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Underdog

Generation Videospiel

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Wie der Threadtitel schon sagt, soll es hier um die Frage gehen inwiefern sich Videospiele bis zum heutigen Zeitpunkt verändert haben und welche Faktoren dafür verantwortlich sind. Entsprechen die heutigen Spiele überhaupt unserer Vorstellung, oder wird am Kunden vorbei entwickelt?

Ausschlaggebend für den Thread hier war meine Diskussion mit flavor.himself Klick und die Frage inwiefern Crysis 2 durch den Multiplattformaspekt beeinflusst wurde. Dann sind wir etwas abgedriftet...(vom Offtopic in ein anderes Offtopic) :ugly: und kamen zu der Frage was die Spieler eigentlich von einem guten Spiel erwarten dürfen.

Es stellt sich auch zwingend die Frage welchen Einfluss heutzutage Konsolenspiele auf PC Spiele haben und andersherum. Gibt es positive Aspekte, oder sehen es viele eher negativ das sich die einzelnen Plattformen immer mehr vermischen?

Auch der Hintergrund „Wirtschaftlichkeit“ steht im Fokus. Sind die Entwickler wirklich gieriger geworden mit all ihren DLCs, schnellen Portierungen etc.. oder tun sie nur das was sie tun müssen um nicht unter zu gehen?

Und zuletzt...war früher wirklich alles besser als heute, wie so oft zu hören?

WICHTIG: Bitte kein reines „PC Vs. Konsole“ gebashe. Gegensätzliche Meinungen kann man ja gerne besprechen, aber bitte nicht mit dem Holzhammer durchkloppen.

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Die Spiele haben sich eigentlich dahin entwickelt, das sie nur eines machen sollen: Soviel Geld abwerfen wie möglich.

Richtige Klassiker, die man lange und gerne spielt, werden doch garnichtmehr produziert.

Ich erinnere mich an alte Klassiker wie Diablo 2, Age of Empires 2, Gothic 1 + 2, Stronghold, Halo, die ersten C&C Spiele usw....

Diese Spiele wurden noch für eins kreirt: Dem Spaß am Spielen.

Wie lange brauchte man z.b. um Gothic 1 komplett durchzuspielen, also alle Quests und alle Verstecke ohne alle Dialoge wegzuklicken.

Keine Ahnung, aber ich weiß das ich ewig dran gesessen habe, bestimmt insgesamt 60 Stunden.

Das ist eigentlich sehr schade, denn nur wenn der Flair stimmt spielt es sich richtig gut.

Wie gerne Erinnere mich als ich das erste mal Stronghold 1 gespielt habe.

Man ging das unter die Haut.

Solche Spiele findet man nur noch in der Indie-Ecke, sie Amnesia (was ich nach 10 Minuten schon nichtmehr weiterspielen konnte weil es mich geschockt hat wie krass die Atmosphäre ist, und es seitdem auch nie wieder angefasst habe) oder Minecraft.

Und heute, spielt man Call of Duty oder irgendeinen anderen Kriegsabklatsch davon, und davon gibt es viel zu viele (Medal of Honor z.b.).

Dann ist schon nach ein paar Stunden Schluss.

Ich erinnere mich das ich zum Beispiel CoD4 an einem Wochenende durchgespielt habe und danach sagte:

"Jo, nett wars..."

Als ich in Stronghold den Wolf besiegt habe:

"Wow... Was ein Spiel, nochmal durchspielen, aber schwerer!"

Es gibt aber auch Beispiele die etwas dagegen wirken.

So zum Beispiel die "Prince of Persia"-Reihe oder auch die "Assassins Creed"-Reihe.

Dort hat man wirklich was gutes entwickelt, es war solide, sah gut aus, man saß relativ lange dran (oh man, wie lange ich trotzdem noch AC2 gezockt habe :ugly: ), die Geschichte war echt cool und es hat sich deshalb auch gut verkauft.

Was aus Assassins Creed 3 wird bleibt abzuwarten.

Wenn sie aber das Niveau beibehalten wird es ein absoluter Pflichtkauf (Info: Szenario ist wohl die Französische Revolution)

Meiner Meinung sind heute 80% der entwickelten Spiele nur dazu da, Millionen in die Kassen zu spielen.

Was aus den Spieler wird ist nebensächlich, man siehe z.b. Gothic 3.

Erst der letzte Community Patch hat das Spiel "fertig" gemacht, etwas, was die Entwickler aus Geldgier und Zeitdruck nicht geschafft haben.

Echte Perlen muss man entdecken, wie z.b. Minecraft.

Um erfolgreich zu sein, reicht es aber auch wenn man wirklich für den Kunden entwickelt:

Bestes Beispiel:

Landwirtschafts Simulator.

Einfaches System, nicht viel Aufwand, doch trotzdem ein rießiger Erfolg.

Der Landwirtschafts-Simulator 2011 kann auf einen der erfolgreichsten PC-Spiele-Verkaufsstarts der letzten Wochen zurückblicken. MediaControl meldet, dass sich die Astragon-Simulation in den ersten sieben Tagen nach Release über 60.000 Mal verkauft hat. Insgesamt sollen sich seit gestern 250.000 Exemplare im Handel befinden. Außerdem gibt es auch Zahlen zu den Vorbestellungen. So hatten über 150.000 Personen den jüngsten Titel der Reihe vorab geordert. Der Publisher geht davon aus, dass sich der Landwirtschafts-Simulator 2011 bis zum Jahresende so gut verkaufen wird, dass sich die bisherige Absatzzahl aller Vorgänger von insgesamt 570.000 Exemplaren auf über 750.000 Stück vergrößern wird.

Quelle

Ergo brauch es nicht viel um Geld zu machen. Konzentriert man sich auf den Kunden geht das auch.

Nur denken viele Entwickler ans Schnelle Geld, und zack, steht man vor der Entscheidung:

Schnell etwas entwickeln, was viel Geld in die Kasse spült, aber nur kurz verkauft wird, oder einen richtigen Kracher zu entwickeln, der sich lange verkauft und auch viel in die Kasse spült.

Was die Entwickler meistens nehmen, lässt sich ja erkennen....

Und wo ich grade bei Assassins Creed und PoP war.

Der Einfluss von den Konsolen sind unübersehbar.

Man siehe z.b. Halo.

Halo 1 war sowohl auf Konsole als auch auf PC erfolgreich, bei Halo 2 schwankte es mehr zur Konsole über und 3, ODST sowie Reach sind nur noch für die Konsole entwickelt worden.

Was jetzt Vorteile hat und was Nachteile, naja.

Eine Konsole kann man nur bis zu einem gewissen Grad ausreitzen, einen PC kann man ja aufrüsten.

Ergo werden PC Spiele immer die bessere Grafik haben.

Mich stört das nicht.

Ich spiel sowohl Konsole als auch PC gerne.

Nur kann ich mich bei Konsole so richtig ins Sofa lümmeln :ugly:

Was ich von einem Spiel erwarte:

Es muss eine unglaubliche Atmosphäre haben, es muss eine Story haben die mich auffrisst, die mit Dreh- und Wendepunkten vollgespickt ist und die auch originell ist.

Storys wie der 2. Weltkrieg oder der Krieg gegen den Terrorismus sind ausgelutscht.

Dabei fallen immer so Perlen wie Stalker und Metro 2033 ins Auge.

Kein Wunder das die so erfolgreich sind.

Naja, genug gelabert, ich muss ins Bett, morgen nur bis 11 arbeiten :daumenhoch:

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Passend hierzu ein guter Beitrag ein Vbloggers namens Benzai, dem ich in vielen Punkten zustimme.

Vieles wird mit der nostalgischen rosaroten Brille gesehen. Ich habe letztens daran gedacht, dass mein geliebtes Mechwarrior 2 mich als 14 Jährigen mal 80 Deutsche Mark gekostet hat und der Addon mit Clan Geisterbären ein Jahr später nochmal 40DM. So gesehen sind Spiele nicht wirklich teurer oder schlechter geworden. :innocent:

Gaming in the 90s SUCKED

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Guest flavor.himself

Vielen Dank Underdog für die Eröffnung des Thread! :daumenhoch:

@N24Reporter: Das glaub ich gern, weil eben vor allem das Positive der Spiele in Erinnerung blieb. Dennoch sind in deinem Text bereits mehrere wichtige Faktoren drin:

  • Kaufpreis der Spiele: Ich habe eben leider noch keine passende Statistik gefunden, die die Preisentwicklung der letzten 10/ 15 Jahre wiedergibt, aber zumindest am Grundpreis der Spiele hat sich nicht viel verändert. Zumindest wenn mein Gedächtnis mich nicht vollkommen veralbert. Der wurde relativ konstant von 80-100 DM in 40-50 € übernommen. Ausbrecher gab's immer. Und "richtige" Addons kosten auch 15-20 €, was an damaligen DM-Preisen gemessen werden kann. Aber hier kommt schon mein nächster Kritikpunkt:
  • Umfang: Hier möchte ich glatt mehrere Punkte erwähnen, vorerst rein subjektiv, bin noch am googlen, ob ich beweiskräftige Belege dafür finde.
    Ich möchte die Qualität eines Spiels nicht nur an der Spieldauer messen. Ein 6-7 Stunden Spiel kann bei passender Kombination aus Grafik, Story, Sound, Steuerung, etc. durchaus mehr unterhalten als ein künstlich in die Länge gezogenes 12 Stunden Moorhuhnschießen, sei es grafisch noch so aufwändig.
    Auch was die DLCs angeht, unterscheiden die sich wie Tag und Nacht. Manche umfangreich, storyerweiternd (nicht -füllend!), gut inszeniert in angemessener Relation zum Kaufpreis des Volltitels erhältlich, schreien andere förmlich nach "Abzocke". Gegen erstere habe ich gar nichts (bin bspw. Forza3-Fan und besitze und nutze sämtliche Car-/Streckenpacks mit gutem, zufriedenem Gefühl), allerdings tragen zweitere -für mich- dazu bei, dass der Videospielmarkt, aufgrund rein wirtschaftlicher Interessen, ausgebeutet (und irgendwann auch zerstört) wird.
    Der Begriff "AddOn" hat aber nachwievor im Volksmund einen positiveren Charakter. Ein Addon kostet bißchen mehr als ein böser DLC, bietet aber so gut wie immer mehr Leistung für's Geld (bestes Beispiel ist mMn Warcraft 3 mit Addon Frozen Throne).

Weiterhin habe ich gestern bereits, in Bezug auf Crysis 2, geschrieben, dass in der Spielergemeinde eine unglaubliche Schizophrenie zu herrschen scheint. Einerseits hört man andauernd, "Grafik ist nicht alles!", grafisch anspruchslose Spiele wie WoW (nur auf die Grafik bezogen! schönen Gruß damit an Underdog ;)) werden millionenfach für Unsummen gespielt, ein Crysis 2 mit (nach meiner Meinung) gutem Gesamtkonzept aus Grafik, Story, Sound, etc. wird "rund" gemacht, weil es keine Hardware zum Qualmen bringt. Ich verstehe das nicht! Was will der Spieler, eine gute Mischung oder eine Techdemo?

Viel schlimmer ist diesbezüglich aber auch, dass viele Spieler nicht verstehen, dass Konsolen nicht schuld an nicht stattfindendem technischen Fortschritt sind, sondern die Entwickler. In deren Macht steht es, wie umfangreich bspw. eine PC-Version ausfällt. Was passiert aber: Der PC'ler schimpt gegen die Konsoleros. Warum? Ich verstehe das nicht!

Diesen Punkt haben wir bereits gestern umfangreich diskutiert. Natürlich haben für Publisher/ Entwickler wirtschaftliche Faktoren einen übergeordneten Einfluss auf ein Spiel. Aber mMn schadet eine rein wirtschaftliche Betrachtung massiv der Spieleentwicklung und dem -markt an sich. Dem Kunden wird immer weniger geboten, im Endeffekt wird mit immer weniger Leistung mehr Geld verdient. Hier noch ein eigenes Zitat von mir aus dem Cryis 2-Thread:

(...)Nur wenn die Melkkuh mal leergezapft ist, fängt der große Katzenjammer bei "deinen" Entwicklern/ Publishern an, dass keine Kaufkraft mehr da ist. Es ist immer ein Geben und Nehmen, nur geht der Trend massiv zum Nehmen der Publisher; Geben tun sie schon längere Zeit nichts ganzes mehr.

Leider noch eines, ist es nicht eher so:

Weil man mit einem umfangreichen "Rundumsorglospaket" eine große Fangruppe aufbauen kann (siehe BFG), die, wenn ich mich auch weiterhin so verhalte, auf Dauer treu meine Spiele kauft.

So, freue mich auf viele Anregungen, Verbesserungen, Einwände, die diskutiert werden. Trotz langem Text hab ich das Gefühl noch nicht alle Gedanken "verschossen" zu haben, nur mir fällt grad keiner mehr ein.

Edited by flavor.himself
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Mir fehlt auch irgendwie bei den ganzen heutigen Spielen der Langzeitspielwert, bzw. eine gute Story. Ich habe damals Klassiker auf dem SNES wie Illusion of Time, Mystic Quest, Secret of Mana, Terranigma, Zelda, Secret of Evermore und andere mehrmals durchgezockt und immer meinen Spaß daran gehabt. Da steckte irgendwie mehr Liebe zum Detail drinnen, als in den meisten heutigen Spielen, die, wenn man sich Zeit lässt, nach 10-12 Stunden durchgespielt sind.

Für mich muss es nicht immer die neuste Grafik sein, damit ein Spiel Spaß bringt. So z.B. Jedi Academy oder auch Battlefield 1942. Klar, die Grafik ist nichts Besonderes, aber der Spielspaß stimmt. BF1942 kann mit See-, Luft- und Panzerschlachten aufwarten, man hat eine Menge Spaß aufgrund der vielen verschiedenen Mods und man kann sowohl als Frontschwein in actiongeladenen Nahkämpfen, als auch als Sniper ganz gediegen irgendwo hocken und es rockt immer wieder!

Oder das bereits angesprochene Gothic. Ich habe Wochen damit verbracht, es duchzuspielen und habe immer noch nicht alle Nebenquests abgeschlossen. Ein geniales Spiel mit viel Atmosphäre, einer Menge Neuem, das man entdecken kann und einer gehörigen Prise Humor (Ich sag nur die Kiffer aus dem Sumpflager).

Genauso darf man die Final Fantasy Reihe nicht außer Acht lassen. FF7: Grafisch nicht wirklich das Gelbe vom Ei und auch die Übersetzung hat teilweise richtig gepfuscht ("It's all in here, read it sorgfältig durch!") Aber die Story und die Charaktere und ihre Geschichte! Wahnsinn!

Dann kam das "erwachsenere" FF VIII. Ich war begeistert. Eine Story, die mal ganz anders war, als alles, was ich bisher gesehen habe. Irrungen und Wirrungen und am Ende doch ein gemeinsamer Strang, der die verschiedenen, teils eigentümlichen Charaktere verbindet. Und dazu das Prinzip: "Wenn du stärker wirst, werden es deine Gegner auch!"

FF IX: Siehe oben! Liebevoll gestaltete Charaktere, eine tolle Weltkarte, etliche Nebenmissionen und eine herrliche Story. Dazu eine gehörige Portion Humor und fertig ist das Meisterwerk!

Heutzutage fehlt mir in den meisten Spielen diese Liebe zum Detail. Man merkt einfach, dass Spiele nur noch so "rausgerotzt" werden. Halbgare Spiele, die gehyped werden und dann entweder bis dort hinaus gepatched werden müssen, oder wo man dann eine neue Waffe und zwei Maps als DLC haben muss. "Pre-Order teh OMGWTFBBQ Ub0r1337h4x0r Edition now and you get a new helmet and a unique Weapon!" Genauso sinnlos! Handbücher? Warum? Gibt's doch als PDF auf dem Datenträger! Finde ich scheiße! Keine Liebe mehr in den Produkten, wie vor einigen Jahren noch. Und das finde ich einfach nur sehr schade.

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Guest -(HC83)-

Warum sollte ein Publisher interesse daran haben das ein Spiel nach 10 Jahren immer noch gemoddet und gespielt wird?

Es wird kein Geld mehr eingenommen für Spiele wie BF42 wo die WW2- Edition für 10 Euro zu kriegen ist und Kosten für Masterserver,Gamespy,Punkbuster etc... fallen an,was mit den Einnahmen die damit noch erzielt werden nicht zu decken ist.

Man gucke sich zb. mal Ubisoft an, die heute immer noch die Masterserver stellen müssen inklusive Wartung etc. für die Ghost Recon,Rainbow Six,Far Cry Reihe (und noch einige mehr) bei 0 Gewinn an dem Spiel.

Und wenn man die Spielerzahlen mal zusammerechnet kommt man da nicht mal auf 500 Leutchens TÄGLICH(evtl. etwas untertrieben aber es sind nicht wirklich viele). Ich möchte mal gerne die Gesichter sehen von den Ubi-Leuten wenn die auf die Spiele angesprochen werden,die müssen doch jedesmal das Kotzen kriegen wenn die daran erinnert werden.

Das die Politik der Entwickler sich da so entwickelt wundert mich da nicht,lieber ein Spiel entwickeln was man einen Monat spielt bis man die Schnauze voll hat und man das nächste kauft.Die wollen schliesslich Geld verdienen und nicht den Konsumenten glücklich machen, (soll aber auch vorkommen) wenn alle glücklich sind wird nix gekauft.

Die Zeiten der Eierlegendenwollmilchsäue ist vorbei,daran muss man sich gewöhnen.( und es wird noch schlimmer)

so genug geistiger dünnsch....

Edited by -(HC83)-
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Guest flavor.himself

@ -(HC83)-: Das stimmt ja im Grunde genommen alles, aber ich bin der festen Übereugung, dass der Markt für kurzweilige, schnelle Spiele mit einem Lebenszyklus von <1 Jahr sehr bald gesättigt sein wird. Und dann gibts gar keine Einnahmen mehr, auch nicht für neue Spiele.

Würde man auf eine Fangemeinde setzen und die Spiele, mit deren Meinung zusammen, über längere Zeit pflegen, kann man fast schon eine gewisse Anzahl Verkäufe fix einplanen, wenn es mal einen Nachfolgerteil gibt.

Wie gesagt: Geben und Nehmen...

Btw. bekommen die Entwickler es ja nicht mal hin ihre kurzweiligen Spiele fehlerfrei anzubieten und zumindest ein Jahr lang zu pflegen. Sowas rächt sich irgendwann... :whistling:

Edited by flavor.himself
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Guest -(HC83)-
Btw. bekommen die Entwickler es ja nicht mal hin ihre kurzweiligen Spiele fehlerfrei anzubieten und zumindest ein Jahr lang zu pflegen. Sowas rächt sich irgendwann... :whistling:

Da ist ja wohl das beste beispiel Gothik 3 gewesen! Das was Piranha Bytes getan hat war für die Katz,erst die Community Patches haben es spielbar gemacht! Es kann nicht sein das alles von Fans gemacht wird und sich die Entwickler auf ihrer "Arbeit" ausruhen und das nächste Spiel verbuggen! Ich kann mir immer noch in den A... treten das ich Risen für knappe 50 Euro's gekauft habe!

Vor 4-5 Jahren gab es mal einen Bericht in einer GameStar,PC-Games oder so, genau über das Thema das Entwickler fast alles von der Commuity machen lassen! Wobei heute aber das Thema aufkommt, wie soll man denn noch Fehler ausbügeln ohne das es überhaupt noch geändert werden kann! siehe Ubi's AntiSpielSchutz, EA - Keine Serverfiles .....

Oder man siehe die Kaos Studios was sie damals mit der Mod Desert Combat erschaffen haben ist nicht zu toppen.(für die damaligen Standarts) Es war keine GeldMachePolitik dabei und es konnte umgesetzt werden was Klasse war und ist.

Wenn ich die jüngsten Früchte derer sehe die BF2 vorgemacht haben,fällt mir nix mehr ein! (meine Meinung)

Wie mal jemand hier im Forum meinte!

Ich kann auch noch in 10 Jahren mit BF42 leben,können das die Enwickler auch?

Qualität ist halt nicht Rentabel,nicht nur bei Spielen! Ein Dach das 50 Jahre hält bringt dem Zimmermann/Dachdecker kein Geld ein.

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Ich würd gern mehr zu diesem Thema schreiben, kann aber aus zeitlichen Gründen nur einige Punkten streifen, und zwar kurz und knapp.

1) Kaufpreis: Wie schon erwähnt ist der mehr oder weniger konstant geblieben - allerdings machen die Entwickler/Publisher durch das Phänomen DLC enorm viel Kohle - das Problem hierbei ist, dass nicht einheitlich geklärt ist, was ein DLC überhaupt ist. Auch das wurde ja bereits erwähnt: Wenn man sich ein AddOn kauft, weiß man in 99% der Fälle, woran man ist. Story, neuer Inhalt, etc. Meistens alles zusammen. Beim DLC ist das anders: Der Preis für unterschiedliche Qualität und/oder Quantität variiert hier stark - stärker als bei AddOns oder Vollpreisspielen.

2) "Früher waren die Spiele besser und detailreicher". Ich persönlich kann das nicht so unterschreiben. Es gab früher sehr viel Schrott und einige gute Spiele, und gibt heute viel Schrott und einige gute Spiele (für mich persönlich: Die Mass Effect Reihe. Dutzende von Stunden Spielspaß, und ich entdecke immer noch neues).

Na klar, wenn man in Nostalgie schwärmt, vergisst man leicht mal die schlechten Spiele von damals - bzw. die schlechten Aspekte.

Auch ist nicht zu vergessen der Entwicklungsaufwand von Spielen damals und heute - klar, die Programme und Hilfsmittel sie zu erstellen werden auch immer besser, allerdings ist es doch wohl ein Unterschied wenn Batman sich in 2D über den Bildschirm prügelt im Vergleich zu einem Call of Duty.

3) Abschließend: Wir leben in einer schweren wirtschaftlichen Zeit, da ist es ganz normal, dass die Spieleentwickler und Publisher versuchen, Geld aus dem Kunden zu pressen. Aber ganz ehrlich? Das ist doch überall so. Fahrt doch mal zur nächsten Tankstelle und seht euch die Spritpreise an. Fahrt in den nächsten Supermarkt. Etc.

Das bedeutet allerdings nicht, dass die Qualität der Spiele damit in einem Zusammenhang steht oder überhaupt gar keine "epischen" Spiele entwickelt werden - vielmehr ist der Kunde nach jahrelangem Gaming und immer besseren Grafiken etc. einfach anspruchsvoller geworden.

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Oh man, mir ist gerade aufgfallen das ich zu Weihnachten vor 20 Jahren mein NES bekommen habe. Mein Kumpel bekam nen Sega Mastersystem und von da an ging das regelmäßige Konsolentauschen los....

Als ich dann meinen ersten PC bekam, gab es schon all die Klassiker wie Monkey Island, Civilization, Sim City, D**M, X-Wing etc.

Das erst Spiel wofür ich richtig Geld ausgegeben hatte war MW2 in der Sammelbox zusammen mit dem Addon GBL für 120DM.

Dann gab es da nat. Spiele wie Battle Isle, History Line oder Panzer General die mich über Monate beschäftigt hatten.

Meine ersten Online Erfahrungen hatte ich dann mit Starlancer und MW3 gesammelt....

Ich finde der größte Unterschied zu damals ist die Masse an Spielen die jedes Jahr auf den Markt geworfen wird. Vielen Produktionen merkt man deutlich an das sie quasi nur noch Fließbandprodukte sind.

Aber im Gegensatz zu vielen anderen bemängele ich nicht die fehlenden Innovationen. Es ist einfach schon so gut wie alles da gewesen, da wird es eng mal wirklich was neues zu bringen. Da muss auch nicht sein, denn gute Spiele dürfen meiner Meinung nach durchaus auf bekannte Mechanismen aufsetzen, wenn sie es trotzdem schaffen ihre Eigenständigkeit zu behalten.

Was mich aber extrem stört, ist das ständige vereinfachen von Spielprizipien. Manchmal habe ich echt das Gefühl, dass die Publisher und Entwickler die Spieler für dumm und unfähig selber zu denken halten.

Selbst die Spielemagazine sind mittlerweile so dreist Spiele abzuwerten wenn sie vom Spieler verlangen sich mehr als 3 Tasten zu merken (so z.B. bei ARMAII geschehen).

Was den Preis der Spiele betrifft, so würde ich es sogar befürworten, wenn sie steigen würden. PC Spiele sind das einzige Medium, das in den letzten 15 Jahren trotz Inflation preislich stabil geblieben ist. Und jeder BWLer wird mir zustimmen wenn ich sage, sowas kann eigentlich nicht funktionieren, da die Kosten durch die gleiche Inflation ständig am steigen sind.

Um die Preise konstant zu halten, wurde dann einfach der Inhalt zusammengedampft, sowohl die spielerische quantität als auch die qualität betrifft. Der Begriff Konservenshooter kommt nicht von irgendwo her.

In den letzten 2 Jahren ist die Zeit die ich mit PC Spielen verbracht habe extrem eingebrochen. Heute zocke ich in der Woche nichtmal mehr so viel, wie früher an einem Tag. Die neuen Spiele die rauskommen öden mich größtenteils nur noch an. Wenn ich noch was zocke, dann meisten ältere Titel aus meiner Umfangreichen Sammlung. Momentan habe ich gerade wieder Jagged Alliance 2 am Wickel und bin von die Spiel noch immer so begeistern wie am ersten Tag.

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Was hat sich verändert?

Das Lebens-System und in Abhängigkeit davon auch der Schwierigkeitsgrad!

-Zu Beginn waren da 3 Leben: Fehler -> tot ... Fehler -> tot ... Fehler -> tot ... Game Over

-Es folgte der Lebensbalken: Fehler, Fehler -> tot ... Fehler, Fehler -> tot ... Fehler, Fehler -> tot ... Game Over

-Medikits: Fehler, Medikit, Fehler, Fehler -> tot ... usw .... Game Over

Game Over bedeutete bis dahin noch das Spiel ist aus, wenn du nochmal spielen willst, dan von Vorne!

-Fixe Speicherpunkte: tot -> nochmal

Game Over wurde durch Try'n'Error ersetzt

-Mobile Speicherungen

-Regenerative Lebensenergie: Fehler, Fehler, Fehler, Fehler, Fehler, Fehler, Fehler, Fehler, regeneriet ... Fehler, Fehler, Fehler, Fehler, Fehler, Fehler, Fehler, Fehler, regeneriet ... usw ...

Machs gut Medikit, war eine schöne Zeit mit dir

Womit wir bei den Spielen angekommen sind die fast jeder X beliebige Spieler durchspielen kann. Somit wurden Spiele einer breiteren Masse zugänglich. Eine Freude für viele, für etwas weniger aber der Verlust von schwierigen Herrausforderungen.

Edited by Shifty 16
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Die neuen Spiele die rauskommen öden mich größtenteils nur noch an. Wenn ich noch was zocke, dann meisten ältere Titel aus meiner Umfangreichen Sammlung.

Geht mir auch so. Es gibt nur noch sehr wenige Spiele, die mich überhaupt interessieren und selbst wenn ich mir das ein oder andere kaufen würde, so halten mich dann meist Preis/Leistung oder Kopierschutz davon ab.

Ein Aspekt, wie sich PC und Konsole gegenseitig beeinflussen, ist ja die Sache mit der Grafik. Dadurch, dass primär für die nicht so leistungsstarken Konsolen entwickelt wird, werden die technischen Möglichkeiten des PC fast garnicht mehr ausgereizt. Für viele mag das Grund sein, sich über die Konsolen aufzuregen aber ich kann diesem Aspekt auch positives abgewinnen. Man nicht mehr so diesen Grafik-Krieg, so dass die Engines in großen Schritten weiterentwickeln und man sich ständig neue Grafikkarten holen muss. Außerdem verliert die Grafikengine dadurch bei der Entwicklung des Spiels an Bedeutung weil man vorhandene Engines mit einiges Updates hier und da länger nutzen kann. Diese freiwerdenen Resourcen können dann für andere Teile der Entwicklung aufgebracht werden - sofern man nicht die Absicht diese Rsourcen komplett einsparen, was denke ich leider eher der Fall ist.

Ich bin auch beileibe kein Grafikfetischst. Ich hab in letzter Zeit einige Spiele (richtige Klassiker, die man mal gespielt haben sollte) zum ersten Mal gespielt, die zum Teil älter als 10 Jahre waren. Das die Grafik natürlich alles andere als aktuell ist, hat mich nicht gestört und einen Nostalgie-Bonus haben diese Spiele ja bei mir nicht - ich hab sie ja zum ersten Mal gespielt und das zum Großteil mit einer Begeisterung, dass ich mich schon fast geärgert hab, sie nicht schon eher mal gespielt zu haben.

Edited by DeadSeven
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Was für mich persönlich die Sache mit dem Preis angeht: Ich rechne das durchaus auf €/Spielstunden hoch. Wenn ein Spiel für 50€ mich 50 Stunden fesselt, dann hab ich pro Stunde an Spielspaß also 1€ bezahlt (so "Nebensächlichkeiten" wie Strom und die Kosten der Hardware gehen in die Rechnung nicht mit ein, das wäre nicht nur zu kompliziert, das wär imo auch Schwachsinn, ihr wisst schon...). Hat ein Spiel 50€ gekostet, und ich habe nur 10h gespielt, dann muss mir eine Stunde Spielspaß auch wenigstens 5€ wert gewesen sein. Umgerechnet also fast ein halber Kasten Bier, fast zwei Döner oder was wir sonst noch so umrechnen könnten. Ich muss sagen, ich habe da einige Spiele, bei denen geht die Rechnung _wunderbar_ auf. Da wären vorrangig erstmal Mulitplayer-FPS wie BF2142/2, CS:S oder jetzt BO, aber auch ein paar Indie-Titel wie Minecraft. Von den Spielen hab ich jedes einzelne wenigstens 300h gespielt, bei einem Kaufpreis von je 50€(bzw bei MC 10€). Ich habe da Cent-Beträge gezahlt! SOLCHE Spiele lohnen sich für mich(!) voll und ganz.

Das ist die Multiplayer-Sparte.

Dann gibt's aber auch die Singleplayer-Sparte. Die meisten Spiele bieten da weniger Spieldauer. Der Preis pro Stunde geht hoch. Aber wenn so ein Spiel dann eine packende Story hat, fesselt und ich mit offenem Mund und voller Staunen davor sitze und mich kaum lösen kann - dann sind auch die niedrigeren Spielstunden imo völlig gerechtfertigt, der Preis/Stunde damit auch. Bei Gothic1/2 trifft das zu (wobei hier die Spielstunden für ein Singleplayerspiel auch dank der Mods echt schon übermäßig hoch waren, war bestimmt auch gute 200h mit den Spielen beschäftigt...)

So regel ich das für mich erstmal mit dem Preis. Das gilt für frühere Spiele genau so wie für neuere.

Das muss man aber auch aus der Richtung der Entwickler betrachten. Die wollen keine Spiele produzieren, die 1000h Spaß beinhalten, wenn sie nicht regelmäßig Geld dafür bekommen (siehe WoW). Das ist unrentabel, das würde deren eigenes Geschäft schädigen. Sie müssten für ein Spiel mit höherer Qualität und mehr Spaß mehr Geld verlangen (viel mehr) und dann würde die Gewinnerwartung sinken, weil jeder Möchtegern-Spieleexperte mit sonstwas für Begriffen um sich wirft und sich eigentlich nur zu fein ist, mal ein wenig mehr zu investieren. Ist also kein Wunder, dass Spiele für 50€ auch meist maximal x Stunden Spielspaß bieten, bis der neue Teil rauskommt (siehe bspw. BO mit den 15 Prestiges. Bis der Großteil der Spieler dort angekommen ist, ist ein neuer Teil draußen. Wer Prestige 15 hat, soll umsteigen, weil er ja eh eine neue Herausforderung sucht). Das ist wirtschaftlich ja nicht blöd und nachvollziehbar. Und solang das im Rahmen bleibt für mich auch ok!

Ich mache das dann am Spielspaß fest, die für mich durchaus auch unabhängig von der Grafik ist. Mir ist doch egal, ob ein Spiel top Grafik hat. Es ist ein Spiel, das soll nicht aussehen wie die Realität, das soll vorrangig eine gut durchdachte Spielmechanik bieten, ein flüssiges Gameplay, die Möglichkeiten sollen gut durchdacht sein und Bugs möglichst einfach nicht vorhanden bzw. nicht so störend (wenn man nun an Stelle x im Level mit Hilfe eines komplizierten Bewegungsablaufes hinter eine Kiste kommt, die einem keinerlei Vorteile bietet, ist mir das ehrlich gesagt echt egal ^^).

Ansonsten, zur qualitativen Anzahl guter Spiele... Ich glaube nicht, dass die Qualität im Allgemeinen sinkt. Es ist nur so, dass auch qualitativ niederwertige Titel in höherer Anzahl auf den Markt geschmissen werden können, da sich dank einer steigenden Modernisierung und einfacheren/billigeren Vertriebswegen schlechte Spiele besser verbreiten. Und da ja nun auch Jahr für Jahr neue Jugendliche ins Alter der Videospieler kommen und so auch Jahr für Jahr ein Nachschub an Leuten ist, die sich immer neue, immer etwas schlechtere Spiele kaufen, ist es nicht so schwer, einfach immer wieder was verbuggtes auf den Markt zu werfen. Der prozentuale Anteil guter Spiele auf dem Spielemarkt gesamt sinkt vielleicht. Aber sonst...

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...

Womit wir bei den Spielen angekommen sind die fast jeder X beliebige Spieler durchspielen kann. Somit wurden Spiele einer breiteren Masse zugänglich. Eine Freude für viele, für etwas weniger aber der Verlust von schwierigen Herrausforderungen.

Das ist allerdings war. Richtig harte Spiele sind eine Seltenheit geworden. Man denke nur mal an den "Bossfight" aus Mass Effect 2... :rolleyes: Nicht das ein Spiel dadurch unbedingt schlechter werden würde, aber wenn es zu einfach wird ist das auch Murks.

Sachen wie Ninja Gaiden Sigma findet man kaum noch, oder Spiele die aufgrund der Einarbeitungszeit "schwer" sind, wie es zB. X3 Reunion war. Realistische Simulationen kann man auch mit der Lupe suchen. Und was haben diese Verbrecher erst neulich aus Final Fantasy gemacht... Alles in allem wird mir die Spielelandschaft viel zu "Casual" und gleich.

Wer sich mal einen Überblick über die alte Zeit verschaffen will, findet hier (legale) Scans und Testberichte von Spielmagazine wie der Power Play & Co. Sind einige ganz Interessante Sachen dabei. :

Kultpower.de

PS: Ich wusste gar nicht das Final Fantasy 3 für das Super NES 200 DM (!) gekostet hat :blink: .

(Der komplette Test steht auch bei Kultpower.)

EDIT:

Ein wirklich gut geschriebener Rückblick und Vergleich zu der Thematik: Gestern und Heute von Krawall.de.

Sind 3 Teile:

Die nicht ganz so schreckliche Wahrheit

Preis-Leistung im Keller?

Mega-Bug vs. Killer-Kopierschutz

Der Schlussabsatz ist vermutlich auch ein Stück weit die Wahrheit. :kritisch: :

...Der Grund, warum einem die heutigen Zustände oft vorkommen wie Sodom und Gomorrha, ist tatsächlich ein ganz anderer: die Art, wie das menschliche Gehirn funktioniert. Da ist zum einen unsere Erinnerung, die nun mal die Angewohnheit hat, nicht jede kleine, nervige Minute abzuspeichern, die wir mit dem Konfigurieren von Bootdisketten verbracht haben. Stattdessen erinnern wir uns an den Spaß, den wir mit all diesen Spielen hatten. Da funktioniert die graue Masse zwischen unseren Ohren wie eines dieser Highlight-Reels, in denen jedes Fußballspiel so aussieht, als bestünde es nur aus irren Dribblings, Torchancen, Fallrückziehern und Glanzparaden.
Edited by Underdog
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Dieser Dreiteiler Krawall Gaming war gut zu lesen. In einer Sache hat er mich sogar wirklich das besseren belehrt und zwar, die Sache mit der Preis/Leistung bzw. Spieldauer. Solche monotonen FPS wie früher, wo ein Haufen Zeug beim Leveldesign wiederverwendet wurde und der Schwierigkeitsgrad höher war, würde kaum jemand mehr spielen. Ich hab mich zwar nie erheblich an den kürzer werdenden Einzelspielerzeiten gestoßen (mit kurz und knackig bin ich auch zufrieden) aber n bisschen missmutig war ich da immer schon - ohne mir konkret Gedanken zu machen warum (wie hier im Artikel).

Was mir aber irgendwie zu kurz gekommen ist, in der Artikelserie sind die DLCs. Gerade diese DLCs mit ein paar Items für irgendwelche Rollenspiele oder die horrenden 5Maps=15Euro CoD DLCs. Da ist, denke ich, auf jeden Fall die Aussage zum Teil berechtigt, dass man mehr bezahlt als früher. Früher waren ja Addons aktuell - heute eher DLCs, die meist ein kleineren Umfang als Addons haben. Da wäre noch ein Vergleich drin gewesen.

Eine Sache, die dann in dem Artikel dann auch komplett unter den Tischen fallen gelassen wurde, ist auch das Modding. Aus der Sicht des Entwicklers/Publishers, ist das weglassen von Modding-Support ein nachvollziehbarer Schritt und zwar aus mehreren gewichtigen Gründen: Direkte Konkurrenz zu DLCs, Titel haben zu lange "Halbwertszeit" und das erschwert den Absatz von anderen Titeln und/oder Nachfolgern etc... Eventuell auch der Spieleranteil, der Mods zockt. Da bin ich mir nicht sicher. Man hört oft er sei nicht groß aber ich glaube, es kommt darauf an welche Mods man nimmt. Ich hab selber einen Shooter jahrelang gemoddet. Während die Spielerzahlen großer aufwändiger Full-Convo-Mods öfters gering ausfielen, fanden kleinere Änderungen am Hauptspiel wesentlich mehr Aufmerksamkeit (Skins, Replacements, einzelne/komplette Texturen-Mods usw). Gerade wie sich einige DLCs verkaufen, würde ich sagen, dass ein großes Interesse besteht an solch kleineren Ergänzungen. Nur heute werden die eben für Geld vom Entwickler verkauft und können fast garnicht mehr von Moddern für die Community gemacht werden weil es einfach nicht mehr die Möglichkeit gibt. Ich denke, dass sich hier etwas für den Spieler zum schlechten gewandt hat, ist nicht zu bestreiten.

Ja und zu guter letzt kam ja in der Serie noch das Thema mit dem DRM. Hier lässt sichs auf keinen Fall leugnen, dass sich hier was zum schlechten gedreht hat. Leider muss ich sagen, dass ein recht ausschlaggebendes Argument ist, ein Spiel nicht zu kaufen und zurecht darüber zu "meckern". Ja es gab früher auch schon witzige Kopierschutz-Ansätze, die zum Teil angefangen haben zu nerven aber ich persöhnlich hab diese nicht erlebt weil Spiele mit sowas in meiner Sammlung nie hatte. Insofern spricht spricht hier meine subjektive Erfahrung diesen Umständen entsprechend noch deutlichere Worte.

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