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der.enforcer

Ebola in Westafrika

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Gibt ja noch kein Thema hierzu. Dabei ist es eine Katastrophe, wie sie es so noch nie gegeben hat!

Es werden allein bis Ende diesen Jahres 100.000 weitere Opfer erwartet und das alles in einer Region, die in guten Zeiten schon mit sich selbst überfordert ist.

 

Vor ein paar Tagen habe ich gelesen dass das Land Liberia bereits kurz vor dem Kollaps steht: Gesundheitssystem, Verwaltung, öffentliches Leben und die gesamte Wirtschaft liegen am Boden. Nigeria, Sierra Leone, Guinea und den anderen Nachbarn geht es nicht viel besser.

 

Für mich nur eine Frage der Zeit wann das Virus sich auch über Afrika hinaus verbreitet.. Und bei einer Sterblichkeitsrate von 50-90% wird das unabsehbare Folgen für uns alle haben... Mal sehen, was Merkel und die anderen europäischen Regierungen bereit sind, zu zahlen... Die Amis schicken jetzt mal 3000 Soldaten zum Eindämmen der Krankheit. Mal gespannt, was das helfen wird....

 

http://www.tagesschau.de/ausland/ebola-liberia-106.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Ebolavirus

 

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Ah, es geht doch nichts über eine gute alte Epidemie!

Wie kriegen wir sonst die Leute wieder auf Regierungslinie ohne eine ordentliche Panik?

 

Wir werden alle sterben!! :panic:

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Gibt ja noch kein Thema hierzu. Dabei ist es eine Katastrophe, wie sie es so noch nie gegeben hat!

Es werden allein bis Ende diesen Jahres 100.000 weitere Opfer erwartet und das alles in einer Region, die in guten Zeiten schon mit sich selbst überfordert ist.

 

Vor ein paar Tagen habe ich gelesen dass das Land Liberia bereits kurz vor dem Kollaps steht: Gesundheitssystem, Verwaltung, öffentliches Leben und die gesamte Wirtschaft liegen am Boden. Nigeria, Sierra Leone, Guinea und den anderen Nachbarn geht es nicht viel besser.

 

Für mich nur eine Frage der Zeit wann das Virus sich auch über Afrika hinaus verbreitet.. Und bei einer Sterblichkeitsrate von 50-90% wird das unabsehbare Folgen für uns alle haben... Mal sehen, was Merkel und die anderen europäischen Regierungen bereit sind, zu zahlen... Die Amis schicken jetzt mal 3000 Soldaten zum Eindämmen der Krankheit. Mal gespannt, was das helfen wird....

 

Dann frag mal Herrn AIDS. Ich glaube letztes Jahr waren es so um die 3 Millionen Tote (?). Von Krankheiten wie Tuberkulose oder Malaria ganz zu schweigen…aber der absolute Oberkiller ist…*Trommelwirbel*….Rauchen! Tadaaaa, über 5 Millionen Tote jedes Jahr.

 

Und Lyberia stand genauso wie viele andere Afrikanische Länder eigentlich schon immer vor dem Kollaps. Abgesehen davon ist Ebola schon oft ausgebrochen, aber aufgrund des schnellen Verlaufs genauso schnell wieder vererbt.

 

Es gibt wie gesagt generell weitaus gefährlichere Krankheiten wie Ebola. Ist wieder so in typisches Hysterie Thema das vor allem durch die Boulevardblätter immens aufgebauscht wird. In Deutschland (bzw. Europa) und allen anderen modernen Industrienationen ist der Seuchenschutz derart gut das die Krankheit nicht den Hauch einer Chance hätte. Kein Vergleich zu den Chaotischen und vor allem Haarsträubenden Hygienischen Verhältnissen in vielen Teilen Afrikas.

bearbeitet von Underdog

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Erstens:

Rauchen ist nicht ansteckend ;) Mir kann es wurscht sein, ob mein Umfeld raucht, es überträgt sich nicht auf mich. Und vor dem Passivrauchen bin ich aufgrund der Gesetzgebung relativ gut geschützt. Argument zieht also nicht.

Auch bei AIDS bzw. HIV ist die Ansteckungsgefahr relativ gering, solange ich die Basics beachte

 

Der Unterschied zu dieser echten Pandemie ist doch, dass einmal anhusten im Prinzip schon ausreicht. Und dieses ständige "Ach, alles nur Hysterie um uns kleinzuhalten!" solltest du mal den Betroffenen vor Ort erzählen... Hier vom gemütlichen Couchsessel lässt sich natürlich jede Krise kleinreden.

Und ganz am Rande: Ich lese keinen Boulevard ;)

 

 

Nachtrag:

eigentlich finde ich es zynisch und ein wenig ekelhaft, wie du solche Dinge einfach abtust. Da verrecken die MENSCHEN wie Fliegen, liegen in ihren Eingeweidesäften und die Welt schaut zu. Das reicht aber nicht, nein.. Vielmehr wird dieses Leid auch noch verharmlost nach dem Motto: "War schon immer so" oder "X und Y sind noch viel schlimmer".

bearbeitet von der.enforcer

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Ach Enforcer, nicht gleich sauer werden.....

 

Einfach sachlich bleiben und nicht angegriffen reagieren und bitte nicht die "frag die Kranken" Karte hervor zaubern,....

 

Nur eine von vielen Quellen die nicht auf den Hysterie Zug aufspringt.

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-08/ebola-virus-deutschland-europa

 

Seuchenschutz in Europa ist ausreichend, Ebola & Co. haben keine echte Chance. Gibt weitaus gefährlichere Dinge über die man sich Sorgen machen kann....aus die Maus, ich bin raus. 

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Der Unterschied zu dieser echten Pandemie ist doch, dass einmal anhusten im Prinzip schon ausreicht. Und dieses ständige "Ach, alles nur Hysterie um uns kleinzuhalten!" solltest du mal den Betroffenen vor Ort erzählen... Hier vom gemütlichen Couchsessel lässt sich natürlich jede Krise kleinreden.

Wird halt genauso aufgebauscht wie BSE, MKS, SARS, Vogelgrippe und was es nicht alles gibt, wenn man die entsprechenden Tiere fickt :)

100K Tote/Jahr scheint mir für Afrika n ganz guter Schnitt zu sein, klingt fast, als hätte man das für afrikanischce Verhältnisse unter Kontrolle.

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Ich bin nicht sauer, mich stören aber solche Verharmlosungen.

Und ob die Seuche nach Europa übertritt ist ja nur ein Aspekt des ganzen Topics hier. Ich finde halt dass es nicht angehen kann, angesichts dieses real existierenden Elends zu sagen "Vom Rauchen sterben mehr Leute." Und ja, ich ziehe die "Betroffenen-Karte" weil es scheinbar vielen hier viel zu gut geht und die Empathie gänzlich verloren geht.

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Das Problem ist doch etwas vielschichtiger. Es lohnt sich nicht Medikamente für ein Land zu entwickeln, wo die Einwohner sie nicht bezahlen können. Die Armut in Afrika ist ein ein Problem, was sich nicht so einfach lösen lässt. Vor allem können wir nicht unseren Lebensstil so weiterführen wie bisher, ohne dass darunter die dritte-Welt-Länder leiden.

Quasi niemand ist hier bereit zurückzustecken und deswegen wird sich da in absehbarer Zeit nichts ändern.

Ebola ist nur ein Symptom der katastrophalen Zustände (Infrastruktur, Wirtschaft, Bildung, Regierung) in Zentralafrika und kann daher einfach nur ausgesessen werden. Es betrifft uns, wie immer, nicht.

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So hart das klingt, recht hat er

 

Ich halte eine Ausbreitung bei uns auch für sehr unwahrscheinlich. Zum Thema..

 

Es werden allein bis Ende diesen Jahres 100.000 weitere Opfer erwartet und das alles in einer Region, die in guten Zeiten schon mit sich selbst überfordert ist.

 

Underdog hat es ja schon angesprochen. Eine Bekannte von mir leistet im Moment ein freiwilligenjahr in Tansania, dort hat jeder 11te Afrikaner Aids. Ehrlich gesagt ist mir das auch relativ egal, ändern kann man an den Zuständen sowieso nichts. Jetzt hat sich eine weitere Todbringende Krankheit dort unten angesetzt und alles was uns interessiert ist ob sie sich bis zu uns ausbreiten kann. Vielleicht macht sich der ein oder andere noch Gedanken darüber wie schrecklich das Leben weit im Süden sein muss, vielleicht schließt ein anderer auch eine Patenschaft ab oder schiebt mal 50€ als Spende rüber. Im Endeffekt auch nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein.

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Ich finde es halt trotzdem nur zynisch, ein Leid mit dem anderen zu vergleichen oder aufzuwiegen. HIV ist natürlich ein Problem und auch da wird zu wenig getan, bzw. von Organisationen wie der kath. Kirche noch kontraproduktiv gehandelt.

 

Das ändert aber doch nichts daran, dass Ebola dort momentan so viele MEnschen tötet wie niemals zuvor.

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…aber der absolute Oberkiller ist…*Trommelwirbel*….Rauchen! Tadaaaa, über 5 Millionen Tote jedes Jahr.

 

Das die das aber zu sagen wir mal 78 % selbst Schuld sind. Wer meint er müsse seine Luftröhre teeren braucht sich über Lungenkrebs nicht zu wundern. Anders sieht das bein Nichtrauchern aus. 

 

 

Es lohnt sich nicht Medikamente für ein Land zu entwickeln, wo die Einwohner sie nicht bezahlen können. 

 

Scheiss Kapitalismus ! In dem Fall sollten die Medikamente halt unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden. Wenn die Ebola erst mal Europa oder den amerikanischen Kontinent erreicht hat werden die betroffenen Städte dann mit Daisy Cutters oder Thermit-Plasma eingedeckt um eine weitere Ausbreitung zu verhindern ? 

Die USA oder die €U schmeißen Milliarden für Banken die mit dem Geld ihrer Kunden Schindluder getrieben zum Fenster raus. Aber eine wirklich gefährliche Krankheit wird aus Kostengründen erst richtig bekämpft wenn es zu spät ist ?

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Tja. Was kann man denn da sagen außer "So ist das halt"?

Dass das aktuelle System nur den unvermeidlichen Kollaps herauszögert, sollte ja den meisten klar sein. Das wird in nicht genau absehbarer Zeit einmal wieder kräftig knallen, sei es Krieg, eine Seuche oder eine richtig große Finanzkrise und dann wird das nächste Experiment gestartet.

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Es lohnt sich nicht Medikamente für ein Land zu entwickeln, wo die Einwohner sie nicht bezahlen können. 

 

Scheiss Kapitalismus ! In dem Fall sollten die Medikamente halt unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden. Wenn die Ebola erst mal Europa oder den amerikanischen Kontinent erreicht hat werden die betroffenen Städte dann mit Daisy Cutters oder Thermit-Plasma eingedeckt um eine weitere Ausbreitung zu verhindern ? 

Die USA oder die €U schmeißen Milliarden für Banken die mit dem Geld ihrer Kunden Schindluder getrieben zum Fenster raus. Aber eine wirklich gefährliche Krankheit wird aus Kostengründen erst richtig bekämpft wenn es zu spät ist ?

 

 

Warum scheiss Kapitalismus?

Sollen Unternehmen einfach mal am Markt vorbei entwickeln und Medikamente verschenken?

Wenn die EU den entsprechende Unternehmen einen Auftrag unterbreiten würde, wäre Medikamente durchaus denkbar. Allerdings kostet das natürlich viel Zeit und viel Geld. Auf der anderen Seite sind Medikamente relativ unwichtig, um die Verbreitung zu verhindern.

Da reichen schon weitreichende hygenische Maßnahmen und Isolation der Erkrankten.

Das Problem der Länder sind eher unfähige Staatswesen, schlechte Infrastruktur und schlechte Aufklärung.

 

Einfach nur Geld zu geben, wird wenig bringen. Es hat sich schon oft gezeigt, dass Geld alleine nicht die Lösung bei Entwicklungshilfen waren.

Oft mangelt es an der direkten Umsetzung. Sonst versickert das Geld wieder in irgendwelchen Taschen.

Deshalb wird der vorraussichtliche Einsatz der US-Militärs auch von Entwicklungshelfer befürwortet. Kuba hilft übrigens auch ;D

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Scheiss Kapitalismus ! 

 

Warum scheiss Kapitalismus?

 

Ganz einfach deswegen weil ich das "System des Unendlichen Wachstums" für vollkommen daneben halte. Aber die Menschheit ist halt einfach noch nicht soweit das ein Leben auf dieser Welt was zählt.

So lange die Menschen in Afrika oder Asien als billige Produktionsstätten mit auswechselbarer Belegschaft zählen und sich Großkonzerne daran bereichern,so lange bin ich ein Gegner dieser Wirtschaftsform.

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