Zum Inhalt springen
Trinità

Wann wird Deutschland pleite sein ? Wann kommt der große Fall ?

Empfohlene Beiträge

Geschrieben
....tja ich denke wir sind schon am fallen nur merken tun wir erst den Aufprall.

Das denke ich auch.Nur sind wir schon über den Boden hinaus und stürzen in ein ziemlich tiefes Loch. Also quasi schon "unter null".

Geschrieben

Wenn das Loch so tief ist wie bei "300" dann haben "Wir" ja nichts mehr zu befürchten.

Geschrieben (bearbeitet)

SEHR GUTES THEMA! :super:

Der Threat müsste jedoch viel eher lauten: "Wann ist der Kapitalismus am Ende? bzw. die parlamentarische Demokratie mit ihrer Lobbyabhängigkeit?"

Wenn ihr mich fragt, hat der Kapitalismus nie optimal funktioniert, denn durch den Zinseszinseffekt haben wir ein uns selbst vernichtendes Schneeballsystem geschaffen.

Eigentlich ist Deutschland ja ein REICHES Land mit über 4 BILLIONEN Euro Privatvermögen also mehr als das doppelte der Staatsverschuldung.

http://www.kredit-magazin.com/kredite-news...r-Deutschen.htm

http://www.talkteria.de/forum/topic-8884.html

In dem Zusammenhang möchte ich auf das bald erscheinende neue Buch von Thomas Wieczorek hinweisen:

Euroland: Wo unser Geld verbrennt

51z7Mi5rzPL._SL500_AA300_.jpg

Bearbeitet von NordicViking
Geschrieben

Denke ich nicht so. Ich mag Kapitalismus auch nicht. Aber den kann man auch halbwegs vernünftig ausüben.

Allein schon ohne Zinsen und Zinseszins wäre es fast machbar.

Geschrieben
Denke ich nicht so. Ich mag Kapitalismus auch nicht. Aber den kann man auch halbwegs vernünftig ausüben.

Allein schon ohne Zinsen und Zinseszins wäre es fast machbar.

Ich meinte ja auch, dass der K. NICHT Optimal ist. Ich kann es mir auch nicht anders vorstellen.

aber bei 2 Dingen Bedarf es Korrekturen:

1. eine beschränktere Wirkung des Zinseszinseffektes.

2. eine Politik, die wieder zurück geht zu einem starken Sozialstaat.

Da der aber so wie in der aktuellen Form kaum Leistungsanreize bringt, muss man zwangsläufig ein BGE einführen!

Geschrieben
Natürlich ist die hohe Staatsverschuldung bedenklich, aber es ist ja nicht so, dass die fälligen Zinsen und Rückzahlungen nicht abgeleistet werden würden.

Und eben genau so ist es doch. Hast du wirklich an den Weihnachtsmann geglaubt ?

Aha. Seit wann?

Denke ich nicht so. Ich mag Kapitalismus auch nicht. Aber den kann man auch halbwegs vernünftig ausüben.

Allein schon ohne Zinsen und Zinseszins wäre es fast machbar.

Und wie viel Weihnachtsmann hast du heute geknuspert? Ohne Zinsen gibt es erst mal keinen Grund eigenes Geld an andere zu verleihen: teh Kapilism as we know it is over.

Ganz unabhängig davon ist eine Staatspleite von Deutschland technisch momentan nicht möglich.

Um das nachzuvollziehen, genügt es das Bsp. Griechenland-Bail-Out anzuschauen. Hätte man Gr. pleitegehen lassen,

hätten auch zig Unternehmen in Deutschland hohe Verluste gemacht, denn der innereuropäische Exportüberschuss seitens Deutschlands ist auch stark auf griechische Kauffreudigkeit zurückzuführen.

So. Und genauso sähe es aus, wenn plötzlich Deutschland in Zahlungsnot käme (Gedankenspiel: sagen wir durch die unabwendbare Pleite einer New-HRE, die gleichzeitig enorme Anteile an Staatsanleihen hält, die bei der Pleite auf den Markt schwämmten und so den Einzelwert ins Bodenlose senkten > D. dann weniger wert > Inflation > bla > Zahlungsunfähigkeit).

Aber dann würden ja unzählige Firmen mehr als bei der Griechenland-Aktion Unmengen Investitionen verlieren und dies natürlich verhindern.

Thema Staatspleite erledigt. Aber viel wichtiger ist, was die Schulden, die Zinsen und die Tilgung der Zinseszinsen für Auswirkungen auf die ökonomische Situation (Handlungsfähigkeit) Deutschlands jetzt schon hat und in Zukunft haben wird.

Ich glaube, das Osis darauf hinaus wollte. Das wäre dann auch ein konkretes und kein hypothetisches Thema.

Geschrieben (bearbeitet)

Also wenn ich mir mal einfach bei Wikipedia durchlese was Kapitalismus ist so sieht es für mich so aus das es den geben kann ohne das System durch Zinsen auf Dauer zu zerstören.

Ist ja ähnliche wie beim Kommunismus. Da gibts ja auch tausend Varianten von.

Und wer sagt denn das man die Zinsen und Schulden nicht zurückzahlen muß ?

Ohne Zinsen gibt es erst mal keinen Grund eigenes Geld an andere zu verleihen: teh Kapilism as we know it is over.

Ja und ? Wäre das nicht gut ?

Bearbeitet von Trinità
Geschrieben (bearbeitet)

Derjenige, der das Geld vorher verliehen hat sagt das. -_-

Ich hab auch nur gesagt, dass ohne Zinsen der "Kapitalismus - wie wir ihn kennen" sein Ende fände.

Aber das dürfte sowieso der Fall gewesen sein, wenn Deutschland Zahlungsunfähigkeit ereilt hätte.

E. dieses geedite immer...

Bearbeitet von KwanzaBot
Geschrieben (bearbeitet)

Der Staat fördert Auszubildene in Form von BaföG mit ZINSLOSEN Darlehen, deren Schulden dazu noch gedeckelt werden.

Denkt mal darüber nach...

Gortz: "...Im Kapitalismus muss sich der Markt demnächst seine Konsumenten selber kaufen...":

"Zahlungsmittel werden UMSONST verteilt (Ab-"fack"-prämie, etc.)"

"EDITH, hol' mir mal'n Bier!!!"

Bearbeitet von NordicViking
Geschrieben (bearbeitet)

@Trinita

Nein ich denke, das wäre nicht gut. Auch wenn wir uns hiermit leider vom Thema entfernen, ist der Kapitalismus wohl die bisher einzige Form der Wirtschaftssysteme, mal abgesehen von bestimmten Stammesformen o.ä., die es geschafft hat einer gewissen Anzahl an Menschen ein Leben zuermöglichen, in welchem sie zumindest in gewissem Maße selbtbestimmt und frei leben können. Ich möchte nicht sagen, dass Demokratie und Freiheit zwangsweise mit dem Kapitalismus einher gehen, China ist da das perfekte Gegenbeispiel, allerdings sind alle bisher umgesetzen Wirtschaftssysteme, die mit Ideologien verknüpft waren, gescheitert, da sie das Kollektiv über das Individuum stellen.

Ich sehe den Kapitalismus für absehbare Zeit als einzig mögliche Organisationsform der Wirtschaft, wobei ich allerdings der Meinung bin, dass der Staat die Aufgabe hat, die Kräfte die durch den Markt wirken, also Lohn- und Kostendruck vom Bürger fernzuhalten um ihm somit ein gutes Leben zu ermöglichen und eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern.

Ich denke, man kann den Kapitalismus als gegeben annehmen, viel wichtiger ist die Frage wie sich die Gesellschaft innerhalb des Kapitalismus positioniert, d.h. wie sie die Balance zwischen Freiheit der Wirtschaft und Homogenität der Gesellschaft wählt.

Bearbeitet von nescaffee
Geschrieben

Oder die Frage, welchen grundsätzlichen Regeln man das System unterwerfen will und ob diese Regeln sich an den ökonomischen Gesetzen (die alles andere als geklärt sind) orientieren und damit quasi 100% liberal liefen oder ob man erst eine Ethik schafft und den Markt nach diesen Kriterien regelt und ihm nur die entsprechenden Freiheiten gewährt.

Wohlbemerkt profitiert der Markt von strengen Regeln: siehe allein Vertragssicherheit.

Viking: Hab drüber nachgedacht und bin nicht drauf gekommen, was du meinen könntest und den Link hab ich nich angesehen.

Geschrieben
Denke ich nicht so. Ich mag Kapitalismus auch nicht. Aber den kann man auch halbwegs vernünftig ausüben.

Allein schon ohne Zinsen und Zinseszins wäre es fast machbar.

Eine Welt ohne Zinsen? Leider schon ca seit Menschengedenken undenkbar. Wer verleiht denn bitte schön noch etwas (insbesondere Geld), wenn er rein gar nichts davon hat? Das ganze System beruht auf diesem Prinzip und das ist schlicht unumgänglich.

Geschrieben (bearbeitet)

: facepalm : -_- Oben hat Trinita selbst gesagt, dass der Kapitalismus im Kern darauf nicht angewiesen ist;

Und er ist es in soweit auch nur in unserer Praxis.

Banken, die "halal" sind, also in Konformität mit dem Islam Geldgeschäfte abwickeln, dürfen aus eben diesen religiösen Grundlagen keine Zinsen verlangen; und blühen...

E: unpassender smilie. sry

Bearbeitet von KwanzaBot
Geschrieben
Denke ich nicht so. Ich mag Kapitalismus auch nicht. Aber den kann man auch halbwegs vernünftig ausüben.

Allein schon ohne Zinsen und Zinseszins wäre es fast machbar.

Eine Welt ohne Zinsen? Leider schon ca seit Menschengedenken undenkbar. Wer verleiht denn bitte schön noch etwas (insbesondere Geld), wenn er rein gar nichts davon hat? Das ganze System beruht auf diesem Prinzip und das ist schlicht unumgänglich.

Da muss ich dich enttäuschen. Auch in der christlichen Welt sind auch erst in "jüngerer" Zeit Zinsen erlaubt. Es wurde oftmals umgangen, aber war viele Jahrzehnte/-hunderte durchaus präsent.

Es gab trotzdem Geldverleih und Schulden. :whistling:

Und nach der Globalisierung kommt die Regionalisierung aufgrund hoher Transportkosten. Damit wird das ganze wieder spannend. Plan B wäre Raumschiff Enterprise und interstellares auswandern... WEnn überhaupt möglich.

Geschrieben
.... auch wenn alles danach aussieht das keiner seine Schulden einfordert, die Welt ist immer im Wandel.

Warum sollte jemand seine Schulden bezahlt haben wollen?! Leistungsfreies Einkommen in Form von Zinsen. Wenn die Schulden bezahlt werden, hat sich`s mit Zinszahlung und leben in Saus und Braus.

Dennoch bin ich auch der Meinung, dass dieses Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell einer sterbenden Art angehört. Der nächte Crash in irgendeiner Weise ist nur eine Frage der Zeit. Ich würde aber sagen, vor der nächsten BT-Wahl (zumindest was nationale Wirtschaftsstörungen anbelangt). Die Finanzkrise war ja auch nur der Panikausverkauf der Lobbyisten der Bushregierung.

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden


  • Wer ist Online   0 Benutzer

    • Keine registrierten Benutzer online.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Wir haben Cookies auf Deinem Gerät platziert. Das hilft uns diese Webseite zu verbessern. Du kannst die Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist, weiterzumachen.