Osis 0 Melden Geschrieben 13. Oktober 2008 Meien Mutter hat ne Hauswand gerammt, mit Totalschaden, bei Tempo 70, ohne Fremdverschulden. Reiner Bremsfehler. Zum Glück "nur" leicht verletzt gewesen. Es glauben immer alle, das Geschwindigkeit beherrschbar ist. Und gelegentlich demonstriert die Physik, das sie IMMER recht hat. 70kmh ist die doppelte Gewschindigkeit von dem was der Mensch wahrnehmen kann. Bei 142 ist das fast das Dreifache, das ist für den Körper Streß pur, der ist für die Wahrnehmung bei soclhen Geschwindigkeiten NICHT ausgelegt. Das ist problemlos meßabar über adrenalingehalt etc. Eine Hochgeschwindigkeitsfahrt ist noch Stunden später medizinsich nachweisbar im Körper. Es reicht nen einfacher Fahrfehler für soetwas. Die Illusion das man keine Fehler macht sollte man nicht haben... Genauso, das solche Geschwindigkeiten nicht behrrschbar sind. Würde man ähnlich Tests im Straßenverkehr verlangen wie im Luftfahrtbereich, würde vermutlich mehr als 30% der Leute keinen Führerschein machen können. Einfahc aufgrund von "biologisch genetischen" Beschränkungen. Viele Sachen kann man trainieren, aber viele Sachen sind auch Veranlagung. Menschen sind eben nicht gleich, einer wird Schuhmacher, dessen Körper garantiert besser mit der Belastung zurechtkommt. Ein anderer wird "der" Tennisspieler. Wäre es nicht so, könnte jeder Budnesliga spielen, jeder Formel1 fahren, jeder wäre Fremdsprachenkorrespondet und Mathegenie. Es ist aber nicht so. Veranlagung kann man mit Training verbessern, aber "Talent" bekommt man halt nicht nicht Training. Genauso wie es Menschen gibt die dööfer sind als andere. Klingt hart, heißt aber nicht das man sie nicht fördern sollte. Warum soltlees beim "autofahren" anders sein? Vermutlich war Haider einfach mal 3 sec "ungeschickt" "überfordert" oder "unkonzentriert". Vollkommen menschlich. Und in diesem Fall tödlich. Verantwortungslos gegenüber der Gesellschaft war es allemal.
Fette Katze 0 Melden Geschrieben 13. Oktober 2008 http://www.spiegel.de/spam/0,1518,583697,00.html spiegel siehts gelassen
Sven 134 Melden Geschrieben 13. Oktober 2008 spiegel siehts gelassen Naja, solange solche Leute niemanden anderen zu Schaden kommen lassen, sollen sie es ruhig machen, wenn sie es unbedingt nötig haben. Das ist jetzt meine Meinung zu solchen Rasereien, die Geschwindigkeitsbeschränkungen sind meist nicht für umsonst da.
ogragla 262 Melden Geschrieben 13. Oktober 2008 (bearbeitet) ...Politisch ist er kein Verlust, ... Normalerweise mische ich mich hier nicht in politische Diskussionen ein - aber diese Aussage ist einfach nur lachhaft - und zeugt obendrein von absoluter Unkenntnis der österreichischen Innen- und Aussenpolitik der letzten 2 Jahrzehnte (kann man dir als nicht Österreicher aber nicht vorwerfen). Haider hat bestimmt polarisiert (und für mich war er mit seiner politischen Grundansicht auch einfach unwählbar - hätte auch nie gedacht, dass ich hier mal Partei für ihn ergreife), jedoch brachte er seit seinem Auftauchen in der österreichischen Politik eine Menge frischen Wind hinein. Manche seiner va. früheren Aussagen ("Das dritte Reich hatte eine ordentliche Beschäfftigungspolitik") polarisierten waren auch darauf ausgelegt den rechtesten Rand anzusprechen - Fakt ist aber auch, dass viele seiner Redeabschnitte, vorallem durch ausländische Medien, einfach vollkommen aus dem Kontext gerissen wurden und dann als Aufmacher in der Sommerlochsphase genutzt wurden. Alles in allem wird die Politlandschaft in Österreich den Verlust dieses Rhetorikers nur schwer verarbeiten können - Was auch aus den Aussagen der Politiker aus allen Lagern klar wird, va. da er in letzter Zeit weit "staatsmännischer" und gelassener auftrat. Auch die Abspaltung "seines" BZÖ von der FPÖ deute ich als Absage vom äussersten rechten Rand, wo er nun Strache das Feld überlassen hat (der im Gegensatz zu Haider keinerlei neue Ideen bringt und stattdessen auf plumpen Populismus setzt). €dit: sehenswert. Bearbeitet 13. Oktober 2008 von ogragla
Sven 134 Melden Geschrieben 13. Oktober 2008 Mhhm, wenn ich das Lese, Ogra, dann kommt mir irgendwie sofort Falco in den Sinn. Ich meine, damit hast du recht, von der Innenpolitik in Österreich bekommen wir hier nur das mit, was man uns serviert. Wenn man mal bei euch in der Gegend ist und dann Radio hört, oder sich Zeitungen kauft, merkt man erst mal, was wirklich so an der Tagesordnung ist und das ist aber auch nur wieder ein Ausschnitt, weil der Zusammenhang vorher (und nachher) fehlt.
-=Punkbuster=- 166 Melden Geschrieben 13. Oktober 2008 Danke an Ogra für den Beitrag und den Link. Ähnlich sehe ich das auch. Haider mag politisch ein Arschloch gewesen sein, aber eine Persönlichkeit. Das Zitat im Beitrag des Standard fand ich besonders treffend: Man kann auch Mitgefühl mit jenen haben, die zum Mitgefühl nicht fähig sind. Hätte man es nicht, sie hätten gewonnen. Man wäre ihnen ähnlich geworden Und das würde ich mir auch für den Verlauf einer wie auch immer gearteten Diskussion wünschen. Ein wenig Mitgefühl - und wenn es dazu nicht reicht Interesse an der politischen Entwicklung unseres Nachbarlandes und was der Tod Haiders in dieser Beziehung bedeutet. Und falls beides nicht möglich sein sollte: Schweigen.
Quacki 0 Melden Geschrieben 13. Oktober 2008 70kmh ist die doppelte Gewschindigkeit von dem was der Mensch wahrnehmen kann. Bei 142 ist das fast das Dreifache, das ist für den Körper Streß pur, der ist für die Wahrnehmung bei soclhen Geschwindigkeiten NICHT ausgelegt. Das ist problemlos meßabar über adrenalingehalt etc. Eine Hochgeschwindigkeitsfahrt ist noch Stunden später medizinsich nachweisbar im Körper. Moin! Müßte das nicht heißen "vierfache Geschwindigkeit"? Wie dem auch sei, ändert nix an der Aussage. Mich nervt das immer, wenn ich das lese mit "mit hundert ist der Wagen noch beherrschbar". Ein Freund hat sich letzt halb um einen Baum gewickelt auf der Landstraße, weil er sich (wahrscheinlich, er weiß das auch nicht mehr, er hat ne Amnesie) eine Zigarette bei Tempo 100 anzünden wollte. Einmal kurz nicht hingekuckt, einmal aufgeschreckt weil die Räder rechts auf den Grünstreifen geraten und das Lenkrad ist mit einer Hand auch schwieriger zu lenken. Unsere Straßen sind einfach so gut, dass man die Auswirkung der Geschwindigkeit leicht unterschätzt.
KwanzaBot 10 Melden Geschrieben 13. Oktober 2008 Ein gesittete Diskussion ist zu jedem Thema zu erwarten. Ich sehe nur für mich persönlich keinen Grund Trauer und Mitgefühl für den Tod einer Person zu empfinden, für die ich zu deren Lebzeiten schon nicht mehr, als Antipathie empfand. Diese Antipathie oder anders gelinde gesagt, Abneigung, hatte dieser Mensch persönlich zu verantworten: durch seine Aussagen und Handlungen und vor allem durch das, was er politisch propagierte. Damit hat er sich diskreditiert - nachhaltig. Und ob er staatsmännischer wurde - was auch immer das bedeuten mag, erschließt sich nicht aus dem Wort, sondern aus der Interpretation des Rezipienten - ist völlig ohne Belang. Anders wäre es, wenn er sich politisch deutlich gewandelt und geändert hätte. Dann hätte man darüber reden können. So aber nicht. Umgekehrt empfinde ich aber auch nicht direkt Genugtuung. Es entsteht durch den Tod Haiders für niemanden ein Vorteil. Es sei denn, dass ein populärer Mensch weniger gegen "Zuwanderer" hetzt. Aber der wird auch Nachfolger finden - eben vor allem auf dem Acker gezogen, den Haider jahrelang mutwillig beackert hat. Und so schreibt der Standard: Man reagiert menschlich auf den Tod eines Politikers, der selbst zur Menschlichkeit unfähig war. Und das ist auch gut so. Dass es auch anders ginge, das hat aber Jörg Haider vorgeführt. "Ein tragischer Vorfall", aber man solle "also nicht dauernd, ... also Krokodilstränen für einen, äh, abgeschobenen Drogendealer" vergießen. Dies war Haiders Reaktion auf den Tod von Marcus Omofuma 1999. Fett1: Das ist kein Problem: es gibt ne Menge Menschen, die persönlich Arschgeigen sind und waren und die dennoch konstruktiv im Sinne einer Gemeinschaft gearbeitet haben und nicht nur Eliten umgarnt haben. Fett2: sagt alles, was mir die oben geäußerte Ablehnung von Mitgefühl abnötigt. Soviel zu meiner Meinung. Kern: keine Trauer & keine Freude
Osis 0 Melden Geschrieben 13. Oktober 2008 Normalerweise mische ich mich hier nicht in politische Diskussionen ein - aber diese Aussage ist einfach nur lachhaft - und zeugt obendrein von absoluter Unkenntnis der österreichischen Innen- und Aussenpolitik der letzten 2 Jahrzehnte (kann man dir als nicht Österreicher aber nicht vorwerfen). Haider hat bestimmt polarisiert (und für mich war er mit seiner politischen Grundansicht auch einfach unwählbar - hätte auch nie gedacht, dass ich hier mal Partei für ihn ergreife), jedoch brachte er seit seinem Auftauchen in der österreichischen Politik eine Menge frischen Wind hinein. Manche seiner va. früheren Aussagen ("Das dritte Reich hatte eine ordentliche Beschäfftigungspolitik") polarisierten waren auch darauf ausgelegt den rechtesten Rand anzusprechen - Fakt ist aber auch, dass viele seiner Redeabschnitte, vorallem durch ausländische Medien, einfach vollkommen aus dem Kontext gerissen wurden und dann als Aufmacher in der Sommerlochsphase genutzt wurden. Alles in allem wird die Politlandschaft in Österreich den Verlust dieses Rhetorikers nur schwer verarbeiten können - Was auch aus den Aussagen der Politiker aus allen Lagern klar wird, va. da er in letzter Zeit weit "staatsmännischer" und gelassener auftrat. Auch die Abspaltung "seines" BZÖ von der FPÖ deute ich als Absage vom äussersten rechten Rand, wo er nun Strache das Feld überlassen hat (der im Gegensatz zu Haider keinerlei neue Ideen bringt und stattdessen auf plumpen Populismus setzt). €dit: sehenswert. Das ist mir vollkommen klar. Und aus genau dem Grund kann Östrreich aufatmen udn hat einen geistigen Brandstifter weniger. Weil konstruktiv hat dieser Mann nicht wirklich gewirkt. Polarsierend zu wirken ist KEINE poltische Leistung, das machen genug große und kleine Leuchten der Weltgeschichte ebenfalls. Aber der Ton macht die Musik. Das beste an seinem Auftreten waren die geschockte Reaktionen der andern Politiker. Inhaltlich war der Mann poltisch in einer globalisierten Zeit untragbar. Ensprechend hat Österreich jetzt die Möglichkeit zu Konsolidierung. Und das ist auch das große Problem der politk, die vor allem konzeptlos war, wie man mit einem Menschen mit soclh einem Verständis umzugehen hat,. Sorry, ich hab wender für linke noch rechte Brandstifter dieser Art Verständnis. Es ist ein tragischer, vermutlich selbstverschuldeter Unfall (so der aktuelle Stand) und man kann froh sein das er keine Schulklasse überfahren hat dabei. Aber es zeugt auch von seinem Verantwortugnbewußtsein: Sich selbst gegenüber hatt er vermutlich keins, entsprechend hat er auch andere behandelt. ich wünsche niemanden den Tod, aber was hat dieser Mensch geleistet, das es Wert wäre für die Nachwelt erhalten? Eben.
Imperial Commander 0 Melden Geschrieben 14. Oktober 2008 Ich glaube auch dass sein Tod kein großer Verlust für die österreichische Politik ist. Und mit seinen Kinder habe ich genauso wenige Mitleid wie mit seiner Frau: die sind nämlich schon erwachsen. @alle Verschwörungstheoretiker Ich denke nicht dass irgendetwas an seinem Auto manipuliert war. Weder von irgendwelchen Bankiers, noch von Mafiosi oder Politikern. Es war auch kein Selbstmord. Der Depp war einfach zu schnell unterwegs, kam von der Straße ab, hat ein Straßenschild gerammt, sich überschlage und dann war Schluss. Ein Nazi weniger.
Ale42er 19 Melden Geschrieben 14. Oktober 2008 (bearbeitet) ist es nicht traugig,wenn erst ein rechts populist kommen muss,damit die anderen politker begreifen das sie an ihrem politík stil,etwas ändern müssen..... Bearbeitet 14. Oktober 2008 von Ale42er
Ale42er 19 Melden Geschrieben 14. Oktober 2008 ? oh ja sry...bezog sich auf ogras beitrag....mit dem zwischen thema das sich dadurch die politik verbessert hätte.....
Lichtgestalt 0 Melden Geschrieben 14. Oktober 2008 Ich finds einfach nur erschreckend, wie wenig Mitleid manche Leute hier empfinden können. Sicher, ich hab weder Haider, noch seine Familie persöhnlich gekannt und kann seine Politik auch nur verurteilen (Rechtspopulismus; Anti-Ausländerpolitik), aber indem man kein Mitgefühl zeigt, stellt man sich nur auf die gleiche Stufe wie solche Leute und ist in meinen Augen keinen Deut besser als solche Volksverhetzer. Niemand soll sich hier von mir persöhnlich angegriffen fühlen, aber man stelle sich mal folgendes Szenario vor: Du bist Sohn /Tochter von einem Politiker einer Volkspartei (SPD/CDU). Dein Vater rammt bei nem Verkehrsunfall eine betonierte Verkehrsinsel und stirbt. Willst du in Satireblättern oder sonstwo (Foren!!!) lesen: "Oh, da hat der Mittelweg wohl nicht zum erfolg geführt, hahaha." oder ein Linker/Rechter postet: "Ein Mitläufer weniger..." Versetzt euch mal in die Lage anderer Menschen, bevor ihr solche schnell hingeschmierten Parolen schreit.
Der Metabaron 0 Melden Geschrieben 14. Oktober 2008 Ich mochte ihn nicht, aber den Tod hab ich ihm nicht gewünscht. Solche Leute haben auch ihre Daseinsberechtigung, auch politisch. Sei es auch nur als Abschreckendes Beispiel.