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Deutsche Vergangenheit

Sollte man die "Dunkle" Deutsche Vergangenheit, sprich Drittes Reich etc., vergessen? oder nicht? warum?  

99 Benutzer abgestimmt

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Geschrieben (bearbeitet)

Die Vergangenheit darf niemals vergessen werden.

Auch wohl wenn das im 2.WK nicht ausschließlich auf Deutschland zu reduzieren ist, denn 65 Mio. Menschen haben ihr Leben in dieser abartigen Periode internationaler Geschichte gelassen.

Auch der Antisemitismus ist keine dt. Eigenart damals gewesen, auf der Welt weit verbreitet, nur Wir haben uns zu dieser perversesten Form des Faschismus geiseln lassen.

Und auch einige, die wir heut als Befreier betrachten, müssen sich mit Fragen konfrontiert sehen, wieso es soweit kommen musste ??

Fakt ist, dass eine lange Zeit der Alliierte Antifaschismus völlig inkonsequent geführt wurde, dass weder Industriezentren noch die Infrastruktur zu den Vernichtungslagern ausreichend zerstört wurden.

Und Du " -TLA- SpawnFromH." hast ja wohl den totalen Vollschatten !!!!

Ist doch wohl klar, dass keiner von Uns aktiv dazu beigetragen hat, aber genau das macht´s ja aus.

Wer so wie Du argumentiert der zeigt nur , dass er sich mit der dt. Geschichte völlig unzureichend auseinander gesetzt hat und sich als Deutscher seiner Verantwortung kaum bewusst ist.

Zum Thema Nationalstolz und Flagge zeigen, kann Ich nur sagen, Nationalstolz ist ein völlig rudimentär-koloniales Überbleibsel und einfach nur für´n Ar*** !!!

Und Flagge zeigen ist O.K., aber wohl kaum die besch******* SCHWARZ/ROT/GOLDENE, sondern im besten Falle die hier.

Nur somit kann man wirklich Bezug nehmen zur dt. Vergangenheit und Front machen gegen die längst Vergessenen.antifa.gif:ph34r: :ph34r: :ph34r:

Bearbeitet von alburdy
Geschrieben (bearbeitet)

Weimarer Republik und erfolgreich?.... Ruhrgebiet besetzt, Massenarbeitslosigkeit, jede woche ein andere Putsch, der verfassungsfehler von wegen notstandsgesetz, zersplitterter Reichstag der von der KPD und der NSDAP lahmgeleht wurde.. erfolgreich sieht anders aus... ok für die Arbeitslosigkeit kann Weimer nichts dafür, und für die irren Reperationsleistungen auch nichts... egal das Deutsche volk war leider einfach noch nicht bereit für die Demokratie..

ich sehe ich wurde falsch verstanden. Das aus Nationalismus extremer mist entstehen kann ist klar... nur wenn im 19. Jahrhundet niemand den Deutschen NATIONALSTAAT ( in dem wir immer noch leben) gefordert hätte, wie würde es dann aussehen? Bayern und paar mitteldeutsche Kleinstaaten würden sich ab und an mit Preussen kloppen, Preußen würde Österreich angreifen usw.. durch die Gründung eines Nationalstaates hat man zumindest erst einmal innerstaatlich Ruhe, dann kann man weitersehen... Von diesem pervertierten Nationalismus wie er in D nach 1871 vorangetrieben wurde, kann man natürlich nichts gutes sagen

edit: *hüstel* ist mir jetzt peinlich... ich habe Nationalismus gleichgesetzt mit Vaterlandsliebe, kurz im Lexikon nachgeschlagen und gesehen das es zwei paar stiefel sind...

Bearbeitet von DeTo.PS
Geschrieben (bearbeitet)
..

mmh ich habe gelernt das es in deutschland so etwas wie die goldenen zwanziger gab, bis es eben zu dieser börsenkrise kam und die usa von deutschland die schulden zurückhaben wollte und dadurch deutschland mit in die krise gezogen wurde.

auch habe ich gelernt das nur aus diesen gründen die nationalistischen parteien geschafft haben im end defekt die wahlen später zu gewinnen.

das mit den warlords gab es auch aber nur kurze zeit nach dem 1WK...

oder bring ich da was durcheinander?:unsure:

Bearbeitet von Ale42er
Geschrieben (bearbeitet)
edit: *hüstel* ist mir jetzt peinlich... ich habe Nationalismus gleichgesetzt mit Vaterlandsliebe, kurz im Lexikon nachgeschlagen und gesehen das es zwei paar stiefel sind...

Auslegungssache...

imho darf Geschichte nicht vergessen werden, nie, nie, nie, niiiiieeeee und unter gar keinen Umständen. Ich habe Verständnis dafür wenn man sie in Auf - oder Umbauphasen von ganzen Gesellschaften oder Staaten etwas zurücksetzt aber sie muss zum einen aufgearbeitet werden und zum anderen in Erinnerung bleiben!

und das gilt für Geschichte allgemein, gleich ob es die des deutschen Staates oder die der hawaiianischen Popmusik ist. da gibt es nur Relevanzabstuffungen. Und das dritte Reich ist ganz oben auf der Relevanzskala. Das muss präsent bleiben!

Die Frage ob man etwas derartiges nur des einfachen Lebens willen vergessen oder ignorien darf ist absurd und obsolet.

e:

Aufgrund von Nationalismus wurde der deutsche Staat gegründet. Zuvor gab es keine Einheit, keine gemeinsame Währung nicht mal gemeinsame Maße! Und ich glaube kaum, dass es vorher weniger Krisen im HHRDN gab.

Ich finde Nationalismus ist nur ein Schritt auf dem Weg zum Weltbürger, zu einer friedlichen Welt.

das kann man auch anders sehen. Das Verständiss dafür zu der selben Nation dazuzugehören kam in Deutschland oder besser, in Deutschen Landen erst wesentlich später auf als in England oder Teilen von Frankreich, Italien etc.

Ob nun Autonomie oder die Unterordnung unter ein gemeinsames Konzept (welcher Art auch immer) zu mehr Freiheit und Frieden führt ist ein fundamentales Problem und ein Streitpunkt der sicher noch lange brauchen wird bis es wenigstens zu einer theoretischen Lösung kommen wird.

Meiner Meinung nach ist Nationalitätsbezogenheit nur ein hohles Konstrukt das man gutfinden kann oder auch nicht. Ich findes es schädlich und mehr Balast als Stütze in dieser komplizierten Welt.

Es heißt ja das man angeblich eine eigene Basis brauch um mit anderen gut klarzukommen. Nur frage ich mich ob diese Basis ein festes nationales Wurzelwerk sein muss - in dieser globalisierten, wunderbar bunten Welt?

das nur so am Rande

Bearbeitet von ET
Geschrieben (bearbeitet)

ich bin wohl einer der wenigen der weiss warum die antifaschistische aktion gegründet worden ist. ich mag sie aber lieber mit schwarzer flagge im vordergrund. (anarchismus)

ich frage mich aber noch nebenbei, wie man sowas wie nationalstaaten und grenzen von irgendwann gutheissen kann, und sich auch noch in seiner persönlichen identifikation darauf beziehen kann??

wenn alle menschen ihr gegenüber auch nur als menschen sehen würden, gäbe es wohl keine kriege, oder wenige.

Bearbeitet von SWIZZ=kettcar=
Geschrieben

Vergessen?!Etwas das gerade mal 60 Jahre her ist..........Es gibt immer noch einhaufen Menschen die das alles noch mitgemacht haben.Glaub kaum das die das vergessen können.

Allein schon aus Respect denen gegen über,DARF das alles nicht einfach vergessen werden.

Geschrieben

Also die Antifa Flagge werde ich garantiert nicht zeigen... Sry , aber was tun die denn bitte gegen die Neo Nazis?

Benutzen den Antifaschismus nur als Vorwand damit man mal ein paar Schlaegereinen mit Neo Nazis anzetteln kann.

Die sind in meinen Augen nicht besser als der brauen Abschaum... ich sach nur 1. Mai...

Zum eigentlichen Thema : Darf man nicht vergessen , es gibt viele Sachen in der Geschichte die man nicht vergessen sollte und aufarbeiten muss ,damit diese Dinge nicht wieder geschehen. Das Paradebeispiel ist der Nationalsozialismus , ich denke wir Deutschen habens im Gegensatz zu manch anderen Laender inzwischen begriffen , zuwas Extremismus und vor allem Krieg führen kann...

Geschrieben (bearbeitet)

Die Ammis haben ein ganzes Volk ausgerottet! Und was haben sie lange Zeit mit den Schwarzen gemacht? Was war mit der Hexenverfolgung?!

Ich denke jedes Land hat eine dunkle Zeit hinter sich. Es ist nicht so schlimm, einen Fehler zu begehen, man sollte ihn nur nie wieder machen. Aus der Geschichte soll man lernen. Nur so kann die Menschheit weiter überleben. Lernen wir nicht aus unseren Fehlern werden wir uns selbst vernichten. Ich schäme mich nicht Deutscher zu sein, ich schäme mich auch nicht für unsere Geschichte. Sogut wie jedes Land hat Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Deswegen sollten wir gemeinsam an einem Strang ziehen und zusehen, dass niemand mehr so etwas macht. Zum Beispiel richtet der Iran Schwule hin, wieso schaut jeder weg?!

Achja, wir sind immer noch nicht bereit für die Demokratie. Sonst würden die Politiker nur als Vertreter des Volkes agieren und uns nicht immer bevormunden, sprich man sollte Wahlen für irgendwelche Gesetze machen.

Man lässt uns nichtmal mehr entscheiden, wieviel Gewalt wir in Medien vertragen.

Bearbeitet von Devilkiller
Geschrieben

Tja, ist nun mal eine Einstellung / Meinung damals gewesen, die man heute nur noch schwer nachvollziehen kann. Ich denke das viele, die im Dreck verreckt sind, ihre Stimme bei der verhängnissvollen Wahl damals bereut haben.

Aber mal ehrlich, wir stehen alle für unsre Meinung ein, und es bedarf nur wenig das wir nur nur allzu bereit sind auch ein bisschen zu heftig dafür zu streiten und manchmal endet es eben damit, das man auf einmal als Besatzungssoldat in irgndeinem Land steht, das man noch nicht mal auf der Landkarte findet *zur USA schiel*.

Dagegen hilft eigentlich nur der gesunde Menschenverstand des einzelnen.

Und nicht jedem blind folgen egal ob rechts, links, oben oder unten.

Achtung und Respekt nicht zu vergessen - das fängt auch da an, dass man nicht vorm Strassenkehrer die Kippe oder das Kaugummipapier fallen lässt und schlimmer....

Und Anarchie willst du nicht wirklich - das bedeutet das ich dich im schlimmsten Fall schlachte weil mir dein Fahrrad gefällt...

Gesetzlosigkeit und totale Handlungsfreiheit ist nix gutes wo mehr als zwei Menschen leben!

Nur meine Meinung - aber frag mich nicht wenn ich nen Tag hab wo nix läuft und ich die Menscheit hasse <--- SPASS!!!

Geschrieben (bearbeitet)
Und Anarchie willst du nicht wirklich - das bedeutet das ich dich im schlimmsten Fall schlachte weil mir dein Fahrrad gefällt...

Gesetzlosigkeit und totale Handlungsfreiheit ist nix gutes wo mehr als zwei Menschen leben!

das kommt auf die Menschen an...

eigentlich spricht alles was die Verhaltensforschung bringt gegen Hobbes. Menschen sind eben nur Menschen und keine Wölfe.

aber Angst. wenn nötig indoktrinierte Angst vor sich selbst und seinen Mitmenschen ist eine gute Basis um die eigene Macht zu erhalten. Sei es die eines Königs, Zars, Chefs oder einer gewählten demokratischen Regierung. Sicherheit über alles, an Freiheit denken wir nur wenn wir sie brauchen...

ich weiß nicht, ich glaube das geht alles ein Tick besser. Vll irgendwann mal...

Bearbeitet von ET
Geschrieben

Ich verurteile, was zu NS zeiten geschah, aber trozdem darf/kann man es nicht vergessen. Es ist in der Weltgeschichte, JEDER wird damit einmal in seinem Leben konfrontiert werden. Was geschah, sollte/darf nicht nochmal passieren.

Geschrieben
mmh ich habe gelernt das es in deutschland so etwas wie die goldenen zwanziger gab, bis es eben zu dieser börsenkrise kam und die usa von deutschland die schulden zurückhaben wollte und dadurch deutschland mit in die krise gezogen wurde.

auch habe ich gelernt das nur aus diesen gründen die nationalistischen parteien geschafft haben im end defekt die wahlen später zu gewinnen.

das mit den warlords gab es auch aber nur kurze zeit nach dem 1WK...

oder bring ich da was durcheinander? :unsure:

Viel Durcheinander. Lies Dir mal durch (Wikipedia und andere Quellen), was die Versailler Verträge nach dem ersten Weltkrieg bewirkten.

Man muß die Geschichte Deutschlands wirklich im Zusammenhang sehen, vieles ist auch erst in den letzten Jahren beknannt geworden, weil auch vieles immer wieder verwendet wurde, die Geschichte zu verzerren, und einseitig darzustellen, nicht nur in der DDR war das so. Im Prinzip muß man nach 1805 ansetzen, nach der Befreiung von Napoleon und der Restaurierung der Verhältnisse von vor der französischen Besetzung, beginnt das Ganze richtig.

Zur Lage nach dem ersten WK siehe auch hier, ich zitiere einmal ein paar Passagen - äußerst bemerkenswert ist das Zitat des englischen Premierministers:

...

Philip Snowden (britischer Parlamentarier) charakterisierte den Versailler Vertrag wie folgt: "Der Vertrag dürfte Briganten, Imperialisten und Militaristen zufrieden stellen. Er ist ein Todesstoß für alle diejenigen, die gehofft hatten, das Ende des Krieges werde den Frieden bringen. Es ist kein Friedensvertrag, sondern eine Erklärung für einen weiteren Krieg. Es ist der Verrat an der Demokratie und an den Gefallenen des Krieges. Der Vertrag bringt die wahren Ziele der Verbündeten an den Tag."

Lord Curzon (ab 1919 englischer Außenminister) erklärte, der in Versailles erreichte Vertrag sei "kein Friedensvertrag, er ist einfach eine Unterbrechung der Feindhandlungen."

Lloyd George (ab 1916 englischer Premierminister) bemerkte 1919 zum Versailler Vertrag: "Wir haben ein schriftliches Dokument, das uns Krieg in zwanzig Jahren garantiert. Wenn Sie einem Volk Bedingungen auferlegen, die es unmöglich erfüllen kann, dann zwingen Sie es dazu, entweder den Vertrag zu brechen oder Krieg zu führen. Entweder wir modifizieren diesen Vertrag und machen ihn für das deutsche Volk erträglich oder es wird, wenn die neue Generation herangewachsen ist, es wieder versuchen." Lloyd George sollte mit seiner Vorhersage sogar auf das Jahr genau Recht behalten!

...

Am 7. Mai 1919 erhielt die deutsche Delegation unter Matthias Erzberger das fertige Vertragswerk, welches einem Diktat gleichkam, überreicht. Der Vertrag bestimmte die Annexion von 13 Prozent des Reichsgebietes durch Polen, die Tschechoslowakei, Litauen, Dänemark, Belgien und Frankreich. Das Reich verlor sechs Millionen Einwohner, davon über drei Millionen Deutschsprachige. Besonders demütigend empfanden die Deutschen den Kriegsschuldparagraphen, der sie zum alleinigen Schuldigen am Ausbruch des Krieges erklärte. Ursprünglich hatten die Sieger sogar einen Kriegsverbrecherprozess gegen Kaiser Wilhelm II. angestrengt, nahmen aber bald davon Abstand, da Holland die Auslieferung des Asylanten verweigerte. Das politische Klima in Europa war auf Jahre hinaus vergiftet. In allen Ländern hatten Radikale und Nationalisten Hochkonjunktur. Die Deutschen fühlten sich zutiefst gedemütigt und forderten Revision und Revanche. Der russische Kommunist und Revolutionär Wladimir Iljitsch Lenin bemerkte: "Der Keim eines neuen Krieges wird in dem ungerechten Friedensvertrag des eben zu Ende gegangenen Krieges gelegt." Als der französische Generalfeldmarschall Foch beim ersten Blick auf die von den Diplomaten in Versailles eben enthüllte politische neue politische Landkarte Europas schaute, zeigte er mit dem Finger auf die grade neue geschaffene "Freie Stadt Danzig" und sprach: "Hier beginnt der nächste Krieg!"

...

Die Höhe der Reparationszahlungen wird im Vertrag nicht festgelegt, sondern einer Reparationskommission überlassen. Die Ablieferung von 5000 Lokomotiven, 150 000 Waggons und 5000 LKWs als erste Reparationslieferung bringt das öffentliche Transportwesen nahezu zum Erliegen. Ab 1921 hat Deutschland 226 Milliarden Goldmark zu zahlen, des weiteren sind jährlich 12 % des Wertes des deutschen Exportes (etwa 1 bis 2 Milliarden Goldmark) abzuführen.

Geschrieben (bearbeitet)

@alburdy

Nicht beleidigend werden Freundchen.

Ich wollte damit nur ansprechen, dass wir uns bis heute ständig vor anderen Ländern für unsere Vergangenheit rechtfertigen sollen. Aber wir sind nicht die Täter. Wir können uns für unsere Vergangenheit schämen und mit aller Kraft verhindern, das sich ähnliches nicht wiederholt, aber mehr auch nicht.

Bearbeitet von -TLA- SpawnFromHell
Geschrieben

Ich verstehe die Frage des Freds nicht.

Wieso sollte man deutsche Geschichte vergessen wollen/sollen und dann auch nur 12 Jahre?

Geschrieben
Ich kanns kaum noch hören.

Hab ich Juden vergast? ---> NEIN

Hab ich Ammies auf dem Schlachtfeld erschossen? ---> NEIN

Hab ich irgendetwas mit den Verbrechen von damals zu tun? ---> NEIN

Also wieso sollte ich mich dafür rechtfertigen, entschuldigen, schämen oder gar jemanden dafür entschädigen?

Man kann sich keiner Verantwortung stellen, für die man nicht verantwortlich ist.

/totalagree

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