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BeAtHoVeN

Kriegserfahrungen.

Spricht euer Vater Oder Opa mit euch über seine Kriegserfahrungen?  

58 Benutzer abgestimmt

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Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Mein Opa (1914 geboren - also stolze 90 Jahre alt) erzählt mir oft vom Krieg. Er war im zweiten Weltkrieg hauptsächlich in Frankreich und Russland. Da er gelernter Polsterer hat man ihn in Russland versetzt in den Nachschub zu den Pferden. Hatte irgendwas mit den Satteln zu tun, dass er da als Polsterer gebraucht wurde. Das hat ihm wahrscheinlich das Leben gerettet. Die meisten Geschichten sind ziemlich übel, zB mußt er einmal deutsche Desateure aufhängen, weil er sonst selbst getötet worden wäre. Als er in den letzten Kriegsmonaten in Russland war und die Deutschen mehr und mehr zurückgedrängt wurden hat er sich selbst in den Arm geschossen und einem Kameraden absichtlich das Bein gebrochen, damit sie zurück nach Deutschland in ein Lazaret konnten. Mit einem der letzten Schiffe die überhaupt noch fuhren, hat ers dann zurück nach Deutschland geschafft, was ihm wohl wieder das Leben gerettet hat. Beinahe hätten sie ihm den Arm amputieren müssen, doch wieder hatte er Glück. In der allerletzten Phase des Krieges, wurden dann nochmal alle eingezogen, die auf zwei Beinen stehen konnten für den Kampf bis zum letzten Blutstropfen. Aber mein Opa ist getürmt und hat sich aus Ostdeutschland (weiß nicht mehr genau wo) bis nach Haus (ins Ruhrgebiet) durchgeschlagen. Wieder hatte er Glück und hat es geschafft. Dort hat er dann zum ersten mal seine älteste Tochter gesehen, die während 4! Tagen Heimaturlaub gezeugt wurde, in dem er auch seine Frau geheiratet hat. Nach dem Krieg hat er noch 2 Söhne bekommen, und ich bin der einzige Sohn seines jüngsten Sohnes. Bis vor 6 Jahren als seine Frau starb, war er glücklich verheiratet. Ich sehe ihn heute noch etwa einmal die Woche um mit ihm irgendwas zu erledigen, den er hatte nie einen Führerschein und ist nicht mehr so fit auf den Beinen, aber zum Glück ist er im Kopf noch ziemlich klar.

Naja seit dem ist er absoluter Pazifist und Demokrat. Mir fallen bestimmt noch ein paar Geschichten ein, wenns euch interessiert.

Geschrieben
Alle brüllen immer man hätte sich auflehnen sollen ,aber wer will schon das seine Familie ins KZ kommt oder man selbst erschossen wird ,manche wenige waren so mutig allerdings würde wohl fast jeder hier die Befehle ausführen anstatt zu sterben.Denn wenn man nicht in der Situation ist lässt es sich leicht sagen ich hätte es so gemacht ,aber wenn dann doch sein eigenes Leben oder das von der Familie davon abhängt sieht es ganz anders aus ,oder wollt ihr eure Leben für irgendwelche Leute opfern die ihr nicht mal kennt???Nehmen wir an ihr wart damals in so einer Situation ,ihr seht ja nicht wie die Leute in den KZs starben also interissiert es auch nicht und ihr kennt sie ja sowieso nicht.
Geschrieben

leider wieß ih nicht viel von meinem verstorbenen großonkel(ca.vor6jahren)

ich weiß nur dass er panzerfahrer war und später versorgungsfahrer, aber nie selber eine waffe in der hand hatte!

das einzige wass cihw eiß er hat immer material und versorgung nach stalingrad gebracht mit einem LKW und als er eines tages sowjetissche truppen gesehn hatte hatte er sofort umgedrhet , und wurde so nicht nach stalingrad eingezogen!

später wurde er von den franzosen gefangen , diese hattn ihn aber recht gut behandelt , 1945 wwar er frei, was dann war weiß ich nicht mehr...

Geschrieben
Alle brüllen immer man hätte sich auflehnen sollen ,aber wer will schon das seine Familie ins KZ kommt oder man selbst erschossen wird ,manche wenige waren so mutig allerdings würde wohl fast jeder hier die Befehle ausführen anstatt zu sterben.Denn wenn man nicht in der Situation ist lässt es sich leicht sagen ich hätte es so gemacht ,aber wenn dann doch sein eigenes Leben oder das von der Familie davon abhängt sieht es ganz anders aus ,oder wollt ihr eure Leben für irgendwelche Leute opfern die ihr nicht mal kennt???Nehmen wir an ihr wart damals in so einer Situation ,ihr seht ja nicht wie die Leute in den KZs starben also interissiert es auch nicht und ihr kennt sie ja sowieso nicht.

sagt dir rosenstraße was? da haben sich alle deutschen frauen aus der rstraße in berlin dagegen aufgelehnt das ihre jüdischen Männer abtransportiert wurden. die Folge war das alle ihre Männer wieder bekamen.

außerdem hats ja auch irgendwer so weit kommen lassen!!!

Geschrieben

Nunja, ich hab viele Bilder hier von meinem Opa im Krieg, erzählt hat er mir schon bisschen nur ich war da noch zu jung um ihm entsprechend sinnvolle und interessante Fragen stellen zu können.

Vor 8 Jahren ist er gestorben, also hatte ich nie richtige Gelegenheit.

Heute hätte ich ne ganze Menge was ich ihn fragen könnte/wollte, aber naja ich kann meine Oma dann immerhin noch fragen.

Geschrieben
Alle brüllen immer man hätte sich auflehnen sollen ,aber wer will schon das seine Familie ins KZ kommt oder man selbst erschossen wird ,manche wenige waren so mutig allerdings würde wohl fast jeder hier die Befehle ausführen anstatt zu sterben.Denn wenn man nicht in der Situation ist lässt es sich leicht sagen ich hätte es so gemacht ,aber wenn dann doch sein eigenes Leben oder das von der Familie davon abhängt sieht es ganz anders aus ,oder wollt ihr eure Leben für irgendwelche Leute opfern die ihr nicht mal kennt???Nehmen wir an ihr wart damals in so einer Situation ,ihr seht ja nicht wie die Leute in den KZs starben also interissiert es auch nicht und ihr kennt sie ja sowieso nicht.

sagt dir rosenstraße was? da haben sich alle deutschen frauen aus der rstraße in berlin dagegen aufgelehnt das ihre jüdischen Männer abtransportiert wurden. die Folge war das alle ihre Männer wieder bekamen.

außerdem hats ja auch irgendwer so weit kommen lassen!!!

Geschrieben

also ich kenn da einen der war in stalingrad von den russen eingschlossen!

hat voll viel erzähl!

Geschrieben

@Tankhunter

Das Problem ist wohl das der Bildungsstandard und auch die moralischen Ansprüche in der damaligen zeit deutlich unter den jetztigen Bedingungen liegen. Viele haben gar nicht gesehen welche Tragweit die Katastrophe bereits angenommen hat, die sich dazu immer mehr verschlimmerte. Fakt ist aber, das hätte man rebelliert, man auch Erfolg hätte. Denn was wäre ein Hitler mit seiner SS, wenn er das ganze restliche Land gegen sich hätte?

In anderen Ländern gab es übrigens bessere Beispiele. Achja, das gesuchte Wort heisst Revolution, dazu war aber kaum jem. ernsthaft bereit. Teils und vorallem wohl weil man zu wenig wusste, teils weil man Angst hatte aber zu großen Teilen auch weil man hinter dem Regime stand. Und gerade bei jem. wie Mannstein kann man das kaum abstreiten denn jem. der wirklich gegen die Handlungen des Systems wäre, wäre kaum in dieser Position.

Geschrieben

Scheiße!

Mein russischer Freund wurde in Tschetschenien schwer verwundet und liegt im Krankenhaus :(

Geschrieben
@Tankhunter

Das Problem ist wohl das der Bildungsstandard und auch die moralischen Ansprüche in der damaligen zeit deutlich unter den jetztigen Bedingungen liegen. Viele haben gar nicht gesehen welche Tragweit die Katastrophe bereits angenommen hat, die sich dazu immer mehr verschlimmerte. Fakt ist aber, das hätte man rebelliert, man auch Erfolg hätte. Denn was wäre ein Hitler mit seiner SS, wenn er das ganze restliche Land gegen sich hätte?

In anderen Ländern gab es übrigens bessere Beispiele. Achja, das gesuchte Wort heisst Revolution, dazu war aber kaum jem. ernsthaft bereit. Teils und vorallem wohl weil man zu wenig wusste, teils weil man Angst hatte aber zu großen Teilen auch weil man hinter dem Regime stand. Und gerade bei jem. wie Mannstein kann man das kaum abstreiten denn jem. der wirklich gegen die Handlungen des Systems wäre, wäre kaum in dieser Position.

Geschrieben
Alle brüllen immer man hätte sich auflehnen sollen ,aber wer will schon das seine Familie ins KZ kommt oder man selbst erschossen wird ,manche wenige waren so mutig allerdings würde wohl fast jeder hier die Befehle ausführen anstatt zu sterben.Denn wenn man nicht in der Situation ist lässt es sich leicht sagen ich hätte es so gemacht ,aber wenn dann doch sein eigenes Leben oder das von der Familie davon abhängt sieht es ganz anders aus ,oder wollt ihr eure Leben für irgendwelche Leute opfern die ihr nicht mal kennt???Nehmen wir an ihr wart damals in so einer Situation ,ihr seht ja nicht wie die Leute in den KZs starben also interissiert es auch nicht und ihr kennt sie ja sowieso nicht.

sagt dir rosenstraße was? da haben sich alle deutschen frauen aus der rstraße in berlin dagegen aufgelehnt das ihre jüdischen Männer abtransportiert wurden. die Folge war das alle ihre Männer wieder bekamen.

außerdem hats ja auch irgendwer so weit kommen lassen!!!

Da ging es ja um etwas wichtiges für sie ,nur würdest du freiwillig ohne einen richtigen Grund(sicher mag der Sturz eines Regimes ein Grund sein) für fremde Menschen dein Leben riskieren obwohl es dich nicht betrifft???Weil warum sollte es dich interissieren das irgendwo weit weg Leute sterben es betrifft dich doch nicht und dir geht es gut da kann dir das Schiksal von jemanden den du nicht mal kennst der tausende Km weit weg ist egal sein.

Geschrieben

Allen ging es gut?

Hallo? sag mals gehts noch oder was?

Schade das du nichtdie Juden fragen kannst, wie es denen geht oder den Ausländern oder den einfachen Personen die nicht ins Arische Rassenbild passten.....

Und der Aufschwung war rein auf pump finanziert was Deutschland dann ja auch in ernste Geldprobleme beschaffte.

Geschrieben

Mein Opa erzählt auch einiges über den Krieg, aber er war kein fanatiker oder ähnliches. Er war gerade mal

19 da musste er schon nach Finnland...

Geschrieben
Allen ging es gut?

Hallo? sag mals gehts noch oder was?

Schade das du nichtdie Juden fragen kannst, wie es denen geht oder den Ausländern oder den einfachen Personen die nicht ins Arische Rassenbild passten.....

Und der Aufschwung war rein auf pump finanziert was Deutschland dann ja auch in ernste Geldprobleme beschaffte.



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