der.enforcer 354 Melden Geschrieben 18. April 2007 Und gibt es so etwas überhaupt? Ich würde anregen, Verteidigungssituationen direkt auszuklammern, es sei denn jemand möchte das Recht zur Gegenwehr absprechen. Sprich: Wer angegriffen wird, handelt durchaus gerecht, wenn er sich verteidigt. Von noch zu diskutierenden moralischen Umständen abgesehen ist ein Merkmal des gerechten Krieges meiner Meinung nach, dass er gewonnen wird. Es kann nicht gerecht sein, einen Krieg zu führen der nie endet. Auch sich besiegen lassen ist schlecht. Nicht nur, weil die Geschichte von den Siegern geschrieben wird, sondern auch weil ein verlorener Krieg nur schwerlich Umstände verbessert. Das würde bedeuten, man weiss immer nur hinterher, ob ein Krieg wirklich gerecht war. Weil man vorher zwar von einem Sieg ausgehen mag, aber diesen erst erkämpfen muss. Ansonsten: Gibt es gerechten Krieg und welcher Krieg wäre wohl gerecht?
Trainmaster 0 Melden Geschrieben 18. April 2007 Ein gerechter Krieg ist meiner Meinung nach ein fairer Krieg. Das heisst das die sich bekriegenden mit gleichen Mitteln, gleicher Ausbildung, auf gleichem Terrain, mit gleich vielen und identischen Einheiten ... sprich mit gleichen Chancen kämpfen. Das wäre für mich ein gerechter Krieg. Doch so einen Krieg gab es noch nie, gibt es auch nicht und wird es auch nicht geben. In irgendeiner Hinsicht ist der andere immer überlegen und hat ein Ass im Ärmel.
Gast Da_Baleno Melden Geschrieben 18. April 2007 (bearbeitet) Abgesehen davon das dass ein Wiederspruch in sich ist "Gerechter Krieg"!!! Aber eben, wie schon erwähnt, kann man einen Fairen Krieg anstreben. Auch fair in dem Sin, dass keine Soldaten Gegnerische Kinder,Frauen misshandel und Quelen. Solche Leute gehören in eine Schlachterei und nicht auf dass Kriegsfeld. Und wenn wir grad bei Fair sind, kann ich mir nicht vorstellen dass so was passiert. Der nächste Krieg der anfallen wird, wird mit Sicheriheit nicht uf dem Schlachtfeld ausgetragen sondern von Leuten die in einem Bunker sitzen und die Knöpfe für Atomraketen etc. bettätigen. Meiner Meinung nach währe ein 3. Weltkrieg dass Ende für diese Welt. Nur schon die Studie dass man mit der Momentanen Mega an Atomwaffen die ganze Erde 20mal zerstören könnte Spricht für sich. Es ist eine Frage der Zeit bis sich einLand benachteiligt vorkommt und aus irgend einer These etwas auslöst dass Eine Kettereaktion zu folge hatt. Bearbeitet 18. April 2007 von Da_Baleno
ET 0 Melden Geschrieben 18. April 2007 soetwas wie einen gerechten krieg gibt es nicht und es kann so etwas auch nicht geben.
TheReapeR 0 Melden Geschrieben 18. April 2007 Das ein Krieg gerecht ist impliziert ja irgendwie auch das er rechtens ist. Glaubt ihr denn irgendetwas gibt jemandem das Recht krieg zu führen? Z.B. der 11. September den USA? Oder meint ihr einen fairen Krieg? Den wird es nie geben, selbst bei der Bundeswehr lernen schon Rekruten dass man die Genfer Konventionen unter Beschuss vergessen sollte. Und was die Amerikaner von der G. K. halten wissen wir ja eh, die stört sie nur bei der schnellen und effektiven Kriegsführung. Also meiner Meinung nach wird es nie einen gerechten Krieg geben, weil der Krieg nunmal immer das schlechteste im Menschen hervorbringt.
Pedder 864 Melden Geschrieben 18. April 2007 11. September: Irgendson paar typen ausm nahen osten haben uns angegriffen, jetzt machen wir den ganzen nahen osten platt haben die ammis gedacht oder wie... die haben doch n schuss... wie schon gesagt, der 4. wk wird mit stöcken und steinen gekämpft, wenn überhaupt... leider hat der mensch massenvernichtungswaffen erfunden... es ist meiner meinung nach nur eine frage der zeit, bis einer auf nen knopf drückt und das ende der welt einleitet... und wenn nich, stribt unsere erde bis dahin an klimakatastrophen xD
der.enforcer 354 Autor Melden Geschrieben 18. April 2007 und wie siehts aus, wenn man zum beispiel den balkan krieg anschaut? UN truppen bekämpfen die bosnischen serben, weil diese die bosnier zu vernichten suchen? oder stellt euch doch mal vor, deutschland hätte 1939 nicht polen überfallen und die alliierten hätten sich zusammengerauft um die judenvernichtung zu bekriegen? wäre das ein gerechter krieg?
Fette Katze 0 Melden Geschrieben 18. April 2007 (bearbeitet) 1. krieg kann niemals gerecht sein, da jede beteiligte partei zu gewinnen versucht... 2. gibt es keinen berechtigten Angriffskrieg nur mögliche gründe ihn zu führen..ob dieser krieg dann gerecht ist....kann man nicht sagen. Bearbeitet 18. April 2007 von Fette Katze
-=Punkbuster=- 166 Melden Geschrieben 18. April 2007 Ein Krieg selbst kann kaum Gerecht sein. Ich hatte diese Diskussion mal im Rahmen der geschichtlchen Betrachtung von Kriegen. Es gab ja eine Zeit, in der Krieg zumindest eine Art Etiquette hatte. Aufmarschieren auf der Wiese, aufstellen, feuern, nachladen, feuern, Sturmlauf. Doch selbst in diesen "geregelten Bahnen" zog ein Haufen bewaffneter durchs Land, der in der Regel geplündert, gebrandschatzt und gemordet hat. Diese und alle anderen Schlachten konnten jedoch nicht gerecht sein. Höchstens ausgeglichen in Bezug auf Mensch und Material, was allerdings in den seltensten Fällen der Fall gewesen sein dürfte. Ob es einen "gerechten" Krieg gibt? Es gibt sicherlich "gerechtfertigte" Kriege. Ich würde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in den Krieg ziehen wenn ich das Gefühl hätte von einer anderen Nation bedroht zu werden. Ebenso wenn diese uns angreift. Der Krieg selbst wäre dann aber von der Gegenseite begonnen und somit ungerechtfertig und ungerecht. Und bei der Führung von Präventivkriegen ist das so eine Sache. Wenn zweifelsfreie und unantastbare Vorzeichen für einen Genozid oder der geplanten Einsetzung von Massenvernichtungswaffen vorliegen: dann ja. Der Krieg im Irak wurde zwar unter fadenscheinigen Argumenten entfacht, aber letzten Endes hat Hussein im Norden seines Landes Kurden ermodert. Das rechtfertigt für mich eine militärische Intervention. Dort wie auch in allen anderen Teilen der Welt durch die internationale Staatengemeinschaft, aber dann auch konsequent auf allen Kontinenten der Welt, wo Diktatoren und Diktaturen nachweislich andere Foltern, unterdrücken oder ermorden und nicht nur, wo es gerade Rohstoffe zu sichern gilt.
Jonez 0 Melden Geschrieben 18. April 2007 Von noch zu diskutierenden moralischen Umständen abgesehen ist ein Merkmal des gerechten Krieges meiner Meinung nach, dass er gewonnen wird. Es kann nicht gerecht sein, einen Krieg zu führen der nie endet. Auch sich besiegen lassen ist schlecht. Nicht nur, weil die Geschichte von den Siegern geschrieben wird, sondern auch weil ein verlorener Krieg nur schwerlich Umstände verbessert. Das würde bedeuten, man weiss immer nur hinterher, ob ein Krieg wirklich gerecht war. Weil man vorher zwar von einem Sieg ausgehen mag, aber diesen erst erkämpfen muss. wie sieht ein krieg aus der 1. gewonnen/beendet werden muss 2. nicht verloren werden darf
-=Punkbuster=- 166 Melden Geschrieben 18. April 2007 Wie ein Krieg aussieht, der nicht verloren werden darf, kann man sich ca. einmal die Woche in Reportagen über den zweiten Weltkrieg ansehen. Der durfte nicht verloren werden und wurde dementsprechend geführt, bis alles verloren war.
Kiwi ( NZ ) 4 Melden Geschrieben 18. April 2007 Ich glaube es würde viel spannender zu diskutieren sein, wie es währe, wenn die Frauen das sagen hätten. Würde es dann überhaupt Kriege geben ? Die schnelle Gewaltbereitschaft liegt nun mal beim Mann.
Thilo9191 0 Melden Geschrieben 18. April 2007 gleiches material, gleich viele einheiten... = riesen Massacker