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Gast Jarhead

Wieso "mögt" ihr Krieg?

Empfohlene Beiträge

Geschrieben
EDIT: Bin ich ein Verbrecher wenn ich zum Bund gehe? Bin ich das?
Gast Dr.Erich von Stahlhelm
Geschrieben

du hast noch nicht einmal ansatzweise den sinn des kriegshandwerks verstanden!

es geht nicht darum sich zu verpflichten um überall sinnlos menschen umzunieten.

es geht darum die eigene wertegemeinschaft, im zweifelsfalle und unter dem willentlichem eisantz des eigenen lebens und dem festen willen den gegner ohne zu zöger zu vernichten, zu schützen. oder den willen der herrschenden auszuführen.

wer sich dazu verpflichtet ist kein verbrecher und erledigt eine im verteidigungsfalle sehr ehrenvolle aufgabe - aber er sollte sich über alle konsequenzen seiner verpflichtung bewusst sein - und das scheinst du nicht zu sein. wer zum kämpfen, töten und auch getötet werden nicht bereit ist - hat nicht die befähigung ein wirklich guter soldat zu sein. deshalb ist die ausbildung bei "richtigen" armeen so hart wie sie eben gerade noch sein kann - alle die den sinn des kriegshandwerks nicht verstanden haben

werden durch solch eine ausbildung ausgesondert.

die wehrpflichtigen beim bund sind deshalb noch nicht einmal halbwegs brauchbares kanonenfutter wenn es drauf ankommt. dies sind nur die wenigen kommandoeinheiten.

im ernstfall werden die normalen, aus wehrpflichtigen bestehenden einheiten, solange zu schlacke zerschmolzen bis die wenigen überlebenden schließlich zu echten soldaten gereift sind - so war es immer in kriegen mit grossen wehrpflichtigen armee - grausig, aber wahr.

Geschrieben

ich denke es geht allein darum was dir befohlen wird, und das machst du dann auch, oder eben nicht.

übrigens habe ich auch vor nach meiner berufsausbildung zum bund zu gehen. und ich könnte mir sogar vorstellen mich länger verpflichten zu lassen.

jedoch wird sich dies nach dem grundwehrdienst herausstellen, ob ich länger mache.

ich hab eine heiden respekt vor den soldaten, und drum will ich auch einer sein.

bin ich jetzt auch ein verbrecher?

-edit- ich find es einen blödsinn mit den ach so harten ausbildungen. ichmeine was brings dir denn? die marines der amis haben auch ne verdammt harte ausbildung, und doch werder viele im krieg zu psychopathen und psychisch kranken killern, die verkraften das gesehene meiner meinung nach auch nicht besser als ein BW soldat, oder sonst einer. -edit-

Geschrieben

LOL, den Sinn des Kriegshandwerks.....

Bisschen überzeichnet?? ;)

Wenn er will, lasst ihn doch.

Regt sich ja auch keiner auf, wenn jemand Industriekletterer werden will. Da setzt man auch sein Leben für die Allgemeinheit aufs Spiel.. ;)

Außerdem, hat er ja noch einwenig Zeit, in nehme an, dass auch bei Euch in der Regel erst ab 18 aufgenommen wird...

Sinn des Kriegshandwerks...

Der Satz lässt mich nicht mehr los...

Vergiss? den ganzen Heldenkram, von wegen bereitwillig sein Leben für die Gesellschaft, den Staat zu opfern.

Glaubst Du wirklich, dass ein US-Soldat stolz ist, wenn er sein Leben aushaucht in Bagdad?

Glaubst Du wirklich, dass seine letzten Wort sind, ?....ahhh....das war es wert.....ahhhhh...???

Nein, er wird nach seiner Mutter schreien, nach seiner Frau, er wird Bush verfluchen, er wird weinen.

Nichts ehrenhaftes, nichts heldenhaftes, einfach nur traurig, weil ein Mensch stirbt....

Recht hast Du allerdings, wenn Du sagst, Berufsoldaten haben das zu machen, denn sie wussten, oder sollten es wissen, was ihnen blühen kann....

Geschrieben

Bei der ganzen diskussion um die Natur des Menschen und seiner daraus resultierenden Triebhaftigkeit wurden ein paar punkte übersehen.

Ja, der Mensch hat ohne zweifel urzeitliche Triebe die ihm in vergangener ZEit sein überleben gesichert haben. Diese haben auch alle Tiere. Je nach Gattung unterschiedlich priorisiert. Ist der Mensch aber ein Tier? Aus meiner sich physilogisch auf jeden Fall. Sind wie Triebgesteuert? Ja, denn ohne Triebe wären wir nicht existent. Aber die Menschliche Rasse, so gesehen der Mop, hat doch im laufe der Evolution eine besondere Fähigkeit entwichelt. Kognitive Fähigkeiten die in der Natur ihres gleichen sucht. Wir sind zwar den gleichen Impulsen wie die übrige Tierwelt ausgeliefert aber reagieren recht unterschiedlich. Wir können aus dem Erlernten und dem Abschätzen der Situation gegen z.B. dem Fluchttrieb handeln. Neugier hingegen kostet uns oft den Tot...totzdem eine Eigenschaft des Menschen.

Also ist der Mensch psychologisch betrachtet kein Tier. Wenn man uns schon in eine Schublade steckt, dann in die des Sozialen/Geminschaftswesens. Schon die lange entwicklungszeit des Menschen zum Kind...zum Erwachsenen hin deutet schon darauf, das es mit Trieben alleine nicht mehr getan ist. Ein nicht erzogener Mensch würde nicht mehr überleben. Er ist auf fürsorge und erziehung angewiesen.

Und nicht nur aus meiner Sicht ist die gesellschaftliche Intilligenz weit ausschlaggebender als nur die kümmerlichen Triebe. Sicher basiert diese gesellschaftliche Entwicklung auf den Trieben.

Es ist besser Macht zu haben als keine ; Es ist besser seine Familie zu schützen als es nicht zu tun ; ......

Aber schon bei der Fortpflanzung sehen wir am Bespiel unserer Geselschaft, das sonst niedrigere Prioritäten, wie Karriere, oberhand vor dem Fortpflanzungstrieb bekommen haben.

Wie ich schon sagte ist es unter den hier vertretenden schon so, dass Gewalt eine Faszination ausübt. Aber hier wird von einigen zu leichtfertig von Simulation, wie Film, Spiel und Sport, auf die reale Situation geschlossen.

Ich glaube das kaum einer hier...sollte er sich jetzt plötzlich in einer Gefechtsstituation befinden in einer von Zivlisten bewohnten Stadt....nur irgend ein Gefühl von Gefallen daran findet. Dabei gefallen findet über die Leichen seiner getöteten Kontrahänden zu gehen. Um ihm herum beim Gefecht getötete Zivilisten. Einem Tier wäre das egal. Es hätte nur seinem Instinkt gefolgt. Ein Mensch könnte an der Situation zu Grunde gehen oder immer mehr abstupfen....eine Gefechtsneurose entwickeln.... vielleicht sich selber umbringen.

Und ja; Instinke und somit Triebe wurden uns in die Wiege gelegt. Aber in den Folgenden 7-16Jahren der Prägung und Erziehung wächst der Mensch über diese Triebe hinaus. Kommt natürlich auf die Art der Erziehung an.

Ich, für meine Person, behaupte mal, dass ich keinen Töte...wur weil ich seine Freundin haben will. Und selbst dann nicht, wenn ich keine Konsequenzen zu fürchten hätte.

Aber ich sage nicht, dass wir ohne diese Triebe sind. Wir folgen ihnen nur nicht immer und nicht immer auf dem direktesten Wege. Macht, Wettkampf, Sex, Anerkennung, Gier und Ruhm...üben aber ohne zweifel noch unheimliche Kraft auf uns aus. Die Gesellschaft hat sich auch dementspechend entwickelt, dass all diesen Verlangen genüge getan werden kann. All dies in einem Rahmen.

Daher bezeichnen nicht nur Rechtwissenschaftler, sondern auch Psycholgen, die die am Morden, Abschalchten und Vergewaltigen gefallen finden als Krank. Denn der Mensch ist mehr als nur eine pysische zusammenhäufung von Trieben und Instinkten.

Gast Dr.Erich von Stahlhelm
Geschrieben

;) sorry, aber ich musste das in dem fall bewußt überzeichnen........

aber ich habe ja auch betont: im verteidigungsfall ehrenhaft - das für was die jungs im irak krepieren ist so sinn und ehrenlos, schlimmer gehts nimmer...

was echte soldaten auch erlebt haben ist eine völlig überdrehte euphorie, jünger schildert das im kapitel "die grosse schlacht" seiner berüchtigten "stahlgewitter".

die soldaten taumelten trunken und weinend vor kampfeswut im niemandsland, während das ungeheure trommelfeuer noch auf den englischen stellungen lag - im daraufolgenden sturm ist schon mit euphorie und freude zur tat geschritten worden - zumindest war dies bei vielen so, die begeisterung des sturms und die freude des tötens - ein erschütterndes zeugniss der menschlichen abgründe.....

Geschrieben

Also meiner Meinung nach ist der größte Grund warum jemand zur Armee geht, (Armee weil die hat jedes Land) einfach weil er einen Sinn im Leben sucht, ein Gefühl der Zugehörigkeit haben will und Kameradschaft erleben will oder sucht, wobei letzeres meiner Meinung nach heute viel zu wenig Bedeutung hat und leider viel zu selten vorkommt, da (ich empfinde das so) sich heute eigentlich fast jeder nur noch um sich kümmert und da ist echte Kameradschaft/Freundschaft selten.

@ "die geil ich will Krieg damit ich Medal of Honor owner bin" Typen

wer einmal den Krieg gesehen hat wird nicht mehr gerne der glänzende Kriegsheld sein, denn durchs Fernsehn spürt man keine Schmerzen, riecht nicht den Geruch von verbrannten Fleisch und Scheisse....und zu dieser Tötungseuphorie wie sie Stahlhelm schon genannt hat, das ist ein Zeichen von Verbundenheit mit seiner Einheit, allerdings auch ein Zeichen der Unwissenheit, den sobald die Schlacht begonnen hat gibt es keine "Huurähhh" schreiende Maße, sondern nur den Feind und dich, und sobald diese "Gemeinschaft des Rudels" getrennt ist wird die Euphorie schnell zur Furcht, bei den "Neulingen" besonders schnell sobald das erste Blut fließt....

Geschrieben
EDIT: Bin ich ein Verbrecher wenn ich zum Bund gehe? Bin ich das?

Wenn ich jetzt sagen würde was ich sagen will, dann könnte das strafrechtliche Folgen für mich haben.

Geschrieben
Also meiner Meinung nach ist der größte Grund warum jemand zur Armee geht, (Armee weil die hat jedes Land) einfach weil er einen Sinn im Leben sucht, ein Gefühl der Zugehörigkeit haben will und Kameradschaft erleben will oder sucht, wobei letzeres meiner Meinung nach heute viel zu wenig Bedeutung hat und leider viel zu selten vorkommt, da (ich empfinde das so) sich heute eigentlich fast jeder nur noch um sich kümmert und da ist echte Kameradschaft/Freundschaft selten.

@ "die geil ich will Krieg damit ich Medal of Honor owner bin" Typen

wer einmal den Krieg gesehen hat wird nicht mehr gerne der glänzende Kriegsheld sein, denn durchs Fernsehn spürt man keine Schmerzen, riecht nicht den Geruch von verbrannten Fleisch und Scheisse....und zu dieser Tötungseuphorie wie sie Stahlhelm schon genannt hat, das ist ein Zeichen von Verbundenheit mit seiner Einheit, allerdings auch ein Zeichen der Unwissenheit, den sobald die Schlacht begonnen hat gibt es keine "Huurähhh" schreiende Maße, sondern nur den Feind und dich, und sobald diese "Gemeinschaft des Rudels" getrennt ist wird die Euphorie schnell zur Furcht, bei den "Neulingen" besonders schnell sobald das erste Blut fließt....

Geschrieben
Also ist der Mensch psychologisch betrachtet kein Tier. Wenn man uns schon in eine Schublade steckt, dann in die des Sozialen/Geminschaftswesens. Schon die lange entwicklungszeit des Menschen zum Kind...zum Erwachsenen hin deutet schon darauf, das es mit Trieben alleine nicht mehr getan ist.
Geschrieben

Soll ich wenn ich zum Bund gehe und sagen wa mal ich mich im Krieg befinde soll ich auf die Feinde mit dem Messer zurennen und sterben nur damit ich ein guter Soldat biin? :blink:

Das klingt komisch!

Ich brauch auch nicht zu wissen was Kriegs blabla bla ist ich bin kein Kriegsjunkie der sich nur über Armeen informiert, davon mal abgesehen!

EDIT: Mal so nebenbei, die einzigsten Mörder auf der Welt neben den normalen Verbrechern sind die Amerikaner, die greifen Sinnlos jedes Land an, und weswegen? Wegen Öl!

Aber andere die für den Frieden kämpfen, wie zb die UN sind doch keine Mörder!

Geschrieben
...gebt quallen ein paar milllionen jahre um die schießen uns eigententakelig zum mond...
Geschrieben
EDIT: Mal so nebenbei, die einzigsten Mörder auf der Welt neben den normalen Verbrechern sind die Amerikaner, die greifen Sinnlos jedes Land an, und weswegen? Wegen Öl!
Geschrieben

Die meisten Menschen sind Menschen, die andren Menschen hinterher rennen. Dh:

Sie machen, was der Mensch vor ihnen sagt. Leider gibt es viele Menschen, die so sind. Deswegen gibt es Kriege. Weil sich keiner traut auf zu stehn und zu sagen: Ist das unser Krieg oder ist es dein/euer Krieg.

Wenn sich jeder die Frage stellen würde, wem sein Krieg das eigentlich ist, sich absprechen, könnte man so manchen Konflikt vermeiden.

Das dürfen aber nicht nur einer oder zwei sein. Das ist nämlich das Problem.

Deswegen brauch man Menschen, die das den Menschen, die das nicht erkennen dies zu erkennen gibt.

Leider kann man dies auch im negativen Sinne betreiben...

In dem man die Wut des Menschen in Hass verwandelt. Dies hat Adolf Hitler zur Macht gebracht.

1 Mensch kann viel bewirken, wenn das Volk hinter ihm steht.

Stellt euch vor, auf einmal macht jeder Wehrdienstverweigerung, weil jeder einsieht, dass es eigentlich nicht seine Konflikte sind.

Oder die radikalen Moslims sehen ein, dass wenn man einen unschuldigen Menschen tötet sich selbst zum Ketzer, Ungläubigen etc. macht



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