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der.enforcer

"Das Drama Von Dresden"

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Nur weil die Alliierten sich gerächt haben bedeutet das noch lange nicht das das KEIN Kriegsverbrechen war!

Geschrieben

Wenn jemand meine Familie umlegt und ich komm an den Täter direkt nicht ran,hab ich dann das moralische Recht dessen Familie aus Rache umzulegen ?

Geschrieben
>>> Wie man in den Wald hineinschreit so hallt es heraus <<<

Die Bombardierungen deutscher Städte im 2. WK ist eines der dunkelsten Kapitel menschlicher Kriegsgeschichte!

Als Pforzheim bombardiert wurde (von uns ca. 150 km entfernt) war bei uns der Himmel in der Nacht feuerrot!! Das berichten meine Eltern die das damals miterlebt haben! :unsure:

Manche meinen daß die Briten und Amerikaner zum Schluß hautsächlich nur noch alles kurz und klein gebombt haben damit man nachher beim Wiederaufbau mehr Kohle machen kann - ein sehr gewagtes Argument!

Selbst bei uns in der eher ländlichen Gegend wurden des öfteren kleinere Städte bombardiert!

Bomber die ihr angedachtes Ziel nicht fanden machten dann über diesen Kleinstädten einen sogenannten "Notabwurf" bevor sie wieder zurückflogen...

Jedoch darf man nicht vergessen wer mit dem Bombardieren von Städten angefangen hat im Sinne des "totalen Krieges" Und unseren Piloten und Soldaten war es auch egal ob Zivilisten umkommen oder nicht!

Ich für meinen Teil kann den Haß der Alliierten auf alles was "deutsch" war verstehen!

Gast abc
Geschrieben

Ja, hier mitten aufen Lande, wo nix ist, haben sie Drohne gebombt..... wo nur "3" Flaks waren.......

<_<

Desweiteren Kamen hier im Moor etliche Flugzeuge runter

Geschrieben
Wenn jemand meine Familie umlegt und ich komm an den Täter direkt nicht ran,hab ich dann das moralische Recht dessen Familie aus Rache umzulegen ?
Geschrieben

Um bei diesem Aspekt noch einmal einzuhaken: Es gibt sicherlich Dinge und Taten, die niemals vergeben und niemals vergessen werden. Man kann aber nicht von einem Volk erwarten, dass es niemals vergisst und niemals Vergebung erhält, aber gleichzeitig schweigend ertragen muss, was man ihm angetan hat. das funkltioniert einfach nicht.

In der moderenen Rechtsprechung wird die Vergeltung von Straftaten mit eigenen Mitteln als Selbstjustiz bezeichnet. Wenn mir ein Unrecht angetan wird und ich es mit gleichen Mitteln beantworte, begebe ich mich letzten Endes auf dieselbe Stufe.

In Zusammenhang mit dem zweiten Weltkieg wird immer wieder vom "Aufrechnen" gesprochen. Dieser Begriff ist mir allerdings zu pauschal. Nazi-Deutschland hat Verbrechen begangen. Dafür wurden seine Städte zerstört, große Teile seiner Bevölkerung vertrieben und das, was vom Land übrig war, vierzig Jahre lang zum Spielball der Interessen anderer.

Ich habe mal jemand sagen hören, universale Gerechtigkeit gäbe es nicht. damit hat er wahrscheinlich Recht. Wenn aber für die nie dagewesenen Verbrechen meiner Vorfahren Regelen zur Bestrafung existieren, müssen diese auch global gelten. Versteht mich bitte nicht falsch, jeder in Nürnberg verurteilte hatte den Tod verdient. Aber wenn ich Artikel wie diesen lese:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/...,340800,00.html

(geht um die Technik des feuersturms und sei "jedem" empfohlen, der das Bombardemement als befreiend sieht)

frage ich mich weiterhin, warum die einen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufgehängt und die anderen als Kriegshelden ein Denkmal verpasst bekommen. Siegerjustiz, Punkt. Und solange diese Denkmäler, Dekrete, Erlasse nicht wenigstens der Form halber revidiert werden, wird auch das Thema weiter diskutiert werden.

Geschrieben
frage ich mich weiterhin, warum die einen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufgehängt und die anderen als Kriegshelden ein Denkmal verpasst bekommen. Siegerjustiz, Punkt. Und solange diese Denkmäler, Dekrete, Erlasse nicht wenigstens der Form halber revidiert werden, wird auch das Thema weiter diskutiert werden.
Geschrieben

ich weiß nicht, ob eine Schuld und Sühne Diskussion die Lösung ist. Vielleicht war der letzte Absatz auch ein bißchen zu persönlich geprägt. Ich der Meinung, wer in diesem Land aufwächst hat gute Chancen, mit einem völlig verworrenen Selbstbild aufzuwachsen. Von Klein auf bekommt man eingetrichtert, "wir haben Böses getan und tragen eine Verantwortung". Das geht in der Schule los und steigert sich von da an.

Eine Schuld & Sühne Debatte wäre hart und würde dem ganz rechten Flügel bei der aktuellen Lage sicherlich als gefundenes Fressen dienen. Vielleicht ist es nach 50 Jahren auch immer noch zu früh, sich zu emanzipieren und diese Zeit, diesen Krieg so zu betrachten, wie wir es mit anderen dunklen Zeitaltern tun. Indianerkriege in den Staaten, Politik der "Kolonisten" in allen Teilen der Welt, die Inquisition und andere glorreiche Taten der Geschichte. Ich weiß es nicht.

Deine Worte von schwarz und weiß sind sehr gut gewählt. Man muss sich glaube ich wirklich an etwas klammern, einen Grund haben. Mal schauen, wie sich das Thema in den nächsten Monaten und Jahren weiter entwickelt. Man muss darüber reden, gerade in Bezug auf das Zusammenwachsen der EU, das ich sehr begrüße.

Gast Kesselring11
Geschrieben

Ich habe nicht die zeit alles zu lesen und habe auch DIESE doku nicht gesehn. weis aber genügend über die bombennächte in dresden bescheid.

und ich denke, es ist keine rechtfertigung, zu sagen dass deutschland ja den krieg begonnen bzw. gewollt hätte. sicherlich war das so, aber das entschuldigt rein garnichts, denn das war ein kriegsverbrechen. es ist genausowenig zu entschuldigen wie der judenmord. und ich kann es nicht verstehen, dass von der presse der allährliche friedensmarsch in dresden zum gedenken an die bombenopfer als naziaufmarsch hingestellt und verachtet wird.

ein großteil bei diesem gedenkmarsch besteht aus alten leuten, die diesen angriff selbst miterlebt haben (bzw diesen krieg) und ein gedenken an diese opfer ist genauso gerechtfertigt wie ein gedenken an die opfer des verbrechens am jüdischen volk.

meiner meinung wurden die kriegsverbrechen der allierten (oder auch westmächte) durch eben diese runtergespielt/verharmlost.

soweit von mir.

schönen abend noch.

mfg

F XI

Geschrieben
und ich kann es nicht verstehen, dass von der presse der allährliche friedensmarsch in dresden zum gedenken an die bombenopfer als naziaufmarsch hingestellt und verachtet wird.
Gast abc
Geschrieben

In der Bild stand heut "ob hitler von dem bombenangriff wusste" denn man fand einen Brief wo alles drinstand........

Gast Kesselring11
Geschrieben
und ich kann es nicht verstehen, dass von der presse der allährliche friedensmarsch in dresden zum gedenken an die bombenopfer als naziaufmarsch hingestellt und verachtet wird.

:blink: ist das so? wirklich? :blink: ...noch nie was von gehört...komisch... :huh:

Geschrieben

Ich finde es sollte ein einheitlicher Feiertag in allen Staaten geben die am 2.Weltkrieg teilnahmen an dem allen Opfern des Krieges ob es alliierte Soldaten

Wehrmachtssoldaten, Juden,Bombenopfer,oder bei der Vertreibung gestorbene

Polen,Russen,Deutsche u.s.w gedacht wird mit dem Ziel das Elend eines Krieges

nie in Vergessenheit geraten zu lassen und den Krieg selbst als den wahren Feind zu zeigen.Man sollte einfach allen Verstorbenen gedenken ohne das es in

Schuldzuweisungen ausartet.Aber dafür ist die Menschheit wohl nicht reif genug.

Geschrieben

@pfalzgraf!

der Angriff

war militärich völlig unsinnig und bedeutungslos, es sollten als einziges Ziel möglichst viele Alte ,Frauen und Kinder (die wehrfähigen Männer waren ja fast alle

an der Front) getötet werden.Und die Alliierten wussten ganz genau das die Stadt

mit Flüchtlingen völlig überfüllt war.Was die da gemacht war klar auch nach der

Genfer Konvention ein Kriegsverbrechen.

Gast Kesselring11
Geschrieben

ich finde nicht das man vergessen sollte.

in ehre an die dt. (für mich persönlich gesehn) soldaten und auch als mahnung...

mfg

kessel



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