davon? Erneute sinnlose Verbotsdisskussionen, die eh nichts bringen, und Krawalle?

Geschrieben

Wer weiß? Vielleicht war die Flagge aus unverrottbarem Plastik oder man wollte das Risiko einer Trinkwasserverunreinigung nicht eingehen?

Wie aber Osis schon sagte:

Dem rechten Gesockse gehört das Leben erschwert wo es nur geht. :daumenhoch:

Solange die Gesetzte beachtet werden, ist dann ja wohl alles im grünen Bereich.

Und ich denke auch, solange solch eine Nebensache, wie diese Flagge am Sarg zum eventuell auslösendem Tatmotiv wird, muss sie auch raus.

Geschrieben

Dito. Stimm mit dir da überein. Wie gesagt: ...wie diese Flagge am Sarg zum eventuell auslösendem Tatmotiv wird, ...

Geschrieben

das gesetz... naja es wird doch oft genug über eine sache hinweggesehen in der das gesetzt eigentlich auch durchgreifen müsste. Trotzdem passiert nichts, aber wegen so einer fahne MUSS man dann einen aufstand machen und dinge provozieren die scheinbar wirklichkeit geworden sind? Naja die müssen es ja wissen

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